Windpockenimpfung - eure Meinung!!!

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Beitrag von homie1982 30.01.10 - 10:33 Uhr

Hi Leute,

mein kleiner Mann wird jetzt dann 1 Jahr alt. Somit steht die nächste U Untersuchung an. Unter anderem auch impfen. Damals als ich mit meiner Tochter war, kam die Windpockenimpfung neu raus und ich wußte nicht was ich tun soll, also habe ich sie impfen lassen, so wie es die Mehrheit laut Arzt gesagt hat.

Im nachhinein habe ich mir gedacht, dass es vielleicht doch nicht so gut war, denn wenn man schwanger ist und dann Windpocken bekommt, ist es ja gefährlich somit ist es besser wenn man Windpocken bekommt im Kindesalter. Genauso wie bei Jungs. Jetzt weiß ich nicht, ob ich ihn impfen lassen soll oder ist.

Was meint ihr? Ich hätte gerne eure Meinung dazu!!!

Grüßle Anja

Beitrag von monii5 30.01.10 - 10:55 Uhr

hallo,

ich werd meine kleine nicht impfen lassen.

bei der grossen meinte der arzt "man muss ja nicht alles mitmachen, was aus amerika kommt" und wir haben nicht geimpft. mit 2 1/2 hat sie die windpocken bekommen und nach ein paar tagen und heftigen diskusionen nach dem motto "MAMA ich bin nicht krank!" wars erledigt.
die geimpfte nachbarin (1 jahr älter) hat sie in der zeit auch bekommen. und im spielkreis von unsrer kleinen ist eine mama der ihre grosse hatte die wp fast 6 wochen als impfreaktion. ihr kleiner wird jetzt auch nicht geimpft.

aber das muss jeder selbst entscheiden.

lg
monii5

Beitrag von blucki 30.01.10 - 11:20 Uhr

hallo anja,

also ich hatte als kind die windpocken und das will ich meinen kindern ersparen. diese juckerei war die hölle.

mein großer ist geimpft und meine kleine bekommt die impfung selbstverständlich auch.

in den 2 kiga-jahren meines großen gab es sehr oft windpocken-fälle. warum soll man sein kind denn gegen so eine erkrankung nicht schützen? die impfung ist doch sehr gut verträglich. beim großen ist überhaupt nichts passiert danach.

lg
anja

Beitrag von marion2 30.01.10 - 11:41 Uhr

Hallo,

mein Großer bekam die Windpocken, bevor ich ihn impfen lassen konnte.

Meine Kleinen habe ich gleich impfen lassen.

So harmlos wie sie scheinen, sind Windpocken gar nicht. Deine Tochter wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Windpocken bekommen, wenn sie geimpft wurde - auch nicht als Erwachsene. Deswegen lässt man impfen.

Lass impfen.

In meiner Familie gab es einen windpockenbedingten Todesfall.

Gruß Marion

Beitrag von taewaka 30.01.10 - 12:21 Uhr

ob dir meine meinung weiterhilft ... nun ja, ich denke, man sollte die entscheidung selbst tragen.

ich kann dir nur sagen wie es bei uns war.
ich hatte die wipos mit 20 jahren. das war schon sehr heftig und mir ging es recht schlecht. aber ich habe es ohne komplikationen oder folgeerkrankungen überstanden.
meine kinder hatten die wipos nacheinander. erst die eine mit 5,5 jahren, dann die andere mit 3 jahren. kein problem. wenn man berufstätig ist, kann die betreuung der kranken kinder natürlich ein problem sein. bei uns waren es 2 wochen, drei tage pause und dann das nächste kind 2 wochen.
aber wir drei haben den krankheitsverlauf jeweils komplikationslos, der sache angemessen, ohne extreme körperliche einschränkungen überstanden.

Beitrag von fatinitza 30.01.10 - 12:32 Uhr

Hallo!

Wir haben unsere Tochter nicht impfen lassen - Windpocken halte ich nicht für "impfenswert". Unser Sohn wird das auch nicht geimpft. Meist kriegen die Kids das eh im Kiga. Ich selbst hatte sie erst mit Anfang 20 und das war schon unangenehm, aber es schadet nicht. Polio etc. ist etwas anderes, das lassen wir auch impfen, allerdings später als es eigentlich gemacht wird.

Ich kann Dir das Buch empfehlen: "Impfen - Pro und Contra" von Martin Hirte. Das beleuchtet beide Seiten sehr gut und man kann sich eine fundierte Meinung bilden.

LG Fati

Beitrag von sandra091285 30.01.10 - 13:13 Uhr

Hallo Anja...

Ich werde meine Tochter gegen WP impfen lassen. Der Grund ist eigentlich nur der, dass ich selbst im Alter von 1 Jahr WP hatte und meine Eltern nicht sofort verhindern konnten, dass ich an den Pocken kratze. Die Folge ist, dass ich sehr unschöne Narben behalten habe. Eine direkt auf der Mitte der Stirn, 2 unter den Augen, einige an den Armen.

Ich habe mich bereits über die Impfung informiert und mich dafür entschieden. Auch wenn der Krankheitsverlauf harmlos erscheint, er ist es nicht. Ich möchte meinem Knind das einfach ersparen. Und wenn sie geimpft ist, dann bekommt sie das auch nicht als Erwachsene. Dann sind Windpocken nämlich Gürtelrose, woran mein Vater fast verstorben wäre.

LG,Sandra

Beitrag von melli.c 30.01.10 - 13:53 Uhr

Hallo
Auch geimpfte können Gürtelrose bekommen. Gerade gegen Windpocken geipfte können angeblich eher eine Gürtelrose entwickeln, also sollen sich geimpfte evtel. als ältere Menschen nochmal impfen lassen. Das ist aber noch nicht so sicher alles, da die Impfung ja noch nicht die Älteste ist.
Der einzige Vorteil ist wirklich, das wenn man geipft ist die Windpocken oder auch Gürtelrose wohl mildere Verläufe haben.
Grüße
melli

Beitrag von baffy69 30.01.10 - 16:01 Uhr

Liebe Sandra,

scheinbar hast Du Dich noch nicht genug informiert. Deine Tochter kann sehr wohl trotz Impfung die Windpocken bekommen! Und die Gürtelrose ist eine Reaktivierung des Windpockenvirus. Glaubst Du etwa, dass die Impfung auch vor Gürtelrose schützt? Überlege mal: als Kind durchlebt man die Windpocken und ist anschließend dagegen immun! Trotzdem kann es zu einer Reaktivierung dieses Virus kommen, weil dieser im Körper schlummert und durch verschiedene Ursachen wieder "geweckt" werden kann. Dann bekommst man zwar keine Windpocken mehr, jedoch die Gürtelrose! Die Gürtelrose als solches ist nicht ansteckend, jedoch kann ein Mensch, der noch keine Windpocken hatte, durch Kontakt mit einer Gürtelrose an Windpocken ersterkranken!
Also, selbst wenn die Impfung gegen Windpocken wirkt, so kann sie den Ausbruch einer Gürtelrose nicht verhindern denn dagegen gibt es keine Impfung! Woher hast Du denn die Information? Hat Dir das dein KiA gesagt?

Liebe Grüße
Andrea

Beitrag von miau2 30.01.10 - 13:21 Uhr

Hi,
wir haben bei Max damals lange überlegt...

gegen die Impfung im Kleinkindalter sprach, dass
- ich voraussichtlich noch längere Zeit zu hause bleiben wollte, also eine (zusätzliche), evtl. längere Erkrankung in der KiGa-Zeit nicht auch noch ein organisatorisches Problem gemacht hätte
- mein KiA in seiner langen Praxiserfahrung im Normalfall (siehe unten) noch keine wirklich schweren Komplikationen bei Windpocken im Kindesalter erlebt hatte.

Das wäre Anlass gewesen, die Impfung auf später - rechtzeitig vor meinem Arbeitsbeginn oder z.B. Schulanfang, wenn dann die Erkrankung noch nicht durchgemacht gewesen wäre zu verschieben.

Dafür sprach allerdings eine Sache, die als Indikation FÜR eine Impfung sprach (und das hat den Ausschlag gegeben):

Max hatte in dem Winter vor der Entscheidung so massive Hautprobleme, dass der Verdacht "Neurodermitis" im Raum stand. Und im Gegensatz zu "normal" gesunden Kindern, wo die Windpocken eben aus der Erfahrung meines Arzte (wie gesagt, er kennt keinen anderen Fall) ohne schwere Folgen verlaufen kennt er einige Kinder mit Neurodermitis, die gleichzeitig mit einer Windpockenerkrankung schwerste Schübe hatten - und DAS ist dann etwas, was man seinem Kind vielleicht ersparen möchte. Von daher sieht er Neurodermitis(verdacht) als Indikation für eine Impfempfehlung (und nicht nur er - eine andere Mutter aus unserem KiGa, die Kinderärztin ist hat diese Meinung bestätigt).

Max wurde geimpft und hat die Impfung wie alle anderen problemlos überstanden. Sebastian wird auch geimpft bzw. hat die erste schon bekommen - da ist eher relevant, dass ich eher früher als später wieder arbeiten will und hoffentlich werde, und sich das sicher gut machen würde in einem neuen Job gleich anzukommen mit "wir haben jetzt leider die Windpocken...".

Zu dem immer wieder gerne genannten Argument, dass ja soooo viele Kinder die Windpocken trotz Impfung bekommen würden: die Quote war im Vergleich zu anderen Impfungen hoch, daher wird inzwischen (das ist neu seit 1-2 Jahren) eine Auffrischung eempfohlen. Damit soll das Risiko, die Windpocken trotz Impfung zu bekommen erheblich niedriger sein.

Max hat inzwischen auch die Auffrischung bekommen, ebenfalls ohne Nebenwirkungen.

Ich hatte die Windpocken übrigens damals als Kind im Skiurlaub. Hätte den Abbruch vom Urlaub bedeuten können, denn etwas so ansteckendes haben die Hoteliers mit Zielgruppe "Familie" sicher sehr gerne im Hotel. Besonders schlimm hatte ich es allerdings nicht, und da man im Winter ja immer dick angezogen ist kam ich gar nicht so besonders viel zum Kratzen ;-).

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von truller 30.01.10 - 14:07 Uhr

Also bei meinen Großen gab es noch nicht die Windpockenimpfung und es war echt sch.... als sie sie hatten.
Unser jüngstes Mädchen habe ich noch schnell vor der Einschulung impfen lassen, schon aus dem Grund das zwei Woche Fehlzeit gewaltig sind.
Unseren Jüngsten werde ich auf jeden Fall gleich dagegen impfen lassen.
Aus welchen Grund sollte ich wollen das mein Kind krank wird , wenn ich es verhindern kann.
LG Anja

Beitrag von kathrincat 30.01.10 - 16:42 Uhr

dein kind muss 2 mal geimpft werden, dann ist ein schutz da. nach der 1sten mit einen jahr ist noch kein schutz und dein kind kann sie bekommen, meine hatte sie genau 1 woche vor der zweiten impfung.

Beitrag von ameyaltzin 11.09.10 - 06:01 Uhr

Ich habe meinen Sohn impfen lassen und würde es nie wieder tun! Auf verschiedenen Websites über diese Impfung kann man auch nachlesen, dass es durch die Impfung zu einer Verschiebung des Gleichgewichts zwischen Windpockenviren und Herpes Zosterviren kommen kann . Mein Sohn ist mittlerweile 10 Jahre alt und hat mindestens 2-3 mal im heftige Herpesausschläge (früher ca alle 2 Monate), oft nach hohem Fieber. Wenn ich mich vorher besser informiert hätte, hätte ich ihn niemals geimpft, aber wir waren damals in Mexico und ich habe die ganze Impfdiskussion in Deutschland gar nicht mitbekommen. Wie auch immer ....er leidet sehr darunter, es ist einfach schmerzhaft und man braucht es nicht und es gibt nicht wirklich etwas dagegen. Windpocken dagegen hat man nur einmal ....

Grüsse
Claudia