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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von anja-g 31.01.10 - 11:01 Uhr

Guten Morgen!

Ich habe da mal eine Frage:

Was muss für euch eine Bewerbung (aktuell auf eine Teilzeitstelle) haben, damit ihr den Bewerber zumindest zu einem Vorstellungsgespräch einladet?

Und was geht gar nicht in einer Bewerbung?

Danke schon mal für die Antworten.

Gruß, Anja

Beitrag von stinkeblume 31.01.10 - 12:26 Uhr

Hallo!

Ich schalte z. B. schon ab, wenn ich etwas in der Art hier lese:

"Bitte Bewerbungsunterlagen zurückschicken" oder, was ich auch schon hatte:

" Bitte Unterlagen nicht vernichten, ich hole sie wieder ab."

Das bedeutet für mich persönlich, dass der Bewerber überhaupt kein wirkliches Interesse an dem Job hat, sondern sich einfach bewirbt, dieselbe Bewerbung zu hunderten verschickt,vielleicht klappt ja irgendwas.

Ich persönlich würde mir auch ein Mappe- muss ja keine teure sein- wünschen und nicht irgendeine lose Blattsammlung.

Gruß

Stinki

Beitrag von sonnen_schein 31.01.10 - 20:26 Uhr

Hallo Stinki,

die Formulierungen, die du schreibst, sind zwar etwas platt, ABER:
bei 4 Bewerbungsfotos für 39€ #schock, bin ich auch froh, wenn ich wenigstens das Foto wieder bekomme.

Lieben Gruß
Anke

Beitrag von anja-g 31.01.10 - 20:44 Uhr

wo lässt du denn deine Bewerbungsfotos machen?! Ist ja hammer.

Das geht aber auch deutlich günstiger!!!

Beitrag von sonnen_schein 01.02.10 - 21:36 Uhr

Hallo,

das stimmt, der Preis ist der Hammer, aber die Foto sind auch Hammer geworden. Er ist ein super Fotograph und wir haben da bisher alle Familienfotos von uns machen lassen, die sind immer extra-Klasse geworden, manche davon sind sogar in eine ausstellung gekommen.

LG Anke

Beitrag von stinkeblume 31.01.10 - 22:29 Uhr

Hi Anke,

meist liegt aber einer solch unmotivierten Bewernung nicht mal eins bei oder es ist ein am PC ausgedrucktes Bild.

Gruss

Stinki

Beitrag von sonnen_schein 01.02.10 - 21:37 Uhr

Hallo Stinki,

da hast du natürlich recht, von diesen Schmuddeldingern hatten wir früher auch genug bekommen.

Gruß Anke

Beitrag von manavgat 31.01.10 - 12:58 Uhr

Du fragst zu allgemein.

Daher ist die Antwort auch sehr allgemein.

Aus der Bewerbung, explizit aus dem kurzen Anschreiben sollte hervorgehen, warum sich der Bewerber ausgerechnet bei uns beworben hat und wo der Nutzen für uns ist, wenn wir ausgerechnet diesen! Bewerber einstellen/beschäftigen.

Wenn der Lebenslauf in sämtliche Richtungen geht, der Bewerber überall nur kurz gewesen ist und überhaupt kein Schwerpunkt zu erkennen ist, dann ist das ein Out-Kriterium.

Und ebenfalls sauer stößt mir auf, wenn der Bwerber - Frauen machen das besonders gern - schon im Anschreiben mitteilt was alles (wegen der Kinder oder wegen sonstwas) nicht geht.

Wenn im Anschreiben jeder Satz mit Ich anfängt und mit ich aufhört....

Gruß

manavgat

Beitrag von anja-g 31.01.10 - 13:40 Uhr

vielen Dank für eure Antworten. Also eigentlich sollte doch das, was ihr genannt habt, selbstverständlich sein.

"Aus der Bewerbung, explizit aus dem kurzen Anschreiben sollte hervorgehen, warum sich der Bewerber ausgerechnet bei uns beworben hat und wo der Nutzen für uns ist, wenn wir ausgerechnet diesen! Bewerber einstellen/beschäftigen."

Genau da sehe ich die Schwierigkeit es zu formulieren. Ich habe immer Angst abgedroschene Formulierungen zu verwenden.

Meine Bewerbung würde wie folgt anfangen:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mit Aufmerksamkeit Ihre Stellenanzeige im XXX Wochenblatt gelesen. Die von Ihnen angebotene Stelle ist für mich sehr interessant, da sie eine große Herausforderung für mich darstellt und ich mich sehr gerne dieser Herausforderung stellen möchte."

Geht das oder ist das ein Nogo? Dann würde ich ganz kurz beschreiben wo ich meine Ausbildung gemacht habe und was ich danach gemacht habe und wo ich z.Zt beschäftig bin mit welchen Aufgabenfeldern.

Danach würde ich kurz aufgreifen was in der Stellenbeschreibung gefordert wird und dass ich das bieten kann und zum Schluss:

"Aufgrund meiner Erfahrung im Bereich Planung und Organisation, gepaart mit meiner Motivation und meinem Wunsch nach einer dauerhaften Anstellung denke ich, dass ich die richtige Mitarbeiterin für Sie sein werde.

Ich stehe Ihnen sehr gerne und jederzeit zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung"

Zu übertrieben? Ich hab keine Ahnung....

Konkret geht es um eine Stelle als Geschäftsleiterin für den Wasser- und Bodenverband, also eine Stelle im öffentlichen Dienst für 20 Stunden die Woche

Beitrag von manavgat 31.01.10 - 14:00 Uhr

Mit Interesse/Aufmerksamtkeit etc. habe ich gelesen...

igitt.

Und: den Lebenslauf! will ich definitiv nicht im Anschreiben lesen.

Kernaussage sollte:

Danach würde ich kurz aufgreifen was in der Stellenbeschreibung gefordert wird und dass ich das bieten kann und zum Schluss:

das sein!

und bitte schreib nicht:

ich suche eine Herausforderung.

Bewerbern, die mir mir das mitteilen, antworte ich regelmässig: wir sind keine Spielwiese!

Gruß

Manavgat

Beitrag von anja-g 31.01.10 - 14:01 Uhr

ok, vielen Dank für deine Hilfe.

Dann werde ich mal versuchen das umzustricken.

Nicht so einfach, vor allem wenn man die Stelle unbedingt will ;-)

Beitrag von anja-g 31.01.10 - 14:06 Uhr

aber irgendwie finde ich absolut keinen Einstieg :-[

mit welchem Satz sollte denn eine interessante Bewerbung anfangen?????

Beitrag von manavgat 31.01.10 - 14:28 Uhr

Es gibt keinen universell passenden Anfangssatz.

Am schönsten fand ich bisher diesen Anfang in einer Bewerbung als Steward bei Lufthansa:

schon als kleiner Junge wollte ich über den Wolken schweben. Als ich Ihre Anzeige sah, da wusste ich: das ist es.


Gruß

Manavgat

Beitrag von marion2 31.01.10 - 15:27 Uhr

Hallo,

der Bewerber braucht die passende Qualifikation.

Gruß Marion

Beitrag von ayshe 31.01.10 - 17:35 Uhr

ja, kurz und knapp gesagt.

uns interessiert auch die berufliche erfahrung, evtl. sagen auch vorherige AG inhaltlich viel aus.

Beitrag von anja-g 31.01.10 - 17:53 Uhr

würde es euch abschrecken wenn ihr im Lebenslauf lest dass ich 3 Monate in einem Callcenter gearbeitet habe?

Aber ich denke man kann des dem Lebenslauf entnehmen dass ich das nur übergangweise gemacht habe. Um nicht 3 Monate arbeitslos zu sein

Beitrag von ayshe 01.02.10 - 08:47 Uhr

hallo,

also in unserer branche würd eich mich vllt ein bißchen wundern,
aber denken, du hättest eben di e zeit genutzt, um überhaupt etwas zu tun.

bei uns wäre da völlig egal.

aber ich weiß nicht, ob es branchen gibt, für die es irgendwie wichtig wäre #gruebel

Beitrag von 1familie 31.01.10 - 19:05 Uhr

Hallo,

mein Mann sucht ja ständig und was bei ihm gar nicht geht, wäre : nachmittagsarbeit ausgeschlossen.
Was sehr wichtig ist: Flexibilität!

LG