Frage zu "Unterhalt" wenn man nicht getrennt ist :-)

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Beitrag von patricks_mama 29.12.09 - 11:10 Uhr

Hallo ihr lieben,

ich wusste nicht, wie ich mein Postinge anders nennen sollte...

Zur Erklärung:
Wir sind vor 2 Monaten Eltern geworden. Da ich vorher voll im Berufsleben gestanden habe, habe ich bis jetzt Mutterschaftsgeld und Arbeitgeberzuschuss bekommen.

Ab nächsten Monat bekomme ich ja nun "nur noch" Elterngeld. Jetzt hat mich mein lieber Schatz heute morgen angesprochen, dass wir heute Abend darüber sprechen werden, was er mir als sogenannten "Unterhalt" für´s Mäuschen im Monat überweisen wird. Ich soll mir heute über den Tag mal darüber Gedanken mache, wieviel ich von ihm monatlich bekomme. Ich habe aber garkeine Ahnung wie hoch oder niedrig ich die Messlatte dabei setzten soll/kann.
Ich muss dazu sagen, ich kann leider nicht mehr stillen und wir füttern Aptamil 1 (ca. 14 Euro/Pck.) da sie diese Nahrung am besten verträgt.

Was denkt Ihr, wieviel ich von ihm im Monat verlangen kann, ohne dass es beim Papa unverschämt ankommt??
Er verdient sehr gut, aber das tut meiner Meinung nach nicht wirklich viel zur Sache, oder ?

Danke für Ideen und lg !!

p.m.

Beitrag von isa-1977 29.12.09 - 11:16 Uhr

Hallo,

ich verstehe Dein Posting nicht so ganz. Wieso Unterhalt zahlen, wenn man nicht getrennt ist?? Lebt Ihr nicht zusammen und bezahlt die monatlichen Fixkosten aus einer Kasse?

Beitrag von babygirlalicia 29.12.09 - 11:17 Uhr

schwer zu sagen, das kommt drauf an wieviel er verdient und tut schon einiges zur sache, so wird es ja auch bei den ämtern geklärt wie viel du bekommst. du kannst aber auf von der arge geld bekommen bis du wieder arbeiten gehts.

Beitrag von lissi83 29.12.09 - 11:23 Uhr

Hallo!

#kratzÄhm...lebt ihr zusammen? Seit ihr ein Paar??

Wozu soll man dann Unterhalt zahlen? Wenn ihr zwei getrennte Konten habt, dann habt ihr doch bestimmt aufgeteilt, wer was an Fixkosten zahlt, oder...also Miete und so weiter? Aber was das Kind angeht, würde ich mir da garkeine Gedanken drum machen! Mal zahlt der, mal der beim Einkauf! Oder meinst du, das führt irgendwann zu schwierigkeiten? Schwierig nen Betrag zu finden!

lg

Beitrag von mavios 29.12.09 - 11:23 Uhr

Hallo!

Schöner wäre es natürlich, wenn ihr eine gemeinsame Haushaltskasse hättet oder Du eine Vollmacht über sein Konto o.ä.
Wir machen da gar kein Gerede von: wenn ich Geld brauche, nehme ich es mir von seinem oder meinem Konto, ganz egal, möglichst gleichmäßig, je nachdem wer gerade mehr drauf hat...und er kann das genauso bei mir machen.

Dieses "Zuteilen" hat ein bisschen was von den Ehen der letzten Generation finde ich.;-) Aber das soll keine Kritik sein, jeder muss es eben so machen, wie er es für richtig hält.

Vorschlag: führe doch mal 2 Monate ein Haushaltsbuch und schau was du so ausgibst. Danach weißt du es ja und er kann es dir künftig immer überweisen.

LG Viola

Beitrag von mcdolly 29.12.09 - 11:27 Uhr

also ich hab fast die selbe situation wie du . bin zuhause,mein partner geht arbeiten . er bezahlt halt alle fixkosten und ich bezahle vom elterngeld und kigeld bekleidung und extras für die kids .

laut jugendamt (wir hatten mal gefragt) würden mir 215 euro zustehen pro kid ei seinem gehalt ,was nicht alzu hoch ist!

bloss ich fände es blöd wenn mein partner mir das geld geben würde ,besser ist es so wie es jetzt läuft :-)

lg daniela

Beitrag von patricks_mama 29.12.09 - 11:28 Uhr

Hallo,

Vielleicht habe ich mich etwas unverständlich ausgedrückt.

Nochmal zur Erklärung:
der Papa MÖCHTE mir einen monatlichen Betrag überweisen weil ich ja nun wegen der Maus 2 Jahre daheim bleiben werde und monatlich nicht so viel Geld zur Verfügung habe als würde ich arbeiten gehen.

Sprich eine Art Unterhalt für uns beide, bzw. sehe ich es als eine Art Unterhalt an.


lg p.m.

Beitrag von mcdolly 29.12.09 - 11:32 Uhr

dann rechne aus was du vorher hattest und was nun fehlt! differenz könnte er ja zahlen dann . aber trotzdem blöde wenn ihr zusammen lebt!

lg daniela die das dann nicht mehr versteht wenns nur ums materielle geht

Beitrag von murkelchen72 29.12.09 - 13:12 Uhr

Also wir hatten IMMER getrennte Konten, ich wollte das so.

Aber nach der Geburt der Zwillinge hab ich die Konten wieder zusammengelegt und kann kaufen was ich möchte (für mich).

Es klappt wunderbar, mir wär das ehrlich gesagt zu blöd wenn ich aus "Goodwill" von meinem Mann ne Summe X auf mein Konto bekommen würde.

Aber wenn es Dir nix ausmacht, dann kann er ja die Differenz zwischen Elterngeld und vorherigem Gehalt zahlen.

lg Daggi

Beitrag von dominiksmami 29.12.09 - 11:30 Uhr

öhm...ihr lebt zusammen?

Wie kommt man da auf das Wort Unterhalt?

Verstehe ich nicht so ganz, ihr habt doch gemeinsames Geld..das was gebraucht wird, wird genommen und fertig.

lg

Andrea

Beitrag von patricks_mama 29.12.09 - 11:39 Uhr

danke für deine Antwort.

deshalb Unterhalt auch in Anführungszeichen... "..."

Beitrag von dominiksmami 29.12.09 - 11:42 Uhr

ja klar, aber ich verstehe das hin- und herüberweisen nicht so ganz.

Du merkst doch mit der Zeit ganz einfach wieviel mehr du brauchst und nimmst es dir dann?

Sry, aber ich hab da scheinbar nen Denkfehler drin.

Beitrag von patricks_mama 29.12.09 - 11:51 Uhr

nee, hast keinen denkfehler. wir haben kein gemeinsames konto und ich habe auch keinen zugriff auf seines, deshalb das hin und her überweisen.

Beitrag von dominiksmami 29.12.09 - 11:53 Uhr

ach so *lach*

ui, ja da hast du recht, das ist kompliziert, keine Ahnung was man da für Zahlen nimmt.

lg

Andrea

Beitrag von schwilis1 29.12.09 - 11:38 Uhr

am einfachsten wäre es doch ein gemeinsames konto zu haben oder eine haushaltskasse oder oder oder...
(ich versteh nicht was manche so schwer an dem post zu verstehen finden, aber nun jut)

oder du schickst ihn in zukunft einkaufen :)

Beitrag von jans_braut 29.12.09 - 11:38 Uhr

Verstehe zwar nicht, warum ihr euch nicht anteilig die Kosten teilt, aber ich habe mal ein Vorschlag.

Er soll einfach dein Elterngeld so aufstocken, dass du wieder das gleiche Einkommen hast, wie vor dem Kind.

Und ihr teilt euch alle Kosten anteilig zum Einkommen.

Gruss

Beitrag von marjatta 29.12.09 - 11:55 Uhr

Wir haben eine ähnliche Situation, nur dass ich in jedem Fall besser verdiene.

Wir haben auch getrennte Kassen/Konten, wie immer man das bezeichnen müßte. Daher besteht unsere Vereinbarung, dass er während der Elterngeldphase einen größeren Anteil an der Miete übernimmt. Sobald ich dann wieder arbeiten gehe, wird sein Anteil auf den bisherigen Betrag wieder reduziert. Das funktioniert ganz gut.

Ansonsten verlange ich keinen 'Unterhalt'. Letzten Endes könntet ihr die aktuelle Düsseldorfer Tabelle zu Rate ziehen und euch daran orientieren, wieviel Mehrbedarf Du hast, um das Kind zu versorgen. Oder ihr berechnet den Anteil des finanziellen Ausfalls bei Dir.

Für mich käme eine 'interne' Unterhaltsregelung wegen getrennter Haushaltskassen nicht in Frage. Sicher, wenn wir dann den Krippe bezahlen müssen, werden wir nochmal darüber reden, ob es notwendig ist, aber so wie es aussieht, ergeben sich auch an dieser Stelle Gestaltungsmöglichkeiten.

Gruß
marjatta mit #babyboy, 8 Monate

Beitrag von patricks_mama 29.12.09 - 11:57 Uhr

hallo

danke für eure antworten. die idee mit der haushaltskasse werde ich wohl vorschlagen, die ist für mich am besten zu verwirklichen.
bislang brauchten wir keine da er die miete zahlte und ich den lebensunterhalt. das hat sich wertmäßig nicht viel genommen.

lg p.m.

Beitrag von emeri 29.12.09 - 12:46 Uhr

hey,

also ich verstehe was du meinst. mein freund und ich haben auch zusammen gelebt und dennoch jeder ein eigenes konto gehabt.

wir sind überein gekommen, dass wir ein gemeinsames haushaltskonto eröffnen, auf das jeder im monat einen fixbetrag zahlt. habe sämtliche rechnungen, die wir gemeinsam zu tragen haben (miete, versicherungen, essen, strom, etc...) ausgerechnet und durch 2 geteilt. jeder zahlt das monatlich auf das gemeinsame konto ein wo (logischerweise) auch beide zugriffsberechtigt sind. beim jugendamt haben wir eine unterhaltfestsetzung ohne einbringung über das jugendamt gemacht (hat den vorteil, dass für den fall, dass meinem freund etwas zustoßen sollte es einen unterhaltstitel gibt und sofort unterhaltsvorschuss gezahlt werden kann). diesen betrag zahlt mein freund zusätzlich monatlich auf das gemeinsame konto ein.

ja, wir wohnen zusammen, dennoch bestehe ich darauf, dass ich mein eigenes geld und mein eigenes konto habe. gesetz den (zur zeit unwahrscheinlichen) fall, dass wir uns wirklich einmal trennen sollten, will ich mein eigenes "vermögen" haben bzw. auch nicht probleme haben weil mein freund auf meine konten zugreifen kann. ist eben meine überzeugung. wenn ihr das für euch auch so handhabt ist das auch völlig in ordnung.

lg emeri

Beitrag von emeri 29.12.09 - 12:49 Uhr

ach ja... das mit dem jugendamt gilt für Ö, keine ahnung ob das auf für D zutrifft.

Beitrag von patricks_mama 30.12.09 - 10:13 Uhr

danke für deine Antwort. Du hast mein Belangen verstanden.

Wir werden das Problem mit einer Haushaltskasse lösen wo jeder mtl. den gleichen Betrag einzahlt. Davon wird dann der Lebensunterhalt und Kosten für die Kinder (Kleidung) bezahlt und mein Freund wird weiterhin die komplette Miete allein übernehmen damit mir noch was bleibt im Monat.

Das finde ich sehr sehr lieb von ihm ! #pro

Lg, p.m.