Stuhlgang & Schnarchen in der Nacht

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von hasismausi85 29.12.09 - 06:47 Uhr

Hallo!

Junior (7 Monate) schläft seit 3 1/2 Monaten nicht länger als 2 Stunden am Stück und inzwischen würde ich mir wünschen, dass es bei diesem Problem bliebe :-(
Generell wird er nach der ersten halben Stunde wach, das ist auch tags seine Zeit - da hat er wohl eine Uhr geschluckt... #schwitz ^^

Naja, zum eigentlichen Problem:
Er schafft es seit einigen Wochen, sich immer unruhig hin und her zu wälzen, bis ich dann irgendwann mit ihm aufstehe (dazu muss ich das Licht anmachen, sonst heult er rum, weil er eigentlich schlafen will) und ihn eine Weile auf dem Bauch liegen lasse. Dann macht er irgendwann in die Windel und wenn ich Glück habe, dann ist danach auch sein Darm leer und wenn ich noch mehr Glück habe, dann schläft er auch danach sofort wieder ein. Wenn ich Pech habe, dann ist er erst noch mal knapp zwei Stunden wach und wenn ich richtig Pech habe, war der Darm wohl noch nicht richtig leer #augen (Ich habe schon Angst, was passiert, wenn er den Vierfüßlerstand, den er gerade übt, beherrscht. Klappt es dann noch, dass er so die Windeln voll kriegt? #schwitz)
Wenn er sich so rumwälzt, reicht es leider nicht, ihn zu ignorieren (so von wegen "das ist eigentlich nur Mamas Problem"), sondern ich muss ihn festhalten (am besten in der Löffelchen-Stellung, damit er auf der Seite liegen kann und weder nach vorne, noch nach hinten umkippt), weil er sonst sofort wach wird und rumheult. Und er wird trotzdem immer aktiver, sodass irgendwann in der Nacht der Punkt angekommen ist, dass das Festhalten nicht mehr reicht und wir aufstehen müssen, weil er nur noch wach ist. Dass die Zeit bis dahin nicht wirklich erholsam für mich ist, muss ich wohl nicht erwähnen... #gaehn
Diese Nacht ging das z.B. schon um 9 los. Er liegt auf der Seite, ich bin an ihn rangekuschelt und er versucht immer wieder, sich auf den Rücken zu legen - und dann wieder auf die Seite - und dann wieder auf den Rücken... So ca. im 30Sekunden-Takt. Wenn ich ihn nicht festhalte, wird er wach, wenn ich ihn zu dolle festhalte, wird er auch wach und dabei ist er hundemüde #schmoll

Ich habe auch seit Wochen bei ihm nur noch grünen Stuhl gesehen - einzige Ausnahme: die letzten zwei Tage. Da hatte er Magen-Darm und hat nachts nicht kacken müssen, sondern stattdessen gekotzt #aerger Wegen der Magen-Darm-Geschichte wird er seit zwei Tagen auch wieder voll gestillt, trotzdem hat er sich die Nacht wieder rumgewälzt, bis ich ihn auf dem Bauch liegen ließ und sein Stuhl wird auch wieder grün *seufz* Also würde ich vermuten, dass es nicht an der Beikost liegt, oder?

Hinzu kommt, dass Junior schnarcht. Das ist mir erst vor zwei Wochen aufgefallen #schwitz Er muss wohl während einer Erkältung damit angefangen haben, weil es bei mir irgendwann Normalzustand war und ich mich gar nicht darüber gewundert habe. Dann hatte er vor einer reichlichen Woche Ohrenschmerzen und ich sollte ihm deshalb Nasenspray geben und dabei habe ich erst überhaupt darauf geachtet und gemerkt, dass er schnarcht :-( Es klingt so, als ob hinten was flattern würde, kann aber kein Popel sein, sowas hat man ja nicht eine ganze Woche lang feststecken, oder? Er schnarcht auch nicht immer, aber recht oft und Nasenspray ändert nichts an seinen Atemgeräuschen. Stattdessen habe ich den Eindruck, dass er durch das Schnarchen noch schwerer in den Schlaf kommt. Was kann ich tun? Soll ich deshalb zum Arzt?

Schon mal Danke an alle, die sich die Mühe gegeben haben, sich das durchzulesen!
Ich wünsche euch einen guten Morgen!

#tasse

Maria

Beitrag von mavios 29.12.09 - 09:57 Uhr

Hallo Maria,

meine Maus schläft auch sooo unruhig. Seit heute nacht um 1:30 bin ich wach mit ihr. Z.T. kriege ich sie auch auf dem Hüpfball in den Schlaf, aber ablegen ist kaum möglich. Liegen wir im Bett und sie ist endlich eingeschlafen, darf ich nicht die geringste BEwegung machen, sonst schreit sie los. Auf mir drauf schaffen wir es auch nur max 1 Std. zu schlafen, wenn ich Pech habe, bin ich dabei auch alle 5 min. am Schuckeln...jammer, jammer...ich weiß nicht, wann das endlich besser werden soll! Eigentlich sind wir mit unserer Bauchweh-Phase so gut wie durch, aber warum stöhnt und wälzt sie sich dann immernoch so..?? Jetzt habe ich sie gerade im Tragetuch, das funktioniert. Nur Hinlegen darf ich mich dabei nicht: Geschrei!#heul

Zum grünen Stuhlgang: das hatten wir auch. Bei mir hat Mutaflor zum Darmflora aufbauen und/oder? eine osteopathische Behandlung geholfen. Mayas Leber war vergrößert weil der Gallensaft nicht ordentlich abfließen konnte. Die Verkrampfung im Bauch hat der Osteopath dann gelöst.

Ich lebe nur von einem Tag zum anderen. Irgendwie müssen wir durchhalten. Irgendwann wird es wohl vorbei sein...

Alles Gute!
LG Viola

Beitrag von hasismausi85 30.12.09 - 08:00 Uhr

Hallo!

Lieben Dank für deine Antwort! #blume

Junior schreit zum Glück nicht - sonst wären meine Nerven... ach, die hab ich auch so nicht mehr... *seufz*

Ich drücke dir ganz dolle die Daumen, dass es sich bei euch bald bessert! (Lässt deine Kleine sich denn auch von Papa beruhigen?)

Achso: Da es bei dir "nur" Unruhe ist ("nur", weil bei mir noch Stuhlgang hinzukommt): Vielleicht ist sie grad nachts so unruhig, weil sie etwas neues lernt? Oder Zähne kommen? Stimmen wir ein in das Mantra "Es ist nur eine Phase! Es ist nur eine Phase! Es ist..."

Der grüne Stuhlgang scheint wohl doch an der Beikost gelegen zu haben... Gestern war er dann wieder gelb.

Beitrag von mavios 30.12.09 - 08:10 Uhr

Hallo!

Nach einer Nacht wo wir wieder mal stündlich wach waren, summe ich jetzt auch vor mich hin "es geht vorbei, es geht vorbei";-) Ich habe beschlossen, wenn sie im Kindergarten ist, jeden Vormittag zu schlafen und nie mehr arbeiten zu gehen!:-p Sind ja nur noch 2,5 Jahre bis dahin#schwitz Solche Wunschträume braucht man manchmal...

Der Papi schläft mit Ohrstöpseln in der Nacht (die Kleine liegt ja bei uns im Bett) und ich versuche ihn nicht zu stören. In den Schlaf schuckeln könnte er zwar auch, aber ablegen ist danach ja immer sooo schwierig...da erspare ich ihm das. Er arbeitet so viel, ist selbständig und braucht ja auch seinen Schlaf. Nur wenn's ganz arg kommt, wecke ich ihn (oder Maya übernimmt das schon;-) ) und sage: "so, hier, nimm, ich kann nicht mehr!"

Ich denke auch, dass sie viel zu verarbeiten hat nachts, weil sie fast täglich neue Dinge lernt. Ich bin immer ganz baff, wenn ich sehe, was sie schon wieder neues macht!

Schön, dass Euer Stuhlgangproblem sich erstmal gelöst hat!

Dann wünsche ich uns ganz doll, RUHIGE NÄCHTE! Die Kleinen sollen sich das mal als Vorsatz fürs neue Jahr nehmen!:-p

LG

Beitrag von mrslucie 29.12.09 - 10:30 Uhr

Hallo,

vielleicht kann ich Dir ein bisschen helfen:

30min: das ist die Kurzschlafphase. Den Wecker hatte meine Tochter auch geschluckt. Heißt aber abends, dass er nicht in die Tiefschlafphase findet. Entweder er sieht (also DU weißt, wie ich es meine, natürlich kein aktives "sehen") die 30 min als spätes Tagschläfchen an (dann evtl früher versuchen!), oder er findet einfach noch nicht in die Tiefschlafphase (das regelt sich dann bald von allein)

Stuhlgang nachts: könnte doch mit der Tagschlafphase zusammenhängen. Könntest evtl versuchen, den Mittagsschlaf zu kürzen und noch ein spätes Tagschläfchen, evtl. im KiWa, falls er dort später einschläft, machen lassen. Vielleicht klappt ja der Stuhlgang dann am Abend?

Ansonsten: sicher kann es an der Umstellung zur Beikost liegen und sich wahrscheinlich bald von selbst wieder geben.

Schnarchen: leichter Schnupfen und evtl Polypen. Würde ich mal vom HNO anschauen lassen, oder erstmal KiÄ. Unsere Maus hat damals dann irgendwas Homoöopathisches erst bekommen, das auch einige Zeit gut geholfen hat. Dann, mit drei Jahren, sind die Polypen entfernt worden. Plötzlich war nachts Ruhe :-). Jetzt sind sie leider wieder nachgewachsen, und sie schnarcht wieder wie ein kleiner Bierkutscher... Und ja, das Schnarchen und der schlechte Schlaf hängen, zumindest bei meiner Tochter, stark zusammen. Ist ja auch irgendwie klar, wir können bei starkem Schnupfen ja auch net gescheit schlafen....

Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen,
alles Gute!

Lucie

Beitrag von hasismausi85 30.12.09 - 08:17 Uhr

Hallo!

Auch dir möchte ich für deine Antwort danken! #blume

>Entweder er sieht [...] die 30 min als spätes Tagschläfchen an (dann evtl früher versuchen!),...<
Er schläft momentan drei mal am Tag, jeweils mindestens DIE halbe Stunde und wenn ich Erfolg habe, dann auch länger.

> ...oder er findet einfach noch nicht in die Tiefschlafphase (das regelt sich dann bald von allein)<
Hoffen wir mal darauf :-) Diese Wachphase bessert sich auch tatsächlich. Irgendwann hatte ich festgestellt, dass ich in dieser Phase ihn nicht stillen muss, sondern dass es reicht, wenn ich ihm ganz schnell den Schnuller gebe (ich lege mich zeitgleich mit ihm hin, ich BRAUCH den Schlaf...). Die letzten drei Nächte habe ich es richtig gut beobachten können, wie er plötzlich sein Gesicht zum Weinen verzogen hat und ich hatte gleich mit "Pssssst... Mama ist da!" und Händchenhalten reagiert. So hat er weitergeschlafen - nur dass ab dem Moment die Nacht unruhig wird #heul

>Ansonsten: sicher kann es an der Umstellung zur Beikost liegen und sich wahrscheinlich bald von selbst wieder geben.<

Und das kann einen Monat gehen? Ich muss zugeben, dass ich die Beikost "unkonventionell" bei ihm starte - mit BLW. Das heißt einerseits, dass es sich sicherlich in die Länge zieht, bis er sich an das Essen gewöhnt hat, andererseits dürfte er doch dann auch nicht so große Schwierigkeiten mit der Umstellung haben... Und die Stuhlgangprobleme hatte er diese Nacht auch mal wieder - ab Mitternacht, bis dahin war er im Stundentakt wach #aerger Dabei stille ich ihn seit drei Tagen wieder voll...

>Schnarchen: leichter Schnupfen und evtl Polypen.<
Ich hatte auch schon an Polypen gedacht, habe (hatte) nur Angst, dass ich mich langsam zu einem Hypochonder entwickel und in Junior nach Abweichungen vom Normalen SUCHE #gruebel Dass du deiner Tochter Homöopathisches geben konntest, beruhigt mich schon etwas (auch wenn ich gegenüber Homöopathie eigentlich eher skeptisch eingestellt bin - aber schaden kann es ja zumindest nur meinem Geldbeutel ;-) ). Ich hatte beim Googeln einen HNO-Arzt gefunden (ich habe nicht nach Ärzten gegoogelt, bin aber über diesen Satz gestolpert), der schrieb, dass er Kinder ab einem Jahr operieren würde und ich habe befürchtet, dass es dann heißen würde "Die nächsten 5 Monate müssen jetzt einfach so weitergehen, da machen wir noch nichts!"

Naja, dann werde ich mal nach den Feiertagen (Arzt macht Urlaub) zum Kinderarzt gehen - und darauf hoffen, dass ich nicht nur "Da müssen Sie durch" zu hören bekomme...

Noch mal Danke für deinen Beitrag,

Maria.