Ich kann langsam nicht mehr...

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von kathi2509 29.12.09 - 14:18 Uhr

Hallo,

So langsam weiß ich mir keinen Rat mehr:

Mein Sohn (9 Monate) ist schon seit der Geburt ein schlechter Schläfer bis wir ihn mit ca. 4 Wochen angefangen haben zu pucken. Von da an war das Schlafen super! So mit 4,5 Monaten mußten wir das pucken leider aufgeben da er sich ständig freistrampelte.

Seit dem ist das Schlafen wieder der reinste Horror. Und das nun schon 5 Monate lang.

Ich lege ihn ca. 20.30 Uhr in sein Bettchen, meist ist er da schon beim Stillen eingeschlafen. Wenn ich versuche ihn wach hinzulegen zieht sich das einschlafen sehr lange hin. Spät. 23.30 Uhr ist er wieder wach. Meist biete ich ihm etwas Wasser an, was er auch trinkt und er schläft auch wieder ein, ist jedoch spät. nach ner Stunde wieder wach und da hilft auch kein Wasser und kein Schnuller mehr.

Dann nehme ich ihn mit in mein Bett, stille ihn und er schläft wieder dabei ein. Sobald ich meine Brust gegen den Schnuller austausche und mich rumdrehen will wird er wieder wach. Und das zieht sich viele Nächte so hin, bis zum hysterischen Schreien, weil er keine Brust kriegt. Er will dann auch nicht in den Arm genommen werden, wird richtig wütend und spuckt auch den Schnuller immer wieder aus.
Ich will aber nicht die ganze Nacht als Dauernuckel herhalten, mein Rücken tut weh ohne Ende, ich kann mich früh manchmal gar nicht mehr richtig bewegen, so verzerrt bin ich.

Tagsüber bin ich dann dementsprechend müde und er auch.
Heute Nacht z.b. habe ich höchstens mal ne Stunde am Stück geschlafen, andere Nächte sind es vielleicht 2.

Das kann doch kein Dauerzustand sein. Ich weiß auch nicht, ob er nachts zuviel verarbeitet, obwohl unsere Tage wirklich nicht so unruhig sind. Er beschäftigt sich am Tag auch wunderbar mit seinen Spielsachen, krabbelt wie ein Verrückter durch die Wohnung. Er zieht sich auch an allem hoch. (Sitzen, krabbeln, stehen hat er innerhalb von 2 Wochen mit ca. 7,5 Monaten gelernt) Ob es die Zähne sind kann ich auch nicht sagen, bis jetzt sind die 2 unteren Schneidezähne raus, mehr sieht man im Moment nicht.

Als Anmerkung möchte ich noch sagen das ich absolut kein Problem damit habe das er bei uns im Bett schläft, aber offensichtlich ist das auch nicht der Grund für seine Unruhe, denn er schläft ja nicht besser bei uns. Auch das ich nachts stille ist kein Problem, wenn er dann wenigstens wieder weiterschlafen würde. Aber er hat ja keinen Hunger, er braucht die Brust nur um wieder einzuschlafen...

Puh, ganz schön lang geworden. Ich weiß auch nicht ob ihr mir weiterhelfen könnt. Aber es tat schon gut sich das mal von der Seele zu schreiben. Also eigentlich eher ein Jammerposting...:-p

LG
Kathi

Beitrag von schmupi 29.12.09 - 14:51 Uhr

Huhu!

Erst mal #liebdrueck. Ich kenne das nur zu gut. Mein Kleiner (15 Mon.) war auch schon immer ein schlechter Schläfer und bei uns laufen die Nächte ähnlich ab. Er hat Probleme beim Übergang in die nächste Schlafphase. Wacht oft schon nach 30 Min. auf. Wenn er nachts 2 Std. am Stück schafft, freu ich mich riesig. Er schläft auch bei mir - der Papa ist schon ausgewandert #gaehn. Mal sind die Nächte ganz schlimm, mal sind sie "nur" schlimm. Er braucht auch immer die Brut zum wiedereinschlafen. Oder er muss seine Hände bei mir im BH haben. Aber da muss ich halt auch auf der Seite liegen, dass er dran kommt und das geht ganz schön in den Rücken. Leider habe ich auch noch keine Lösung gefunden. Ich versuche es so angenehm wie möglich zu machen für uns beide und hoffe, dass es irgendwann besser wird.

Das wünsche ich auch Dir!

Liebe Grüße
schmupi

Beitrag von kathi2509 29.12.09 - 20:27 Uhr

Danke Dir!

Gut das es anderen auch so geht! 15 Monate #schock weiß nicht ob ich das so lange aushalten würde.
Unser Papa ist die Woche über nicht da, so haben wir das Bett für uns. ;-) Aber Ben macht sich so breit, das ich trotzdem total unbequem liege.

Ich habe noch nicht die Lösung für mich gefunden, ob ich Ben nun das Brustnuckeln abgewöhnen will, oder es in Kauf nehme und hoffe das es sich von allein gibt. Ist halt auch die Frage wie groß das Durchhaltevermögen ist.
Gerade nachts ist meine Schmerzgrenze schnell erreicht und ich packe wieder meine Brust aus damit ich auch etwas Schlaf bekomme.

Wünsche dir auch alles Gute!
Kathi

Beitrag von tantom 29.12.09 - 15:42 Uhr

Hallo!
Meine Tochter, jetzt 19 Monate alt, braucht zum Ein- und Weiterschlafen die Brust. Sie nuckelt oft die halbe Nacht.
Ich habe die bequemste Position gefunden: Ich liege auf dem Rücken, die gerade oder schräg auf meinem Bauch. Das herrlich warm und sehr Rückenfreundlich.

LG Tanja

Beitrag von kathi2509 29.12.09 - 20:34 Uhr

Danke Dir für Deine Antwort!

Auf dem Rücken schlafen geht leider gar nicht bei mir, da kann ich mich am nächsten Morgen gar nicht mehr bewegen.
Naja, ich hoffe das sich doch alles von selber regelt....

LG
Kathi

Beitrag von leona23 29.12.09 - 15:50 Uhr

Hallo,

wenn du ihn wieder pucken möchtest gibt es noch diese Möglichkeit mit dem Swaddle Me musst ma schaun ich glaub bis 10 kg kann man den auf jeden Fall benutzen.

Da kann er sich auch nicht freistrampeln.

http://www.ideen-rund-ums-kind.de/swaddleme-de.html?gclid=CNLyrPzx-54CFQFgZwodPE0EXg

Beitrag von kathi2509 29.12.09 - 20:08 Uhr

Danke für deine Antwort.

Ich könnte mal ausprobieren ob er sich wieder pucken läßt, aber ich mache mir da wenig Hoffnung.

Wir haben den SwaddleMe da, allerdings glaube ich Gr.S Da hat er sich aber zum Schluß ständig befreit.

Kathi

Beitrag von bruja2005 29.12.09 - 23:29 Uhr

Steck Ihn in einen Schlafsack, dass ist fast so gut wie pucken.

Das Dauerstillen wuerde ich Ihm abgewoehnen Ihr geht sonst beide am Stock aber ohne Theater wird dies wohl nicht gehen. Bade Ihn abends damit er schoen muede wird und ich persoenlich wuerde Ihm Abends eine Flasche geben denn er ist ja 9 Monate alt und dem naechtlichen Dauernuckelspuk ein Ende bereiten aber das ist persoenliche Meinung und Ansichtssache.

Meine Freundin hat genau das Theater mit Ihrem Sohn mitgemacht und irgendwann hat Sie dann abgestillt und innerhalb von 2 Wochen war das Theater vorbei,....

Wuensche Dir viel Glueck....

Beitrag von marysa1705 29.12.09 - 23:50 Uhr



>>Das Dauerstillen wuerde ich Ihm abgewoehnen (...)und ich persoenlich wuerde Ihm Abends eine Flasche geben denn er ist ja 9 Monate alt und dem naechtlichen Dauernuckelspuk ein Ende bereiten aber das ist persoenliche Meinung und Ansichtssache.<<

Und meine persönliche Meinung und Ansichtssache dazu ist #contra

Schade, wenn Erwachsene nicht wirklich Erwachsene für ihre kleinen Kinder sein können.
Meiner Meinung nach sollten Erwachsene erwachsen genug sein, um ihre Bedürfnisse anders in den Griff zu bekommen, als ausgerechnet zu Lasten der Bedürfnisse ihrer kleinen Babys!

Sabrina

Beitrag von bruja2005 30.12.09 - 09:10 Uhr

Hi Sabrina,

Ich denke das ist Ansichtssache und wir sollten die Erziehungen und Meinungen unserer Mitmenschen akzeptieren ...;-) .... Du hast Deine und ich die meine.

Erwachsene muessen auch erwachsen genung sein um Ihre Babys/ Kinder leiten und erziehen zu koennen....:-D

LG
Nic

Beitrag von marysa1705 30.12.09 - 15:54 Uhr

"Stillen abgewöhnen" hat bloss leider rein gar nichts mit Erziehung zu tun...

Sabrina

Beitrag von bruja2005 30.12.09 - 16:04 Uhr

Ansichtssache,.... ich finde persoenlich das 6 Monate reichen.....

Beitrag von marysa1705 30.12.09 - 16:26 Uhr

Tja, das ist eben leider das Problem, dass viele Eltern da nur nach ihrer eigenen "Ansicht" gehen und sich nicht nach ihren Babys richten.