Makler bei Hausverkauf

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von heike011279 30.12.09 - 15:36 Uhr

Hallo zusammen,
wir sind gestern mit unseren Nachbarn ins Gespräch gekommen über den Verkauf ihres Hauses. Es handelt sich um ein älteres Ehepaar, das sich "verkleinern" möchte und auch nicht mehr vermieten will.
So, derzeit wohnen sie in einem Mehrfamilienhaus in der obersten Wohnung, die beiden anderen Wohnungen sind vermietet.
Seit kurzem sind sie wohl am Überlegen, wie man das Objekt am Besten veräußern kann. Angeblich wäre dies bei einem MFH nicht so einfach wie bei einem Einfamilienhaus. #kratz
Ich konnte dazu nicht wirklich viel sagen, habe ihnen dann dazu geraten, zu gegebener Zeit einen Makler zu kontaktieren und sich beraten zu lassen.
Aber ihre Frage, in welcher Preiskategorie sich so etwas bewegt, sprich die Beratung durch einen Makler und evtl. die daraus resultierende Beauftragung zum Verkauf des Hauses, konnte ich nicht mal annähernd beantworten.
Ich weiß, dass man als Käufer oder Mieter eine Provision an den vemittelnden Makler zahlt. Aber welche Kosten fallen ungefähr für den Verkäufer an?

Da die beiden schon etwas betagter sind, habe ich heute Morgen mal etwas im Internet recherchiert, aber auf den Seiten von Maklern aus unserer Gegend stehen keine Preise.

Habt Ihr da eine Ahnung? Bloß eine grobe Orientierung, damit ich ihnen morgen Abend ungefähr sagen kann, was dann auf sie zukommen würde.

Danke schon mal und einen guten Rutsch....

Heike

Beitrag von biene81 30.12.09 - 15:53 Uhr

Der Makler meiner Eltern kostet meine Eltern keinen Cent, denn schliesslich holt der sich ne nette Provision bei Verkauf des Hauses.

LG

Biene

Beitrag von heike011279 30.12.09 - 15:59 Uhr

Hallo Biene,
danke für Deine Antwort.
Es hätte mich zwar gewundert, wenn ein Makler doppelt kassieren könnte, aber nix ist unmöglich. ;-)

Ok, dann werde ich mir diese Info mal merken und meiner Nachbarin morgen Abend sagen. Vielleicht fällt ihr die Entscheidung dann ja auch etwas leichter.

Gruß und guten Rutsch!

Heike

Beitrag von dore1977 30.12.09 - 16:01 Uhr

Hallo Heike,

wie Bine schon geschrieben hat kenn ich es auch das der Makler für den Verkäufer nicht s kostet. Der Käufer bezahlt den Makler.

Als meine Eltern ihr Haus in Deutschland verkauft haben wollte der Makler einen Vertrag mit ihnen machen das er das "alleinige" Verkaufrecht hat.
Das sollten sie unterschreiben.
Meine Eltern haben sich nicht darauf eingelassen. Sondern mit ihm abgemacht er bekommt seine Provision wen er einen Käufer bringt. Finden meine Eltern selbst einen Käufer geht der Makler leer aus.

Ich würde Deinen Nachbarn raten dringend auf eine solche Regelung zu bestehen da es bei Häusern im Moment einen Käufer Markt gibt.
Ich kenne niemanden im Freundes oder Bekanntenkreis der zur Zeit ein Haus über einen Makler kaufen würde.

Ein MFH ist aus einem sehr einfachen Grund schwerer zu Verkaufen als ein EFH. Es ist meist größer, sprich teurer und nicht jeder hat Lust am Ende Vermieter zu sein. Man muss die Mieter in dem Haus ja quasi "mitkaufen".

LG dore

Beitrag von heike011279 30.12.09 - 16:09 Uhr

Hallo Dore,

#danke für die schnelle Antwort.
Mmh, das weiß ich jetzt gar nicht, ob die Mieter dann drinbleiben würden oder ob die ebenfalls ausziehen? #kratz

Aber gut, den Tipp von Dir werde ich auf alle Fälle weitergeben. Ich mag die beiden sehr (etwas älter und sehr gutmütig #herzlich) und möchte nicht, dass sie über den Tisch gezogen werden. Aber ich hab da halt so gar keine Erfahrung mit und wollte auch nix Falsches sagen.

Danke und Gruß

Heike

Beitrag von bezzi 30.12.09 - 16:49 Uhr

Warum sollten die Mieter ausziehen WOLLEN ?

Eigentümerwechsel ist jedenfalls kein Kündigungsgrund.

Beitrag von franziska211 30.12.09 - 17:07 Uhr

hallo,

das kommt darauf an,

wenn es sich um ein schwer verkäufliches Objekt in schlechter Gegend handelt, dann kann es auch sein, dass der Verkäufer die Provision übernehmen muss.

LG, franziska

Beitrag von sonne_1975 30.12.09 - 20:14 Uhr

Es kommt aufs Bundesland an. In einigen teilen sich Verkäufer und Käufer die Provision, in einigen muss der Käufer die volle Provision bezahlen und der Verkäufer zahlt nichts.

Also, bei einem Makler anrufen und nachfragen.

LG Alla

Beitrag von my.jessi 31.12.09 - 02:31 Uhr

Hallo

ich kenne es so, dass der Makler 3.57 % Provision des Verkaufspreises bekommt. Bei uns vom Käufer und vom Verkäufer! Kann aber auch sein, dass diese Regelung individuell ist. Bei den Immobilienportalen steht aber meistens 3.57 %. Ich würd nur den Makler gut auswählen. Es gibt viele! Und es gibt sehr viele, die nicht viel tun und einfach Anzeigen schalten, lustlos Haustüren aufschließen und dann fertig sind. Der, über den wir gekauft haben, hat vom Haus erst ein Verkehrswertgutachten erstellt so dass Verkäufer und Käufer einen Bewertung des Hauses hatten. Das hatte ich bis dahin noch von keinem Makler bei einer Hausbesichtigung bekommen.