PCO

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von pieps222 30.12.09 - 00:49 Uhr

Wer kennt sich damit aus?

Bei mir wurde PCO, Insulinresistenz und Schilddrüsenunterfunktion 2008 Januar festgestellt.

Metformin bekam ich bis Juli 2009. In Sachsen will es mir keiner verschreiben.

Pille (Neo Eunomin) nahm ich dann von September bis Dezember, habe ich nach einem Unfall aber abgesetzt, da ich sie die ersten Tage im Krankenhaus auch nicht hatte.

Nebenwirkungen waren: massiver Haarausfall, Depressionen bis hin zu Selbstmordgedanken, massive Gewichtszunahme von 6 Kilo, Dauerübelkeit und fast dreimal wöchentlich Migräne.

Eine Woche nach Absetzen ließen Nebenwirkungen nach.

Nun meine Frage, wie kann das PCO behandelt werden? Bin am verzweifeln, da ich ja schonmal 2 Jahre versucht habe schwanger zu werden und es nicht klappte.

Weder den Endokrinologen noch meinen Frauenarzt interessiert es hier in Sachsen. Da gibt es kein Metformin und basta. Entweder Pille schlucken oder halt einfach nicht verhüten, dann wird PCO eben schlimmer. Kann man ja irgendwann Insulin spritzen war die Auskunft.


Beitrag von anja_duisburg 30.12.09 - 02:59 Uhr

Hallo!
Also deine Ärzte dort finde ich ja echt heftig.
Also ich habe auch PCO ohne insulinresitenz und auch ne SD-Unterfunktion die grade eingestellt wird.
Ich nehme auch metformin obwohl ich jetzt immer öfter höre, dass es eher bei einer Insulinresistenz was bringt.
Ich kann echt nicht verstehen warum deine Ärzte dir kein metformin verschreiben. Auf jeden fall würde ich am ball bleiben. Wenn du ein gutes verhältnis zum Hausarzt hast kann der dir das auch verschreiben.
Also hier habe ich keine Probleme die KiWu-Klinik und verschiedene FÄ haben es mir verschrieben.
Also ich kann nur sagen, dass es noch die möglichkeit mit Mönchspfeffer gibt, oder Dexamethason, danach kam bei mir Clomifen8aber da musst du aufpassen dass sich nicht zu viele Eizellen bilden) und dann habe ich Puregon gespritzt.
Also Möglichkeiten gibt es viele, ist nur die frage ob deine Ärzte sich nicht wieder quer stellen.
Telefonier dich einfach durch oder frag im Forum direkt wo sich andere behandeln lassen aus deinem Wohnort.
Ich drück dir die Daumen dass du jemanden findest der dir hilft dass es endlich klappt.
LG Anja

Beitrag von ellenhirth 30.12.09 - 06:14 Uhr

Ich würde ein KiWU-Zentrun oder ne Kiwu-Praxis aufsuchen, wenn du magst kann ich ja mal nach einem schauen für dich wo genau wohnst du denn?

Lg Ellen

Beitrag von pieps222 30.12.09 - 09:36 Uhr

Hallo,

ich danke euch!

Ich wohne in Chemnitz, Sachsen. Mit meinem Hausarzt verstehe ich mich gut, aber die dürfte mir das angeblich auch nicht verschreiben.

Eins muss man sagen. So beschissen die privaten Umstände in Freiburg im Breisgau waren, die Ärzte dort waren super. Mein FA hat alles getestet, mir meine Medis gegeben und mir ging es besser, ja sogar bissel abgenommen habe ich bzw. Gewicht gehalten.

Seit ich Metformin abgesetzt habe, hab ich 10 Kilo seit Sommer zugenommen.

Somit sind es seit 2003 nun 20 Kilo immer mal auf und ab (damals 58, jetzt gerade 79). Da fühlt man sich richtig schlecht.