Opipramol 300mg am Tag ... Bin voll müde

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von kaptainkaracho 29.01.10 - 06:39 Uhr

Guten Morgen

Ich musste letzten Samstag meine Dosis erhöhen.
Nun nehme ich 3mal am Tag je eine Tablette von 100mg ein (Anordnung des Arztes)

Das blöde:
stecke immer mehr in meinem Tief, bin dazu dauer müde (muss mich echt aufrappeln)

Mein Arzt meinte schon länger das ich eine Therapie machen müsste, Krippenplatz wurde abgegeben, aber ich warte immer noch auf die Zusage :-(
In meiner Familie kann ich momentan niemanden Fragen, und Schwiegereltern... naja meine Kinder kennen diese kaum sagen wir es mal so.

Was ich nun wissen würde:
Leidet Ihr auch so unter dieser extremen Müdigkeit??? Wird das irgendwann besser?

LG Alexa

Beitrag von sandra_und_luca 29.01.10 - 08:01 Uhr

Ich nehme seit zwei jahren auch durchgehend opipramol, meine höchstdosis war aber nur 150mg am abend, mittlerweile bin ich schon ein gutes jahr auf 50mg u darf die tabletten bald absetzten..

300mg find ich arg viel, vor allem weil die tabletten ja auch bedacht sind, für einen guten schlaf zu sorgen, dass man ruhiger und entspannter ist.
laut beipackzettel weiss ich das man max 200mg nimmt.

kann ich sehr gut nachvollziehen dass du müde bist.

eine therapie nebenbei ist natürlich sinnvoll, ich brauchte keine weil meine schlafstörungen von meiner schilddrüse kommen, und diese nun mit tabletten behandelt wird.
Normalerweise wenn man die tabletten reduziert oder erhöht kann es eine gewisse zeit brauchen bis das sich wieder einspielt, man spricht von 2-4wochen.

Ansonsten rede bitte mit deinem arzt, persönlich halte ich die dosis für zu hoch und denke er kann dir besser ein zusatzmedikament verschreiben, das hatte ich auch schon mal als 150mg mich nicht entspannte.

Da ich aber leider kein arzt bin, kann ich dir nur leider meine persönliche meinung erzählen, rede bitte mit deinem arzt darüber, dass du tagsüber zu müde bist für den alltag, das ist sehr wichtig.

lg
Sandra

Beitrag von antares01 29.01.10 - 08:17 Uhr

Hi Alexa,

ich verstehe nicht, wie Dein Arzt Dir 300mg verordnen kann und das gerade auch über Tag, da Du zwei Kinder hast #kratz. Bist Du bei Deinem Hausarzt? Evtl. sollte er Dich mal zu einem Neurologen überweisen, der dann weitere Schritte einleiten kann. Eine Therapie mag ja sinnvoll sein, aber Du brauchst auch ein Medikament, dass Dich jetzt aus Deinem Tief holt, ohne dass Du total zugedröhnt bist.

Opipramol soll ja gerade runterfahren, darum wird es i.d.R. abends genommen, damit man eben zur Ruhe kommt und schlafen kann.

Alles Gute.

Beitrag von laus1 29.01.10 - 08:30 Uhr

Hallo,

durfte auch eine zeitlang Tabletten nehmen. Habe dann allerdings morgens Sertralin verordnet bekommen, sodass ich mein A..... hochbekomme und mich auch um mein Kind kümmern konnte.

Opipramol ist ja eigentlich für abends gedacht das man ruhig und ohne böse Gedanken in den Schlaf findet. Kann deswegen nicht verstehn das du die auch tagsüber nehmen musst.

Gehe mal zu einem Psychater. Der kennt sich besser aus.

Viele Grüße und gute Besserung
laus

Beitrag von kaptainkaracho 29.01.10 - 08:38 Uhr

Hallöchen

Naja ich habe mir die Dosis nicht ausgesucht sonder mein Arzt. :-(

Zum Psychiater soll ich, das steht fest. Das geht allerdings nur wenn ich einen Krippenplatz habe, auf den ich schon vergeblich warte (meine Ma hat Chemo die kann ich nicht fragen, und meine Schwiegereltern kann ich was Kinderbetreuung betrifft vollkommen vergessen)

Warum ich das über den Tag nehmen soll weiß ich nicht. Ich habe ja rund um die Uhr nen tief.
Nachts kann ich nicht schlafen wegen der Gedanken und weil mein Großer Durchschlafstörungen hat.....
Nur diese Müdikgkeit und 2 Kinder ... keine gute Zusammensetzung finde ich #gaehn

LG Alexa

Beitrag von antares01 29.01.10 - 08:43 Uhr

Niemand hat gesagt, dass es Deine Schuld ist, dass Du 300mg am Tag nimmst. Aber Du merkst doch selber, dass es Dir nicht hilft, im Gegenteil. Und was hat der Termin beim Psychiater mit dem Krippenplatz zu tun? Wenn Du dort hingehst, nimmst Du den Kleinen eben mit, ich würde das vorher mit den Sprechstundenhilfen besprechen. Für richtige Therapiestunden natürlich nicht, aber erst einmal hast Du doch sicher einen ganz normalen Termin in der Sprechstunde. Kann nicht ggf. eine Nachbarin oder Freundin mal die Kinder nehmen, oder Du legst die Termine so, dass Dein Mann da ist? Da muss er Dir doch helfen.

LG

Beitrag von .manduca. 29.01.10 - 10:16 Uhr

300 , ist ja sehr viel.
Du müsstest nach der Einnahme ja wie ein Zombie sein.#schock

Du solltest noch mal zum Arzt.

LG

Beitrag von spatzl27 29.01.10 - 18:58 Uhr

Hallo Alexa,

finde die Dosis auch zu hoch. Vor allem wenn man das Präparat vorher nicht nahm. Das ist volle Dröhnung.
Normalerweise wird sowas eingeschlichen..

Kannst Du von Dir aus die Dosis reduzieren, dass Du nur am Abend 100 mg nimmst, zum schlafen? Ansonsten ist es eindeutig zu viel.

LG Spatzl

Beitrag von mmaass 27.11.14 - 07:45 Uhr

Hallo Alexa

der Beitrag ist alt - ich weiß, aber einer der ersten der bei einer Google-Suche angezeigt wird.
Meine Erfahrung mit Opipramol sind hervorragend, auch am Tag.
Andere Depri-Medikamente vertrage ich nicht. Hatte jeweils sehr heftige Nebenwirkungen.
Nehme abends 100mg, früh 50 mg und Frühnachmittag 50mg.
Zusätzlich ca. 1-2/Monat 1 Tavor, wenns wg. Suizidgefahr nicht mehr anders geht.

Grüße
V