PMS? Endometriose?

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von goldkehlchen1 29.01.10 - 15:30 Uhr

Hallo liebe Urbianerinnen.
ich hab zwar jetzt so einiges über PMS und Endometriose auch hier gelesen und bin mir nicht ganz sicher was ich jetzt machen soll.
Meine Situation:
Zum einen über wir seit über einem Jahr ohne Erfolg. Deshalb hab ich auch schon beim FA eine Blutuntersuchung machen lassen, mit dem Ergebnis, dass ich wohl einen Eisprung habe und ansonsten bis auf die Schilddrüsenwerte (TSH leicht erhöht und TPA -Antikörper zu hoch) daher bekomme ich jetzt ein Medikament LThyroxin 50.
Könnte natürlich damit zusammen hängen, dass sich keine Schwangerschaft einstellt muss aber nicht.
Zum zweiten habe ich schon während der Pillenzeit immer wieder recht starke Regelschmerzen gehabt.
Mit ABsetzen der Pille vor 1 Jahr hab ich mich schon gefreut, weil die Beschwerden kaum noch waren.
Aber nun habe ich seit drei vier Zyklen (besonders diesen wieder) so starke Schmerzen dass mir richtig übel davon wird. Heute nacht bin ich vor Krämpfen wach geworden und konnte nicht mehr einschlafen. Komischerweise beschränken sich die auch nicht auf den UL sonder sind mehr so schubartig im Magen, wie bei einer Magen-Darm-Infektion. Und das ganze WÄHREND der Mens und nicht davor. PMS ist ja eher vorher oder?
Zudem habe ich auch dunkle Schmierblutung vor und nach der Mens, was ich vorher auch nicht kannte. Das sind doch dann wieder Anzeichen für Endo?
Habe meiner Frauenärztin auch gesagt, dass ich arge Schmrezen habe, aber die ist gar nicht auf das Thema Endo eingegangen. Beim Vaginalultraschall hat sie nichts entdeckt, aber da kann man ja meines Wissens nach Endo nicht immer feststellen.

Jetzt weiß ich nicht, ob ich einfach mal zu einem FA gehen soll, der spezialisiert ist auf Endo. Was meint Ihr? Oder mache ich mir nur zu viele Gedanken?

Danke schonmal

Beitrag von siena2005 29.01.10 - 16:07 Uhr

Hallo,
ich kenne das Problem. Bei mir sind die Schmerzen allerdings bevor ich meine Mens bekomme. Krampfartig, besonders nachts. Ich habe das Problem schon seit 10 Jahren und Frauenaerzte haben mich auch nie ernst genommen. Wenn du einen FA kennst der Spezialisiert ist auf Endo wuerde ich es dir echt empfehlen dort hin zu gehen. Das muss abgeklaert werden. Bei mir hatte man eine Bauchspiegelung gemacht - keine Endo. Jetzt nach 10 Jahren habe ich heraus gefunden das ich wahrscheinlich eine Reizdarm habe. Ich nehme probiotische Tabletten und seit dem geht es besser. Vielleicht eine Idee fuer dich, falls du keine Endo hast.

Lass es abklaeren.

Claudia

Beitrag von hexeromy 04.02.10 - 11:46 Uhr

Also durch eine normale Ultraschalluntersuchung ist das nicht zu erkennen, die Frauenärztin kann das wohl bei der Tastuntersuchung spüren (bei mir ist das der Fall, aber ich habe ziemlich starke Endometriose), ansonsten kann man das nur durch eine Bauchspiegelung abklären lassen, die ist bei mir gemacht worden, als ich mit Verdacht auf Blinddarm ins Krankenhaus bin und gesehen wurde, dass ich Flüssigkeit im Bauchraum habe. Vorher hat mein Hausarzt immer gemeint bei den Beschwerden, es wäre nix und vielleicht würde das psychische Ursachen haben. Ich habe mit meinen vorherigen Partner 7 Jahre lang versucht, schwanger zu werden, leider erfolglos, ein Eileiter ist komplett dicht.
Wir waren in einer Kinderwunschpraxis, dort ist nochmals eine Bauchspiegelung gemacht worden, es sind auch Herde entfernt worden, aber die wachsen ja wieder nach.