BV und Lohnfortzahlungsprobleme

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von i_kind 30.01.10 - 14:49 Uhr

Hallo zusammen

seit dem 01.12.09 bin ich mit einem BV nach §3 Abs1 MuSchG zuhause. Heute hab ich nun die Gehaltsabrechnung für den Januar bekommen (Dez war noch alles ok) Nun haben sie mir nur 1/4 meines Lohnes bezahlt obwohl sie zu 100% Lohnvortzahlung verpflichtet sind (§11 Abs 1 Satz 1 MuSchG). Hab nun ein Schreiben an die Personalabteilung gemacht und weise sie auf ihren Fehler hin und hänge ihr die entsprechenden Gesetze an. Nun hoffe ich das sie bald möglichst den Fehler berichtigen und mir noch mein ausstehendes Gehalt zahlen. Nur 1/4 vom Gehalt zu bekommen ist schon heftig.

Hatte das wer noch und wie habt ihr das mit eurem AG gehandhabt?

LG i_kind

Beitrag von schmettermaus 30.01.10 - 14:51 Uhr

Bei mir hat immer alles geklappt seit 4 Monaten nun schon ...

ich bin sicher das klärt sich Kopf hoch...#liebdrueck

Beitrag von de.sindy 30.01.10 - 14:56 Uhr

kannst du dort nicht am montag mal anrufen? dann geht das vielleicht schneller. war bestimmt ein versehen. bei mir klappt es mitlerweile auch super!

Beitrag von ioba 30.01.10 - 15:09 Uhr

Hallo,
ich denke das du noch zu deinem vollen Lohn kommen wirst was nur blöd und nervig ist, ist jetzt die Rennerei zu haben #augen!!! Kann das ne Masche vom AG sein dich rauszuekeln (so in der Hoffnung, wenns ihr zu viel wird kündigt sie vielleicht)?
Mein Vorschlag: Ruf am Montag deine KK an und frag ob der AG die Lohnfortzahlung bei ihr beantragt hat. Wenn ja, rufe danach den AG (Lohnbuchhaltung) an und schildere deine Problematik und sage ihnen, dass du dich wunderst, dass du nur noch ein Viertel deines Lohn bekommst obwohl sie den Lohn von deiner KK erstattet bekommen. Wenn die KK verneint, ruf trotzdem deinen AG an und weise ihn auf die Gesetze hin und auf die Möglichkeit sich den Lohn von deiner KK erstatten zu lassen. Wenns telefonisch nix bringt, schicke Briefe mit Einschreiben + Rückbestätigung. Wenns weiterhin Probleme gibt hilft nur eine Rechtsberatung. Kannst ja eventuell andeuten, dass du eine Berufsrechtsschutz hast (auch wenns nicht stimmt) und dich gezwungen siehst rechtliche Schritte einzuleiten. Aber diese Äußerung nur bringen wenn gar nichts mehr anders geht.
LG und viel Erfolg

Beitrag von i_kind 30.01.10 - 17:08 Uhr

Danke für Eure Antworten

Wir sind eine Firma mit rund 150 Mitarbeiten 85% Männlich und eigentlich untypisch für BVs. Wir haben nur eine einzelne Person zur Personalbearbeitung, die sich über Weiterbildungen qualifiziert hat. Ich denke das sie einfach keine Ahnung hatte und das alles nicht weiß. Zusätzlich ist sie dauerüberfordert und beschäftigt sich oft mit Dingen die eigentlich nicht ihr Gebiet wären. Sie hatte bisher 4 Schwangerschaften zu bearbeiten, davon war ich 2007 die erste. Nun bin ich aber etwas anders zu handhaben als damals. Erstmal schreib ich ihr eine Email (der übliche Kommunikationsverkehr mit Ihr). Anbei hab ich ich die Gesetze gehängt, so das sie sieht woher ich die Informationen habe. Am Dienstag bin ich eh in der Firma und dann sprech ich sie drauf an.

Mal sehen wie schnell sie die Angelegenheit nun regelt.

LG i_kind