Bitte Hilfe, wie können wir da gegen angehen,Tadel

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Forum: Kids & Schule

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Beitrag von asile 29.01.10 - 14:09 Uhr

Hallo,

ich hatte vor einiger Zeit schon einmal berichtet,fasse es hier mal kurz zusammen.

Meine Tochter ( 6.Klasse / Grundschule),hatte mit einer Freundin zusammen Hausaufgaben gemacht,diese hatte am Tag der Abgabe aber zu hause gelassen ( bzw.ich war schuld,da ich ihr einige Sachen aus der schweren Mappe geräumt hatte und da waren die HA dabei).
Sie traute sich in d.Schule nicht zusagen,dass sie es vergessen hatte, so dass sie sich kurzer Hand in d.Pause mit d.Freundin hinsetzte und schnell alles nocheinmal auf schrieb und es als erledigte HA abgab.
Ging nach hinten los,war ne glatte 5,aber meiner Tochter lieber als den Ärger bei vergessenen HA.
Beide Mädels nahmen die Sachen mit nach hause,mein Kind erzälte mir nichts davon,das andere Kind aber schon.
Die Mutter ging in die Schule beschwerte sich und mein Kind bekam ärger von d.englisch Lehrerin.
Es gab ein Gespräch--( HA konnten nachgereicht werden)-alles schien erledigt.
Bis es die Klassenlehrerin erfuhr....diese erteilte meiner Tochter dafür einen Tadel ( wegen Lügens !,sie hätte d.Freundin arglistig getäuscht#kratz,wobei diese davon wusste und mit gemacht hatte....)
Es hiess bei der Begründung des Tadels,sie habe ja bereits im letzten Schuljahr (also in d.5.Klasse schon einmal gelogen...).
Es gab mehere Gespräche mit der Lehrerin, die sich nicht davon abbringen ließ den Tadel rückgängig zu machen.
Einmal legte sie sogar bei einem Telefonat mit mir einfach auf.
Ich hatte sogar ein Gespräch mit dem Direktor, der mir versicherte ,dass dieser Tadel nicht !! auf dem Zeugnis ( immerhin ein Bewerbungszeugnis zur Oberschule)erscheinen würde und sich noch einmal mit der Lehrerin unterhalten würde.

Leider hörte ich nichts mehr von ihm,es gab nocheinmal ein Gespräch mit der Lehrerin,welches sie nicht führen wollte und mich mehrfach abwimmelte und meinte,für sie wäre das Thema erledigt.Wir gingen also zur Normalität über und waren uns einig nicht nachtragend zu sein ( obwohl ich ihr nichts getan hatte....,naja)

Gut, dachte ich,hat der Direktor mit ihr geredet,kommt der Tadel nicht auf das Zeugnis .

Und was passiert heut?
Es gibt Zeugnisse und unter Bemerkungen steht geschrieben,dass meine Tochter einen Verhaltenstadel erhalten hat.

Wie kann ich dagegen angehen,sie muss sich damit an anderen Schulen bewerben.
Ist das wirklich rechtens?
Mein Mann versuchte vorhin noch mit ihr zu reden,sie meinte nur,es gäbe nichts zu besprechen,man hätte dies bereits 7 x getan....Wir haben am nach den Ferien einen Termin beim Direktor,doch so lange ist es uns nicht möglich sie an geeigneten Oberschulen anzumelden...

Also was tun?

Viele Grüße asile

Beitrag von kawatina 29.01.10 - 14:42 Uhr

Hallo,

wegen einer Hausaufgabe seh ich keine Verhältnismäßigkeit.
Da du ja bereits das Gespräch gesucht hattest, legst du nun eine Beschwerde gegen den Tadel ein.
Vor allem wurde die Freundin ja nicht getäuscht. Schon gar nicht arglistig.

Wenn die Beurteilung versetzungsrelevant sein sollte ( in deinem Fall nimmt er Einfluss auf die weitere Schullaufbahn), dann ist sogar unter Umständen ein Widerspruch möglich.
Dieser muss aber fristgerecht gestellt werden - also so bald wie möglich.
Kann man auch in der Schule abgeben und eine Kopie mit Eingangsstempel versehen lassen.

Beschwerden gegen Tadel, Zeugnisnoten oder Kopfnoten machen durchaus Sinn. Habe letztes Jahr mehr als eine Note erfolgreich ändern lassen. Schreib ruhig mit drauf, das du dir den weiteren Beschwerdeweg offen hältst #schein

LG
Tina

Beitrag von happysepp 29.01.10 - 14:42 Uhr

beschwerde bei der nächsthöheren stelle mit kopie des schreibens dirckt an die lehrkraft.


meine persöhnliche meinung dazu : gelogen ist gelogen , der grund dafür spielt keine rolle.

Beitrag von miss-bennett 29.01.10 - 15:07 Uhr

Hallo!

Das finde ich hart. Die Kinder lügen meistens, um sich zu schützen und Deine Tochter hat eine hastige Arbeit und eine 5 auf sich genommen, statt DICH in die Sache zu verwickeln (denn Du hast ja die Sachen ausgeräumt). Wie viel Angst muss sie vor der Lehrerin gehabt haben, um zu so etwas zu greifen? Hat sich irgendeiner diese Frage gestellt?

Das alles kann passieren und ich finde das Verhalten der Lehrerin absolut inakzeptabel. Soll man alle Lügen im Zeugnis festhalten???

Beschwert Euch bei einer der höheren Instanzen (Oberschulamt), da der Direktor auch nichts zu sagen hat. Und Ihr und Euer Kind noch weniger. Kämpft für Eure Tochter, sie braucht jetzt Eure Unterstützung.

Viel Erfolg und alles Liebe

Miss Bennett