kleiner Hund zu großem Hund?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von caidori 29.01.10 - 21:14 Uhr

Huhu,

mich würde mal interessieren wie ihr das seht:

Wenn ein großer (ab 55 cm / 25kg), halbwüchsiger, sehr temperamentvoller Hund + kleine Kinder in einem Haushalt leben, kann man da einen "kleinen" (Jack Russel oder Dackel o.ä.) Welpen zu setzen?

Wir hatten vorhin beim allwöchentlichen Hundetreff dieses Thema und es wurde sehr kontrovers diskutiert.

Ich zb hätte Angst, das der große Hund den Kleinen verletzt, nichtmal absichtlich aber im Spiel halt. Bei einem so großen Größenunterschied könnte das ja leicht tödlich für den Kleinen ausgehen.
Oder das die Kinder den Hund mal zu packen kriegen, fallen lassen, drauf fallen ka usw.

Was meint ihr dazu würde mich wirklich mal interessieren?

Viele Grüße
Cai

Beitrag von aussiegirl600 29.01.10 - 21:54 Uhr

Ich persönlich würde es nicht machen - weder Welpe einer sehr kleinen Rasse zu Kleinkindern, noch zu einem erwachsenen großen Hund.

Hab schon so oft mitgekriegt, dass da was passiert. Würde mich dann eher für einen etwas größeren Hund entscheiden.

Andererseits kenne ich auch genug Beispiele, wo es super läuft, zB Neufundländer und Westie, DSH und Dackel, Rottweiler und Chihuahua...

Beitrag von chiara0806 30.01.10 - 14:14 Uhr

Hallo also wir haben eine kleine Tochter (4Jahre) und einen Chihuahua und das klappt super es kommt schätze ich mal aber auch immer auf das Kind an wenn ich so einen Wildfang habe der keine grenzen kennt und nicht hören kann dann würde ich es auch nicht machen aber in unserem falle kann ich nur sagen das es bestens klappt wenn unsere Coco schlöft im körbchen geht unsere Tochter nicht dran genauso wenn wir ihr sagen lass Coco mal in ruhe die ist Ko.
Und spielen und toben können die beiden auch ohne Probleme....
Also ich finde man kann so etwas nicht verallgemeinern sondern man muss wissen wie das Kind oder das Tier ist und dann klappt das auch

Beitrag von ratatouille 29.01.10 - 22:19 Uhr

Also ich finde diese Kombination super!
Damals brachte ich eine Collie/ Windhund-Mix Hündin aus Griechenland. 2 Monate später einen Dackelwelpen dazu...Dreamteam schlechthin!#verliebt
Mit einer Hündin funktioniert sowas bestimmt besser, da wird bei einem Welpen auch der Mutterinstinkt geweckt. Dackel und JRT können sich auch "behaupten"...wie die Sache mit Chihuahua & Co. aussieht, weiß ich nicht.
Ich hätte auch gerne zu meinem Saluki einen Dackel...mein Mann will nix davon wissen.#schmoll
Ich fände diese "extrem lange Beine vs. extrem kurze Beine-Kombination" sehr gelungen -er eher lächerlich#augen.
Als ich damals den Dackel meines Vaters in Pflege hatte (Urlaub), war ich mit meinen extrem unterschiedlichen Hunden DER Hingucker#rofl (negativ und positiv).
Da unser Rüde aber ein extremer Welpenhasser ist und nur "seinesgleichen" akzeptiert (ja, Windhunde sind "Rassisten"), hat sich das sowieso erledigt.#schmoll
Der 2. Hund wird wohl auch ein Saluki (Bilder auf meiner VK).

LG

Beitrag von booo 29.01.10 - 22:27 Uhr

Ja kann man , kann aber auch schief gehen.

Beitrag von sozauberhaft 30.01.10 - 01:12 Uhr

Kinder müssen erzogen werden, genauso wie die Hunde, die dazu kommen;-)! Ist gar nicht so schwer! Wir haben einen weißen Schweizer Schäferhund, einen Schäferhund /Labrador, einen Westi und einen Jack Russel! Ist eine super Kombination, wenn die Kids Grenzen wissen und die großen Hunde natürlich auch:-D!Dabei darf man natürlich auch die Kleinen nicht vergesssen, denn auch das sind Hunde, die erzogen werden wollen und müssen (auch wenn sie vielleicht keinen größeren Schaden machen werden ;-))!

Beitrag von germany 30.01.10 - 07:14 Uhr

Morgen,

klar kann man das, aber man sollte da echt gucken wegen Temperament /Rasse usw. Ich könnte zu meinen zweien niemals einen Chiuhauha setzen, die würden den platt machen ( 70cm, 45kg, 65cm, 30kg).

Bei einem Mops oder einer französischen Bulldogge sehe das anders aus. Mit beiden Rassen haben meine gespielt und von der Kraft und dem Temperament hats halt gepasst. Die Mops Hündin mit der meine immer spielen ist ein totaler Wirbelwind und rennt den großen einfach unterm Bauch durch. Bei Bullys ist es nicht anders.


Allerdings ist das wichtigste das die Chemie zwischen den Hunden stimmt. Einen Dackeln würde ich z.B. schon des Charakters und des langen Rücken wegens nicht kaufen.

Genau wie einen Yorkshireterrier. Die zwei meiner Schwiegermutter sind totale Rassisten. Alles was eine andere Rasse hat wird gebissen. Ich hasse die beiden.. Überhaupt sind so kleine zierliche nix für mich.


Ich hab aber mal ein Video gesehen da waren ich glaub, eine Deutsche Dogge und ein Chiuhauha und das waren die besten Freunde.

Es geht also in der richtigen Kombination.


lG germany

Beitrag von hunaro 30.01.10 - 12:55 Uhr

Mein DSH-Mix hat damals beim Spielen meiner 12 Wochen alten Collie-Hündin den Oberschenkel gebrochen. Weil er drauf gekullert ist.

Letztes Jahr habe ich aus meinem B-Wurf eine kleine Französin behalten. Bei jedem Spielen mit meiner 50-kg-Bullmastiff-Hündin blieb mit fast das Herz stehen. Auch unter Aufsicht (das waren die anderen beiden damals auch) kann man Schäden nämlich manchmal nicht verhindern.

Inzwischen ist die Kleine nen 3/4 Jahr alt und weiss auf ihre Haxen aufzupassen, wenn das große dusselige Trampeltier mit ihr tobt. Die Große ist da so gar nicht rücksichtsvoll...

Es kann gehen, es kann schief gehen.

Grüßchen, Ute

Beitrag von caidori 30.01.10 - 13:26 Uhr

Hallo ihr,

merke schon, hier sind alle ähnlicher Meinung, nämlich kann gehen, aber man muss halt aufpassen, aber kann genauso gut schief gehen.

Jack Russel/Dackel war nur ein Beispiel, mir fiel auf die schnell nix anderes kleines ein ^^ Chi und so "mini-Zwergis" hab ich mal aussen vor gelassen, die sind ja noch zarter.

Ich könnte zu unserem Rüden zz 60cm keinen kleinen Hund dazu packen, zumindest nicht ohne erhebliches Risiko. Er ist tot ungeschickt, extrem stürmisch und nicht ganz hell ^^ wenn ich seh wie er mit dem Cocker Welpen meiner Freundin war *bibber* hatte ihn immer "am Schlawittchen" damit er nicht hochfährt.
Das wär mir privat zu viel Stress ehrlich gesagt.

Und klar müssen Kinder Regeln kennen und erzogen werden, aber sie sind halt doch noch gröber als wir das meinte ich. Unsere sind mit Welpen im allgemeinen total vorsichtig und lieb, trotzdem muss ich ihnen auf die Finger schauen. Sicher ist sicher ^^

Die Diskussion kam auf weil eine aus unserem Treff sich einen Jack Russel dazu holen möchte und sie haben nen 10 monate alten etwas verrückten Labbi-Mix. :) Damit ihr wisst wie wir auf das Thema kamen.

Viele Grüße
Cai

Beitrag von girl08041983 30.01.10 - 14:17 Uhr

Huhu,

wir haben bei uns das Thema grad auch, wir haben einen Dalmatiner, 8 Monate alt und sind auf der Suche nach einen Familientauglichen etwas kleineren Hund, der mit ihm mithalten kann.

Bis jetzt kam Ares mit allen Hunden klar, die er täglich in seiner Hunderunde trifft, egal ob groß oder klein.

Lg Lia

Beitrag von caidori 30.01.10 - 14:34 Uhr

Darf ich fragen was euer Favorit wäre?

Bin doch so neugierig :D Dalmatiner sind auch schöne Hunde, treffen einen immer Sonntags bei unserer großen Runde.

LG Cai

Beitrag von girl08041983 30.01.10 - 14:53 Uhr

Huhu,

keine Ahnung, wir haben uns noch nicht für einen bestimmten entschieden, wie gesagt wir suchen noch.

Wir haben 2 Dalmatiner in unserer Runde, ein Weibchen und eben unseren Dicken

Lg Lia

Beitrag von welpenfell 30.01.10 - 18:41 Uhr

Wir haben zu unserer großen einen sehr kleinen Welpen genommen. Allerdings ist die Große 2 1/2 Jahre älter als die Kleine und ist vom Charakter her sanft und geduldig. Da hat das super geklappt.

Aber ich denke das kommt auf die Hunde an. Ob die Rasse entscheidend ist weiß ich nicht, könnte mir aber denken, daß Hunde wie Labradore oder Cockerspaniels, die eher rabaukenhaft spielen, auch später vielleicht zu grob mit kleinen Hunden sind. Unsere (Großpudel) war von einer Zwergpudelin "erzogen" worden und wußte, daß mit kleinen Hunden vorsichtig umzugehen ist, da war das kein Problem.