Welchen fertigen Teig für Quiche??

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Nachdem am Morgen die quälende Frage: "Was soll ich heute nur anziehen?" erfolgreich beantwortet wurde, wartet schon die nächste, noch quälendere, Frage: "Was koche ich denn heute?". Auch andere Fragen rund um Rezepte und Lebensmittel sind hier am richtigen Platz. 

Beitrag von souldream81 29.01.10 - 10:34 Uhr

Hi Ihr

Meine Belannte holt wohl immer so nen fertigen Teig für Quiche bzw. den Boden.
Hab sie nur noch nie gefragt was für einer das ist.
Hat da wer ne Ahnung???


Ansonsten mache ich ihn doch selbst.....#koch

Beitrag von jurbs 29.01.10 - 11:19 Uhr

ich fidne quiche teig so einfach, dass ihn ihn selber mache ... bei freunden gabs neulich sowas quich-flammkuchenartiogs auf blätterteig von aldi, also dieser frische in der rolle ...

Beitrag von silly16 29.01.10 - 11:23 Uhr

Huhu!

Für eine Quiche nimmt man Mürbeteig, den kriegt man mittlerweile in so ziemlich jedem Laden.

Aber Du kannst ihn auch ganz simpel selbst machen:

300 g Mehl
150 g Margarine oder Butter
etwas Salz
1 Ei(er)

Aus diesen Zutaten erstellst Du einen glatten Teich und lässt ihn, in Frischhaltefolie gewickelt, 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

danach legst Du den Teig in einer gefetteten Springform aus, den Rand schön hochziehen.

Tja, und dann kommt auch schon die Füllung rein. ;-)

LG,

die Silly #snowy

Beitrag von jurbs 29.01.10 - 11:42 Uhr

naja so einafch isses nicht - in nen echte quicheteig kommt noch bluberndes mineralwasser, statt margerine weiche butter und man macht mehrere super dünne schichten mit nem leichten mürbeteig, dass der ein bißchen blättrig wird (also so hab ich das gelernt, kenns aber auch mit "nur" mit mürbeteig machen ;-) )

Beitrag von dominiksmami 29.01.10 - 11:49 Uhr

das kommt sehr auf die Quiche an, ich kenne da einige die mit, oder auch ohne Blubberwasser gemacht werden.

Wenn man sehr kalte Butter nimmt und die Hände vor dem Kneten in Eiswasser abkühlt ( das tut weh *g*), dann wird der Teig noch blättriger, weil die Butterschichten besser erhalten bleiben.

lg

Andrea

Beitrag von jurbs 29.01.10 - 11:51 Uhr

ne also in eiswaaser kneten wär mir einfach so hart - aber ich hab schon die rühschüssel der küchenmaschiene mit eisgekühlt beim kneten - das geht auch ;-)

Beitrag von dominiksmami 29.01.10 - 12:29 Uhr

*g* da schlägt bei mir wieder der selbermacher durch...ich habe keine Küchenmaschine *g* ich mag die Dinger einfach nicht.

lg

Andrea

Beitrag von jurbs 29.01.10 - 12:54 Uhr

oh da würde ich verzweifeln - ohne meine liebe bosch - ich lass z.b meinen hefeteig von der maschiene mindestens 45 minuten kneten - von hand wäre das ja über 2 stunden - puh nein, die zeit hab ich nicht ;-)

Beitrag von dominiksmami 29.01.10 - 13:24 Uhr

hmm bei Hefeteig und Körpereinsatz reichen meist 40 Minuten, man hat in den Fingern ja wesentlich mehr Gefühl als im Knethaken und merkt eher wo noch geknetet werden muß...während die Machine einfach vor sich hin arbeitet.

Aber..ich habe die Zeit ja auch *g* so als Hausfrau.

Küchenmaschinen nehmen mir einfach zu viel Platz im Schrank weg...und auf der arbeitsplatte möchte ich sowas nicht rumstehen haben...finde ich einfach nicht schön.

Noch dazu..backe ich ja neben dem KOchen fast täglich, was zu der Zeit als wir noch eine Küchenmaschine hatten ( die hat meine Stieftochter mitnehmen dürfen als die auszog *g*) oft bedeutete das ich mit der Hand schneller war, als ich es gewesen wäre wenn ich die Maschine immer mit Hand gespült hätte und natürlich viel schneller als wenn ich sie in die Spülmaschine gegeben hätte. *g*

Ich hab auch irgendwie das Gefühl das mit der Hand gearbeitete Sachen ( auch wenn sie gerieben, gehobelt oder sonstwas werden) irgendwie..."besser" werden, aber das ist wahrscheinlich einfach die Macht der Gewohnheit, vermute ich.

*g* Wir haben ja noch nichtmal eine Kaffeemaschine *lach*

lg

Andrea

Beitrag von jurbs 29.01.10 - 13:32 Uhr

naja hausfraubin ich halt nicht - ich arbeite meine 9-13 h am tag und dann eben haushhalt und ich koche halt "echt", also mit möglichst geringen "fertigproduktanteilen" und da muss halt ne küchenmaschine sein .... sonst reibe/hobel/rühre ich das meiste selber - aber küchenmaschine zum backen und zauberstab für gebundene suppen muss schon sein .... und die kommen dann einfach in meine extra hohe und damit große spülmaschiene ;-)
mein mann (der auch so 10-12 h am tag arbeitet) ist verwöhnt, der bekommt quasi jeden abend nahezu immer bioogisch korrekt, frisch und für die meisten haushalte aufwendig gekocht und eigentlich ist auch immer was frisch gebackenes da - ohne küchenmaschiene, zauberstab, dampfbackofen und backofen, spülmaschine und großen schränken (deckenhoch plus einen großen tiefkeller/weinkeller/vorratskeller) wäre das einfach nicht möglich #schwitz

Beitrag von dominiksmami 29.01.10 - 13:47 Uhr

>>lso mit möglichst geringen "fertigproduktanteilen" und da muss halt ne küchenmaschine sein .<<

*lach* eben nicht...ich mache ALLES selber..Fertigprodukte gibts bei mir maximal in Form von Nudeln. Alles andere mache ich selbst und auch die immer dann wenn ich Zeit habe.

Einen Zauberstab habe ich auch, klar und einen elektrischen Handmixer auch, ebenso wie eine der größeren Spülmaschinen ( stell dir mal vor das wäre anders...mit einem Abteilungsleiter einer Küchenabteilung als Mann *lach*). Der Rest sind eben Sachen die im Handbetrieb funktionieren, also ohne Strom.

Tüten, Dosen und co....findet man bei mir schon seit Jahren nicht mehr.

Und das ganz ohne Küchenmaschine ( im Sinne von diesen komischen "ich kann alles" Teilen).


Wie gesagt....alles eine Frage der Einstellung und der eigenen Vorlieben.

Bei mir ists einfach so...je hochwertiger die Lebensmittel, desto weniger gern verhackstückele ich sie mit Elektrogeräten.

Kochen....ist für mich Leidenschaft und Liebe und erst wenn ich das mit meinen eigenen Händen tue..gehe ich so richtig darin auf.

Beitrag von jurbs 29.01.10 - 13:59 Uhr

genau sowas meine ich mit fertigproduktanteilen .... nudeln kauf ich - mach ich auch mal selber, aber meist kauf ich die doch ... joghurt kaufen wir und machen nicht selber (lang her) ... es gibt ein glas "gemüsebrühe gekörnt" im haushhalt, zwar auch immer selbstgemachte brühe in gläsern im keller, aber die trockene brühe muss auch mal sein (das wasr aber glaub mti fertig gewürzen, ausgenommen "rote chourry paste aus thaland importiert :-P) ... und marzpiandecken für torten kauf ich - dieses auswellen mit rosenwasser usw macht mich wahnsinnig!! da hab ich mal beim dominostein backen so lang und laut geflucht, dass mir mein mann dass verboten hat noch mal zu machen :-P .... solche kleinen hilfsmittel benutz ich --- ich meinte nicht, dass ich "fertigessen" kaufe - ich mache nichts lieber als kochen!!!

du hast damit aber auch ein paar küchengeräte - und eigentlich kaum andere als ich, nen mixer hab ich z.b nicht :-P .... meine kücehnmaschiene benutze ich nur zum rühren, also wie ein handrührer im prinzip, nur fest stehend ohne dass ich da sein muss für meine hefeteige oder rührteige oder eischnee ....
ach und ich hab was vergessen. ich hab neuerlich für den zauberstab einen aufsatz mit schneebesen - wenn man eier im wasserbad aufschlagen will absolut genial :-)

Beitrag von dominiksmami 29.01.10 - 14:04 Uhr

Trockene Brühe kann man auch ganz leicht selber machen, wenn du magst gebe ich dir das Rezept. Schmeckt superlecker.

Würzpasten etc. mische ich mir auch selber wo es nur geht. Joghurt...kaufe ich den Naturjoghurt hier vom Demeterhof, was anderes kommt für mich da nicht in Frage, aber der ist wirklich lecker und ich kenn die Kühe persönlich *rofl*...schöne Tiere das...da mag ich auch den Joghurt von.

Ja Marzipan ist heikel *lach*, aber Gottsei dank mag den hier keiner *rofl* ich arbeite mit Fondant und den mach ich selber.

Klar hab ich ein paar Küchengeräte, aber die...passen ja auch wieder wunderbar IN den Schrank.

Ich hab auch gar nix gegen Küchenmaschinen, so darf man das ja nicht verstehen...ICH brauche sie nur nicht für mich selber.

Den Pürierstab brauche ich wirklich nur für pürierte Suppen und das Hundefutter ( da muß das gemüse ja auch püriert werden).

Am liebsten benutze ich immer den Handschneebesen...aber meine Ma schwört auch auf ihren Zauberstabaufsatz *nick*.

lg

Andrea

Beitrag von jurbs 29.01.10 - 14:38 Uhr

ich hab nen rezept (dabei koch ich doch nie nach rezepten) aber habs noch nie gemacht - wie machst dus?

so nah wohnen wie bei keinem bauern :-P also kaufe ganz normal naturjoghurt im (bio)supermarkt - aber momentan überlege ich ob ich mit dem neuen dampfgarer mal wieder joghurt machen will - mein mann ist jeden morgen ca 500g zu seinen hirseflocken usw

ja pürierstab brauch cih eigentlich auch nur für suppen - aber da gern :-)

ja handschnebesen ahb ich natürlich auch - benutze ich meist - aber wenn man 4 nachttischt mahct bei denen für alles irgendwie was im wasserbad gemacht werden muss - das geht ins handgelenk ;-)

Beitrag von dominiksmami 29.01.10 - 15:29 Uhr

*g* Biosupermärkte sind hier schwerer zu finden als die Bio- bzw. Demeterbauern *lach*, so verschieden ist das.

Ich koche immer nur das erste Mal nach Rezept, wenn ich z.B Gerichte ausprobiere die ich noch nie gegessen habe etc. einfach um einen Überblick zu bekommen in welche Richtung es gehen soll.

Brühpulver mache ich selber mittlerweile immer frei Schnauze je nachdem was grad Saison hat, gut aussah oder was ich im Haus hab *rofl*

aber im Großen Und Ganzen beruht es auf einer basis aus:

ca. 200g gehackten Zwiebeln und 60 g Meersalz die miteinander püriert werden,

dann kommen nacheinander und jeweils gut geschnitten:

80 g Karotten, 50g Lauch, 50g Sellerie, 30g Petersilienwurzel, etwas Blattpetersilie und 150g Tomaten hinzu.

Die Mengenangaben sollen nur einen Überblick über die ungefähren Anteile geben...ich würde da nie abwiegen *g*.

Ich tausche gern einen Teil der Tomaten durch rote Paprika aus, für besonders pikante Grundlagen kommt etwas Peperoni hinzu.

Es passen auch Dinge die Blumenkohl, Kohlrabi und und und...da probiere ich immer wieder neues aus.

Einfach hyperfein pürieren und ca. 8 Stunden bei 75° im Ofen trocken, nochmal pürieren ( dann wird richtiges Pulver daraus) ich würze dann mit etwas Pfeffer, Bohnenkraut etc. nach und nehme ca. 1 Tl auf 200 ml Wasser.

Ach das mit den Schneebesen ist, denke ich, auch eine Veranlagungssache...mir fällt das leicht, mein Mann kocht auch sehr, sehr gerne und sehr, sehr gut aber bei Zabaione und co. bricht er sich mit dem Schneebesen das Handgelenk *lach* und nimmt lieber den Mixer, da hab ich so einen Schneebesenaufsatz für.

lg

Andrea

Beitrag von jurbs 29.01.10 - 15:40 Uhr

also du kochst das zeigs nicht, sondern alles bleibt roh?

Beitrag von dominiksmami 29.01.10 - 19:46 Uhr

*nick* ja, einfach feinst pürieren und dann trocknen, sonst geht ja der ganze Geschmack flöten.

Beitrag von jurbs 30.01.10 - 13:30 Uhr

das führt jetzt dazu, dass ich das nächte woche mal ausprobier - boislang koche ich nur "brühen" (also auch mit fleisch) und stell die in gläsern in dern keller, dass cih nicht immer frisch ansetzen muss - aber irgendwie ... könnte echt sein, dass ich da smal ausprobier (nur darf mein mann nicht dasein, 8 h backpfem, bringt mich um!!!)

Beitrag von silly16 29.01.10 - 12:28 Uhr

Oooch, bei mir hat`s immer funktioniert und auch gut geschmeckt... ;-)

Habe den damals aus dem englischen be-ro Kochbuch gehabt und etwas abgewandelt.

Wenn man mehrere Schichten faltet, kommt es doch in etwa auf einen Blätterteig raus, oder nicht? #gruebel

Beitrag von jurbs 29.01.10 - 12:53 Uhr

wenn mans faltete ja - wenn man die unregelmäßig legt wirds etwas splittrrig, aber anders.... ich mags, aber verstehe völlig dass mürbeteig meistens doch ausreicht ;-)

Beitrag von silly16 29.01.10 - 12:34 Uhr

So, hier ist der link zu dem originalen Rezept:

http://www.be-ro.co.uk/f_insp.htm

So funktionert`s auch immer und es schmeckt echt gut! ;-)