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Archiv des urbia-Forums Ungeplant schwanger.

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Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von Was ^ 29.12.09 - 11:06 Uhr

Hallo,

mir wurde zum 30.November meine Arbeitsstelle gekündigt, innerhalb der Probezeit, da ich bei meiner Kleinen 2 Jahre für 10 Tage zu Hause geblieben bin da sie sehr Krank war. Es wäre für mich unter normalen Umständen kein Problem sofort in meinem Beruf wieder einen Job zu finden, habe auch schon zwei Zusagen. Aber : Ich weiß seit zwei Wochen das ich wieder schwanger bin. Bin mit dem Vater meines Kindes auch nicht verheiratet und wir wohnen auch nicht zusammen. Haben aber ein sehr gutes Verhältnis. Allerdings muss ich für meinen Lebensunterhalt und Miete etc selber aufkommen. Was bis jetzt auch nie ein Problem war. Aber jetzt durch die Schwangwerschaft bekomme ich mit sicherheit keinen Vertrag, da ich ja verpflichtet bin meinem neuem Arbeitgeber die Schwangerschaft mitzuteilen. O Mann , das ist alles so ........ Wenn ich jetzt Arbeitslosengeld bekomme wirk sich das ja auch mindert auf das Elterngeld aus. Ich war noch nie zuhause gehockt und auf Geld vom Staat angewiesen. Das ist so belastent für mich das jetzt zu müssen. Und das mit 38.

Sorry für das gejammere, aber im Moment weiß ich einfach keine Lösung.

Beitrag von syhana 29.12.09 - 11:08 Uhr

Wer sagt das du verpflichtet bist deinem Arbeitgeber die Schwangerschaft mit zuteilen ??? Die dürfen dich eigendlich nich mal fragen ob du Schwanger bist.


lg Syhana

Beitrag von sonneblume5 29.12.09 - 11:13 Uhr

Hör mal, die Kündigung war nicht rechtmäßig!! Warum bist du nicht zum ARbeitsgericht gegangen, da hättest du zumindest eine Abfindung bekommen, wenn der Erhalt des Arbeitsplatztes und Weiterarbeiten dort für dich unter solchen Umständen nicht mehr in Frage käme.
Eigentlich ist die Frist für eine Kündigungsschutzklage vorbei, aber es gibt Ausnahmen, dass man auch später zum Arb.gericht gehen kann. Die Güteverhandlung dort ist kostenlos. Ichselbst habe das 2x mit Erfolg gemacht.

Nein, du bist nicht verpflichtet, einem neuen Arbeitgeber deine jetzige SS mitzuteilen, keinesfalls. Er darf noch nicht einmal danach fragen.
LEider tun das doch die AGs, aber man braucht diese Fragen nicht zu beantworten.

d.h., du bekommst nun ALG I, da kannst du Wohngeld beantragen.
Sag nichts von deiner SS, du darfst sogar die Unwahrheit wagen in dieser Frage.

Wenn du willst, geh bitte zu einer guten Beratungsstelle, die dich wirklich umfassend über deine Rechte usw aufklären.
Wenn du mal vorübergehend staatl. HIlfen in Anspruch nehmen musst, ist dies keine Schande, sondern dein Rechtsanspruch.
Mach dir da bloß keinen Kopf, es geht um dich und deine Kinder.
Der Vater des Babies müßte auch an dich für 3 J. Unterhalt bezahlen, wenn er leistungsfähig ist. Sein Selbstbehalt beträgt 900 €. Vorrangig ist aber der Kindesunterhalt.

Meld dich ruhig, wenn du Probleme kriegst.

glg
sonneblume

Beitrag von yale 29.12.09 - 11:47 Uhr

da sie in der Probezeit war war die kündigung rechtens!
da spielt eine SS keine rolle wo würden wir denn da hin kommen.

und zum 2. muss es jedem potentiellen AG mitgeteilt werden das eine SS vorliegt.

Schaut mal ins Arbeitsrecht.

Ist echt eine verfahrene Situation ich vermute wenn du das baby bekommst wird dir nichts anderes Überig bleiben als hilfe vom Staat in anspruch zu nehmen.

Beitrag von karra005 29.12.09 - 12:18 Uhr

"und zum 2. muss es jedem potentiellen AG mitgeteilt werden das eine SS vorliegt. "

Hast du dafür auch eine Quelle? Das würde mich nämlich interessieren.

Beitrag von zwiebelchen1977 29.12.09 - 13:18 Uhr

Hallo

Auch in der Probezeit darf schwangeren nicht gekündigt weden. Informier dich mal, bevor du hier so einen Quatsch schreibst.

Auch muss man KEINEM potenziellen Ag eine Schwangerschaft mitteilen. Sie darf sogar lügen, falls sie gefragt wird.


BIanca

Beitrag von miss.cj 29.12.09 - 14:15 Uhr

Nein die SS geht den potenziellen AG überhaupt nichts an. Erst wenn die Schwangere einen unterschriebenen Arbeitsvertrag hat, muß Sie die SS dem AG mitteilen, damit er sich an das Mutterschutzgesetz halten kann.

Beitrag von jennychrischi 29.12.09 - 22:44 Uhr

Also, zu deinen Aussagen würden mich mal Links interessieren. Auch in der Probezeit hat eine Schwangere Kündigungsschutz. Und sie darf sogar lügen, wenn sie nach einer möglichen Schwangerschaft gefragt wird. Wann sie es dem AG dann mitteilt ist ihr Ding. Sollte aber getan werden, damit sich an die Gesetzte gehalten werden kann. Du sprichst vom Arbeitsrecht... Vielleicht solltest du dir mal das Mutterschutzgestz durchlesen. Interessante Lektüre ;-) Woher ich das weiß?? Von meiner Chefin, die mich selbst schwanger einstellte!

Dir lieber TE wünsche ich ganz viel Kraft und Glück. Solange man es noch nicht sieht, würde ich wirklich lügen. Auch wenn man dabei nen schlechtes Gewissen hat. Aber es geht halt auch um deine Zukunft. ganz fair ist das natürlich nicht, aber manchmal geht es vielleicht nicht anders.

Allerdings ist wirklich der KV Unterhaltspflichtig. Aber wie da bei euch die finanzielle Situation etc ist, darüber möchte ich nicht urteilen (kann ich auch gar nicht ;-))

Beitrag von windsbraut69 30.12.09 - 10:16 Uhr

Du schreibst hier zwei mal absoluten Unsinn.

Ein Blick ins Arbeitsrecht könnte helfen!

Gruß,

W

Beitrag von salida-del-sol 29.12.09 - 12:09 Uhr

Hallo Du,
Du brauchst Dich nicht dafür entschuldigen, dass Du hier mal jammerst. Denn dazu ist das Forum ja da. Wir Frauen brauchen es unheimlich uns alles mal von der Seele zu schreiben und vielleicht bekommst Du ja auch manchen guten Tip.
Du bist nicht verpflichtet eine Schwangerschaft anzugeben.
Unterschreibe Deinen Vertrag, fang ganz normal an zu arbeiten und dann reiche die Schwangerschaftsbescheinigung ein. Ab dem Moment bist Du bis 4 Monate nach der Geburt unkündbar. Dies steht im Mutterschutzgesetz § 9.
Gib Deinen Mut nicht auf, denn es hört sich sonst vieles sehr gut an. Für Deine Kleine gäbe es bestimmt nichts schöneres, als ein Geschwisterchen.
Sei ganz lieb gegrüßt von salida-del-sol

Beitrag von culla78 30.12.09 - 18:15 Uhr

Sage nichts & unterschreibe den Vertrag - am besten einen der nicht befristet ist. Du musst nichts sagen! Bei Schwangerschaft darf man sogar lügen - da gab es ein Urteil. Wenn Du ihm danach bei Arbeitsantritt sagst dass Du schwanger bist stehst Du unter Mutterschutz!