Umfrage: 1. Klasse Bayern

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von 3gauner 28.01.10 - 22:00 Uhr

Hallo an alle 1.Klass-Eltern in Bayern,

Mich würde einfach mal interessieren, wie weit eure Kinder jetzt in der Schule sind (nach dem 1. Halbjahr), mit was ihr arbeitet, usw.

Marius, 6 Jahre (wird im Juni 7) geht hier in MSP in die Schule.
Klasse mit 24 Kids (16 Mädchen, 8 Jungs).

Deutsch: Hier arbeiten sie mit dem Mimi-Arbeitsheft und der Fiebel dazu. Sie sind jetzt beim Buchstabe "F". Lesen kann er solala. Er kann alle Texte lesen, aber so wirklich Inhaltsicher ist er noch nicht. Aber ich finde es klappt schon ganz gut.
Außerdem haben sie noch den Zauberlehrling, aber daraus haben sie bis jetzt nur das Verschriften des Grundwortschatzes gemacht (Mit Kugelkette, Plättchen, Leuchtbuchstaben und Anlauttabelle). Irre finde ich, dass er ein Wort hört und er es sofort in Silben und in Laute zerlegt um es dann zu schreiben. Wenn ich ihn Wörter digtiere, dann hat er sie echt zu 95% richtig. Finde ich echt gut.

Mathematik: Hier haben sie ein kleines Heft (Titel fällt mir grad nicht ein). Da haben sie ab und zu Hausaufgaben drin auf. Find ich aber bis jetzt nicht so toll, das Herf. Überwiegend bekommen sie ARbeitsblätter ausgeteilt. Die sind richtig schön gestaltet. Sie sind jetzt bei der ZAhl 10 angelangt und rechnen da + und - hoch und runter. Außerdem haben sie ne "Schüttelschachtel". Das ist ne KArtenschachtel wo ein Hälfte abgeklebt ist. Darin sind z. Zeit 10 Kugeln. Die wird dann geschüttelt und dann sind auf der offenen Seite 4 Kugeln und du musst rechnen wieviele auf der abgedeckten Seite sind.

HSU: Da machen sie meiner Meinung nach nicht sooo viel. Als letztes hatte er jetzt ein Blatt dabei mit den Tageszeiten (früh, vormittag, ...)

Wir haben bisher 3 Arbeiten geschrieben. 2x hatte er 0 Fehler, die andere steht noch offen. (Sind des wenig Arbeiten???)

So. Mehr fällt mir jetzt nicht ein. Hoffe ich hab alles. Bin echt mal neugierig was ihr so schreibt.

LG
Christiane

Beitrag von motorradtinchen 28.01.10 - 22:26 Uhr

Liebe Christiane,

darf ich dich fragen, warum dich das so sehr interessiert?
Ich kann dir jetzt leider keine Vergleichsdaten anbieten, da meine Maus noch Jahre von der GS entfernt ist und ich zur Zeit auch im Erziehungsurlaub bin.
Da ich aber in den letzten Jahren immer 1. und 2. Klassen in Bayern unterrichtet hab bin ich immer wieder fasziniert, wie sehr Eltern nach Vergleichen suchen.
Der Lehrplan ist ein Grundgerüst, das besagt, was im 1. Schuljahr erarbeitet werden soll. Es liegt in der Verantwortung des einzelnen Lehrers diese Inhalte auf das Jahr zu verteilen- und da ist doch verständlich, dass einfach Unterschiede auftauchen.
Aber - es gibt sicher immer wieder auch Ausnahmen- im Grunde stehen alle am Ende auf dem mehr oder weniger gleichen Stand!

Also, lange Rede kurzer Sinn: bitte nicht böse sein- nicht so viel vergleichen!

Alles Liebe, Tina

Beitrag von 3gauner 28.01.10 - 23:31 Uhr

Hallo Tina!

Warum soll ich böse sein???

Ich weiss wie es in der Schule ist (mit Lehrplan etc) - mein Papa ist Lehrer und ich hab es genug Jahre mitangesehen wie schrecklich diese vergleichenden Eltern sind und dann ihre Kinder trietzen (hoffe richtig geschrieben???) nur dass sie dann auf dem gleichen Stand sind.

Nein - ich will das sicherlich nicht wissen um zu sehen ob mein Sohn "zurück" ist.
Es ist einfach mal totale Neugier was es noch so für "Methoden" gibt, wie die Eltern diese empfinden (weil ich finde die Art und Weise wie mein Sohn lernt einfach nur genial - und es macht ihm Spaß).
Das am Ende des Schuljahres alle so ziemlich am gleichen Stand sind ist mir klar - und wenn ihnen noch das eine oder andere fehlt - in der Regel ist die Lehrerin in der 2. Klasse die gleiche und dann kann das nachgeholt werden.
Außerdem interessiert es mich einfach ob an jeder Schule Tests geschrieben werden, wenn ja wieviele usw. Es ist einfach nur reine NEUGIER!!!!

Sorry dass meine Neugierde so negativ ankommt bei dir. Kann dich aber auch verstehen. Ich bin Erzieherin von Beruf und kann - in geringem Maße - mitreden wie es ist mit den vergleichen.
Aber ich kann wirklich ruhigen Gewissens von mir behaupten dass ich KEINE Mutter bin die wegen jeder Kleinigkeit in der Schule steht, die ihr Kind NICHT jeden Mittag zum zusätzlichen lesen und rechnen zwingt und der die Vergleiche zu den anderen ziemlich egal ist. Mein Sohn leistet das was er kann und fertig.

LG
Christiane

Beitrag von motorradtinchen 29.01.10 - 10:27 Uhr

Hallo Christiane,

es ist nicht negativ bei mir angekommen, mich hat nur deine Motivation interessiert.
Ich habe in den letzten Jahren immer wieder Eltern erlebt (oft aus dem Bekannten- und Freundeskreis) die bei mir angerufen haben und sich darüber ausgelassen haben, dass ihre Kinder schon viel weiter bzw. viel langsamer sind als andere Klassen bzw Schulen. Ich finde so entsteht viel Druck der sich oft auch auf die Kinder überträgt und ich bin der Meinung Schule muss Spass machen, dann klappt das mit dem Lernen meist von ganz allein!

LG, Tina

Beitrag von ylenja 29.01.10 - 08:20 Uhr

Hallo Christiane,

bin jetzt auch nicht die "Vergleichsmutti".
Aber manchmal ist es einfach interessant, wie es in anderen Schulen ist - gell :-)

Bei uns ist es fast identisch mit Euch.
Wir kommen auch aus Bayern, lesen mit "Mimi", haben das Arbeitsheft dazu, sind ebenso beim "F",
rechnen bis 10 + - (kamen gestern bei den HA das erste mal über 10), benützen ein Rechenschiffchen (sehr selten), eine Schüttelbox und das Rechenheft und dazugehörige Arbeitsheft heißt Zahlenzauber.

Mein Kleiner liest auch ziemlich gut (wenn er will), es muß nur noch flüssiger werden.
Alles in allem passt das schon - ich erwarte aber auch nicht, dass er perfekt ist. Sind wir ja auch nicht ;-)

Ach ja, Lernzielkontrollen haben wir allerdings schon bestimmt 6 geschrieben. Da war auch mal eine von HSU dabei. Da ging es über die Wochentage. Das ist für mich aber in Ordnung, weil ich denke, lieber öfter eine als ewig keine, und dann wird total viel abgefragt.

LG
Ylenja

Beitrag von haarerauf 29.01.10 - 12:38 Uhr

Hallo Christiane,

ich finde das irgendwie komisch mit den Hilfsmitteln. Unsere 1. Klässler haben gar nichts außer ihre Finger....

Ansonsten gibts die Auer Fibel und je ein Arbeitsheft in Mathe und eines in Deutsch.

LZK gabs seit September 3 wenn ich mich nicht täusche.

LG

Haarerauf

Beitrag von sopherl2211 29.01.10 - 18:30 Uhr

Hi, ich vergleiche schon, aber einfach um zu wissen ob meine Tochter mitkommt.
Bin auch aus Bayern, Landkreis EBE.

In D wird mit Wurli und dem Zauberlehrling gearbeitet. Was mich ärgert ist dieses drauf losschreiben mit der Buchstabentabelle da natürlich viele Fehler entstehen und es in meinen Augen eher frustrierend ist als fördernd. Aber das sind anscheinend seit ein paar Jahren die neuen Methoden. Lesen und schreiben klappt ansonsten recht gut.

In Mathe hatten wir sind wir bei 20, rechnen aber im 10er Bereich mit Plättchen und seit heute ohne. Klappt auch ganz gut, es werden halt noch die Finger benutzt.

HSU bekommen wir ganz wenig mit.

Lehrnzielkontrollen habe ich bis jetzt nur eine gesehen und die war nicht soooo toll.

Im Mütterkreis bekomme ich mit das neben den HA noch sehr viel geübt wird. Wollte mal wissen ob das bei Euch auch so ist? Wir üben eher Praktisch, sprich Rezepte lesen und Einkaufszettel schreiben, da Sophia nach den HA einfach zu k.o und Lustlos ist.

Schade das man doch recht wenig mitbekommt, da diese Tür und Angelgespräche wie im Kiga ja leider flach fallen.

Sophia wurde mit 5 3/4 eingeschult, zählt zu den jüngsten in der Klasse. Klassenstärke 23 Kinder, worüber ich sehr froh bin. Auch hat die Schule tolle "Kurse" nebenbei laufen.

Im grossen und ganzen bin ich zufrieden.

LG Claudia

Beitrag von 3gauner 29.01.10 - 21:22 Uhr

Hallo Claudia!

Echt - in Mathe seid ihr schon bei der 20? Respekt.
Aber ich bin froh dass es bei uns n bisserl langsamer ist.
Ich frage mich die ganze Zeit schon ob des mit den Fingern rechnen noch ok ist? Ich will bei Gelgenheit mal die Lehrerin fragen. Weil Marius benutzt so zu 50% auch noch die Finger.

Ja - des mit der "Lautsprache" fand ich auch erst komisch. Aber ich muss sagen - der Marius macht es schon ganz gut. Irgendwie schafft er es echt, wenn er jetzt irgendwas schreibt (er schreibt im Moment immer "Zauberbücher" ;-) )
dass er dann "die" oder so echt schon teilweise richtig schreibt mit -ie und so.

Ach ja - und wegen dem zusätzlichen lernen:
Ich lass mir abends was vorlesen von ihm, dann les ich ihm was vor. Oder umgekehrt. Klappt ganz gut.
Und am WE oder so dann DARF er wenn er MÖCHTE noch n paar Aufgaben. Vielleicht so 10 Aufgaben oder so. Ich finde des reicht.

LG
Christiane

Beitrag von juliane1978 29.01.10 - 21:10 Uhr

Hallo,
wir haben auch die Mimi-Fibel. Seit vorgestern das CH. Eine Anlauttabelle verwenden sie nicht. Ab Montag gehts im rechnen über 10. Diese Woche hatten sie "Geometrie", also besser gesagt sie haben die Formen gelernt. Hilfsmittel bei rechnen keine mehr. Seit ca 2 Wochen machen sie täglich Kopfrechnen. Montag hatten sie das erste Diktat mit meines erachtens ganz schön schweren Wörtern wie Schnee, Wiese usw. Ansonsten hatten sie bis jetzt 2 Lernzielkontrollen im rechnen und eine Leseprobe.
LG,
Juliane