Kündigung nach Erziehungsjahr???RAT

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Beitrag von okanagangirl 28.01.10 - 19:32 Uhr

Ihr Lieben,

mal wieder brauche ich die Hilfe von anderen Müttern:
Ich habe einen drei Monate alten Sohn und befinde mich bis Oktober 2010 in Elternzeit. Mein Chef hat mir bislang unregelmäßig Gehalt gezahlt, den Zuschuss zum Mutterschutz ganz versagt. Naja, ich möchte nicht mehr unbedingt im Oktober diesbezüglich in meinen alten Job zurückkehren, irgendwie verständlich oder? Habe mich informiert, dass wenn ich kündige, ich mit einer Frist von drei Monaten kündigen kann. Wie ist das bei ihm? Ab wann kann der AG den AN nach der Elternzeit kündigen? Ich habe ja auch noch ne Menge Resturlaub, den würd ich zur Not einfach nehmen.

Habt ganz lieben Dank für euren Hilfe.
Okanagangirl mit Luca Frank (3 1/2 Monate)

Beitrag von 2001-2004-2009 28.01.10 - 19:54 Uhr

Na wenn du 3 Monate Frist hast, hat er die auch. Er kann dir die Kündigung an deinem ersten Arbeitstag nach der Elternzeit geben.

Das Mutterschaftsgeld würde ich einfordern. Wärste dumm wenn du das verschenkst, vor allem hat er die Sozialleistungen für dich in der Zeit gezahlt? Sonst hast du ne Versorgungslücke.
Ich wüste auch nicht ob du Arbeitslosengeld bekommst wenn du kündigst hast du ja 12 Wochen sperre. Es sei denn du hast schon nen Plan B.

Alles Gute
LG Tine

Beitrag von susannea 28.01.10 - 22:22 Uhr

Nein, der AG hat keien 3 Monatsfrist ;) Die hat nur den AN zum Ende der Elternzeit. Der AG kann innerhalb der Elternzeit ja gar nciht kündigen und danach hat er die normale Kündigungsfrist ;)

Beitrag von kleenerdrachen 28.01.10 - 19:54 Uhr

Dein AG muss dich nach der Elternzeit mindestens noch einen Monat beschäftigen und dir entweder deinen Resturlaub auszahlen, oder die Tage kommen zusätzlich dazu.

Versuch doch inzeischen dich woanders zu bewerben und dann dort anzufangen, dann musst du nur bei deinem alten AG kündigen und hast keine Sperrfristen und nichts.

Beitrag von kleenerdrachen 28.01.10 - 19:56 Uhr

PS: laut gesetz hast du ne kündigungsfrist von 6 wochen, auch wenn was anderes in deinem vertrag steht- dein ag muss sich aber an die von ihm vorgegebene frist halten!

Beitrag von nessa78 28.01.10 - 21:43 Uhr

Hi,

wenn es da jetzt schon solche Probleme gibt, würd ich versuchen mit der Begründung "Mobbing durch Arbeitgeber" zu kündigen. Dann hast Du keine Sperre beim Arbeitslosengeld
Geh zu nem Anwalt und lass Dich mal beraten und gleichzeitig würd ich das Mutterschaftsgeld einfordern.

Wünsch Dir viel Glück!!!

LG
Vanessa mit Mia (8Mon. + 1Tag)

Beitrag von katzejoana 28.01.10 - 22:10 Uhr

Problem wird aber mit deiner Begründung sein, dass sobald einANwalt hinzugezogen wird, dass Amt nichts zahlt, erst wenn der Rechststreit vom Tisch ist, denn in dieser Zeit darf sie keinen neuen Job anfangen, und somit ist sie fürs Amt nicht vermittelbar.

LG

Beitrag von nessa78 28.01.10 - 22:18 Uhr

Wäre trotzdem ein Versuch wert.Sie hat ja noch ein paar Monate Zeit.
Bei ner Freudín von mir ging es damals ganz schnell.

Fragen kann man ja mal, ob es sich überhaupt lohn.

LG

Beitrag von susannea 28.01.10 - 22:23 Uhr

So ein Blödsinn, selbst wenn Kündigungschutzklage eingereicht ist, bist du vermittelbar und auch in der Lage einen neuen Job anzunehmen, ja sogar verpflichtet!