ALG I trotz eigener Kündigung?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von 19urmel77 29.01.10 - 20:28 Uhr

Hallo,

ich habe eine Frage und hoffe, dass sie hier jemand beantworten kann und ich nicht deswegen zur Agentur für Arbeit muss:

Ich bin unbefristet in Teilzeit angestellt. Nun will ich aber zu meinem Freund ziehen, der 110 km entfernt wohnt mit den beiden Kindern. Der Antrag auf Versetzung innerhalb vom Konzern ist gestellt. Mir wurde gesagt, dass man versuchen wird, mir den Wechsel zu ermöglichen. Aber eine Garantie, dass es zum Sommer klappt, können sie mir nicht geben. Denn es wird nun mal für mich kein neuer Job "erfunden". Sooooo wichtig bin ich dann doch nicht ;-)

Wir wollen/müssen spätestens in den Sommerferien umziehen.

Jetzt zu meiner eigentlichen Frage:
Sofern sich in Sachen Versetzung nichts tut und ich auch mit Bewerbungen bei anderen Unternehmen vorerst erfolglos bleibe, dann würde ich mich ja bei der Agentur für Arbeit als arbeitssuchend melden (auch wenn ich meinen Job ja jetzt noch habe, aber eben hier). Und wenn die mir dann auch bis zum Stichtag keinen Job vermitteln können, würde ich dann im Falle einer Kündigung ALG I bekommen oder wäre ich in diesem Fall auch die ersten drei Monate gesperrt, bekäme also erst nach drei Monaten Arbeitslosengeld?

Ich bin sehr optimistisch, dass ich grundsätzlich etwas finde. Aber ich frage mich eben, ob ich das alles "auf den Punkt schaffe". Ich würde mir gerne ein oder zwei Monate vor Ort nehmen, um mich dann zu bewerben und von dort auch die Bewerbungsgespräche zu führen. Ich weiß im Moment gar nicht, wie ich das sonst noch so "nebenbei" neben Job, zwei Kindern, Umzug etc. pp. aktiv angehen soll ...

Bin für Eure Meinungen dankbar!!!

Beitrag von king.with.deckchair 29.01.10 - 21:12 Uhr

Ist der Freund der Vater der Kinder, also seid ihr beide die leiblichen Eltern?

Beitrag von 19urmel77 29.01.10 - 21:26 Uhr

Nein, vom Kindsvater lebe ich getrennt. Scheidung läuft ....

Beitrag von babyball2007 30.01.10 - 14:46 Uhr

Hallo,

soweit ich es weiß hängt es vom Grund der Kündigung ab.

Also ein Umzug (denke ich) wird als Grund nicht akzeptiert. Da könntest du eine Sperre bekommen.

Meine Freundin hat einen sehr gut bezahlten Job (Akademikern) gekündigt, weil sie gemobbt wurde, sie dadurch sogar beim Therapeuten war, eine Fehlgeburt hatte...
Da konnte der Mitarbeiter des Amtes sehen, dass sie nicht aus Lust und Laune kündigt.
Sie musste allerdings auch ein Attest vorweisen, in welchem stand, dass sie regelmäßig ärztliche Hilfe aufsuchen musste.

Daraufhin gab es keine Sperre.

LG