War fest vom abstillen überzeugt und plötzlich....

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von aleyna23 28.12.09 - 22:36 Uhr

Guten Abend.

Ich habe mich fest entschlossen abzustillen. Stille jetzt 4,5 Monate und habe mir gesagt, bis 6 Monate stillen und dann langsam aufhören weil ich (wie blöd es auch klingt) endlich mal meinen Körper nur für mich haben möchte.

Ich fühle mich manchmal sehr eingeengt und muss auf vieles verzichten.

Jetzt hab ich schon angefangen Mahlzeiten zu ersetzen und mein kleiner wird ganz hibbelig wenn er das Fläschchen sieht.

Auf der einen Seite ist es wunderschön die Nähe zum Kind zu genießen und auf der anderen Seite hat er schon 2 Zähnchen die mich (seitdem er fast 3 Monate alt ist) einfach zum heulen bringen.

hatte das jemand und hat abgestillt und es bereut oder auch nicht. Also wenn es nach mir geht könnte ich ihn auch 2 Jahre stillen. Verschwindet dann das schlechte Gewissen wenn man abstillt.

Ja und zunehmen möchte ich auch nicht. Jetzt darf ich so lecker und viel essen.

Ich weiß hört sich an als würde ich nur an mich denken, aber die positiven Seiten fürs Baby kennt ja jeder, die brauche ich ja nicht aufzählen.

Danke schonmal....:-)

Beitrag von buntstift 28.12.09 - 22:51 Uhr

Es gibt doch da kein Patenrezept.
Mein erstes Kind konnte ich nur ganz kurz stillen, die anderen mehr als ein Jahr davon 7 Monate voll.

Im Grunde sind beide Kinder gut gewachsen und haben ihre Kuscheleinheiten bekommen, egal ob mit der Pulle oder mit dem Stillen.

Wenn ich nochmal ein Kind bekommen würde, dann würde ich das Stillen wieder bevorzugen, eben weil ich dann freier bin.......ja, echt! Nicht nachts erst die Flasche machen während das Baby schreit, einfach andocken.
Nicht unterwegs 100 Dinge mitnehmen und aufwändig Flaschennahrung anrühren, sonder andocken, fertig!

Keine Flaschen auskochen, kein teures Milchpulver kaufen, ach da, fallen mit 1000 Gründe an beim Stillen zu bleiben wenn es denn gut klappt...aber..

das gilt nur für MEIN Leben.

Deines ist doch wieder ein ganz anderes und Dein Kind wird nicht in ein tiefes Loch fallen wenn es auf einmal nur noch Industriemilch bekommt.

Mach es so wie es für DICH gut ist.
Du hast schon länger gestillt als so manch andere Mutter, die wichtigste Portion hat Dein Kind erhalten, Du brauchst kein schlechtes Gewissen haben.

;-)

Beitrag von aleyna23 28.12.09 - 23:01 Uhr

Das ist echt lieb von dir, dass du so neutral antwortest. Hatte schon angst hier angegriffen zu werden.

Beitrag von haruka80 28.12.09 - 22:56 Uhr

Huhu,

es ist deine Entscheidung und nur du kannst entscheiden was du tust.
Ich habe leider nur gepumpt und dies nach 3 Monaten aufgegeben wg andauerndem Milchstau(hing nachher-auch nachts-alle 2-3 Std an der Pumpe).
Für mich war das Abstillen im Prinzip ne Erleichterung, dennoch fiel es mir unendlich schwer zu wissen, das mein Sohn nur noch Premilch bekommen.
Ich habe ganz, ganz viele Kuscheleinheiten immer in den Alltag eingebaut, grade weil es mit Stillen nicht klappte war mir das unheimlich wichtig. Dennoch war da der Gedanke: er soll doch MuMi kriegen.
es fiel mir sehr schwer auch wenns nachher einfacher war einfach ne Flasche zu machen und nicht die MuMI zu erwärmen.
Ich glaube auch, dass es für jede Mutter schwer ist, die Stillt (der pumpt?!?).
Hör auf dein bauchgefühl und mach was du denkst, mehr kann ich dir nicht raten!
Ich habe nach dem Abstillen übrigens richtig viel abgenommen, gehörte aber auch zu denen, die während des "stillens" nicht abnahmen, eher zu.

L.G.

Haruka