Er weint, schreit, brüllt vorm Schlafen - Bitte um Rat!?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von silbermond1108 29.12.09 - 19:17 Uhr

Hallo ihr,

wir sind langsam echt Verzweifelt, Ratlos und Traurig!
Lasse(20 Wochen) ist kein guter Schläfer, noch nie gewesen- was aber weiter nicht so tragisch ist!
Er ist jedoch immer sehr schnell und vorallem "schön" eingeschlafen!

Ins Bett, Schnuffeltuch in Arm, Schnucki rein und eine Geschichte vorgelesen- nach spätestens 15 min. sind die Augen zugefallen...

Nun ist es seid ca, 2 Wochen so, dass er sobald man ihn hinlegt anfängt zu meckern, was in ein herzereissendes Weinen und dann in ein Brüllen übergeht, sodass er manchmal schon Hustet vor Gebrüll und Hochrot anläuft...egal was man dann macht (aus der Sit rausnehnen, ruhig bleiben, auf den Arm nehmen) er beruhigt ich sehr schwer!
Wir finden es unheimlich blöd und traurig, das er so dann irgendwann vor Ermüdung und unter Tränen einschläft.
Vorallem dauert das ganze manchmal bis zu 1 1/2 Stunden!

Wir sind neulich erst "runter" in das Schlafzimmer mit ihm gezogen, aber eigentlich klappte es anfangs ohne Probleme...könnte es dennoch daran liegen?
Kennt ihr das? Und wie habt ihr es "gelöst"!?
Ratschläge?
Oder einfach Erfahrungen?

Liebe Grüße
Silbermond

Beitrag von cori0815 29.12.09 - 20:04 Uhr

hi Silbermond!

Klar, es wird dich nicht sonderlich trösten, aber leider haben Kinder solche Phasen. Und zwar fast alle Kinder... Beim einen Kind sind sie dramatischer, beim anderen Kind unauffälliger. Die einen schreien sich in den Schlaf, weil sie sich in dem Moment nicht anders regulieren können. Die anderen lassen sich von Mama in den Schlaf tragen und jammern dabei leise vor sich hin.

Leider nützt es bei manchen auch nix, sie aus dem Bett rauszunehmen. Das Kind meiner Freundin wurde dabei immer nur noch wilder und das Einschlafen dauerte mit jedem Rausnehmen nur noch länger, weil sie immer aufgedrehter wurde und noch schriller brüllte (schon beim Rausnehmen und dem Versuch, sie zu beruhigen).

Meine Erfahrung ist, dass es oft effektiver war, das Kind im Bett zu trösten, also es nicht rauszunehmen. Aber das kann man natürlich nicht auf jedes Kind übertragen.

Letztlich kann ich dir nur raten, geduldig zu sein und nicht zu viel auszuprobieren, weil das euren Lasse nur noch mehr verwirrt. Und denk immer dran: er ist erst 20 Wochen alt und er wird das Schlafen/Einschlafen wieder lernen.

LG
cori

Beitrag von hafipower 29.12.09 - 20:14 Uhr

Dasselbe Problem hab ich bereits auch seit 6 Wochen!:-(

Davor war es immer so: mein Kleiner wurde nochmal gewickelt, umgezogen, letzte Flasche, ins Bett gelegt und meistens war ich noch nicht mal ausm Zimmer, da hat er schon geschlafen!

Seit 6 Wochen ist es wie bei dir, dass er zuerst meckert, dann schreit und dann richtig losbrüllt bishin zum Husten und Würgen!#heul

Ich nehm ihn aber nicht aus'm Bett raus! Ich schnapp mir n Stuhl und setz mich einfach so neben sein Bett und schau ihn an, leg meine Hand auf seinen Bauch, oder geb ihm meine Finger zum Festhalten -- nach 20-45min schläft er ein! Ist anstrengend#schwitz, aber ich hoff, dass es langsam wieder besser wird!

LG

Beitrag von tragemama 29.12.09 - 22:55 Uhr

Ich finds krass, dass hier so viele antworten, dass sie ihre Kinder nicht rausnehmen, wenn sie weinen.

Meine Kinder schliefen lange nur im Tuch oder anderweitig mit Vollkörperkontakt ein. Ich finde das normal, natürlich, schön und richtig so. Ein Baby fühlt sich bei Mama oder Papa halt am sichersten und das Gefühl von Sicherheit ist beim Einschlafen ganz wichtig.

Meine Große schläft immer noch bei uns ein und ich seh nach wie vor kein Problem darin, die Kleine sowieso.

Andrea
mit Kathrin (27 Monate)
und Christina (2 Monate)

Beitrag von silbermond1108 30.12.09 - 10:32 Uhr

Huhu,

wenn du magst, kannst du gerne meine Antwort weiter unten ansehen...
Ich denke es wurde etwas missverstanden!

Lasse schläft nicht allein ein, nie in seinem eigenen Bett, immer mit Begleitung...
Ich lasse ihn auch nicht schreien oder im Bett - aber davon war ja soweiso nicht die Rede...

Beitrag von bruja2005 29.12.09 - 23:17 Uhr

Tim hatte mal so ne Phase da wollte er auch nicht mehr alleine schlafen und ich habe mich dann mit Ihm aufs Sofa gelegt was vor seinem Bett stand.
Das ganze ein paar Abende und dann mit immer wieder kuerzeren abstaenden ins Bett gelegt. Irgendwann ging es dann wieder aber manchmal gestehe ich konnte ich auch nicht mehr und hab Ihn ein wenig bruellen lassen weil ich selber KO war vor allem weil ich Vollzeit gearbeitet habe und Abends noch den Haushalt machen musste. Kriegt er vielleicht Zaehne ? Gib Ihm dochmal ein Zaepfchen und schau ob es besser wird wenn das Geplaerre aufhoert dann weisst Du weshalb,.... !

Muss dazu sagen, dass ich das aber nur 1-2 mal bei den Backenzaehnen gemacht habe als er wirklich Schmerzen hatte aber manchmal muss man ja einfach probieren und schaun was Sie haben koennten,...

Hat das Gebruell denn angefangen mit dem Umzug ? Sie sind halt einfach klein und Veraenderungen machen dem Einem mehr zu schaffen wie dem Anderen ..?

Es geht wieder vorbei von einem Tag auf den Anderen normalerweise ....

Gute Nerven,...

Beitrag von marysa1705 29.12.09 - 23:24 Uhr

Hallo,

mir geht es da ähnlich wie Andrea!

Warum finden es viele Eltern normal, ihr Kind an "Schnuffeltuch, Schnucki und Geschichte" zu gewöhnen, aber wollen ihr Kind um jeden Preis dazu bringen, dass es sich bloss nicht an die Nähe der Eltern gewöhnt?

Kinder wollen nicht alleine einschlafen, sondern ihre Eltern dabei spüren.
Lass doch Deinen Sohn einfach auf Deinem Arm oder Deinem Bauch einschlafen oder leg' Dich neben ihn. :-)

Ich gehe jede Wette ein, dass 99% aller Kinder, die schon IMMER alleine ins Bett gelegt wurden, das irgendwann NICHT mehr mit sich machen lassen - und zwar nicht, weil sie ihre Eltern damit irgendwie "ärgern" wollen, sondern weil es einfach so in ihnen drin ist.
Ich vermute, Du schläfst nachts neben Deinem Mann? ;-)

Unsere Kinder schlafen so ein, wie SIE es brauchen! Wenn sie getragen werden wollen, werden sie getragen, wenn sie neben uns liegen wollen, liegen sie neben uns und wenn sie gestillt werden wollen, werden sie gestillt.
So haben wir es "gelöst"! :-)

Sie schlafen übrigens alle toll ein, müssen weder weinen noch schreien und unsere drei Grossen können es mittlerweile sogar ohne uns... ;-)

LG Sabrina

Beitrag von silbermond1108 30.12.09 - 10:27 Uhr

Hallo,

ich denke da wurde einiges einfach falsch verstanden und hat einen falschen Eindruck vermittelt.
Lasse hat ca. 10 Nächte (oder waren es weniger) ein paar Stunden in seinem eigenen Bettchen geschlafen.
Ansonsten schläft er von Anfang an bei uns im Bett -und das ist kein Problem.
Das mit dem Tuch und dem Schnucki und Co. hat sich so eingestellt, weil wir ihm gerne vorlesen (sind beide Leseratten) und er sich sein Tuch schnappte sich auf die Seite drehte und einschlief...also haben wir es weitergeführt und es war schön!

Lasse schläft NIE allein ein! Immer ist einer von uns dabei, streichelt ihn, hat ihn auch mal auf dem Arm oder auch im Tuch darf und kann er einschlafen...
nur, egal was- ALLES klappt momentan nicht ohne gebrüll, geweine etc.
Und genau, das ist das Problem, das er NIEGENDWO ohne zu weinen in den Schlaf findet, ich denke - das macht jede Mutter etwas betroffen - ob es sich nun ändern lässt, es normal ist etc.
Vestehst du was ich meine?





Beitrag von marysa1705 30.12.09 - 16:14 Uhr

Hi,

es ging mir ja nicht nur ums alleine schlafen. Darauf bin ich eingegangen, weil die ersten Antworten den Tenor hatten, dass man ein Baby bloss nicht aus dem Bett nehmen soll.

Worum es mir ging ist einfach, dass man es eben so macht, wie das Baby es braucht. Wenn euer Sohn also anfängt zu meckern, wenn ihr ihn hinlegt, dann legt ihn einfach NICHT hin, sondern probiert aus, wie er sonst gut in den Schlaf finden kann.

Jetzt hast Du allerdings geschrieben, dass er ja praktisch überall weint... Wie läuft das denn ab?
Also wenn er so langsam müde wird und Du trägst ihn herum - er weint dann einfach nur? Oder wenn Du ihn dann zum Stillen anlegst - er weint einfach weiter?
Fällt mir ehrlich gesagt recht schwer, mir das genau vorzustellen...

LG Sabrina

Beitrag von silbermond1108 30.12.09 - 17:11 Uhr

hallo,

es läuft so ab, dass wir ins Schlafzimmer gehen, ins Bett legen und er die Flasche bekommt...dabei ist er oft eingeschlafen, ist aber jetzt auch nicht mehr der Fall ( was aber nun nicht weiter tragisch ist!)
Wenn er nicht eingeschlafen ist, haben wir wie schon erzählt, sein Schnuller gegeben, sein Tuch und ihm eine Geschichte vorgelesen...

Nun fällt der Teil aber aus, denn nach dem Bäuerchen, legen wir ihn hin(oder eben jetzt nicht mehr!) und er beginnt zu weinen...
Also wieder raus mit ihm, etwas rumlaufen, erstmal beruhigen...anfangs haben wir ihn versucht nochmals hinzulegen, was aber im Drama endete...

Jetzt, nehmen wir ihn raus aus dem Raum, der Sit. oder er kommt auf den Arm, was alles irgendwie schlimmer macht, denn er brüllt wie verrückt. Auf dem Aem, wie im TT, wehrt er sich massiv und weint heftig.
Und das leider solang bis er vor erschöpfung einschläft...
Das bedrückt einen doch sehr

lg

Beitrag von marysa1705 30.12.09 - 23:26 Uhr

Ja, in solchen Situationen fühlt man sich oft sehr hilflos...

Weint er denn schon beim Bäuerchen machen? Oder fängt er erst danach an?

Beitrag von naschi86 30.12.09 - 01:08 Uhr

ohhhh jaaaa dieses problem kenne ich auch zu genüge

abends ohne ende schreien und das so bitterlich das es einem fast das herz zerreisst habe unsere kleine maus dann auch wieder aus dem bettchen genommen und mich mit ihr aufs bett gelegt und gewartet bis sie eingeschlafen ist dann habe ich sie in ihr bettchen getragen und sie hat durchgeschlafen wie gewohnt ......


dann ist sie aber immer völlig ungewohnt mal nachts um 4 oder 6 oder 3 wach geworden und hat nicht mehr geschlafen wollte auch kein tee oder so

jetzt bringt ihr papa sie jeden abend ins bettchen mal schaun ob sie nun durchschläft also die letzte nacht hat sie durchgeschlafen ich denke papa fehlt ihr über den tag sehr weil er arbeiten ist und vilt reicht ihr die paar std abends nicht das sie deswegen so ist mal schaun

oder es ist einfach eine phase die jedes kind in diesem alter durchmacht