kein Umtausch bei Babynahrung

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Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von ttg210 29.12.09 - 16:47 Uhr

Hi,

unsere Oma hat für meine Tochter versehentlich die falsche Babynahrung gekauft (kein Gläschen sonder im Karton abgebackt).
Daraufhin bin ich gleich wieder hin und wollte es umtauschen. Die Verkäuferi meinte das Babynahrung nicht getauscht werden darf. Sie meinte das es rechtlich so bestimmt ist.
Leider habe ich im Internet nichts darüber finden können. Kann mir jemand weiterhelfen.

vielen dank und gruß
anja

Beitrag von silly16 29.12.09 - 16:50 Uhr

Hallo!

Rechtlich gesehen kenne ich mich jetzt nicht so aus, aber hättest Du gerne Babynahrung zuhause, die bereits schon bei anderen daheim war? Weiß man, was damit gemacht wurde?

Ich habe jahrelang in einer Drogerie gearbeitet und ich finde, dass das nur für das Geschäft spricht, wenn sie die Nahrung nicht umtauschen.

LG,

die Silly #snowy

Beitrag von thamina 29.12.09 - 16:54 Uhr

Da ist die Verkäuferin evt. falsch informiert.

Du aber auch.

Grundsätzlich werden Waren nicht einfach mal so umgetauscht, nict wenn sie mängelfrei sind. Das machen die geschäfte aus Kulanz und wenn sie sich selbst die Auflage gegeben haben, dass Nahrungsmittel (ob nun Baby oder nicht) nicht umgetauscht werden dann ist das rechtens.

Nicht wegen der Ware als solches- sondern weil der Einzelhandel grundsätzlich gar nichts zurück nehmen muss, wenn es keine Mängel gibt.

Ich als Einzelhändler würde übrigens auch keine Lebensmittel zurück nehmen- so blöde kann man gar nicht denken... #gruebel

#herzlich

Beitrag von blume82 29.12.09 - 16:55 Uhr

Hallo,

und das ist gut so. Stell dir mal vor in die Nahrung hätte jemand was reingespritz.

LG

Beitrag von curlysue1 29.12.09 - 17:52 Uhr

Pacta sunt servanda - Verträge sind einzuhalten

Es besteht vom Grundsatz her kein Recht, mängelfreie Ware umzutauschen.

Ich finde es gut, dass sie bei Babynahrung nicht kulant sind.

LG

Beitrag von nick71 29.12.09 - 18:08 Uhr

Lebensmittel sind grundsätzlich vom Umtausch ausgeschlossen. Es sei denn, sie sind vor dem MHD nicht mehr genießbar...aber in dem Fall wäre es ja kein Umtausch, sondern eine Reklamation. Da brauchste auch nicht googeln, das ist so. Mir erschließt sich auch grad nicht, warum du deswegen so nen Aufriss machst...die Welt wird das Päckchen Babynahrung ja wohl kaum gekostet haben.

Beitrag von sully0904 29.12.09 - 18:30 Uhr

Hallo!

Bei dm hat mir mal eine Verkäuferin erklärt, dass sie Babynahrung zwar annehmen und Geld zurückgeben, aber sie müssen diese wegschmeissen. Ich habe gefragt warum, wenn das Paket doch zu sei. Sie erklärte, dass da etwas reingespritzt werden könnte.
Es reine Kulanz! Sie müssen es nicht annehmen, da Lebensmittel (und Babynahrung zählt zu Lebensmittel) vom Umtausch ausgeschlossen sind!

LG Susanne

Beitrag von 19jasmin80 29.12.09 - 18:58 Uhr

Babynahrung ist das best kontrollierte Lebensmittel und darf nicht umgetauscht werden.

Man muss leider davon ausgehen, dass was mit der Nahrung nicht stimmt, weshalb sie nicht zurückgenommen werden darf.

Vll kannst Du sie einer Mama verkaufen ;) die Dich kennt bzw. Dir vertraut. Hab ich damals bei meinem Fehlkauf so gemacht.;-)

Beitrag von magicmulder 30.12.09 - 13:40 Uhr

> darf nicht umgetauscht werden

Das ist falsch, was auch hier im Thread schon gesagt wurde. Gesetzlich verboten ist der Umtausch nicht.

Beitrag von hoeppy 29.12.09 - 20:10 Uhr

Hallo,

ich hatte schon zwei Mal Glück bei DM.

Wir haben immer Milchnahrung im Karton für einen Monat im voraus gekauft. Als meine große Tochter 7 Monate alt war hat sie von heute auf morgen beschlossen keine Milch mehr anzurühren. Da war nichts zu machen.
Wir haben im DM angerufen (hatte auch keinen Kassenzettel mehr) und die haben mir die 6 Packungen zurückgenommen. War ein Wert von etwa 60 Euro.

Bei meiner kleinen Tochter hatten wir das mit Gläschennahrung. Die haben wir auch immer für einen Monat besorgt. Als die kleine das Zeug nicht mehr angerührt hat habe ich es auch umgetauscht. Waren so etwa 100 Euro.
In beiden Fällen habe ich mein Geld wieder zurück bekommen. Die Gläschen wurden auch wieder in die Regale geräumt-wie das mit der Milchnahrung war weiß ich nicht.

Sei froh das es bei Dir nur eine Schachtel ist...

LG Mona

Beitrag von windsbraut69 30.12.09 - 09:11 Uhr

Dann hat DM damit garantiert gegen geltende Bestimmungen verstoßen.

Wenn die kulanterweise Babynahrung oder überhaupt Lebensmittel zurück nehmen, dürfen sie sie unter Garantie nicht wieder in den Verkehr bringen.

Ich würde zumindest in DER Filiale nichts Essbares kaufen!

Gruß,

W

Beitrag von booo 29.12.09 - 20:27 Uhr

Lebensmittel gehören meiner Meinung nach vom Umtausch ausgeschlossen!!! Egal ob Konserve oder Nudelpackung.

Beitrag von windsbraut69 30.12.09 - 09:12 Uhr

Meiner Ansicht nach sind sie das auch bzw. dürfen nach der Rücknahme nicht wieder in den Verkehr gebracht werden!

LG

Beitrag von booo 30.12.09 - 18:46 Uhr

Ich meine auch, das schonmal gehört zu haben

Beitrag von shakira0619 29.12.09 - 23:22 Uhr

Hallo!

Ich wollte mal bei Real Babybrei umtauschen und die Verkäuferin hat mir erklärt, dass sie Babynahrung zwar annehmen und Geld zurückgeben, aber sie müssen diese wegschmeissen.

Der Grund: Es könnte jemand etwas reingespritzt haben.

Liebe Grüße, Shakira0619

Beitrag von windsbraut69 30.12.09 - 09:13 Uhr

Es ist völlig egal, worum es sich handelt. Du hast beim normalen Kauf im Geschäft vor Ort überhaupt keinen Anspruch auf Umtausch/Rücknahme, wenn die Ware okay ist.

Gruß,

W

Beitrag von ladydoedelhai 30.12.09 - 10:00 Uhr

Lebensmittel sind grundsätzlich gem. § 312d, Abs. 4, Satz 1 BGB vom Umtausch ausgeschlossen :-)

Da haste es schwarz auf weiss

Beitrag von lebelauter 30.12.09 - 11:43 Uhr

da gehts aber nicht um Umtausch, sondern um ein Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen #aha

Umtausch mängelfreier Ware ist grundsätzlich eine freiwillige leistung des Verkäufers.

Wemm der diese ausschliesst, nur für bestimmte Warengruppen zulässt, andere ausschliesst, an Fristen koppelt oder dergleichen, kann er das nach eigenem Ermessen machen.