Die Frage des Tages! (oder der Nacht - wie ihr wollt...)

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Beitrag von unipsycho 30.01.10 - 03:33 Uhr

Guten Morgääähn! #gaehn
Neinen, ich hab keine Schlafstörungen - ich komm grad von arbeit und werd dann in die Heia marschieren...

Ich hab eine Rätselfrage für euch und löse dann am Sonntag auf:

Herr Meier ist neu im Dorf. Er ist erst vor Kurzem aus München in ein kleines verschlafenes Dörfchen in Brandenburg gezogen.
Herr Meier ist ein ruhiger, netter Mensch, der es sich mit seinen neuen Nachbarn nicht verscherzen möchte.
Er hat nur ein großes Problem:
Sein Hof hat, so lange er leer stand, immer als Skate-Treffpunkt von Jugendlichen gedient. Was mit Lärm - stellenweise bis in die Nacht hinein - verbunden ist.
Welche Strategie von Herrn Meier sorgt am erfolgreichsten für Ruhe - und warum?

A) Er gibt den Kindern Geld für ihre bloße Anwesenheit. Treffen sie sich in seinem Hof, bekommen sie 2 EUR pro Tag. Nach einigen Wochen schraubt er den Betrag gemächlich bis auf 0 runter, da er nicht so viel Geld hat.

B) Er gibt den Kindern Geld für ihre Abwesenheit. Um Mafiaähnliche Zustände zu vermeiden, schraubt er den Betrag nach einigen Wochen gemächlich bis auf 0 runter.

C) Er geht zu den Jugendlichen und versucht mit ihnen vernünftig zu reden. Er macht ihnen klar, dass deren Verhalten ihn beeinträchtigt und bittet sie, sich wo anders zu treffen.

Viel Spaß beim Diskutieren! :-)

LG
Unipsycho

Beitrag von katze123 30.01.10 - 07:48 Uhr

Hallo,

ich sage A

Begründung:

Meier gibt 2 Euro, die Kinder kommen wieder, wollen wieder 2 Euro, es wird weniger und dann bekommen die Kinder nix mehr, haben also keinen Grund mehr, auf den Hof zu gehen, weil sie dort nix mehr bekommen.

Beitrag von cateye 30.01.10 - 09:33 Uhr

Guten Morgen,

ich würde zu C tendieren, und wenn das nichts bringt, dann zu A. ;-) Aber erstmal an die Vernunft der Jungendlichen appelieren. :-)

LG Maria

Beitrag von gretchens.armee 30.01.10 - 09:41 Uhr

Moin,

vermutlich bin ich konservativ, aber ich würde c) bevorzugen. Alles andere ist mir zu manipulativ.

Gruß,
G.-

Beitrag von freckle06 30.01.10 - 10:04 Uhr

#kratz

Hallo!

Sorry, aber so einen Schwachsinn hab ich ja noch nie gelesen.... Völlig unrealistisch. Ist es gar nicht wert, überhaupt drüber nachzudenken.

Gruß

M. #gruebel

Beitrag von atarimaus 30.01.10 - 10:17 Uhr

D) Den Jugendlichen zweimal sagen, runter von meinem Grundstück. Beim dritten Mal die Polizei rufen. Voher eventuell Aushänge im Dorf, sodass die Eltern das lesen, dass aus Haftungsgründen der Zutritt nun nicht mehr erlaubt ist.

Denn, verunfallt nun einer der Jugendlichen, kann der Herr Meier haften, da es ja nun sein Grundstück ist.

Gruß
Beate

Beitrag von freckle06 30.01.10 - 10:20 Uhr

#pro

Richtig. Drum schrieb ich, dass die Antwortmöglichkeiten unrealistisch sind....
Frage mich, was es mit dieser Frage auf sich haben soll.... #kratz

Gruß

M. :-)

Beitrag von mother-of-pearl 30.01.10 - 11:42 Uhr

Wenn es dir hier um den psychologischen Aspekt geht, würde ich zu A) tendieren. Wobei ich bezweifele, dass 2 Euro und einige Wochen tatsächlich genug wären....

Was die praktische Seite angeht, so ist das Verhalten der Jugendlichen eine Verletzung des individuellen Hausrechts (in diesem Falle des Herrn Meiers) und somit ein Straftatbestand. Sofern die Jugendlichen also über 14 sind, dürften sie sich im für sie ungünstigsten Fall vor dem Jugendgericht wiederfinden.

LG
MOP

Beitrag von trollmama 30.01.10 - 12:29 Uhr

Ich bin für Antwort D:
Herr Meier kauft sich zwei große schwarze Hunde, geht zu den Jugendlichen und kündigt an, die Hunde frei laufen zu lassen, sollten sich die Jugendlichen noch einmal auf seinen Hof trauen! :-p
Viele Grüße
Trollmama

Beitrag von wasteline 30.01.10 - 20:08 Uhr

Genau das wollte ich auch schreiben.
Gibt es auch schwarze Pitbulls?;-)

Beitrag von juniorette 30.01.10 - 12:58 Uhr

Hallo,

von der "psychologischen" Wirkung von Methode A) habe ich auch schon mal gelesen, aber ich glaube nicht, dass sie wirklich funktioniert.

Genauso wenig, wie es immer bzw. dauerhaft funktioniert einem Kind in der Trotzphase das Gegenteil von dem zu sagen, was er eigentlich machen soll ("du darfst jetzt nicht aufräumen" - "doch, ich will aber jetzt aufräumen").

Intelligente Jugendliche, die an ihrem alten Treffpunkt hängen, werden auf Methode A) sicherlich reagieren "okay, dann bekommen wir keine 2 Euro mehr, Hauptsache wir haben hier weiter unseren Spaß!"

Ich bin ein Fan von Methode C). Wenn die nicht funktioniert, dann helfen wahrscheinlich wirklich nur noch Polizei oder bissige Hunde - auch wenn der nette Herr Meier es sich nicht mit seinen neuen Nachbarn verscherzen will.

LG,
J.

Beitrag von welpenfell 30.01.10 - 19:09 Uhr

A) soll angeblich funktionieren, aber für 2 Euro kriegt man kein Kid mehr irgendwohin.

B) Geld runterschrauben, die Kids warten die nächstgünstige Gelegenheit ab und verkloppen ihn.

C) vernünftig reden kommt in Jugendgruppen besonders gut an. Je mehr Jugendliche, desto lauter das Gelächter über jedes "vernünftige" Argument.

D) Hof regelmäßig mit der Hitparade der Volksmusik beschallen. Sicherstellen, daß in der nächstgelegenen Drogerie Ohropax ausverkauft sind.

Beitrag von jade63 31.01.10 - 01:28 Uhr

Also, ich hab da eine ganz andere Meinung.

Der Mensch ist nämlich ein Gewohnheitstier.

Das könnte bei A dann so aussehen:
Die Kids kommen, holen sich ihre 2 Euro.
Und wenn sie schon mal da sind, dann können sie auch gleich da bleiben und weiter skaten.
Das Geld haben sie ja schon.

Bei B könnte es so sein:
Die Kids kommen, holen sich ihre 2 Euro.
Und wenn sie schon mal da sind, dann können sie auch gleich da bleiben und weiter skaten.
Das Geld haben sie ja schon.

Lösung C sieht in meinen Augen auch nicht vielversprechend aus, das weiß ich von den vielen Diskussionen, die ich schon mit Jugendlichen hatte.
Als gelernte Brandenburgerin weiß ich auch, dass der bayrische Dialekt in der Region gar nicht so gut ankommt.

Meine Alternativlösung D ist eine ganz einfache:
MITMACHEN!
Bewegung hat noch keinem geschadet.
Und bei einem MITeinander lassen sich viel besser Kompromisse schließen.
So könnte Herr Meier dann vielleicht vereibaren, dass die Skaterei etwas eher aufhört.
Oder dass die Jugendlichen ihm mal einen Gefallen tun, Kaminholz hacken gegen unentgeldliche Hofnutzung oder so was.
Dafür könnte sich Herr Meier dann mal mit ein paar original bayrischen Weißwürschterln bedanken.

LG
Jade, aus einem kleinen verschlafenen Dörfchen in Brandenburg stammend - ohne Bayern ;-)