Mädchennamen annehmen? Kinder heißen dann anders!!!

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von neetzka 28.01.10 - 21:13 Uhr

HURRA, bin endlich geschieden. Nach zweieinhalb Jahren. Ich habe es geschafft! #huepf
Jetzt würde ich gerne mal eure Meinung hören:
Da mein Exmann ein totales Arschloch ist, möchte ich nicht länger seinen Nachnahmen tragen. Wir haben 2 Kinder. Wie denkt ihr darüber, wenn die Mutter wieder ihren Mädchennamen annimmt und die Kinder den Nachnamen des Vaters tragen? Er würde nie einer Umschreibung zustimmen, da er bisher alles boykottiert hat, was ich gütlich in Trennung vereinbaren wollte. Sogar die Kindermöbel mußte ich per Gericht erstreiten. Haben die Kinder später ein Problem damit, oder ist es egal, wenn sie so aufwachsen? Sie sind jetzt 5 und 3 Jahre alt. Wirkt es komisch, wenn ich anders heiße in der Öffentlichkeit. Schreibt ma bitte eure Erfahrungen und Meinungen dazu.
LG Dana

Beitrag von roterschmetterling7 29.01.10 - 14:15 Uhr

Meine Schwester und ihr damaliger Freund haben ihrem gemeinsamen Kind seinen Nachnamen gegeben. Der Kleine heißt immer anders wie sie als Mama.
Mittlerweile gab es auch die Trennung.
Meine Schwester kommt gut damit klar, ich hingegen hätte mit dieser Situation meine Probleme.
Ich bin geschieden und mein Kind und ich tragen weiter den Namen meines Ex-Mannes, denn ich möchte nicht anders heißen als mein Sohn.

Christina

Beitrag von zenturio 29.01.10 - 16:10 Uhr

Ich persönlich würde in dieser Lage den Namen behalten. Ebenso würde ich über meinen Ex-Partner niemals so reden - selbst wenn es wahr ist. Bedenke: er sagt vielleicht das gleiche über Dich und wem sollen Außenstehende da glauben?

Mein Eindruck: je mehr sich die Leute über ihre Ex-Partner ärgern, desto länger haben sie Schwierigkeiten ein neues Kapitel im Leben zu beginnen.

Also feier nicht das Ende der Ehe, sondern den Anfang vom Rest des Lebens.

Beitrag von neetzka 07.02.10 - 15:34 Uhr

Das hört sich für dich vielleicht doof an, aber es geht mir wirklich so. Ich habe fast 3 Jahre mit einem Trinker zusammengelebt, der das nicht zugeben wollte. Habe fast 1 Jahr versucht, mich mit ihm wieder zusammenzufinden. Dann die Trennung, verbunden mit Stalking, zerstochenen Autoreifen, Liebesgeschwüren und Hasstiraden. Irgendwann reicht es. Nach der Trennung war ich ein Jahr in psychologischer Behandlung, um mich selbst wieder zu mögen. Also ist das jetzt schon ein neues Leben, und nach der Scheidung fühle ich mich noch freier.

Beitrag von litalia 29.01.10 - 20:39 Uhr

ich würde den namen behalten, er gehört zu EUCH.

hierbei ist es doch völlig unerheblich ob der ex genau so heisst oder nicht.

ich würde NICHT anders heissen wollen als meine kinder.

Beitrag von nick71 30.01.10 - 10:25 Uhr

Ich kann verstehen, dass du den Namen deines Ex-Mannes nicht behalten willst. Habe selber kein gutes Verhältnis zum Vater meines Sohnes und aus ebendiesem Grund nach der Scheidung seinen Namen abgelegt und meinen Geburtsnamen wieder angenommen. Deinen Kindern wird das sicher nicht schaden...sie sind a) noch recht klein -werden also damit aufwachsen- und b) ist man heutzutage kein "Alien" mehr, wenn man als Mutter einen anderen Namen trägt als seine Kinder...das ist in vielen Familien so.

Beitrag von liki 30.01.10 - 13:35 Uhr

Hallo,

ich habe es gemacht und fühle mich gut damit.

Meine Kinder heißen nun zwar anders als ich, aber ich habe es ihnen so erklärt:

es ist und bleibt ihr Vater, daher können sie auch seinen Namen behalten, sie haben ja auch Kontakt und er hat sie lieb.

Nur, ich bin nicht mehr seine Frau. Dafür habe ich rund um die Uhr die Kinder bei mir - da brauchts als Gemeinsamkeit nicht auch noch den gemeinsamen Namen.

Wir leben alle gut damit, seit vielen jahren (meine Kinder sind inzwischen 15 und 12).

Liebe Grüße und ein gutes Rückgrat für die Entscheidung!

liki

Beitrag von neetzka 07.02.10 - 15:36 Uhr

Was hat das denn gekostet? Und soweit ich weiß, geht man dann zum Standesamt, oder? Wie läuft das Prozedere ab?
Dana

Beitrag von peppes38 01.02.10 - 21:41 Uhr

Hallo....

ich habe nach der Scheidung meinen Mädchennamen vorangestellt und somit einen Doppelnamen bekommen.
Bin so immer noch namensmäßig mit meiner Tochter
"verbunden" :-D

Gruß, Peppes