für Arbeitgeber besser, wenn gleich Beschäftigungsverbot?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von liseppel 30.01.10 - 13:31 Uhr

Hallo hab wiedermal ne Frage:

Wer muß was Zahlen?
eine Bekannte meinte letztens zu mir, dass es doch am besten für alle (Mutter Kind Chef)wäre, wenn man sich gleich ein Beschäftigungsverbot holt.
Bin Krankenschwester beim Arzt. mein Job ist nicht sooo anstrengen an sich aber manchmal ganz schön stressig, aber wem geht das nicht so. Also ich möchte auf alle fälle noch weiterhin arbeiten, aber nach der Aussage von der Bekannten hab ich eben so nachgedacht, wer denn dann den Ausfall (wenn ich angenommen ein Beschäftigungsverbot hätte) bezahlen muß? ich habe ja weiterhin Anspruch auf meinen Lohn. Wenn das mein Chef zahlen soll, dann reite ich ihn ganz schön in die Pleite. Oder kann der das irgendwoher wiederbekommen?
Weiß da jemand mehr?
Viele Grüße
Liseppel

Beitrag von schmettermaus 30.01.10 - 13:32 Uhr

Bv ist besser als krankschrift denn
du bekommst 100% Lohn vom Chef und er bekommt die 100% von deiner KK wieder.;-)

habe selbst BV seit 15 wochen

Beitrag von frechdachs33 30.01.10 - 13:33 Uhr

huhu

ein beschäftigungsverbot wird ja nur ausgestell wenn was nicht stimmt und ein risiko besteht

wenn du dieses bekommst an ist es so das du deinen vollen lohn/gehalt bekommst und dein chef bekommt ihn in voller höhe von der kk wieder

Beitrag von babygirl2010 30.01.10 - 13:35 Uhr

Also ohne Grund gibts schon mal ein Beschäftigungsverbot!!
Solange es Mutter und Kind gut geht und die Arbeit nichts gefährliches ist (wie z.B. schwer heben usw.) gibts auch kein Beschäftigungsverbot so leicht ist das nicht.

Und zu der andren Frage, ich habe ein BV und bekomme von meinem Chef mein Gehalt ganz normal weiter bezahlt.
Allerdings streckt es mir mein Chef nur vorraus und bekommt es von meiner Krankenkasse zurück erstattet.

Also quasi: Ich hab jeden Monat mein Gehalt aufm Konto, bekomme auch die ganz normale Lohnabrechnungen und mein Chef bekommt das Geld das er mir zahlt von meiner Krankenkasse zurück.

Kurz gesagt: Für den Chef ist ein BV besser als ewige Krankschreiberei. Denn bei einem BV muss er gar nichts mehr zahlen und bei Krankschreibung muss er ja zahlen.

Allerdings wie oben schon geschrieben gibts ein BV nicht ohne Grund.

Glg Janine 33.SSW

Beitrag von ioba 30.01.10 - 13:44 Uhr

Hi,
ich denke mal das es die Krankenkassen enorm belasten würde, wenn sich jede Schwangere ohne weiteres ein BV verschaffen kann... Ich selbst hab auch ein BV (bin Flugbegleiterin bei ner Privatairline und mein AG konnte von Beginn der SS das Mutterschutzgesetz nicht einhalten). Aber ist auch ganz schön langweilig zu Hause #augen. Also wenn dein Kind nicht in Gefahr ist, Du Dich gut fühlst (keine extreme Kotzeritis oder sonst was hast) und der AG das Mutterschutzgesetz einhalten kann, rat ich Dir weiter arbeiten zu gehen!
LG Ioba

Beitrag von babygirl2010 30.01.10 - 13:47 Uhr

Seh ich auch so.
Habe seit der 8.SSW ein BV und es ist soooo langweilig daheim gewesen!! Gut, jetzt hab ich täglich schlimme Schmerzen jetzt bin ich froh daheim zu sein aber grad die ersten 25.SSWochen waren echt sooo langweilig.
Habe meine Arbeit total vermisst.#schmoll

Beitrag von ioba 30.01.10 - 13:56 Uhr

Ich habe schmerzen weil ich zu viel "rumliege" (in den Beinen) ist voll blöd, Männe ist den ganzen Tag arbeiten und mir fällt die Decke auf den Kopf... :-( BV's nur wenns nicht anders geht - meiner Meinung nach! #aha

Beitrag von babygirl2010 30.01.10 - 14:01 Uhr

Eben seh ich auch so!!

Beitrag von samantha-g 30.01.10 - 13:55 Uhr

Hallo,
natürlich ist eine schriftlich BV immer für alle drei Parteien das Beste, da dein Gehalt komplet von deine KK übernommen wird. Deshalb ist es auch nicht selten, dass die Chefs von selbst darauf hinweisen.
Nur leider missverstehen viele diese "Klausel". Es ist nicht dafür da, um alle das beste für einen rauszuholen, sondern gefährdete Mütter/ Babys zu schützen wenn diese ihren Beruf nicht mehr ausüben "dürfen" und dann nicht auf den trockenen zu sitzen (z.B. Gieserin oder Chemikerin gehören zu den Riskoberufen oder wenn eine plötzlich auftretende Gefährdung der Gesundheit ist wie zu frühe Wehen usw.).
Stress ist nicht gleich eine Gefährdung.
Dein AG ist auch erstmal dazu verpflichtet, dir einen angemessenen Arbeitplatz zu verschaffen.

Ich will dir jetzt nicht sagen, dass du einen BV nicht verdient hättest sondern das du dir nicht direkt Hoffnungen machen sollst. Dein FA kann das auch ablehnen,denn nur weil man selbst die Meinung ist, dass man "belastet" oder "gefährdet" ist, heisst es noch lange nicht das es so ist :-D.

Spreche mit deinen FA darüber und sehe was er davon hält, vielleicht erkennt er eine Gefahr wenn du unbedingt einen BV brauchst.

Wünsche dir aufjedenfall eine schöne, gesunde Kugelzeit.


LG Sam (28.ssw)#herzlich

Beitrag von liseppel 30.01.10 - 14:04 Uhr

Hallo
erstmal danke für Eure Antworten.

Eins muß ich vielleicht nochmal richtig stellen, ich will ja solange wie möglich auch kein BV. Ich mache meine Job wirklich gerne.
Aber nach dieser komischen Aussage meiner Bekannten war es mir wichtig mal den Hintergrund dazu zuerfragen.

Also nochmals danke.
Liseppel

Beitrag von klaerchen 30.01.10 - 14:19 Uhr

Ich finde das ziemlich blauäugig!
Überleg mal was dein Chef machen muss, wenn du einfach morgens nicht mehr kommst!

Deine Kollegen müssen deine ausgefallene Arbeitskraft ausgleichen.
oder
Dein Chef muss jemanden einstellen, der deine Arbeit übernimmt.

Beides kostet den Chef Geld!

There ain't no such thing like a free lunch!!!!!

Beitrag von ioba 30.01.10 - 14:24 Uhr

Lies doch mal das Posting was sie vor deinem Posting geschrieben hat!