Gebärmutterentfernung mit 33 Jahren?

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Beitrag von caro300 29.01.10 - 10:27 Uhr

Hallo,

ich habe folgendes Problem durch zwei Schwangerschaften und Geburten und auch ein schlechtes Bindegewebe, hat sich meine Gebärmutter ziemlich abgesenkt. Ich bin allerdings so im Moment beschwerdefrei. Da sowohl meine Oma als auch meine Mutter die selben Probleme hatten, würde ich mir am liebsten die Gebärmutter entfernen lassen.

Mich würde interessieren, wer das bei sich machen lassen hat und ob es irgendwelche gravierenden Folgen hatte. Wie war der Eingriff.

LG
Carola

Beitrag von woman66 29.01.10 - 11:05 Uhr

Hi Carola,

ich stehe der Entfernung der Gebärmutter etwas skeptisch gegenüber. Meine Mutter musste sie mit 42 entfernen lassen und hatte ziemliche Hormonprobleme danach.

Ich habe mal gerade nachgesehen und das gefunden

http://www.totaloperation.com

vielleicht kannst Du Dir da ja auch noch (außer bei Urbia) Rat holen.

LG

Petra

Beitrag von chantalele 29.01.10 - 11:14 Uhr

Hallo,
wenn nur die Gebärmutter entfernt wird, gibt es keine Hormonprobleme
Gruß chantalele

Beitrag von heffi19 29.01.10 - 11:58 Uhr

Ist aber unsinnig, die Adnexe drin zu lassen. Vor allem ist man dann schonmal eine Sorge los was Eierstockkrebs etc. angeht...

Beitrag von chantalele 29.01.10 - 13:07 Uhr

dann kann ich vorsorglich ja alles mögliche andere noch entfernen lassen. Ich kenne keinen Arzt der ohne Grund die Eierstöcke mit entfernt hätte und ich arbeite schon 20J in der Anästhesie.

Beitrag von heffi19 29.01.10 - 13:16 Uhr

Ich schon ;)

Ich sag ja nicht dass man vorsorglich alles entfernen lassen soll #klatsch aber wenn sich die Gelegenheit bietet und die Gebärmutter entfernt werden soll dann kann man das übrige gleich mitnehmen...

Beitrag von chantalele 29.01.10 - 16:24 Uhr

was ist denn das für ein Arzt? Zumal eine Gebärmutterentfernung meist vaginal durchgeführt wird und zur Adnexektomie wird ein Bauchschnitt benötigt.

Beitrag von golm1512 29.01.10 - 13:20 Uhr

Hallo!

KEIN Arzt entfernt gesunde, funktionstüchtige Eierstöcke. Eben weil sie wichtig für die Hormone sind und man junge Frauen mit deren Entfernung in die Wechseljahre "schicken" würde-mit all den Risiken.

Gruß
Susanne

Beitrag von woman66 29.01.10 - 12:53 Uhr

Bei meiner Mutter wurde nur die Gebärmutter entfernt ... nicht auch die Eierstöcke! Und sie hatte bestimmt zwei Jahre ziemliche Schwierigkeiten ... hätte fast die Ehe meiner Eltern gekostet.

Mein Vater ist ein sehr verständnisvoller Mann gewesen, aber meine Mutter hatte damals total durchgedreht. Zumal auch bei ihr damals die OP nicht unbedingt nötig gewesen wäre ... ich finde, diese OP sollte sich eine Frau wirklich dreimal überlegen!

Aber .... es gibt natürlich immer verschiedene Fälle ... ich will nicht alle über einen Kamm scheren!

LG

Petra

Beitrag von heffi19 29.01.10 - 13:17 Uhr

Das hat aber dann nichts mit Hormonen zu tun, sondern ist eher psychisch bedingt. Hormone wie Östrogen oder Progesteron werden in den Eierstöcken gebildet, und das funktioniert auch ohne Gebärmutter.

Beitrag von rosali25 29.01.10 - 14:43 Uhr

Dann hat sie die Entfernung psychisch nicht verkraftet. Das hat aber nichts mit den Hormonen zu tun.

Gruß Lena

Beitrag von asimbonanga 30.01.10 - 00:21 Uhr

Das scheint aber dann relativ oft vor zukommen.
Ich kenne einige Frauen denen in den 40zigern die Gebärmutter entfernt wurde, bis auf Eine hatten alle so ihre Probleme.
Ausgerechnet die Frau ohne Probleme ist allerdings im Zeitraffer optisch gealtert-----------

Das sollte man sich gut überlegen-ich würde mir bestimmt 3 ärztliche Meinungen einholen--

Beitrag von anja79x 29.01.10 - 14:13 Uhr

Hallo,

mir wurde meine GM im September08 mit 29 J. entfernt, meine Eierstöcke sind noch da und ich habe bzw. hatte null Probleme körperlicherseits.

MfG

Anja

Beitrag von caro300 29.01.10 - 19:20 Uhr

Hallo Anja,

wie wurde denn die Operation durchgeführt. Wie lange geht sowas und musstest du lange im Krankenahaus bleiben? Würde mich freuen, wenn du mir schreibst.

LG

Carola

Beitrag von anja79x 29.01.10 - 20:27 Uhr

Hallo,

meine Geschichte ist in keinsterweise mit einer geplanten Hysterektomie zu vergleichen (Aterienriss in GM - Not-OP), tut mir Leid....

Ich hatte einen Bauchschnitt !!! 18 Tage KH danach, 1,5 Mon. davor und alles in allem mit zwischenzeitlich mal 2 Tagen Entlassung 3,5 Mon.



LG Anja

Beitrag von nisivogel2604 29.01.10 - 14:48 Uhr

Hast du mal versucht deinen Beckenbode so richtig gut zu stärken?

LG

Beitrag von caro300 29.01.10 - 19:18 Uhr

Ja, aber der Frauenarzt meinte es hängt auch mit einem schlechten Bindegewebe zusammen und es kann dann trozt Beckenbodentraining dazu kommen, dass sie irgendwann entfernt werden muss.

LG

Carola

Beitrag von palesun 30.01.10 - 09:34 Uhr

Du bist beschwerdefrei und willst Dir die GM rausoperieren lassen?

#kratz

Ich würde alles dafür tun, sie zu behalten....
Was mit meiner Mutter und Oma war, wäre mir so ziemlich egal. Jedenfalls was meinen Körper betrifft,

Beitrag von fly02 31.01.10 - 00:27 Uhr

Hallo Carola..

wenn Du Dir zu 100% sicher bist, dass kein Kinderwunsch mehr besteht und Dich die Gebärmuttersenkung sehr belastet im alltäglichen Leben, würde ich mich für eine OP entscheiden..(aber sich als letzten Weg und ich würde Dir sicher zu einem ausführlichen Beratungsgespräch beim Frauenarzt raten...weil eine Gebärmutterentfernung ja nicht mal eben eine kleine OP ist, sondern schon eine etwas größere Sache...da es bei Dir ja nur um die Gebärmutter geht, wird sicherlich eierstockerhaltend operiert und dann denke ich mal nicht, dass Du irgendwelche hormonellen Probleme hinterher haben wirst...wenn die Eierstöcke natürlich mit entfernt werden, hast Du sicher hinterher größere Probleme und musst zusätzlich Hormone nehmen, weil Dein Körper ja sozusagen in die vorzeitigen Wechseljahre geschickt wird..
Auf jeden Fall musst Du Dir sicher sein, dass Du Deine Gebärmutter nicht mehr brauchst "also dass Dein Kinderwunsch wirklich nicht mehr vorhanden ist"...und mal ehrlich, ein paar kleine Vorteile hat die OP doch auch, wenigstens braucht man sich danach keine Gedanken mehr über Verhütung machen und diese blöden Blutungen alle 4 Wochen sind auch endlich vorbei..(hihi..man muss die ganze Sache ja auch von der positiven Seite sehen..)..und sie rutscht auch nicht irgendwann raus..

Ich würde ein ausführliches Gespräch mit dem Gynäkologen führen (die meisten FÄ operieren natürlich im gebärfreudigen Alter von 33 Jahren eher ungern, weil sie psychische Probleme bei der Patientin befürchten)...aber bei Dir liegen ja Faktoren vor, die eine OP auch befürworten würden...aber Total-OP ist immer die letzte Lösung..solange Du Dich noch gut mit der momentanen Situation revangieren kannst, warte doch noch ein bisschen..wenn Du größere Probleme bekommst, kannst Du sie immer noch entfernen lassen..