Legt ihr monatlich Geld zurück?

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Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von 1sonnenbluemchen 30.12.09 - 11:44 Uhr

Nachdem ich jetzt schon öfter gelesen habe, dass Familien kein Geld mehr für Windeln haben, weil das erwartete Geld nicht pünktlich verbucht wurde, interessiert mich einfach mal ob ihr Geld für solche "Notfälle" zurücklegt?

Ich war auch mal alleine mit meinem Sohn, ich musste mich von heute auf morgen vom Vater trennen, der kleine war 5 Wochen alt. Es war schrecklich, aber ich habe mich sofort aufgerappelt und habe relativ schnell eine Ausbildung gefunden und gemacht. Ich habe ergänzend ALG2 erhalten. Trotzdem habe ich damals 20 DM zurückgelegt, jeden Monat. Ich wollte nie wieder in diese Situation kommen vor dem nichts zu stehen. 20 DM ist nicht viel gewesen, aber ich hätte im schlimmsten Falle meinem Kind was zu essen und auch Windeln kaufen können.

Heute lege ich auch Geld zurück, auch nicht viel, ein wenig eben. Wir haben immer so viel für den "Notfall" zurückgelegt, dass wir erstmal genug zu essen haben.

Ich kenne die Seite des "nichts habens", also weiss ich wovon gesprochen wird, aber ich würde es nie wieder so weit kommen lassen.

Wie ist es bei Euch?? Legt ihr was zurück? Oder lebt ihr von "heute auf morgen"?

Beitrag von mokli 30.12.09 - 11:51 Uhr

Hallo!

Wir legen zur Zeit 50 Euro im Monat zurück, das ist nicht viel aber besser als nichts :-)

Ich war mal eine Zeitlang in der Situation dass ich Ende des Monats nicht mehr wusste wovon ich mir was zu essen kaufen soll und das passiert mir hoffentlich nie wieder!!!

Jetzt ist immer genug Geld da für Schulausflüge, Kindergeburtstag u.ä. was ausser der Reihe ansteht.

LG, Monika

Beitrag von susanne85 30.12.09 - 11:56 Uhr

hallo

was du nicht vergessen solltest, ein reiner hartz 4 empfänger hat immer weniger , als jemand der noch arbeitet, durch freibeträge. meistens zu mindenst.

auch haben viele zu teure wohnungen, im kölner umfeld, nahezu unvermeidbar. meine tante(bevor drauf gekloppt wird, frisch arbeitslos) muss fast 60 euro mehr miete in kauf nehmen...

und ich kenne noch mehr ! DIE teilweise 50-90 euro drauf zahlen.oft frisst das das geld was normal gespart wird.

lg susanne

Beitrag von lotzmotzi 30.12.09 - 12:01 Uhr

Da hast Du recht, aber wird eine Miete nicht immer Wohnortsbezogen berechnet? Das heißt, wenn Mieten in Köln so teuer sind, dann ist der Mietspiegel auch dementsprechend und danach wird ja der Mietzuschuss berechnet.

Ausserdem müssen arbeitende ALG2 bezieher auch ihre Fahrkarte zahlen, dafür ist dieser Freibetrag ja unter anderem bedacht.

Beitrag von susanne85 30.12.09 - 12:24 Uhr

hallo,

leider entspricht die mietstufe hier nicht dem tatsächlichen. die wenigen wohnungen die günstig sind gehören oft genossenschaften und dort wartest du teilweise jahre. wenn man sich nun trennt oder co, ist man gezwungen dazuzubezahlen.

ich selbst spare auch geld beiseite, ich kenne aber auch zeiten inden wir keine arbeit hatten und wirklich nur gerade so plus minus 0 über die runde kamen. und da hat mein mann wie verrückt gesucht aber wirklcih nichts bekommen.

ich will nur ein anstosspunkt geben warum manche nicht sparen können!

Beitrag von manavgat 30.12.09 - 11:57 Uhr

Das gibt es bei mir nicht, dass ich einen Herzinfarkt bekomme, nur weil das Kindergeld einen Tag später kommt.

Ich versuche, mir Rücklagen zu schaffen und schruddel dann immer kleinere Beträge zusammen. Wenn dann was kaputt geht, kann ich es ersetzen/reparieren und zu essen ist auch immer da.

Gruß

manavgat

Beitrag von snaky18w 30.12.09 - 12:01 Uhr

Hallo!

Wir legen jeden Monat 50Euro zurück.
Für uns hat es sich schon wieder gelohnt, weil das Auto nun in die Werkstatt muss. Da sind wir wirklich froh, das wir etwas ansparen konnten.

Es gab vor vier Jahren aber auch eine Zeit, wo wir nichts zurück legen konnten und es sehr oft knapp wurde.


Gruß Snaky

Beitrag von lotzmotzi 30.12.09 - 12:03 Uhr

Legen auch monatlich Geld zurück, mussten aber Gott sei Dank noch nie rangehen. Wir sind beide berufstätig und können eine leicht verzögerte Gehaltszahlung mit dem anderen Gehalt immer ganz gut ausgleichen

Beitrag von carrie23 30.12.09 - 12:08 Uhr

Ja wenn ich kann und keine Arztrechnung ect. dazwischen kommt.
Da ich nämlich nicht weis wie oft im Monat ich zum Arzt muss, daher den Betrag nicht im Vorfeld erahnen kann, ist das nicht immer möglich.
Allerdings kommen wir immer gut bis Monatsende aus ( für mich zählt der Monat bis 8. weil da das Kinderbetreuungsgeld da ist )
Manchmal kann ich zwischen 50 udn 200 Euro zur Seite legen

Beitrag von zwiebelchen1977 30.12.09 - 12:38 Uhr

Hallo

JA, wir kegen auch Geld zurück. Obwohl nur mein Mann arbeitet und ich in Elternzeit bin.

BIanca

Beitrag von duchovny 30.12.09 - 12:40 Uhr

Zur Zeit gehts leider nicht, was zurückzulegen, da wir auf Bewilligung von Wohngeld und Kinderzuschlag warten und es gerade so reicht! Puffer haben wir aber, falls es wirklich nötig sein würde und zwar haben wir auf dem Sparbuch vom Kleinen Geld deponiert und wenns wirklich brennen sollte leiht er uns was! Z.B. vor 2 Monaten, da waren die Bremsen vom Auto dran und Lohn sollte erst in 2 Wochen kommen! Da haben wir uns was geliehen und als Lohn da war mit Zinsen (1 € pro Tag) zurückgegeben.

Wenn die Nachzahlung für mindestens 3 Monate kommt, dann kommt die wieder auf unser Sparbuch! Und dann geht es auch wieder regelmässig was zurückzulegen!

Wir haben mal so gewirtschaftet, und sind fast auf eine Katastrophe zugesteuert! Deshalb nie wieder! Irgendwo lässt sich jetzt bei uns immer etwas locker machen!

Beitrag von dore1977 30.12.09 - 13:39 Uhr

Hallo,

wir legen auch immer Geld zur Seite. Jeden Monat falls irgendwas kaputt geht oder das normales Haushaltsgeld jetzt zu Weihnachten nicht gereicht hat. Auch Urlaub und größere "Geschichten" machen wir von diesem Geld aber wir sorgen immer dafür das eine eiserne Reserve da ist.

Somit wird es uns hoffendlich nie an Essen mangeln. Windeln braucht unsre Tochter nicht mehr #;-)

LG dore

Beitrag von miamina 30.12.09 - 13:56 Uhr

Hallo,

ja, wir legen monatlich immer so ca. 500 bis 600 Euro an Geld zurück.
Klingt vll. im ersten Moment viel, aber im Moment können wir uns das leisten und man weiß nie (v.a. mit der Situation am Arbeitsmarkt) wie lange noch, da möcht ich lieber frühzeitig die Weichen stellen. Vor ein paar Jahren noch, mein Mann hat sein Abi mittels FOS nachgeholt, hab ich uns versorgt und bin arbeiten gegangen. Da haben wir ganz schön kämpfen müssen, wir konnten nichts zurücklegen und mussten sehen wie wir über die Runden kommen. Sonderausgaben waren nicht drin. Das war ne harte Zeit und so etwas wollen wir in Zukunft vermeiden!
Und ca. die Hälfte von dem was wir sparen, legen wir für unsere Tochter zurück.
Schulbildung, Sportvereine oder auch Musikschule ist teuer, sollte sie mal irgendetwas in der Art machen wollen!;-)
Und da nächstes Jahr Baby Nr. 2 auf die Welt kommt, sind wir froh, ein bissl was zurückgelegt zu haben. V.a. wenn ich mir die Preise für Geschwisterwägen ansehe....#schwitz

Für mich ist es einfach angenehmer, was auf der hohen Kante zu haben. So hab ich schon mal ein Problem weniger und kann mich auf andere Sachen konzentrieren.


LG Mia

Beitrag von whitewitch 30.12.09 - 14:58 Uhr

Es gab eine Zeit da konnte ich nichts zurücklegen, wusste manchmal nicht ob ich den Monatsende noch schaffe, aber ich habe einen guten Plan gehabt und mein Geld hielt damals immer bis zum Monatsende. Dann kam eine Zeit in der ich halbwegs unverschuldet 2000 Euro verlor, also musste ich einen Dispo aufnehmen, dank meines eisernen Willens habe ich 2400 Euro innerhalb von drei Jahren abbezahlt und ja da habe ich jeden Monat 50 Euro getilgt. In der Zeit als ich voll gearbeitet habe habe ich manchmal 200 Euro im Monat zur Seite gelegt, denn es sollte nie wieder einen Engpass in meinem Leben geben. Jetzt bin ich in Elternzeit und konnte das erste Jahr nichts zurücklegen, habe aber einen Notgroschen so das es nicht notwendig war. Jetzt gehe ich auf Minijob Basis arbeiten und ab Januar wird eisern wieder 50 - 100 Euro weggelegt. Ich habe da immer so eine Grundsparsumme in meinem Kopf, die muss da drauf sein über alles andere kann man frei verfügen.

Beitrag von schnuffeline-09 30.12.09 - 15:00 Uhr

Also ich rechne immer so das am Ende des Monats immer etwa 20-25€ als Notreserve übrigbleiben!!! Einfach ist es nicht, aber ich rauche nicht und rechne jeden Monat mit dem Geld und muss sagen auch mit Harz4 kann man am Ende eines Monats etwas übrig haben;-). Aus Erfahrungen im Bekanntenkreis hab ich festgestellt das einige Ihr Geld bis zum letzten Cent ausgeben (Manche von denen hätten sogar Geld zum zurücklegen, wenn sie es nicht verprassen würden:-p) und somit nichts als Reserve zum Ende eines Monats haben. Wie man so leben kann ist mir unverständlich, da braucht man dann auch nicht zu jammern find ich;-).
Wenn man monatlich viel abzuzahlen hat ist es mir natürlich verständlich nichts mehr zu haben oder so wie jetzt im Monat Dezember, da von Nikolaus- Silvester ja alles vertreten ist und dies warlich der teuerste Monat im Jahr ist#paket.

LG#snowy

Beitrag von mel1983 30.12.09 - 15:23 Uhr

Huhu,

bei mir sammelt sich immer ein wenig an. Jedes Jahr - wenn ich Glück habe - ein bissl mehr.

Monatlich denke ich, sind es so 15 Euro.

Ich bezahle meine Versicherungen (halb- bzw. jährlich zu zahlen) monatlich - gut aufgerundet - auf ein Sparkonto. Immer die gleiche Summe.

Und dadurch, dass die Kfz-HP auch mal sinkt (wenn ich Glück hab) kommt da übers Jahr einiges zusammen.

Eine Waschmaschine könnte ich mir nun davon nicht kaufen, aber ich könnte ein paar Tage absoluten Geldmangel überbrücken.

LG

Beitrag von joy1975 30.12.09 - 16:28 Uhr

Ich versuche jeden Monat Geld zurück zu legen, damit ich Sondertilgungen am Haus leisten kann und natürlich, um unerwartete Ausgaben zu tätigen.
Grundsätzlich achte ich da aber nicht so drauf. Ich habe einen Dauerauftrag laufen, der direkt am Monatsanfang 800€ vom Konto zieht, damit diese dann auf einem Tagesgeldkonto weiterschlummern können.
Manchmal muß ich davon was zurückholen, wenn es halt eine größere Ausgabe gibt etc., aber insgesamt paßt es, zumal es dann ja mal Sonderzahlungen wie Gehaltsbonus, Steuerrückzahlung etc. gibt.

Beitrag von irish.cream 30.12.09 - 19:36 Uhr

Unser Geld ist "gut verteilt" - obwohl wir ergänzend ALG II (wegen der Krankenversicherung/Rentenversicherung) bekommen...

Jeden Monat gehen 100 € direkt auf das Sparbuch und am Ende des Monats noch zusätzlich das, was vom Geld über ist.

Unser Sparpott dient den Notfällen (Waschmaschine kaputt...), Großausgaben (jährliche Versicherungen) und Sonderwünschen (Renovierungen...)
bis jetzt klappt es super und wir müssen nicht am Hungertuch nagen ;-) und ich muss nicht jeden Tag aufs Konto gucken, ob das Geld endlich da ist - ich kann auch mal 1-2 Wochen (im November waren es sogar 4 Wochen) überbrücken, oder zurückstecken zu müssen!

Grüße
ic mit Mann und Kind (2) und #katze #katze

Beitrag von jacky 31.12.09 - 09:55 Uhr

Natürlich. Habe schon in der Ausbildung mehr verdient als ich ausgegeben habe, weil ich zu Hause wohnte. Während meiner beruflichen Tätigkeit habe ich auch immer Geld weg gelegt und Geld, dass ich zwischendurch bekam sowieso. Also Überstunden, Weihnachtsgeld etc. Jetzt bekomme ich Eltern- und Kindergeld und auch davon lege ich was weg. Und zwar soviel wie möglich! Damit mein Kind und ich abgesichert sind. Wie viele Männer sind schon abgehauen und dann sitzt man da... Im Grunde genommen gebe ich nur Geld für Auto und für mein Baby aus. Für mich eher selten. Ich muss dazu sagen, ich spare gern. Es ist ein schönes Gefühl, jeden Monat was weg zu legen. Ich könnte nie mit Minus auf dem Konto leben und ich musste auch noch nie auf das nächste Geld warten. Dass man seinem Kind keine Windel und keine Nahrung kaufen kann finde ich asozial! Ein Kleinkind kann man schließlich locker mit dem Kindergeld unterhalten!