Anstrengendes Baby = anstrengendes (Klein-)Kind?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von brunnenblume 30.01.10 - 23:32 Uhr

Hallo!

Nicht daß ich meinen Sohn (14 Mon.) je eintauschen wollte ;-), aber im Vergleich mit anderen Babys/Kleinkindern war er schon immer "anstrengender" bzw. nicht so pflegeleicht: er hat mehr geschrieen, schlechter geschlafen, hat jetzt schon einen ganz schönen Dickkopf usw.
Was habt ihr für Erfahrungen bei euren Kindern gemacht? Einmal anstrengend, immer anstrengend?
Oder können sich die Rollen auch mal vertauschen? :-p

LG
Brunnenblume + Sohnemann #verliebt


Beitrag von biene81 30.01.10 - 23:38 Uhr

Emma war ein Traum-Baby und ist jetzt der reinste Horror auf 2 Beinen #schock;-)
Man weiss also nie wie's kommt.

LG

Biene

Beitrag von diniii 30.01.10 - 23:43 Uhr

Hallo,

Cedric (wird im Mai 3) war ein "Ich lerne Mama zu sein"-Baby - nie geschrien, mit 4 durch geschlafen, Zähne ohne Probleme etc....

Und nu?? Ein Monster auf 2 Beinen, Stur, frech (dabei auch noch niedlich....), eigenwillig, schläft nimmer durch, nur Mist im Kopf,..... Manchmal echt "zum verschenken"

Mal sehen was unser Nesthäkchen mit sich bringt - er ist nicht ganz so pflegeleicht wie Cedric :-p

Beitrag von schwarzesetwas 30.01.10 - 23:50 Uhr

Baby Kaya: Anstrengend, nun ein gesundes mit Willen habendes Kleinkind.
Baby Leyla: superpflegeleichtes Baby, nun ein gesundes mit Willen habendes Kleinkind.

Denke, wie in den Wald hineinruft, so schallt es zurück.
Anstrengende Mama, noch anstrengenderes Kind.

Kleinkinder sind nunmal Kleinkinder. Man kann es händeln wie man will.

:-)

Beitrag von taewaka 30.01.10 - 23:56 Uhr

:-D

Beitrag von taewaka 30.01.10 - 23:55 Uhr

hi,

ich hatte zwei sehr intensive babys. zumindest, wenn ich mir andere babys im vergleich ansehe.
d.h. sie haben schlecht geschlafen, sich nicht ablegen lassen (gar nicht), viel gestillt, mind. alle zwei stunden (waren dafür aber auch rund wie kleine sumoringer ;-)), ich war alleine für sie zuständig und es war für mich sehr anstrengend.
in dem moment wo sie anfingen zu krabbeln (sehr früh) wurde es anders.
meine kinder sind extrem selbstständige, starke, ausgeglichene, kommunikative, kooperative und wunderbare kinder. unser start ins gemeinsame leben war jeweils nicht ganz einfach, aber wir sind ganz eng zusammengewachsen und haben diese passage gemeinsam überwunden.

von daher, nein, ich kann sagen, meine kinder sind keine anstrengenden kinder. ganz im gegenteil.

lg

Beitrag von mysterya 30.01.10 - 23:59 Uhr

Meine Tochter war nicht so ganz ohne als Baby. Vielleicht lag es daran, weil sie so doll Kiss-syndrom hatte. Aber das ganze erste Jahr bin ich eigentlich nur von A nach B gelaufen und die ersten Monate hat sie auch viel geweint. Danach ging das mit dem weinen zwar, aber Durchschlafen tut sie z.B. erst seit paar Wochen (17 Monate) und ich musste lange zwischen 3-10 Mal nachts raus. Außerdem gabs auch viele Phasen, wo sie einfach sehr anstrengend war, sehr nölig. Man konnte alles tun und so ganz recht wars doch nicht.

So richtig genießen konnte ich das erste Jahr daher eigentlich nicht.

Jetzt finde ich es viiiel schöner. Ich weiß nicht, aber weil ich studiere und sie auch in den Kiga geht ist sie viel ausgeglichener und freut sich mit mir über unsere gemeinsame Zeit. Sie ist zwar auch immernoch sehr stur, aber trotzdem irgendwie leichter zu händeln. Und seit sie laufen und mehr kommunizeren kann, erscheint sie mir auch wirklich noch zufriedener mit sich selbst.

Sie ist ein richtiger Sonnenschein. Wir haben zwar auch die ganz normalen Kleinkindprobs, aber ich genieße die Zeit mit ihr sehr. Ich finde sie ist pflegeleichter geworden.

Meine Mum meinte über mich und meinen Bruder, dass ich als Baby ähnlich schwierig war, aber dafür später lieb und mein Bruder hätte als Baby nicht muh und nicht mäh gesagt, aber sie hat heute noch einiges mitzumachen, obwohl sie sich mögen und verstehen. Er ist einfach etwas schwierig.


Ich glaube also, dass sich das durchaus ändern kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Kinder nu kleine Engel und nur kleine Teufel sind. Ich denke, sie haben beide Phasen. Super liebe Babys können als 10-Jährige doch noch jede menge Dummheiten anstellen.

;-) LG Mysty

Beitrag von elvira79 31.01.10 - 00:02 Uhr

Hi,
aus bisheriger Erfahrung (1 Kind 2 Jahre alt) kann ich das nicht bestätigen.
Unser Sohn hat als Baby viel geweint, nicht allein und auch nicht durchgeschlafen, alle 1-2h gestillt. Das bezeichnen viele wohl als schwierig. Häufiges Stillen/ Nicht-Druchschlafen war bei mir per se nicht das Problem (Familienbett/ problemloses Stillen/ erstes Kind, dh. man kann sich auf das Kind konzentrieren), aber sein Weinen hat mich fertig gemacht, er tat mir so leid, weil ich ihm nicht helfen konnte. Ab ca. 6 Monaten war er unglaublich unglücklich, dass er sich nicht so bewegen konnte, wie er wollte.
Seit er 1 Jahr alt ist, gehe ich wieder arbeiten und er ist bei einer sehr lieben, unglaublich fähigen Tagesmutter. Seitdem geht es ihm (und irgendwie auch mir) viel, viel besser, er ist unglaublich pflegeleicht, schläft durch, geht allein freiwillig ins Bett, ausgeglichenes Wesen, freundlich, offen, verschmust... Ein Traumkind.
Viele Mamas die ich kenne haben es jetzt viel schwieriger!

Aber so ist das mit den Kindern: sie haben halt ihre Persönlichkeiten, was will man tun. Gerade das vielbeschriebene "Bocken" muss man halt manchmal mit Humor nehmen, dann ist es auch meist nicht so schlimm ;-)

LG, E.

Beitrag von baldurstar 31.01.10 - 08:04 Uhr

hm ne also nur wenn sie als baby anstrengend sind heisst das nicht das es so bleibt.

ich weiss von freunden das die tochter ein echtes engelchen war, super durchgeschlafen, gut gegessen, ein sonnenschein usw.
und um den ersten geburtstag änderte sich das alles schlagartig.

mein dave hatte am anfang als er ganz klein war auch schrei phasen von z.b. bis zu 3 stunden am stück wo nichts half.
jetzt ist er 3,5 jahre und super pflegeleicht und lieb.

Beitrag von luka22 31.01.10 - 09:47 Uhr

Bei uns in der Familie wurden auch einmal die Rollen getauscht:

Mein Sohn war als Kleinkind sehr anstrengend. Fast so, dass ich mit ihm am liebsten nur zu Hause geblieben bin, alles andere war immer nur peinlich.

Meine Nichte - also die gleichaltrige Kusine - der reinste Sonnenschein. Pflegeleicht und unkompliziert.

Jetzt sind beide 7. Mein Sohn erschreckend vernünftig und lieb. Schule/ Hausaufgaben klappt ohne Probleme.
Meine Nichte macht Terror, tut sich mit allem sehr schwer. Gespräche mit der Lehrerin sind an der Tagesordnung.

Mal schauen, wann die wieder switchen!

Liebe Grüße
Luka

Beitrag von solalamami 31.01.10 - 19:27 Uhr

Hallo,

nein also ich kann das absolut nicht bestätigen.
Bis zum ersten Lebensjahr war mein Sohn echt Horror,sorry aber war so.
Ich habe mich stets bemüht ihn anzulachen,auch wenn ich mal krank war(..denn meistens sind die Kinder ja der Spiegel der Eltern),hab mich immer liebevoll um ihn gekümmert doch mein Kind war ein Schreihhals,dauernd unzufrieden(!!) und sobald nur die Kassiererin im Supermarkt ihn ansprach-schrie er,er fremdelte total,immer.
Mit einem Jahr enderte sich das Ganze.
Er lächelte plötzlich Fremde an,ging sogar bei anderen auf den Arm,spielte alleine und weinte immer weniger.
Heute mit 2J,ist er ein ganz lieber kleiner Junge,spielt viel alleine,quängelt nur noch wenn er Hunger hat oder müse ist,lacht und tobt den ganzen Tag,hat Spaß an allem und unterhält inzwischen den ganzen Supermarkt ;-))!!
Er hat sich echt um 180° gedreht,hätt ich auch niemals gedacht.
Lg