ALG II, Umzug und Widerspruchtverfahren

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Beitrag von tweety25883 29.12.09 - 19:46 Uhr

Hallo

Ich habe im Oktober für uns ein Wohnungsangebot eingereicht (die andere Wohnung ist güstiger, als die jetzige und diverse andere Gründe). Habe eine ausführliche Begründung mit eingereicht und entsprechende Nachweise.
Der Umzug sollte zum 1.01.2010 stattfinden. Habe die Wohnung auch bewillligt bekommen. Auch den neuen Bescheid ab Janaúar hatte ich schon, jedoch wurden die Kosten für Heizung im Januar nicht berücksichtigt, die rückwirkend für Dezember (also die noch aktuelle Wohnung) zu zahlen sind nicht berücksichtigt.

Also habe ich Widerspruch eingelegt. Leider war in meinen Unterlagen nichts darüber zu finden, wann die Zahlungen für welchen Zeitraum fällig sind (mir wurde es bei Abschluss des gasvertrages erklärt, dass die zahlungen rückwirkend fällig sind).

In der Zwischenzeit hat sich leider ergeben, dass der Umzug erst zum 1.02.2010 stattfinden kann, da das ganze Haus in dem einziehen gerade saniert wird und es verzögerungen gibt. Also hab ich mir alles schriftlich geben lassen und auch eingereicht.

Nun hab ich heut Antwort auf meinen Widersruch erhalten. Und die Widerspruchsstelle will nun alle Unterlagen noch einmal haben (Wohnraumangebot der neuen Wohnung, sämtlichen Schriftverkehr mit dem jetzigen Vermieter wegen Mängelanzeige, Kostenaufstellung Kaltmiete, kalte Betriebtskosten Heiz- und Warmwasserkosten der neuen Wohnung, Nachweis, dass die zahlung bei den Stadtwerken rückwirkend ist). Es liegt aber alles bereits vor beim Amt, außer das von den Stadtwerken. Da habe ich angerufen und die Frau meinte, sie können mir nichts schriftlich geben, da soll das Amt selst anrufen. Die Frau vom Amt (Service Nummer) meinte, das Amt darf nicht ohne mein Einb´verständnis anrufen, da ich den Vertrag mit den Stadtwerken habe (ich geb auch gern eine Vollmacht).

So, nun hab ich alles nochmal zusammen gesucht und werde es einreichen. Aber warum muss ich alles nochmal neu einreichen? Kann es passieren, dass der Umzug dann rückwirkend doch noch abgelehnt wird?

LG Tweety25883

Beitrag von regentaenzer 30.12.09 - 04:44 Uhr

Hallo,

nein, es kann nicht passieren, dass der Umzug rückwirkend abgelehnt wird. Wenn Du Widerspruch einlegst, darf sich Deine Situation laut Gesetz nicht auch noch verschlechtern.

Die Unterlagen musst Du neu einreichen, weil bei der ARGE leider das Arbeitsniveau auf einem sehr niedrigen Level funktionieren muss. Aber nicht ärgern lassen. Nimm für die Einreichung der Unterlagen am besten eine Freundin als Zeugin mit.

LG

Beitrag von tweety25883 30.12.09 - 19:18 Uhr

Ja, das scheint alles etwas komlizierter da zu sein. Die Frau am Tele von der Zentrale meinte auch, dass die Widerspruchsstelle wohl eine seperate Stelle ist und die nicht in meine Unterlagen, die meine Sachbearbeiterin hat einsehen können. Wobei bei uns alles in einem Haus. Ich kann ja wie gesagt, das mit dem Schreiben von den Stadtwerken noch verstehen, dass ich da nen Nachweis erbringen soll. Und die Aufschlüsselung der Nebenkosten der neuen Wohnung evtl auch noch, da der neue Vermieter die Nebenkosten nur im Angebot in Kaltmiete, kalte Nebenkosten, Heiz- und Warmwasserkosten) aufgeschlüsselt hat. wiederrum im Mietvertrag die kompletten Nebenkosten in einer Summe zusammengefasst hat.

Ich glaub, wenn ich erstmal in der Wohnung drin bin, zie ich nie wieder um, wenn ich ALG II bekomme. Hoffe, dass ich um eine OP drum rum komme, dann kann ich wenigstens weiter nach Arbeit suchen.

#danke für deine Antwort nochmal. Wär auch sher ärgerlich, wenn die da noch nen Strick draus drehen könnten, da das Haus ja grad saniert wird und wir für einige Sachen unsere Wünsche angeben konnten (z.B wie die Küchenmöbel gestellt werden und danach die Steckdosen ausrichten, da wir klein sind bekommen wir ne kleinere Badewanne und wie die Trnnwand in das Kinderzimmer sollte konnten wir auch selbst entscheiden). Wäre nicht grad toll, wenn der Vermieter das umsonst gemacht hätte.

LG und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich#fest