Wie ist das eigentlich mir euren Männern??

Archiv des urbia-Forums Baby.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby

Erhaltet hier Tipps für das süßeste Baby der Welt und diskutiert mit anderen jungen Eltern über euer neues Leben. Informationen zu allen Themen rund um euer Baby erhaltet ihr im Magazin. Alles zur Entwicklung Ihres Babys findet ihr in unserem Babynewsletter

Beitrag von -.saskia.- 29.01.10 - 10:26 Uhr

Hallo,

ich hab da mal eine etwas andere Frage die aber denke ich dennoch hier hin gehört.

Wie ist der Umgang euer Männer mit euren Babys?
Manchmal habe ich das Gefühl, dass meine Motte meinem Mann ein wenig "lästig" ist.
Als ob sie ihn stören würde.

Mein Mann arbeitet viel. Meist ist er vor 6 Uhr aus dem Haus und kommt erst abends zwischen 17:30 und 20:00 Uhr nach Hause. Ist immer unterschiedlich.
Das heißt also ich kümmere mich von morgens bis abends alleine um unsere Maus. Das stört mich auch eigentlich nicht!
Wenn mein Mann nach Hause kommt, dann lasse ich ihn auch erstmal ankommen.
Also ich kümmere mich dann auch weiterhin um unser Baby.
Aber auch ich hab dann manchmal nochmal schnell was zu erledigen (Haushalt o.ä.). Dann frage ich ihn ob er sie mal eben kurz nimmt und mit ihr spielt. Er nimmt sie dann auch immer und bespaßt sie auch. Aber wenn sie anfängt zu quengeln oder anderweitig beschäftigt werden möchte dann ist ihm das irgendwie immer zu blöd und ist dann froh wenn ich die Kleine wieder nehme.
Irgendwie habe ich auch immer das Gefühl ich MÜSSE sie nehmen, da es meine Pflicht ist.
Oft ist unsere Kleine wirklich anstrengend und verlangt meist die volle Aufmerksamkeit uund möchte in jeglicher Hinsicht bespielt werden und am besten alle paar Minuten etwas anderes.
Ich finde das nicht weiter schlimm aber anscheinend kommt mein Mann nicht ganz damit zurecht.
Ich fühle mich total mies, wenn sie beim Papa ist und quengelt. Dann nehme ich sie auch meistens direkt (Pflichtgefühl meiner Tochter und meinem Mann gegenüber).
Von alleine würde er auch niemals auf Idee kommen sich um sie zu kümmern. Erst wenn ich ihn frage tut er es.
Wickeln, füttern, ins Bett bringen.... alles meine Aufgabe!!!
Mein Mann hat sie erst bisher 5 mal gewickelt. Er meint er könne sie nicht sauber machen wenn sie geschittert hat. Aber sie macht ja auch oft nur Pippi. Und ohne Aufforderung macht er sie nicht sauber.
Und irgendwie ist es mir zu doof ihn ständig zu fragen.

Meine Maus schläft auch nur ein, wenn ich sie mit dem Gymnastikball leicht in den Schlaf hüpfe.
Mein Mann sagt, ihm ist das zu doof und daher mache er das nicht. Ein Kind müsse auch mal schreien. Am Anfang wenn er sie mal ins Bett bringen sollte/wollte, hat er sie immer ins Bett gelegt und sie schreien lassen. Das habe ich dann aber schnell unterbrochen auch wenn er dann sauer war.
Und da ich mein Baby nicht schreien lassen möchte kümmere ich mich auch hier mal wieder alleine darum sie schlafen zu legen.
Machmal im Streit werfe ich ihm an den Kopf, dass er einfach nur zu faul für bestimmte Dinge ist. Dies streitet er dann ab mit der Begründung, dass ein Kind eben auch mal schreien muss und ich ja seine Meinung nicht akzeptieren würde!!!

Trotz Mann fühle ich mich manchmal wie eine alleinerziehende Mutter.

Bei euch ist das sicher anders, oder?

Weiß echt nicht mehr was ich mit ihm machen soll, denn sobald ich ihm das alles sage ist er beleidigt und spricht nicht mehr mit mir!

Sorry fürs auskotzen!

LG
Saskia + Caro-Marie (6 Monate)

Beitrag von kruemelstern09 29.01.10 - 10:30 Uhr

ich darf auch alles machen..wickeln füttern etc...kommt mir auch so vor als ob sie ihn "lästig" aba sobald ich den raum verlassen habe ist er total anderst zu ihr...da geht er zu ihr hin und spielt mit ihr...hab das gefühl das es ihn peinlich ist wenn ich dabei bin

Beitrag von ann-mary 29.01.10 - 10:35 Uhr

Hi Saskia,

mein Mann war früher auch nicht anders. Ich hatte auch immer das Gefühl gehabt, ich wäre alleinerziehend. Es hat sehr, sehr lange gedauert bis mein Mann endlich mal das Baby auf dem Arm genommen hat, geschweige denn gewickelt hat.

Ich glaube eher, dass unsere Männer "Angst" vor so einem kleinen Geschöpf haben. Angst irgendetwas falsch zu machen, falsch zu halten, falsch mit ihnen zu spielen oder ins Bett zu bringen.

Die Aussage deines Mannes, das Baby mal Schreien zu lassen, finde ich natürlich nicht sehr schön, aber er windet sich aus der für sich unangenehmen Situation heraus.

Es kommt die Zeit wo dein Mann auch Spaß hat mit deiner Tochter. Es kann schon noch einige Zeit dauern...

Gibst du deiner Kleinen die Flasche, wenn ja, dann drück ihm mal die Flasche in die Hand und er soll seiner Tochter diese geben. So bekommt er evtl. eher ein Gefühl mit dem Umgang seiner Tochter. So "freunden" sie sich eher miteinander an, als wenn er gleich ihr die Windeln wechseln soll oder "minutenlang" mit ihr spielen soll.

Manchen Männern ist es einfach nicht gegeben, selbst ein Kind zu sein und zu spielen.

Kann es sein, dass dein Mann ein Einzelkind ist und solche Erfahrungen in seiner früheren Kindheit nicht erlebt hat ?

Gib deinem Mann die Zeit die er braucht, eure Tochter kennenzulernen und du wirst sehen, bald sind sie ein Herz und eine Seele....

HG ann und jan, 2 Jahre

Beitrag von superschatz 29.01.10 - 10:36 Uhr

Hallo Saskia,

Fühl dich gedrückt!#liebdrueck

Ich kann nur von den ersten 3-4 Monaten erzählen, da ich mich dann von meinem Mann getrennt habe. #schein

Ja, er war leider genauso, mit dem Unterschied, dass er zu der Zeit keine Arbeit hatte und sich wie ein Pascha aufgespielt hat. #augen Ich habe unseren Sohn eigntlich schon immer alleine versorgt. Habe zusätzlich den Haushalt und alles andre gemacht, während er sich einen "netten" Tag gemacht hat und natürlich durch- und ausgeschlafen hat.

Ich bin froh, dass ich ihn los bin. #freu Und seitdem geht es Paul und mir wirklich gut. Wir genießen den Tag, es gibt wenige Dinge, die ich erledigen MUSS und selbst bei den Sachen kann ich es mir selbst einteilen. Keiner meckert, wenn ich mal eine halbe Woche nicht abspüle usw.

Ihr solltet eindeutig sprechen, sowas kann in einer Beziehung eine Menge kaputt machen.
Vielleicht weiß er noch nicht viel mit der Kleinen anzufangen? Männer ticken da (leider) anders. Viele können sich da nicht so verausgaben und sind froh, wenn alles schnell erldigt ist.

LG
Superschatz + Paul (der auch ohne Papa ein wundervolles Kind geworden ist. #schein)
http://www.erdnuss-flip.de

Beitrag von goldengirl2009 29.01.10 - 10:38 Uhr

Meine bessere Hälfte arbeitet im Schichtdienst, da ist also nicht immer alles planbar oder er wird eben aus der Rufbereitschaft geholt (so wie heute morgen).

Wenn er von der Arbeit heim kommt ist für ihn kurz verschnaufen angesagt, dann kommt meist schon unsere große und da wird erzählt, was war in der Schule, Hausaufgaben ect.

Beim kochen wird sich abgewechselt, mal kocht er mal ich, wer nicht kocht hat die Kinder.

Ich muss ihn aber auch mal loben,wenn er kann nimmt er mir die kleine ab,damit ich z.B. mal nähen kann und er geht dann eben 2 Stunden spazieren und noch eben einkaufen.

Zum Thema schreien lassen, so etwas würde es bei uns nicht geben, da wir uns in dem Punkt einig sind.
Da wird nur eins helfen darüber klipp und klar reden immer wieder, auch wenn er sauer ist.

Gruß

Beitrag von iceheart 29.01.10 - 10:38 Uhr

hallo,
mein mann hilft bei allem, ob das wickeln (auch wenn aa drin ist), füttern, singen oder spielen ist. da er viel arbeitet hat er wenig zeit, genießt die aber voll und ganz. er steht 4 uhr auf, nimmt dann meine süße (9 wochen alt) zu sich in die wippe und passt auf sie auf, damit ich noch etwas shclafen kann. dann weckt er mich und meine große. er zieht dann die große an (sachen lege ich immer schon hin), ich mache mich fertig und zieh dann meine kleine um. dann wird gefrühstückt, zähne geputzt und er bringt die große in den kiga.
ich kümmer mich dann um haushalt und der maus, 14 uhr hole ich die große aus dem kiga ab und dann wird gespielt, gestillt usw und gewartet bis papa gegen 17 uhr kommt. dann spielt er mit der großen und hat die kleine auf dem arm. ich mache dann abendbrot (genieße diese zeit sehr mal ohne kids, auch wenn es nur ein paar minuten sind).
nach dem abendbrot putze ich meiner großen die zähne und papa bringt sie ins bett. abends arbeitet mein mann von zu hause aus und um 21 uhr geht er mit der kleinen ins bett. ich bereite dann noch alles für den nächsten tag vor und komme dann nach.
nachts steht mein mann mit auf, wickelt die maus und ich stille sie dann.
so war es schon bei unserem ersten kind gewesen. mein mann hat sonst angst er verpasst etwas und unsere große ist auch ein papakind geworden#verliebt.
muss sagen, dass ich den perfekten mann habe und auch nie wieder her geben würde!

Beitrag von -.saskia.- 29.01.10 - 10:46 Uhr

Danke für eure Antworten.
Zum Thema "Ängste":
Ich glaube weniger, dass mein Mann Amgst im Umgang mit unserer Kleinen hat.
Aus seiner letzten Ehe hat er bereits eine Tochter und sie war ja schließlich auch mal ein Baby.
Er weiß wie er sie anfassen muss, wicklen und füttern muss. Er ist eben einfach zu faul bestimmt Dinge zu tun.
Unsere Maus möchte nicht lange kuscheln und ruhig auf dem Sofa oder auf ihrer Krabbeldecke liegen um sie von dort aus zu bespielen. Sie wird quengelig und will getragen werden. Und er sagt ja auch immer, dass es ihm zu doof ist sie die ganze Zeit zu tragen. Wenn ich ihm dann sage, dass ich das auch von morgens bis abends machen muss dann kommt immer nur: "Selber schuld"!

Ich möchte ihm die Kleine aber nicht "aufzwingen"

Beitrag von sandra091285 29.01.10 - 10:39 Uhr

Nein, mein Mann ist da ganz anders... Er arbeitet im Schichsystem und ist entweder von 5Uhr bis 14Uhr oder von 13 bis 22 Uhr nicht zu hause.

Aber:

wenn er Frühdienst hat, dann will er sie sofort haben sobald er durch die Tür tritt.

wenn er Spätdienst hat, darf ich bis 10 Uhr schlafen und er versorgt sie bis dahin (sie steht um 7 Uhr auf).

Er wickelt, füttert und macht alles, außer ins Bett bringen, das ist mein Job, das lasse ich mir auch nicht nehmen. Wenn sie jedoch mal wach wird, dann geht er auch hin und beruhigt sie.

Was ich allerdings wichtig fände: wenn ihr euch erstmal einigen würdet, wie ihr was macht... Wenn immer eine hüh und der andere hott macht, dann ist das für ein Baby unglaublich anstrengend. Es braucht gewisse Rituale und einen gleichen Ablauf-egal ob Mama oder Papa es ins Bett bringt...

Da solltet ihr euch mal zusammensetzen und ein gemeinsam einen Weg schaffen, den beide akzeptieren können. Und immer nur Vorwürfe im Streit machen bringt auch keine Lösung. Setzt euch gemeinsam hin und redet darüber, was euch nicht passt.

LG,Sandra

Beitrag von inessa73 29.01.10 - 10:41 Uhr

Genauso war es bei unserem Ersten. Für alles war ich zuständig. Windeln hat er in der Zeit (ist ja jetzt windelfrei) vielleicht 5 mal gewechselt.

Die ganze Organisierei hängt immer an der Mama. Er wusste teilweise nicht mal, wo der Kinderarzt ist und solche Sachen.

Das hat mich auch immer total geärgert, zumal ich nicht der Typ bin, der gerne Anweisungen gibt und dann lieber alles selber mache.

Inzwischen ist es aber bischen anders.

Wir haben im Oktober Zwillinge bekommen und er nimmt die Elternzeit, da ich 5 h arbeiten gehe. Seitdem wird er irgendwie selbständiger und sieht auch mal von alleine, was zu tun ist.

Und er interessiert sich jetzt auch mal dafür, was ihm früher eher egal war. Mit Fredrik war er eigentlich auch nie mit beim Kinderarzt u.s.w.

Wobei es, wenn ich dann da bin, doch wieder so ist, daß ich die Hauptarbeit mache. Dafür kümmert er sich um den Großen.

Einen Tip kann ich Dir leider nicht geben. Ich würde aber, wenn es Dich so sehr stört auf jeden Fall mal was sagen, weil Du es sonst in Dich reinfrisst und dadurch unterschwellig immer miese Stimmung herrscht. Das war bei uns auch so - ich war sauer, er wusste nicht, warum. Irgendwann kam es dann mal aus mir raus und dann wurde es wieder für ´ne Zeit besser. Inzwischen hält diese Phase schon erstaunlich lange an ;-).

Oder laß ihn doch mal wenigstens für einen Nachmittag mit der Kleinen alleine.

Auf jeden Fall wird es besser werden, wenn man mit der Kleinen mehr anfangen kann. Männer wissen wohl irgendwie nicht, was man mit Babies machen kann.

Ines

Beitrag von sadi84 29.01.10 - 10:41 Uhr

Hallo Saskia,

ich kann dich gut verstehen... Bei uns ist es ähnlich. Mein Mann muss auch viel arbeiten und ich bin den ganzen Tag mit der Maus alleine und bespaße sie. Er kümmert sich zwar auch um sie, aber hauptsächlich natürlich wenn sie gut drauf ist. Dann spielt er mal so eine halbe Stunde mit ihr. Aber wickeln, Essen machen, ins Bett bringen das ist alles meine Aufgabe... Ist ja auch ok so, aber letztens war die Maus z.B. krank und ich hatte mich bei ihr angesteckt... Trotzdem war ich diejenige, die abends bei ihr war und sich um sie nachts gekümmert hat. Er müsse ja schließlich arbeiten... Ist für mich auch verständlich, aber hat man als Mama nicht auch mal das Recht auf eine halbe Stunde Freizeit am Tag??? Er sagt auch immer, ich wäre ja schließlich zuhause und die Kleine würde ja auch mal schlafen... Sicherlich stimmt das ja auch, aber in der Zeit hat man ja auch noch andere Dinge zu tun und wenn dann die Wäsche oder sonst was nicht erledigt ist, ist ihm das auch nicht Recht... Heute geht es mir total schlecht -habe Magen-Darm Virus... Ich bin mal gespannt, wie es abläuft, wenn er nachher nach Hause kommt...

LG, sadi

Beitrag von hezna 29.01.10 - 10:42 Uhr

Mir fiel als erstes der Satz auf

"Er sagt, das ich seine Meinung nicht akzeptieren würde".

Das scheint mir auch genau so zu sein.

DU hast einen Plan, wie dein Kind aufwachsen soll.
Sie wird in den Schlaf gehüpft, ständig von dir bespaßt weil du meinst, das braucht sie usw.

Dein Mann ist anderer Ansicht. Und ich finde, mit Recht.

Ein Baby muß nicht laufend bespaßt sein und mit sechs Monaten kann sie sich auch daran gewöhnen, im eigenen Bett oder Familienbett zu schlafen.

Du hast ihr gewisse Dinge angewöhnt, dein Mann möchte das aber nicht mittragen. Und statt das du ihn einen eigenen Weg finden läßt, mit der Kleinen klarzukommen, nimmst du sie ihm weg und fährst wieder deinen eigenen Schuh.

Das er nun eh keine Lust mehr auf das Kind hat, weil er weiß, das es über kurz oder lang zu Konflikten mit dir führt, kann ich voll verstehen.

Du solltest dein Tun ein wenig zurückfahren und den beiden die Möglichkeit geben, miteinander klarzukommen. Seine Sicht der Dinge muß nicht unbedingt die Schlechteste sein.

Meint

Hezna #klee

Beitrag von -.saskia.- 29.01.10 - 10:59 Uhr

Hallo hezna,

naja so ganz ist das ja nicht richtig.
Ich höre ihn an wenn er mir etwas sagen möchte in Sachen erziehung. Aber es geht nunmal nicht, dass man ein kleines Baby panisch schreien lässt.
Und wenn er sie dann auch mal nimmt sitzt er mit ihr vor dem Pc. Selbst das finde ich schon blöd aber ich lasse ihn dann auch mal. Aber wenn sie dann anfängt zu nörgeln und er sitzt immer noch am Pc, mit quengelndem Kind auf dem Arm und schaut weiterhin im Internet dann geht das einfach nicht.

Meine Kleine litt ganz am Anfang unter sehr starken Bauchschmerzen und Blähungen. Und wenn ich sie in den Schlaf geschaukelt hat dann hat sie es abgelenkt und beruhigt. Und nun ist es einfach so, dass sie sich daran gewöhnt hat. Und daher lasse ich mein baby nicht schreien.

Sie schläft seitdem sie 2 Monate alt ist in ihrem eigenen Zimmer.

Beitrag von hezna 29.01.10 - 11:15 Uhr

Würde er sie denn eine halbe Stunde am Stück schreien lassen?

Ich meinte meine Antwort jetzt auch mehr generell.

Auch ich lasse meinen Kleinen nicht unnötig schreien und angewöhnte Marotten sind halt nur mit der dazugehörigen Konsequenz wieder abzugewöhnen.

Männer haben oft zu ihren Babies keinen wirklichen Bezug, weil sie einfach damit nichts anfangen können.
Das kommt meist später.

Darum laß ihn halt machen,wenn er meint, daß das richtig ist.

Was tut er denn, wenn die Kleine nörgelt und hört nicht auf?

Beitrag von -.saskia.- 29.01.10 - 11:35 Uhr

Wenn sie nörgelt grummelt er entweder vor sich hin und/oder wartet bis ich mit meinen Dingen fertig bin und Zeit habe sie zu nehmen.

Beitrag von yorks 29.01.10 - 10:43 Uhr

Hallo,

so anders geht es mir gar nicht. Mein Mann ist sogar zu Hause mit mir in Elternzeit und mir geht es genauso.

Er steht zwar jede Nacht mit auf und macht die Flasche fertig aber geben muss ich sie und wickeln auch. Eigentlich mache ich auch alles plus Haushalt.

Erst wenn ich ihm das an den Kopf werfe, dann klappt es auf einmal, auch wenn nur für ein paar Stunden.

Wo ich ihn aber loben muss, er ist gerade unterwegs und kauft die Nahrung für den Kleinen und fährt schnell beim Kinderarzt vorbei um ein Rezept zu holen. Aber auch da musste ich ihn ein wenig anschupsen.

Ich bin sehr gespannt wie es wohl wird wenn er bald wieder arbeiten geht. Dann bin ich noch mehr alleine mit den ganzen Aufgaben. Zur Zeit ist Louis auch sehr anstrengend und er tut mir so leid wenn er weint. In solchen Momenten wünschte ich mir auch, dass er den Kleinen mal nimmt. Es bricht mir immer das Herz wenn Louis weint und wenn der Papa ihn trösten würde, könnte ich vielleicht mal kurz abschalten.

Du siehst, es geht anderen auch so.

LG yorks mit Louis (6 Wochen)

P.S.: Mein Mann hat mir schon vorsichtig klar machen wollen, dass er einfach in vielen Situationen nicht weiß was er mit dem Kleinen machen soll und dann überfordert ist.
Vielleicht ist es bei deinem Mann auch so.

Beitrag von schmackebacke 29.01.10 - 10:43 Uhr

Unter deiner Geschichte könnte EXAKT mein Name stehen. Aber HAARGENAU!

Nur wenn ich nicht im Raum bin, nimmt er sie mal wenn sie quengelt. Ist sie aber ruhig legt er sie wieder hin antstatt sich mit ihr zu beschäftigen.
Die ersten zwei Monate war mein Freund hier, also auch 24 Stunden bei uns, seit drei Wochen arbeitet er wieder im Ausland, war aber seither schon zweimal da. Immer wenn er kommt, lass ich ihm ganz viel Zeit allein mit ihr. In den ersten Stunden nutzt er sie auch, aber das wars dann auch. Und dann wundert er sich, dass er sie nicht beruhigen kann, sonder sie nur aufhört zu weinen, wenn ich sie nehme!

Aber ich setz ihn nicht unter Druck, sondern lass ihn das selber merken.
Männer können so früh noch nix mit ihren eigenen Kindern anfangen. Ich glaube das kommt erst später, wenn sie zB krabbeln oder auch mal ein Türmchen bauen können. (Oder ist eure Maus schon so alt?)
Ich weiß, dass meine Schwester kurz vor der Trennung stand, weil ihr Mann sich einen Sch*** gekümmert hat und alles an ihr hingen blieb. Und das nach 16 Jahren wirklich harmonischer Beziehung. Das änderte sich rapide, als mein Neffe älter wurde. Sie konnten bauen, rennen, Schlitten fahren, Kissenschlachten machen ... plötzlich war der Vater da!!!
Also hab Geduld ... ein Kind ist eine harte Probe :-)

Beitrag von thiui 29.01.10 - 10:52 Uhr

wenn mein mann von der arbeit kommt, kuemmert er sich um unsere beiden maedels ganz (gut stillen muss ich).

deinem mann fehlt einfach die routine. wenn er so wenig mit dem kind macht, dann kommt er auch mit nix klar und hat keine richtige bindung zum kind.

wenn mein mann mir erklaeren wuerde, dass er keine windel machen koenne, dann wuerde ich ihn auslachen. ausserdem wuerde ich ihn zur naechsten u untersuchung mitnehmen und den kinderarzt ihm erklaeren lassen, wieso man heutzutage kinder nicht mehr sinnlos schreien laesst.

lg, siiri!

Beitrag von mezzopalme 29.01.10 - 12:23 Uhr

Hey bist du mit meinem Mann zusammen!!!????

Ist bei uns haargenau das gleiche!!!

Beitrag von a79 29.01.10 - 13:14 Uhr

Nein, bei uns ist das anders...

wir haben zwei Kinder und mein Grosser ist das totale Papakind. Leider kommt deswegen der Kleine bei Papa oft zu kurz aber das ist sicher nicht Schuld meines Mannes!
Er f[ttert unseren Kleinen selten und wickelt ihn auch selten / er hat ja nur zwei H'nde und am Wochenende vereinnahmt ihn mein Grosser f[r sich...da finde ich das echt o.K.
Aber er reagiert sehr empfindlich, wenn ich ihn darauf anspreche und hat dann das Gef[hl, er muesse sich rechtfertigen, weil er nicht mehr mit seinem kleinen Sohn macht...muss mich dann manchmal selbst bremsen, denn ich will ihm kein schlechtes Gewissen machen...er ist n'mlich ein ganz toller Papa...und sowohl der Grosse als auch der Kleine freuen sich ein Loch in den Bauch, wenn er von der Arbeit kommt...
Klar, manchmal ist er schon auch genervt, besonders, wenn ich ihm zusaetzlich yum Grossen auch noch den Kleinen aufdr[cke, weil ich noch irgendwelche Sachen yu erledigen habe und das manchmal auch direkt im Anschluss an seine Arbeit aber das finde ich normal und verstaendlich...daf[r darf ich freitags zwei Stunden allein zum Reiten und treffe mich auch abends mal mit ner Freundin und er passt dann auf die Kinder auf, damit ich auch mal einen Ausgleich habe.

LG

Andrea mit ihren M'nnern *Ehemann, Jonathan, und Konstantin

Beitrag von spyro82 29.01.10 - 13:48 Uhr

Hey...

also bei meinem Mann ist das ähnlich,solange die kleine gut drauf ist usw,nimmt er sie gerne und albert auch total mit ihr rum und macht und tut,aber wenn sie jaulig ist,oder anfängt zu quengeln oder gar zu schreien,dann ist er sehr schnell genervt und auch ein wenig unbeholfen die Situation zu beheben...#schwitz

Aber im Grossen und ganzen kann ich mich nicht beschweren,er kümmert sich schon viel um die Kinder!:-)


Glg Sandra mit Pepe,Enie & Nike #verliebt

Beitrag von mavios 29.01.10 - 13:58 Uhr

Hallo!

Bei meinem Mann ist das ähnlich. Eigentlich hat er Elternzeit, aber er arbeitet trotzdem rund um die Uhr und ich muss immer wieder "mahnen", dass er sich doch jetzt bitte mal Zeit nimmt (er ist selbständig)...

...wenn er sich um sie (5 Monate) kümmert, ist er auch total lieb. Aber wenn ich im Haus bin und sie quengelt, dann ist es auch schwupps wieder meine Aufgabe sie zu nehmen. Er wartet dann einfach so lange, bis ich sage, ach komm gib her.
Oder wenn ich frage, wann er sie nehmen kann, dann heißt es immer: ich muss erst noch duschen oder ich wollte doch noch Ski gucken o.ä. Dann ist aber meist die Laune von ihr so mies, dass sie eben nicht noch ne halbe Stunde warten kann...
... Ich verstehe ja, dass er auch seine Freizeit braucht, er arbeitet schließlich so viel, aber manchmal fühle ich mich da schon im Stich gelassen.
Und wiederum gibt es andere Tage, wo er so liebe Kleinigkeiten macht, dass ich mich schon ganz schlecht fühle, wenn ich sowas über ihn denke. Er ist zB. auch mega tolerant, was unsere gemeinsame Zeit betrifft, die momentan arg eingeschränkt ist. Er würde mir da nie Vorwürfe machen oder so, weil sich alles ums Kind dreht.

Es war zwischen uns ganz klar, dass ich mich hauptsächlich um die Maus kümmern werde, aber wenn mir mal etwas wirklich wichtig ist und ich kann es nicht erledigen, weil er nicht mal eine Stunde "opfern" kann, dann ärgert mich das auch.

Übrigens: das Hüpfball-Geschaukele hatten wir auch. Und schreien lassen will ich sie auch nicht. Wenn überhaupt nur, wenn ich daneben liege.

Ich hoffe einfach, es wird ein bisschen einfacher, wenn die Kleine größer ist und leichter bespaßt werden kann.

Der Hauptgrund für seine "Abneigung" sich zu kümmern ist denke ich, dass ihm die Routine fehlt und er schnell nicht mehr weiß, was er machen soll mit ihr. Naja und das fühlt sich eben nicht gut an und da gibt man gerne ab.

LG

Beitrag von marion0689 29.01.10 - 13:59 Uhr

Ja ich kenn das nur zu gut...

dein Text hätte eigentlich auch von mir sein können ;)

LG und alles Gute!!

Beitrag von strahleface 29.01.10 - 18:44 Uhr

Hey,

bei uns ist es komplett anders. Mein Mann hat sich extra unbezahlten Urlaub zur Geburt unserer Tochter genommen und so haben wir die ersten Wochen rund um die Uhr zu dritt verbracht. Er hat freiwillig das Windel wechseln übernommen, da er meinte er möchte auch etwas machen und stillen kann er ja nicht ;-)
Nachdem er jetzt wieder arbeitet wickel ich nur ab und zu wenn er eben nicht da ist oder aber noch schläft.
Ansonsten macht er alles mit uns gemeinsam. Er trägt sie im Tragetuch, er spielt mit ihr usw.....
Er ist einfach mein TRAUMMANN.
Auch sonst teilen wir uns übrigens die Arbeit im Haushalt, kochen etc.

LG Strahleface #verliebt (in beide, in meinen Mann und in unsere Tochter)