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Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von mandy0609 29.01.10 - 13:06 Uhr

Mein Partner und ich sind seit fast 2 Jahren ein Paar, habe ein gemeinsames Baby und einen Sohn von mir der ist 6 Jahre.
Mein Partner ist Unternehmer und hat 3 Standorte, d.h. er ist sehr selten zu hause. Also 2 Standorte sind jetzt erst vor kurzen dazu gekommen, als ich ihn kennenlernte hat er nicht ganz so viel gearbeitet. Das ist aber ok.
Nun wollen wir irgendwann Heiraten, er hat mir vor 1,5 Jahren nen Antrag gemacht. Wir haben getrennte Konten, aber ein Haushaltskonto und ein Konto fürs Haus (haben wir uns gekauft) Nun hat er mir vor kurzem gesteckt, dass er auf jedenfall nen Ehevertrag machen will, wg der Firma. Naja war natürlich traurig, aber ok.
Wie ist das mit der Gütertrennung? Er überweist nur soviel wie wir ca zum Leben brauchen, alles andere spart er für sich. Also jeder zahlt einen Betrag xx auf die 2 Konten (50/50) Ich habe mom nicht groß die möglichkeit arbeiten zu gehen, wg der Kinder (3 Monate und 6 Jahre) wenn der kleine 1 Jahr wird werde ich natürlich auch wieder arbeiten, aber nur Teilzeit, mehr geht erstmal wahrscheinlich nicht. D.h. ich kann nicht wirklich viel ansparen, zwecks neuem Auto, Urlaub, usw.
Wie macht Ihr das? Ich finde diese Rgelung ziemlich blöd, aber er lässt da auch nicht wirklich mit sich reden...bzw. er blockt immer sofort ab.


Beitrag von kanische 29.01.10 - 13:20 Uhr

also wenn ehe Vertrag, dann lass dich wirklich gut beraten. Klar kann ich ihn bei der Größe der Firma verstehen, vor allem wenn sie schon vorher da war. Ihr werdet halt auch genau regeln, was dir zusteht als Unterhalt und wie lange. Erkundige dich mal nach den gesetzlichen Regelungen im Fall einer Trennung. Und dann sage ihm dass das als Mindestmaß angesetzt werden muss. Wegen Haus und so würde ich halt schaun das ihr beide im Grundbuch steht! Sehr wichtig, sonst hast du keine Chance was abzu bekommen. Wir sind verheiratet und regeln das so (kein Ehevertrag)

Jeder eigenes Konto. Mein Mann bezahlt alles wie miete, Strom, Versicherungen etc. Und überweist mir Haushaltsgeld. Ich bin für Essen trinken, Kleidung für mich uns sohn zuständig. Ich bin noch in der Ausbildung und verdiene daher wenig. Mein mann spart das restliche Geld für ein Auto. das ist völlig ok so. Er hat eine Lebensversicherung die auf unseren Sohn läuft und spart noch für seine Ausbildung jeden Monat.

Bei uns klappt es super. Er bezahlt aber auch oft sachen sie Freizeit etc.

LG

Beitrag von gh1954 29.01.10 - 13:20 Uhr

Klar ist diese Regelung blöd... und ungerecht dazu.

Aber ich verstehe, dass er abblockt, besser als jetzt kann es für ihn nicht laufen.

Wenn er nicht mehr zahlen will, rechne ihm vor, was er dir an Unterhalt im Fall einer Trennung zahlen müsste.

Beitrag von schlumpfine2304 29.01.10 - 13:22 Uhr

hi

beim geld hört in vielen partnerschaften die freundschaft auf. vorallem, wenn einer von beiden deutlich mehr einkommen aufzuweisen hat. traurig traurig.

ich persönlich bin kein freund von eheverträgen und so einem schnickschnack. wenn ich meinen partner liebe, gehe ich nicht von einer trennung und einem anschließenden rosenkrieg aus.

wir haben getrennte konten. er zahlt fixkosten, sprich hausrate, steuern, versicherungen und kita ... von meinem konto werden lebensmittel, tankkosten, sparraten, nebenkosten etc. gedeckt.
und wenn mal größere ausgaben anstehen (tüv aktuell :-( ) dann wird gekuckt, auf welchem konto das entsprechende kleingeld rumliegt. ansonsten verballern wir das geld, wie wir lustig sind! wenns alle ist, hörts auf.

lg a.

Beitrag von carla_columna 29.01.10 - 13:28 Uhr

Ehevertrag kann ich schon verstehen.
Könnte ja für dich auch von Nutzen sein, falls in der Firma mal was schief läuft.

Aber ansonsten finde ich es immer sehr merkwürdig, wenn einer viel Geld für sich an die Seite packt und der andere, der wg. der Kinder beruflich kürzer tritt, dumm da steht.

Ich bin auch selbstständig. Wir haben ein Geschäftskonto und ein gemeinsames "privates".

Bei uns gibt es nicht "mein Geld - dein Geld". Das hätte ich schon ohne Kind doof gefunden.
ABer wenn aman auch noch ein gemeinsames Kind hat, geht das gar nicht, finde ich!

LG Carla

Beitrag von hanna8989 29.01.10 - 13:28 Uhr

Hallo Mandy,

ich würde mcih auf jeden Fall von jemandem beraten lassen, der sich damit auskennt. Und das sollte nciht der gleiche sein, der auch den Ehevertrag aufsetzt!

Wenn Du jetzt nicht arbeitest weil Du auf die Kinder aufpasst, dann ist Dein entgangener Lohn das was Du in die PArtnerschaft einbringst. Ich arbeite zur Zeit auch nur Teilzeit - wegen der Kinder - aber ich würde mcih auf 50/50 nciht einlassen. Er könnte ja auch zuhause bleiben! Für mich ist es selbstverständlich, daß der Mann dann einen höheren Beitrag leistet!

Auch in einem Ehevertrag würde ich darauf wert legen, daß mir meine Leistung als Hausfrau und Mutter anerkannt wird. Man könnte sonst ja überspitzt sagen, man macht kostenlos Haushalt und Kinderbetreuung und am Ende steht man schelchter da als vorher :-(

LG,

Hanna (die einen Ehevertrag nciht schlimm findet)

Beitrag von litalia 29.01.10 - 13:41 Uhr

solange wie du es dir bieten lässt wird sich auch nichts ändern.

SO einen mann würde ICH sicher nicht heiraten.

ich finde es ok das jeder was zum haushaltsgeld dazu gibt AAAABERR ... doch nicht 50/50 bei unterschiedlichen einkommen!!!
da ziehst du doch IMMER den kürzeren.

ihr könnt nicht beide die gleiche summe geben wenn du viel weniger verdienst.

das sollte dir klar sein? ...wenn dann wird es prozentual gerechnet aber nicht 50/50

wenn ihr schon getrennte konten habt dann beachte bitte auch das er dir monatlich für dich und euer kind unterhalt zahlen muss.

wenn schon alles exakt getrennt dann bitte richtig.

der verarscht dich ganz schön, hoffe du merkst es noch vor eheschleißung.

Beitrag von isabel_04 29.01.10 - 13:47 Uhr

Hallo,

also nur damit ich das verstehe: Ihr zahlt beide momentan das Gleiche an Haushaltsgeld und auch den gleichen Teil des Kredits für das Haus ab. Somit stehst du ja mit Sicherheit auch im Grundbuch für das Haus und im Falle einer Trennung würde es dir ja eh zu 50% gehören. Richtig?

Also ehrlich gesagt, ich kann die Absicherung durch einen Ehevertrag schon verstehen. Jeder der hier von Vertrauen usw. redet, weiss nie wie dumm es mal laufen kann. Da kann man seinen Partner noch so gut meinen zu kennen im Falle einer Trennung kann manchmal sich doch so einiges verändern....

Was ich allerdings nicht gut finde, dass er dich im momentanen Fall wo du dich um die Kinder kümmerst und nun mal nicht arbeiten kannst finanziell entlastet. Aber wenn er z.B. für den Urlaub spart, so ist das ja bestimmt auch euer gemeinsamer Urlaub, oder???

Schwierige Kiste immer mit dem Geld, zumindest, wenn ein Partner deutlich mehr hat als der andere...

LG

Christina

Beitrag von mandy0609 29.01.10 - 13:56 Uhr

wir zahlen beide den gleichen Anteil und stehen auch beide im Grundbuch 50/50.

Ich muß auf jeden Cent schauen, da ich dringend ein neues Auto brauche, hab nur nen 2 Türer.

Mein Partner kaufte sich vor ein paar Tagen seine 5. Winterjacke, Preis über 500Euro.

Hmmmmm......er meinte letztens das wir vielleicht eine 40/60 Regelung machen, aber bis jetzt läuft alles wie immer. Wir sprechen mom sehr wenig zusammen, da er 7:30h weg fährt und 23 h nach Hause kommt.

Beitrag von isabel_04 29.01.10 - 14:22 Uhr

Vielleicht ist das wenige Sprechen ja auch ein Grund...

Was wäre denn wenn du ihm sagst: Schatz, ich habe folgendes gesehen und würde es mir gerne kaufen.

Denn das einer im großen Luxus lebt und der andere sich nichts kaufen kann ist natürlich nicht Sinn der Sache und da verstehe ich auch unter Partnerschaft etwas anderes....

Beitrag von manavgat 29.01.10 - 13:55 Uhr

Was willst Du mit einem Mann, der Partnerschaft nicht wirklich leben will.

Ehevertrag wegen der Firma?

Grundsätzlich sind Eheverträge gut, gerade jetzt mit dem neuen Unterhaltsrecht.

Du brauchst eine Regelung was Dir im Fall des Scheiterns der Ehe an Unterhalt zusteht und wie lange, wie das gemeinsame Gut (z. b. Hausrat, Fahrzeuge etc) geteilt werden soll, was während der Ehe für Dich! an Rente gespart werden soll (schließlich bist Du wegen auch seiner! Kinder nicht erwerbstätig) usw.

Man kann per Ehevertrag ausschließen, dass die Firma wegen des Zugewinnausgleichs veräußert werden muss, d. h. Ratenzahlung vereinbaren. Aber auf alles verzichten? Da wärste schön bescheuert!

Gruß

manavgat

Beitrag von mandy0609 29.01.10 - 14:06 Uhr

was ist wenn er einiges über die Firma laufen lässt?? z.B. Autos

Beitrag von jurbs 29.01.10 - 15:50 Uhr

bei selbstsändigen ist ein ehevertrag gar nicht SO blöd und zwar für dich!
aber den rest der regelung find ich bescheuert - als erstes wäre sinnvoll, dass jeder nur einen % satz seines einkommens eingibt udn nicht 50/50 weil das dem weniger evrdienenne gegenüber ja unfair ist ... außerdem wäre es angerbracht, dass der mehrverdienende eben auch mehr zahlt - bei uns ists z.b so (ich verdienen deutlich mehr), dass wir jeder betrag x auf unser konto einzaheln, klamotten, essen tagsüber, geschenke usw zahlen wir beide von unserem geld - haus und altag geht vom gemeinsamen konto ab. aber ich hab dann eben allein von meinem konto die einbauküche gezahlt - klar viele tausend euro, aber es gleicht sich so irgendwie aus. die küche steht im haus, also er benutzt sie ebenso und es wurde niegrend verrechnet oder so - aber nur so kann man sowas ausgleichen - durch fairness!

Beitrag von fahrradklingel 29.01.10 - 17:36 Uhr

Hallo

Also ich kann das verstehen.
Bei meinem Ex und Wiederfreund ;-) ist es ähnlich.

Ich bin Teihaberin in einem großen Planungsbüro.
Habe ein Haus, mein Traumhaus, gebaut.

Sollten wir mal heiraten, muss das alles natürlich geregelt sein.
Ich habe nicht so hart gearbeitet und ich arbeite auch nicht weiterhin hart, mit dem Risiko, irgendwann (hoffe, es kommt niemals so) an den Ex zu zahlen!!
Er profitiert ja auch, und ich hab nichts dagegen, das er von seinem Geld was spart.
In meinem Haus zahle ich den Strom, Heizkosten, Versicherungen. Daran braucht er sich nicht zu beteiligen. Und ich brauche mich bei keinem zu bedanken.

Gemeinsame Anschaffungen ausgenommen. Ebenso Urlaub ect. Da muss jeder den gleichen Teil beisteuern.


Beitrag von nick71 29.01.10 - 17:40 Uhr

So weit ich richtig informiert bin, hast du als "Hausfrau" einen Taschengeldanspruch gegenüber deinem Partner, so bald ihr verheiratet seid. Den müsstest du allerdings einklagen, wenn er die Kohle nicht freiwillig rausrückt...und das kann's ja auch nicht sein. Davon ab...einen Mann, der so knickrig mit Geld ist, würde ich nicht heiraten wollen. Hinzu kommt, dass finanziell "geizige" Männer meistens auch mit Gefühlen geizen. Ob das bei deinem Freund zutrifft, kann ich natürlich nicht beurteilen. Ich kenne es in einer Ehe auch eigentlich nicht, dass finanziell strikt nach "mein" und "dein" getrennt wird...das ist mir offen gestanden etwas suspekt. Nachvollziehen kann ich lediglich den Ehevertrag, wenn dein Freund eine eigene Firma besitzt...

Beitrag von why-is-me-so-dumb 29.01.10 - 18:02 Uhr

Hallo,

also wir haben ein gemeinsames Konto, auf das ALLE Einkünfte der Familie eingehen.
Davon wird ALLES bezahlt.
Zusätzlich hat jeder von uns sein eigenes Konto, auf das wir monatlich einen abgemachten Betrag überweisen. Dieses Geld ist für's Weggehen, Geschenke kaufen oder "Luxusgüter" wie z.B. teurere Schuhe, Computerzubehör, Taxi...)
Den Ehevertrag kann ich in eurem Fall verstehen, wenn er damit sicherstellen will, dass er im Falle einer Scheidung seine Firma auf dem heutigen (zum Zeitpunkt der Heirat aktuellen) Stand behalten will. Alle Gewinne, die er darüber hinaus erziehlt und jede Expansion seiner Firma ab diesem Zeitpunkt sehe ich allerdings als gemeinsamen Verdienst der gesamten Familie an. Im Falle einer Scheidung steht dir der Zugewinn genauso zu, wie ihm.
Stell dir mal vor, du gibst deine Kariere für die Familie auf, kannst noch nicht mal was sparen, und wenn er dich in 10 Jahren verlassen sollte, hast du Nichts und er Alles. Darauf würde ich mich nicht einlassen!

Liebe Grüße,
Sophie

Beitrag von affig 29.01.10 - 20:59 Uhr

Oh Gott, wie kann man bitte in einer liebevollen vertrauten Ehe/Beziehung leben (für immer!!!) und mehrere Konten haben bzw. nicht zusammen haushalten???

Wir haben seit dem Hausbau von vor 6 jahren ein gemeinsames konto für ALLES! Und jeder hat ein Sparbuch. Fertig.

Wozu getrennte Konten? Weil man Dinge verheimlichen will? Weil man Geld zur Seite schaffen will? Oder wegen GEIZ?

Laß dir doch Unterhalt überweisen! Rechne ihm mal vor was ihm ne Nanny, eine Putzfrau und eine Köchin kosten würde#aha