Frage zu BV in Schwangerschaft und Minijob

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Beitrag von blahblah 30.01.10 - 04:17 Uhr

Hallo!

Ich arbeite bei einer Firma die Nachts Regale auffüllt.

Nun ist meine Arbeitskollegin Schwanger geworden und soll nun kommen um einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben da sie als Schwangere wohl nach 22°° nicht arbeiten darf.

Jetzt wäre es aber für natürlich besser wenn sie dort angestellt bleiben könnte und nen BV vom Frauenarzt bekäme.Das würde sie wohl auch wegen der Arbeitszeiten bekommen.

Nun ist die Frage:
Muss sie den Aufhebungsvertrag machen?!

LG

#bla

Beitrag von cathy1977 30.01.10 - 08:02 Uhr

Hallo,

bloß nicht unterschreiben!!!!
Frechheit so etwas ihr unter die Nase zu halten.
Ein Aufhebungsvertrag ist eine Kündigung in beiderseitigem Einvernehmen, sie kann dann nicht mal klagen dagegen. Ob sie Arbeitslosengeld kriegt, weiß ich nicht (400€-Job, da zahlt man ja eigentlich nichts ein), dann steht sie ohne Geld da. Unmöglich vom Arbeitgeber. Eigentlich muß sie einen "Schonplatz" gemäß Mutterschutzgesetz kriegen und darf nachts nicht arbeiten. Ist dem AG vermutlich nicht möglich, aber die Schwangere einfach auf die Straße setzen (natürlich mit ihrem Einverständis -ironie off).....grrr.
Sie soll versuchen, ein Beschäftigungsverbot zu erhalten. Und nein, sie muß den Vertrag nicht unterschreiben, warum sollte sie?

lg cathy

Beitrag von sweety1720 30.01.10 - 08:12 Uhr

das sehe ich genauso... das ist ja wohl eine frechheit von dem Arbeitgeber...


BLOß NICHT UNTERSCHREIBEN....sieht hat nur Nachteile davon.

Lieber eine ARBEITSBEFREIUNG GEBEN LASSEN VOM FRAUENARZT.

lg

Beitrag von susannea 30.01.10 - 09:09 Uhr

Auf keinen FAll unterschreiben. Der AG arscht sie damit vollkommen an, denn dann bekommt sie ncihts. Wenn sie weiter beschäftigt ist, kriegt sie ihr Geld normal weiter, egal ob sie arbeitet oder nicht!

Beitrag von demy 30.01.10 - 11:14 Uhr

Hallo,
merken, einen Aufhebungsvertrag muss man NIEMALS machen, es gibt keine rechtliche Konstellation, wo man dazu verpflichtet ist einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben.

Ein Aufhebungsvertrag ist die Beendigung eines Vertragsverhältnis auf beiderseitigen Einvernehmen.

Das heißt auf deutsch, unterschreibt sie den Aufhebungsvertrag, dann erklärt SIE persönlich den Arbeitsvertrag freiwillig mit ihrer Zustimmung aufzuheben.

Das ist KEINE Kündigung.

Der AG kann einer schwangeren nicht normal kündigen, da es ein KündigungsVERBOT während der Schwangerschaft und dem Mutterschutz gibt.

Wenn sie das unterschreibt ist sie schön blöd, und sie soll bloß nicht kommen mit:
"Was soll man denn machen"

Gruß
Demy

Beitrag von blahblah 30.01.10 - 14:54 Uhr

Danke für eure Infos, genau so hatte ich es mir auch gedacht. Normal müsste sie dann doch auch Lohnfortzahlung erhalten oder??
Unsere Firma arbeitet nur Nachts so das sie nen BV direkt bekommen würde.
Anderweitig einsetzen können sie sie nicht, aber wenn sie ihr Taschengeld verliert wird es haarig mit dem Geld ihres Mannes auszukommen.
Mich persönlich interessiert die Info auch da ich auch evtl noch ein Kind bekommen möchte.
LG
#bla

Beitrag von sweety1720 30.01.10 - 19:49 Uhr

wenn sie eine Arbeitsbefreiung bekommt denn bekommt sie weiter ihren Lohn den sie sonst auch bekommen würde.