Wieviel machen die Papas bei euch?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von rumpeline 29.01.10 - 13:25 Uhr

Hallo,
mich würde mal interessieren, wieviel die Papas bei euch machen bzw. wie sie sich, auch in welchem zeitlichen Umfang, um eure gemeinsamen Kinder kümmern?

Bei uns ist es so, dass ich bestimmt zu mindestens 80% für unsere Tochter (fast 3) zuständig bin. Mein Mann arbeitet Vollzeit und kommt abends meist erst nach Tochter-Bettzeit oder kurz vorher (so dass er höchstens noch eine kurze Geschichte vorliest) nach Hause. Morgens liegt er noch im Bett, wenn ich unsere Tochter zur Tagesmutter bringe, dabei arbeitet er in der gleichen Straße wie die TaMu ist. Ich arbeite 3 ganze Tage die Woche, die anderen beiden Wochentage ist sie bei mir zuhause und wir unternehmen viel, z:B. Turnverein, Schwimmen, Freunde treffen.

Auch am Wochenende fühlt sich mein Mann nicht sonderlich zuständig, er ist zwar anwesend, aber oft nicht ansprechbar. Wenn ich ihn mal bitte, was mit unserer Tochter allein zu machen, zum Einen, damit ich auch mal durchatmen kann, zum Anderen, damit die beiden auch mal etwas zusammen erleben (denn wenn ich dabei bin ist es immer "Mama, Mama, Mama"), tut er das nur selten und wenn, dann mit Widerwillen. Für ihn ist das aber ganz normal und wir haben uns schon oft deswegen gestritten.

Den Alltag mit unserer Tochter organisieren ist ihm eigentlich fremd.

Wie ist das bei euch?

Gruß,
rumpeline

Beitrag von nicole9981 29.01.10 - 13:33 Uhr

Hallo!

Also mein Mann steht niemals nicht früh auf wenn der Kleine wach wird (außer wenn ich Geburtstag habe). Sonst allerdings kann ich mich nicht beschweren. Am Wochenende nimmt er ihn mir ab damit ich mich nochmal hinlegen kann, morgens bringt er ihn in den Kiga (liegt ohnehin auf dem Weg). Er kocht, er putzt, er spielt mit dem Kleinen und er arbeitet bis abends halb 6.

Wenn er da ist kümmert er sich und wenn er arbeitet geht es halt nicht, aber wir sind sehr froh dass er gut zu tun hat.

LG Nicole

Beitrag von kanische 29.01.10 - 13:34 Uhr

hi also bei uns ist es denke ich ganz normal.

Ich arbeite Teilzeit (6 st. täglich) und mein Mann vollzeit.

Ich bin ab ca. 15:30 mit meinem sohn zu hause. Mein Mann kommt entweder (frühschicht) gegen 5 und (Spätschicht) gegen halb 7/ 7. Wir haben eine Regelung. Unter der Woche mache ich den kleinen Morgens fertig. Wenn mein Mann abens nach hause kommt braucht er so eine halbe stunde für sich und dann spielt er mit Tim und ich koche. Abends wechseln wir uns mit Zähne Putzen und ins Bett bringen von Tim ab. Am Wochenende macht er Tim morgens fertig. Wir unternhemen dann zusammen was wie Schwimmbad etc.

Also alles normal denke ich. Ich muss ihm nie sagen nu mach doch mal was mit deinem Sohn.

LG

Beitrag von lilly_may1981 29.01.10 - 13:39 Uhr

Hallo,

da mein Mann vollzeit arbeiten geht und ich zu Hause bin, braucht er mir im Haushalt gar nichts abnehmen.
Er kocht am Wochenende, denn das kann ich leider überhaupt nicht.

Aber putzen, Wäsche machen etc. ist mein Job, denn ich würde es nie von Ihm verlangen nach der Arbeit noch den haushalt zu schmeißen.

Um die Kinder kümmere ich mich bis 16.30 Uhr alleine, dann kommt mein Mann und dann machen wir was zusammen.

Am Wochenende kümmern wir uns beide um die Kinder, da ich morgens eher wach bin, lasse ich meinen Mann ausschlafen.

Beitrag von ilka24 29.01.10 - 13:39 Uhr

Hallo,

na dann mach ich dich mal neidisch *sorry*

Mein Mann steht 5.15 Uhr auf, obwohl er erst gegen 7.00 Uhr aus dem Haus geht.
Er räumt morgens den Geschirrspüler aus, bereitet das Frühstück vor, weckt die Kinder und zieht sie an und weckt erst dann mich.

Nach dem Frühstück fährt er noch unseren Sohn in den Kindergarten und danach zur Arbeit.

Abends ist er 3x die Woche gegen 17.30 Uhr daheim (sonst später). Dann spielt er mit den Kindern, wir essen gemeinsam und er bringt eines der Kinder ins Bett, dass andere stecke ich ins Bett.

Wäsche, Einkaufen, Putzen und vom Kindergarten mache ich. Bügeln tut mein Mann (aber nur seine Hemden).

Er ist super gern Papa und das merkt man auch.

Er arbeitet Vollzeit ich 30 Std. Ich finde es super, dass er mir soviel hilft, wobei er immer sagt, dass er ja schließlich auch 2 gesunde Hände hat.

Also, Supermann und Supervater.

Ach so, am Wochenende darf ich bis 10.00 Uhr schlafen und er steht mit den Kindern gegen 7.00 Uhr auf und holt Brötchen .

Gruß

Ilka

Beitrag von alina06 31.01.10 - 06:29 Uhr

HAllo,

herzlichen Glückwunsch zu diesem Prachtexemplar. Wo gibt es diese ???

Ich habe auch einen tollen, aber DAS hier topt alles.

Weiter so #pro

LG
alina

Beitrag von nane29 29.01.10 - 13:41 Uhr

Hallo,

ich habe da ein vorbildliches Exemplar.

Das liegt vielleicht daran, dass er selbst ohne Papa aufgewachsen ist und es besser machen möchte.

Mein Mann ist selbständiger Rechtsanwalt. Er muss viel arbeiten, aber er kann sich die Zeit oft selbst einteilen, was natürlich von Vorteil ist.

Morgens kuschelt er mit Lena, wenn sie aufwacht. Ich mache die Kinder hauptsächlich morgens zurecht, aber er ist da und hilft. Dann fährt er Lena meistens in den Kindergarten, so dass er zwischen 8:30 und 9:00 Uhr im Büro ist. Wenn er früher los muss, mache ich das natürlich.

Neuerdings steht er oft vor uns allen auf und macht Frühstück - damit wir alle zusammen essen können und er etwas von den Kindern hat, bevor der Tag beginnt.

Abends bringt er meistens Lena ins Bett, ich momentan noch den Kleinen, aber er hat es auch schon 2-3x gemacht.

Er liest ihr vor, legt sich mit ihr ins Bett, erzählt dann die tollsten Geschichten und oft schlafen sie Arm in Arm ein.

Am Wochenende geht er manchmal alleine mit ihr ins Schwimmbad, oder einkaufen. Er verbringt so viel Zeit, wie möglich mit den beiden und wird dafür belohnt - sie lieben ihn abgöttisch.

Du glaubst nicht, was für süße Szenen sich zwischen den beiden manchmal abspielen. Neulich ist er auf dem Sofa eingeschlafen und Lena hat neben ihm gewacht und ihm Schleflieder vorgesungen.

Dein Mann bringt sich um ein ganz großes Glück. Eine Vater-Tochter-Bindung ist so schön und zärtlich, aber sie kommt nicht von allein, er muss etwas dafür tun.
Ich bin allein mit meinem Papa groß geworden, wir sind uns unheimlich nah.

Rede mal mit ihm. JETZT muss er die Zeit genießen, denn sie RAST und irgendwann ist sie nicht mehr klein und niedlich, sondern groß und pubertär.#zitter

LG Jana

Beitrag von schullek 29.01.10 - 13:45 Uhr

hallo,

mein mann arbeitet vollzeit, ich studiere und unser 4jähriger geht bis 15.00 in den kiga. wenn mein mann abends nach hause kommt, dann spielt er mit ihm, hilft beim abendessen oder macht eben das, was so anfällt. wir bringen ihn abewechselnd ins bett.
am wochenende verbringen wir die zeit gemeinsam udn nicht jeder für sich oder nur einer mit kind. ausser ich bin mal krank oder muss was für die uni machen. dann unternimmt mein mann etwas mit dem kind.
also ich kann mich nicht beschweren. er macht das auch alles gerne, da er ja zeit mit seinem kind verbringen will.

lg

Beitrag von junistern2006 29.01.10 - 13:49 Uhr

Hi
Mein Mann arbeitet voll und ich in Teilzeit an vier Tagen. Wenn mein Mann zu Hause ist, ist er genauso für die Kinder zuständig wie ich. Wir teilen uns selbstverständlich alle Aufgaben. Samstags und sonntags - unsere Kinder stehen immer um 6.00, 6.30 auf- frühstücken wir alle gemeinsam. In der Woche bringt er den Kleinen zur Betreuung weg und ich bringe den Großen zum Kindergarten. Die Kinder werden von uns zusammen in´s Bett gebracht.
An einem Tag in der Woche bleibt mein Mann zu Hause, wenn ich arbeiten muss. Dann macht er die Kids fertig, kocht, macht Haushalt etc.
Wir wollten beide diese Kinder und kümmern uns natürlich auch beide in unserer arbeitsfreien Zeit um sie!

Ich finde es echt traurig, wie wenig sich manche Väter um ihre Kinder kümmern. Aber ich kann auch manche Mütter nicht verstehen , die das so zulassen.
Wieso bringt dein Mann eure Tochter nicht weg? Lässt du denn deine Tochter mit ihrem Papa mal allein?

Gruß, Inga mit Jan und Lasse

Beitrag von engelchen28 29.01.10 - 14:09 Uhr

hallo!

bei uns ist es ganz anders. wir haben den gemeinsamen grundsatz: "jeder tut das, was er kann". das beinhaltet den haushalt, die kinder, alle planungen & umsetzungen - einfach ALLES.

wir haben dieselben rechte. mein mann arbeitet vollzeit außer haus und ich arbeite vollzeit zu hause. meine vollzeitarbeit besteht darin, mama zu sein, den haushalt zu schmeißen, die kinder zu organisieren etc.!

wenn mein mann nach hause kommt, sind wir beide gleichermaßen zuständig für alles. jeder tut das, was er kann. ist er fitter, bringt er die kids ins bett, ist er müde, mache ich dies - oder jeder übernimmt ein kind. derjenige, der früher wieder unten im EG ist, fängt an, die küche aufzuräumen oder noch schnell eine wäsche anzuwerfen. je mehr beide anpacken, desto eher haben wir einen gemeinsamen schönen feierabend. am wochenende machen wir meist zu viert etwas oder aber ich übernehme die kids samstagvormittag und mein mann bastelt weiter an unserem bad. oder aber er geht mit den kindern in den baumarkt, ich mache etwas im haushalt etc.pp.

wenn ich krank bin, geht mein mann später zur arbeit (okay, das morgendliche fertigmachen, anziehen, brotdosen bereiten, kinder in kiga / spielkreis fahren ist für meinen mann dann auch stress, weil er es nicht so oft macht, aber er gibt sein bestes und das ist das, was zählt) und lässt mich ausschlafen.

jeder unterstützt den anderen soweit irgend möglich, das haben wir schon immer so gemacht. so sind wir happy.

ich denke, das, was zählt, ist, dass alle zufrieden und fröhlich sind. WIE das im einzelnen umzusetzen ist, muss jede familie für sich entscheiden.

lg
julia mit mann & 2 kindern (2,5 & 4,5 j.) #freu #freu #freu

Beitrag von afrodeutsche 29.01.10 - 14:12 Uhr

Hallo!

Wir haben zwei Kinder. Der Sohn ist nun 3 1/2 Jahre alt, die Tochter ist 8 1/2 Monate alt. Mein Mann hat die ganze Zeit auch Vollzeit gearbeitet, in einem 2-Schicht-System. Entweder war er morgens schon auf Arbeit, bevor der Sohn aufstand oder er lag noch im Bett, wenn der Sohn in den Kiga ging. Und nach der Arbeit ist er entweder nach Hause gekommen, wenn der Große noch im Kiga war oder aber er ist nach Hause gekommen, wenn der Große schon im Bett war. Wenn die beiden mal zusammen zu Hause waren, haben sie trotzdem nicht viel zusammen gemacht. Mein Mann sitzt viel vorm PC oder ruht sich im Bett von der Arbeit aus. Auf jeden Fall blieb eigentlich so ziemlich alles an mir hängen - ob es die Kinder waren oder der Haushalt, der Einkauf, die Wäsche.....ALLES!
Seit Januar ist er nun arbeitslos und seit dem macht mein Mann einiges hier mit im Haushalt, unterstützt mich soweit es geht - finde ich auch sehr schön.
Finde es aber nur schade, dass es eben nur geht, da er arbeitslos ist.
Als wir nur den Sohn hatten, war ich auch arbeiten und habe trotzdem dazu noch zu Hause fast alles gemacht und mich um das Kind gekümmert und und und.
Auch wir hatten schon oft Streit deswegen. Ich hoffe, er wird sich ändern, so wie er es mir versprochen hat.

LG

Beitrag von jankar 29.01.10 - 14:38 Uhr

Hallo,also ich habe auch so einen "Superpapa" zu Hause. Mein Mann steht morgens gegen 7 Uhr zusammen mit Jannick (3J.) auf und macht ihn fertig. Ich stehe so um 7:30 mit Mija-Luna (1J.) auf und mache meinem Mann Kaffe und die Maus fertig. Mein Mann kommt normalerweise um !7:15 Uhr nach Hause,es kommt aber öfters vor,dass er früher da ist. Ab demMomant wo er zu Hause ist kümmert er sich immer mit um die Kinder. Er spielt mit ihnen,baut Legotürme und geht bei gutem Wetter auch vors Haus Fussball spielen mit Jannick. Im Haushalt braucht mein Mann nichts zu machen....ab und zu am WE wischt er mal. Was er gerne macht ist am WE kochen...das kann er aber auch#koch.Alles in einem habe ich es super toll bei ihm#herzlich
LG Karina

Beitrag von rumpeline 29.01.10 - 14:40 Uhr

Hm, hier gibt es ja verschiedene Erfahrungen...
Es ist schwierig, ja, ich lasse es zu, dass mein Mann sich soweit heraus hält, aber wir haben schon so oft darüber geredet und gestritten und mein Mann gelobt in einigen Belangen Besserung, passieren tut aber nicht viel. Ich will aber auch nicht, dass unsere Tochter darunter leidet und ja, ich finde es sehr schade, dass Mann und Tochter so wenige gemeinsame Erlebnisse haben; ich habe nämlich sehr viel mit meinem Vater unternommen. Ich versuche ihn dazu zu bringen, dass er allein was mit unserer Tochter unternimmt, weil es nur dann wirklich ein gemeinsames Unternehmen wird und er gezwungen ist, auf seine Tochter einzugehen. Wenn wir zu dritt unterwegs sind, ist die Tochter nur auf Mama fixiert, mein Mann ist zwar körperlich anwesend, aber im Kopf irgendwie ganz woanders, so ist es eben auch oft zuhause.

Beitrag von h-m 29.01.10 - 14:45 Uhr

Ich bin ae.

Daher mache ich meinen Haushalt allein. Und er seinen.

Außerdem arbeite ich Vollzeit (40 Std./Woche).

Meine Tochter sieht ihren Vater meist 2x pro Woche, mittwochs nachchmittags und samstags den ganzen Tag. Häufig machen wir dann aber auch alle zusammen irgendwas, da unsere Tochter da großen Wert drauf legt. Wenn ich mal länger arbeiten oder zu einer Schulung muss, übernimmt er meist die Betreuung nach der Kita. Aber auch nur, bis ich Schluss habe.

Beitrag von risala 29.01.10 - 14:46 Uhr

Hi,

eigentlich alles...

Mein Mann ist Hausmann mit Nebenjob und kümmert sich seit fast 7 Jahren um unseren Sohn, den Haushalt, unser Haus, die Hunde...

Ich arbeite Vollzeit und habe einen Nebenjob - und versuche so viel wie möglich zu helfen, ohne unseren Sohn zu vernachlässigen. Zeitaufwändige Sachen erledigen wir am Wochenende oder in meinem Urlaub.

Gruß
Kim

Beitrag von carrie1980 29.01.10 - 14:50 Uhr

Hi,

wir haben z.Z. 2 Kinder. Die Große- fast 5 - ist nicht von meinem Mann - der Kleine - seit gestern 1 Jahr - schon *g*...

Ich bin derzeit in der 29.SSW und Hausfrau.Mein Mann arbeitet Vollzeit als Architekt.

Er geht um 7Uhr aus dem Haus.Dann stehe ich auf und dusche mich - dann werden die Kinder wach und ich mache beide fertig und bringe die Große in den KiGa.

Wenn mein Mann nach Hause kommt - meistens so 17:30-18:00 nimmt er mir den Kleinen ab und füttert ihn,zieht ihn fürs Bett um und steckt ihn 18:45-19:00 ins Bett. Ich kann in der Zeit die Große versorgen oder kochen oder so...

Am Wochenende machen wir was zusammen mit den Kinder oder er nimmt mir auch schonmal 1 oder beide komplett ab.(geht z.B. gern mit der Großen in den Schnee oder im Wald spazieren..kommt aufs Wetter an)

Er steht nachts auf für den Kleinen - das kommt aber selten vor weil der einen guten Schlaf hat...

An Tagen wo wir nur zu Zweit essen und beide Kinder vorher ins Bett bringen kocht zu 90% mein Mann für uns....das ist dann immer sehr schön und lecker *g*

Also er hätte gern mehr Zeit für die Kinder - nutzt aber jede Minute die er hier ist für die beiden aus.Kann mich absolut nicht beklagen.

z.Z. ist nur die Ausnahmesituation weil er nach der Arbeit noch unser neues Haus renoviert...da bin ich dann doch noch mehr gefordert mit den 2.

LG Carrie

Beitrag von cludevb 29.01.10 - 15:00 Uhr

HI!

Ich hab mir das "Bitten" abgewöhnt... ich sag ihm einfach Mittags "du, heut Nachmittag bist du ja zu Haus, da geh ich mal wieder mit Lukas schwimmen..." fertig! Er kann ja gern nölen, Michel bleibt trotzdem zu Haus ;-)

Klappt auch gut... wenn er allein ist mit den Zwergen und sozusagen "voll Zuständig ist", kommt er prima mit dem Zwerg zurecht, auch mit dem Grossen - wenn ich das Spielchen andersrum mache und nen Spaziergang mit dem Kleinen allein machen will, da hab ich nunmal mehr geschwindigkeit drauf als mit kleinkind an der hand dazu ;-)

Wenn ich dabei bin, tut er immer blöd "ich kann das ja gar nicht so gut, du machst das besser" usw... von wegen, er kann das genauso#schein

OK, dafür muss ich dann halt auch hinnehmen, dass er mit dem Kleinen auch mal n Croissant isst wenn ichs nicht sehe oder sich mit dem Grossen mit ner Schüssel Gummibärchen Micky Maus anguckt (gibts sonst nur am Wochenende ;-))... aber ich bin mir sicher, dass keiner davon Schaden erleiden wird :-p und "mit Papa allein" darf ja ruhig was besonderes sein!

Bitte ihn doch nicht mal nen Nachmittag was mit eurer Tocher zu machen, sondern sag ihm einfach dass du dich z.b. mit ner Freundin treffen wirst zum Shoppen z.b. oder allein gehst und ihm die Kleine da lässt... das erste Mal wird für ihn Chaos sein, die nächsten Male kommt er immer besser klar... hast ja keinen Säugling mehr ;-)

funktioniert aber nur, wenn du nach dem nach-Hause-kommen nicht alles kritisierst und ihm vorher nicht eine verhaltensmassnahme nach der anderen diktierst was gemacht werden darf und was nicht... dass die Spielzeuge durcheinanderfliegen, deine Kleine ne Schokoschnute hat und die Windel nicht gewechselt ist obwohl voll mit Pipi kann man auch für nen "freien" Nachmittag mal hinnehmen ;-) (Normale)Väter gehen anders mit Kindern um - aber nicht falsch #schein

LG Clude, Lukas (3) und Michel (9 Mon)

Beitrag von yttrium 29.01.10 - 15:25 Uhr

Hi, nun also ich bin an sieben Tagen Tagsüber und auch nachts alleine für die Kinder zuständig. Mein Mann geht arbeiten Vollzeit und er kommt abends zur Zeit wegen einer Schulung erst um zehn nach Hause. ich mach die Grosse morgens für den Kiga fertig und den Kleinen auch, dann Kiga und dann mit dem Kleinen spielen etc Haushalt ist meine Aufgabe genauso wie Wäsche und alles links und rechts.
Einkaufen gehen teilen wir uns.
Ich gehe 6 Stunden die Woche arbeiten, ich entlaste ihn wo ich kann, denn er hat nen harten Job und er bringt das Geld nach Hause :-)
Wenn ich es kann dann lege ich mich morgens für ne Stunde hin, aber oft ist das nicht, weil es noch soviel zu tun gibt und mittags die Grosse auch was zu essen möchte und dann spielen wir und besuchen ihre Freunde.
Oder Kids kommen zu uns zum spielen.
Mein Mann macht nebenbei noch den Umbau unseres Hauses, dass macht er alles alleine und die ganze Organisation hängt an ihm.
Also ich denk mal das ist fair ausgeglichen und ich kann mich nicht beschweren.

Beitrag von 17876 29.01.10 - 16:08 Uhr

Hallo,

wir teilen uns das alles auf! Wenn mein Mann nach Hause kommt das ist so um 18:00 Uhr, spielt er als erstes mit unerem Sohn-ich mache derzeit das Essen!
Nachdem Essen macht er ihn bettfertig und liest ihm noch eine Geschichte vor! Am We. wechseln wir uns ab mit ausschlafen! Meistens unternehmen wir am We. gemeinsam was mit unserem Sohn!

Ich bin total zufrieden damit. Ich könnte auch locker mal ein paar Tage alleine wegfahren, er käm aufjedenfall alleine zu recht!

L.G.

Beitrag von josili0208 29.01.10 - 16:26 Uhr

Ist ein bisschen Tagesformabhängig. Ausserdem hat mein Mann einen anderen Rythmus als ich. Er schläft meistens tagsüber und arbeitet nachts, dh. morgens bin ich zuständig, ausser er ist noch gar nicht im Bett, dann hilft er mir. ;-) Feste Regeln gibts nicht, oft duscht er die Kinder, selten kocht er. Am WE oder auch mal so nimmt er die Kinder oder auch mal nur eins irgendwo mit hin oder fährt mit ihnen zur Oma und ich habe ein paar Stunden für mich. Ich mache eindeutig mehr, aber er hilft viel. Wir arbeiten aber beide Vollzeit...
lg jo

Beitrag von lulu2003 29.01.10 - 16:32 Uhr

Hallo rumpeline,

was unser Papa für uns macht?

Er ist sehr fleißig und die meiste Zeit am arbeiten damit es seiner Familie gut geht und wir gut über die Runden kommen. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.

Wenn er dann mal daheim ist steht er z.B. samstagmorgens um 7Uhr auf und geht schon mal einkaufen, damit wir uns später nicht mehr in das Getümmel stürzen müssen. Wenn er Spätschicht hat steht er manchmal morgens auf und läßt mich und den Kleinen schlafen und bringt den Großen in den Kindergarten. Er macht die Betten, staubsaugt, bringt den Müll raus, räumt das Kinderzimmer auf, geht mit dem Großen schwimmen. Ich lasse auch den Kleinen öfter mal bei ihm und unternehme mit dem Großen etwas allein usw.

Dazu muß ich sagen es war nicht immer so. Darum rate ich dir dringend zu einem Gespräch, bevor es noch mehr Ärger gibt.

Liebe Grüße
Sandra

Beitrag von braut2 29.01.10 - 16:39 Uhr

Hallo,

also bei uns macht jeder Alles :-) Gut, mein Mann geht Vollzeit arbeiten, ich bin Hausfrau und Mutter und gehe auf 400-Euro arbeiten. IdR mache ich den Haushalt und die Kids. Aber für meinen Mann ist es gar keine Rede, daß er auch im Haushalt hilft. WEnn ich nicht zum staubsaugen gekommen bin, dann macht er das auch mal abends ohne Murren.
Wenn er abends heimkommt, kann es sein, daß die Kids schon gegessen haben. DAnn macht er sie meist bettfertig und kuschelt noch mit ihnen. Ansonsten kommt er heim, hilft noch beim Abendessen-machen und dann geht alles gemeinsam.
Am Wochenende machen wir nur auf wenige Ausnahmen alles zusammen. Wir sehen uns die Woche über nur abends und meist etwas gestresst, das WE ist Familienzeit!! Wenn die Kinder um halb acht wach sind, dann kommen sie zu uns zum kuscheln und wir verbringen noch ne Menge Zeit zusammen im Bett :-D bis wir gemeinsam frühstücken.
Mein Mann hat die Kinder ganz unbedingt gewollt und will auch jetzt noch ein drittes dazu. Ich würde das nicht wollen, daß ich ihm die Kinder "aufzwingen" muss und er eigentlich keine Lust hat. Dann hätten wir auch keine 2 Kinder ;-)

Ich kenne einige Freundinnen, die können nicht mal nen Abend allein verbringen ohne das 100mal das Handy klingelt weil ihre Männer was nachfragen müssen oder dauernd fragen, wann sie wieder heimkommen #augen
Aber wenn die Männer dann on Tour gehen.......brauchste nicht damit zu rechnen, daß die vor Morgengrauen nüchtern heimkommen :-[ Wär gaaar nix für mich. Aber am End muss jeder selbst wissen mit wem und mit was sie glücklich werden #kratz

Lg

Beitrag von rumpeline 31.01.10 - 09:06 Uhr

Tja, das "Lustige" ist, mein Mann will unbedingt mindestens noch ein Kind, am liebsten noch 2 #zitter:-[. Aber er kriegt es schon nicht hin, sich mit einem Kind zu beschäftigen. Und ich habe keine Lust, (fast) alleinerziehend mit 2 Kindern, geschweige denn 3 Kindern zu sein....

Beitrag von celia791 29.01.10 - 16:52 Uhr

Hallo,

das ist ja gar nicht so schön, ich glaube, da hätte ich mich auch schon öfter mit ihm gestritten.
Bei uns ist es so, dass mein Mann eine 45-50 Stunden Woche hat und auch jeden Samstag arbeitet. An seinem freien Tag geht er noch nebenbei arbeiten.
Darum mache ich den Haushalt und kümmere mich um die Kinder. Aber wenn er abends oder sonntags da ist, dann kümmert er sich genauso um Haushalt und Kinder, wie ich.
Abends kochen wir gemeinsam, oder je nachdem auch mal einer alleine, wir essen alle zusammen, dann machen wir die Kinder fertig, lesen noch Geschichten vor und bringen sie ins Bett. Jeder macht ein Kind fertig.
Sonntags stehen wir zusammen auf, da unsere Kinder dann gott sei Dank (auf Holz klopf) so bis 8 Uhr schlafen. Und dann kümmern wir uns gemeinsam um alles. Auch wenn es ums Vorbereiten von Ausflügen geht. Die Arbeit wird aufgeteilt.

Zeig Deinem Mann doch einfach mal die Antworten hier, heutzutage gibt es das nicht mehr, dass nur die Frau zuständig ist. Zumal ja auch viele nebenbei arbeiten gehen.

Lg Celia.

Beitrag von why-is-me-so-dumb 29.01.10 - 16:59 Uhr

Hallo Rumpeline,

wir arbeiten beide Vollzeit. Damit unser Sohn nicht zu kurz kommt, holt ihn immer einer von uns gegen 16.00 Uhr vom Kindergarten ab. Der Andere arbeitet dann länger.
Unter der Woche ist also eh immer nur einer von uns daheim und muss daher die anfallende Hausarbeit machen.
Ich würde also sagen, wir machen beide gleich viel mit unserem Sohn und im Haushalt, wobei es natürlich Bereiche gibt, in denen ich mehr mache (z.B. kochen, aufräumen) oder mein Mann mehr macht (z.B. einkaufen, Müll wegbringen, staubsaugen). Manches mag der Eine halt lieber machen als der Andere oder kann es besser...
Unser Sohn hilft übrigens auch viel mit. Sein Zimmer muss er selber aufräumen, er deckt den Tisch, räumt die Spühlmaschine ein und aus, kocht gerne mit, wischt Staub oder hilft, die Wäsche aufzuhängen. Mal sehen, wie lange er das noch gerne macht...

Ich muss aber auch noch erwähnen, dass ich fast drei Jahre lang allein erziehend war. In der Zeit war ich noch im Erziehungsurlaub. Ich habe den ganzen Haushalt und das Kind alleine organisiert. Mir persönlich war das zu wenig, also habe ich in der Zeit mein Abitur nachgemacht und habe angefangen zu studiern.

Wir teilen uns die Arbeit also nicht, weil sie für eine Person alleine nicht zu schaffen wäre, sondern weil es für uns eine Frage des Respekts und der partnerschaftlichen Gleichberechtigung ist.

Liebe Grüße,
Sophie

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