Wie ist es bei Euch?

Archiv des urbia-Forums Frühchen.

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von e-mail4brimi 29.01.10 - 14:43 Uhr

Hallo Ihr....

Hoffe Euch und Euren Mäusen geht es gut.

Wollte Euch mal fragen wer von Euch eine Nachsorgehebamme hat und wielange habt ihr sie in Anspruch genommen? Ich bin ziemlich gestresst von meiner... :-( Ich habe die ganze Zeit das Gefühl das sie mich kritisiert.

Der Kleine war ja noch im Brutkasten in der Klinik und bekam eine Fototherapie... Jetzt hat er Probleme zuzunehmen was bei Früchen ja ab und an vorkommt. Jetzt hat sie mich nach jeder Sitzung zum Kinderarzt geschickt... DER meinte es sei soweit alles okay mit ihm und das mit dem Gewicht sei auch in Ordnung solange er weiter zunimmt ....

Jetzt meinte sie heute das ich eine Familienhilfe nehmen soll, das ich mehr Zeit für mich habe dann würde es auch mit dem Füttern besser?! klappen. (Er wird alle 3 Stunden angelegt und bekommt dann noch ein Fläschen falls er nicht genung aus der Brust gesaugt hat...) Ich finde es einfach verletzend ständig von der Hebamme nur Negatives zu hören und die Ärzte (auch die in der Klinik) sagen alles sei okay?

Sind das die Hormone oder was denkt ihr darüber irgendwie bin ich jetzt nur noch traurig und#heul

Liebe Grüße und Danke...

Ich und mein #baby 13 Tage alt geboren (36+0)

Beitrag von hexebu81 29.01.10 - 14:55 Uhr

Hey
Erstmal lass dich nicht unterkriegen!!und dich mal #liebdrueck
Wieviel wiegt dein Kleiner jetzt?
Wenn du nicht klar kommst mit der Hebi, versuch doch mal ne andere die die nachsorge machen kommt, müsste doch gehn, allein die Tatsache das die Ärzte doch sagen das alles okay ist!!
Wiegst du ihn nach jedem mal wo du ihn anlegst damit du weißt wieviel er trinkt?
Familienhilfe ist aber auch nicht verkehrt! Aber ob die deswegen auch kommen weiß ich nicht, wobei ich das vielleicht ein bisschen übertrieben find wenn es nur ihre Meinung ist das er zu wenig zunimmt.
Oder kommst du auch so nicht mit der Tatsache klar das er ein Frühchen war und der Aufenthalt im Krankenhaus usw...
Es gibt auch die Möglichkeit einer Familienhebamme.
Wenn du genaueres wissen willst meld dich einfach.
Bitte versteh mich nicht falsch, nicht das du denkst ich will dich kritisieren oder so..

LG und Kopf hoch
Denise

Beitrag von bobinha 29.01.10 - 15:57 Uhr

Hallo,

Ich habe zwar keine Hebamme, aber ich würde sie wechseln. Weil wenn es mit dem Stillen nicht so klappt wie sie will, dann liegt es ja vielleicht daran, dass sie dich stresst. ;-) Vielleicht hilft es auch wenn du sie mal drauf ansprichst.

Wir hatten eine Krankengymnastin die war super. Haben dann zu einer gewechselt die auch Ostheopatie (oder wie man das schreibt) macht. Geholfen hat es nicht. ;-) Die hat auch immer 30 Sachen pro halbe Stunde gefunden was alles nicht stimmt und gemacht gehört. Hab dann beim nächsten KiA Termin das angesprochen und er meinte wir brauchen keine Krankengymnastik. :-) Ich war so froh, weil das ist echt einfach nur deprimierend wenn man durchgehend gesagt kriegt, dass alles falsch ist.

Wegen dem Gewicht würd ich mir keinen Kopf machen. Bei mir haben die Ärzte im Krankenhaus auch gemeint ich soll zufüttern, weil er nicht genug zunimmt. Musste dann immer vor und nach dem Essen wiegen. Raus kam, dass er alle 2h 80 ml getrunken hat. Da war er glaub noch unter 4 kg. Also noch recht klein. Als sie die Zahlen gesehen haben, haben sie nichts mehr gesagt. Hat in der Zeit aber ordentlich an cm zugelegt. Hab öfter schon gehört, dass wenn die Zwerge in die Länge wachsen, dass das Gewicht dann nicht immer mit kommt. Also mach dir mal keinen Kopf. Die Ärzte werden schon merken wenn es nicht hinhauen sollte.

Beitrag von rowan855 29.01.10 - 18:36 Uhr


Hi Du :-)

Ich hatte echt Glück mit meiner Hebi. Sie hat wirklich alles versucht, damit ich doch stillen konnte, immerhin hats insgesamt 2 Monate geklappt mit abpumpen. Ohne sie, hätte ich wahrscheinlich schon viel eher aufgehört.

Ich habe die volle Zeit in Anspruch genommen, da ich ja keinen großen Plan hatte und den Geburtsvorbereitungskurs nicht mitmachen konnte. (Motte kam 30+5)

Sie hat mich auch weiterhin unterstützt, auch wenn sie dafür kein Geld mehr bekommen hat, rechne ihr das sehr an. Auch konnte ich mit ihr über die "Geburt" reden, das Ganze etwas verarbeiten.

Mein Tip ist, sag alle Termine bei ihr ab und such eine neue. Vielleicht gibt es die Chance, aus dem Kh, wo Du entbunden hast eine Beleghebi zu bekommen?

Drücke Dir die Daumen und lasst Euch nicht mit dem Gewicht stressen.

bye Rowan

Beitrag von hexe112 29.01.10 - 21:06 Uhr

Hallo Du,

also ich würde die Hebamme auf ihr Verhalten ansprechen, wie es Dir damit geht und dass Du Dich unter Druck gesetzt fühlst. Ich kann aber verstehen, wenn Du das nicht über Dich bringst, bei meinem Sohn hatte ich auch eine ganz fürchterliche Hebamme, da hab ich dann ziemlich schnell versucht, selbst klar zu kommen. Das ging allerdings jämmerlich in die Hose. Bei meiner Tochter (geboren bei 28+3) hatte ich dann eine ganz tolle Hebamme, sie hat mich immer bestärkt und aufgebaut. Sie war immer für mich da (hatte mal einen fiebrigen Milchstau, natürlich am Wochenende und sie war innerhalb 30 Minuten zur Stelle...) und hat mich immer gut beraten. Sie hat mich oftmals bei "Panikattacken" wieder auf den Boden geholt ;-) hat aber auch immer, wenn es nötig war, zur KiÄ geschickt.

Ich würde nach einer Hebamme suchen, die Erfahrungen mit Frühchen hat! Frag am Besten in der Klinik nach, in der Du entbunden hast, die können Dir da sicher helfen. Oder gibt es vielleicht für Eure Gegend eine Hebammenliste? Oder ein Geburtshaus? Auf jeden Fall sollte es (meiner Meinung nach) eine Hebamme sein, die sich vielleicht sogar mit Hausgeburten auskennt; meistens sind dies Hebammen nämlich ziemlich entspannt #cool

Auf jeden Fall solltest Du Dich nicht weiter stressen lassen, denn gerade die Anfangszeit vor allem mit einem Frühchen ist anstrengend genug!

LG, viel Glück und alles Gute
Hexe112

Beitrag von gille112 29.01.10 - 21:39 Uhr

Hey,
kopf hoch!!!Und wenn deine Hebamme dich nervt, sag es ihr, oder wechsel!!!ich hatte nachdem Hannah entlassen wurde 8 Wochen nochmal eine Hebamme
Aber wenn die Ärzte zufrieden sind ist doch alles gut.
Und du kennst dein Kind am besten.Vertrau auf deinen Instinkt, dann klappt das alles schon.Wegen der Hilfe, das ist ja soweit ok, wenn es dich entlastet, aber wenn du dich gut fühlst und klar kommst mach weiter so.
Ist doch völlig ok, alle 3 Stunden.Er wird schon öfter kommen wenn er Hunger hat, bzw bald seltener, weil er größere Portionen essen wird.
Schalt den unnötigen Streß ab, denn den brauchst du net, und der kann auch deine Milch "stoppen" (glaub mir weiß ich aus Erfahrung)

Alles Liebe, Gille

Beitrag von e-mail4brimi 30.01.10 - 12:19 Uhr

Hallo Ihr...

Vielen Vielen Dank das ist echt lieb von Euch... #liebdrueck
Ihr habt mir Mut gemacht und ich höre mich gerade wegen einer anderen Hebi um....

Der Kleine wiegt jetzt ca. 2590 Gramm...

Hat aber auch seit gestern wieder zugenommen... #huepf

Liebe Grüße und Euch und Euren Süßen alllllllllles alles Liebe und Gute...#herzlich#klee

PS: Das mit der Hilfe könnte ich mir gerade einfach nicht vorstellen es währe eher Stress für mich wenn ständig jemand fremdes kommen würde und mir helfen wollen würde, zumal es nicht nötig ist... (also Familienhilfe oÄ)