10 Jahre - schon vorpubertär????

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von supikee 31.01.10 - 11:14 Uhr

Huhu,

jetzt muss ich mir auch mal den Frust von der Seele schreiben und hoffe, ihr könnt mir ein paar Tipps geben.

Mein 10jähriger steht jetzt kurz vorm Übertritt in die 5. Klasse, Schule war noch nie was für ihn, dafür hat er aber recht gute Noten.

Seit 4 Wochen aber ist er aber wirklich extrem, was Schule, Familie, Umgangsformen und einfach alles betrifft.

Aaalso, ich hoffe, es ist einigermaßen verständlich:

-Hausaufgaben schmiert er nur so hin, lernen geht gar nicht, die Lehrerin ist "scheiße", und seine Schultasche sieht aus wie Sau.

-Er ist entweder in seinem Zimmer oder mit Freunden unterwegs und wir sollen ihn in Ruhe lassen und "einfach ignorieren"

-Normale Aufforderungen meinerseits werden mit "Vergiss es" kommentiert oder "verdammte Scheiße", auf alle Fälle kommt immer erstmal ein nein. Und ich kann es 10mal sagen.

Das mag jetzt vielleicht lapidar klingen, aber diese Umgangsformen kenne ich von ihm gar nicht, er ist normalerweise ein friedliebender kleiner Mensch und vor allem war er ein Mamakind. Das tut dann in der Mama-Seele schon weh :-(.

Jetzt wären ein paar Tipps von erfahrenen Müttern nicht schlecht:

Wie verhalte ich mich, wenn er so rotzig spricht? Überhören, bestrafen? (bin auch nicht die Konsequenteste)

Was sind angemessene Konsequenzen?

Vielleicht erzählt ihr einfach mal von eurem Familienleben, ich bin für jeden Ratschlag sehr dankbar!

Eine ratlose

Verena

Beitrag von bessi 31.01.10 - 13:38 Uhr

Hi,

wenn Du schon selbst sagst, dass Du nicht die Konsequenteste bist, kriegst Du jetzt wahrscheinlich die Quittung. Die Kommentare Deines Sohnes sind meiner Meinung nach schon ziemlich respektlos. So dürften meine Töchter nicht mit mir sprechen...

Ob das schon vorpubertäres Verhalten ist, keine Ahnung, aber wenn ja, dann kannst Du Dich auf 6 Jahre oder mehr Hölle vorbereiten...

Meiner Meinung nach, musst Du die Zügel jetzt ein wenig straffer ziehen, sonst wird es Dir entgleiten.

Gerade was Schule angeht, würde ich ein ernstes Wörtchen mit ihm reden. Die Hausaufgaben sind sauber und ordentlich zu machen. Ebenfalls ist die Schultasche in Ordnung zu halten. Ich würde mir vor einer Verabredung Hausaufgaben und Schultasche zeigen lassen, ist es nicht in Ordnung, dann kann er sich auch nicht treffen. Basta. Es liegt also nur an ihm...

Eine solche Ausdrucksweise würde ich mir verbieten. Mach ihm klar, dass in Eurem Haus nicht so gesprochen wird und schon gar nicht mit seinen Eltern. Schick ihn auf sein Zimmer und sage ihm, dass er wieder kommen darf, wenn er sich entschuldigt hat.

Wenn er Dinge nicht erledigt, die Du ihm aufträgst, würde ich beim nächsten Mal ähnlich reagieren. Z. B. fährst Du ihn dann nicht dort hin, wo er hingefahren werden möchte oder Du drohst eine Auszeit am Computer oder Fernseher an. Manchmal geht es eben einfach nicht anders, als den Kindern klar zu machen, dass sie in einer Gemeinschaft leben und jeder seinen Teil dazu beizutragen hat.

Wenn Du die Dinge einfach mal durchziehst, die Du auch androhst, wird Dein Sohn sehr bald merken, wo der Hase langläuft. ICh würde mir auf jeden Fall nicht, von einem 10jährigen auf dem Kopf rumtanzen lassen. Wie soll das denn noch werden, wenn er 13,14 oder 15 ist, dann kommst Du gar nicht mehr an ihn ran.

Wenn er möchte, dass man ihn mit Respekt und Achtung behandelt, dann soll er das bitteschön genauso handhaben.

Ich denke, es bleibt Dir nicht anderes übrig, als Deine Einstellung ein wenig zu ändern und das "Mamasöhnchen" mit den harten Tatsachen des Lebens zu konfrontieren und das bedeutet, dass man sich in eine Gemeinschaft mit allem Für und Wider einfügt.

Viel Glück und lieben Gruß

Bessi

Beitrag von supikee 31.01.10 - 18:51 Uhr

Vielen Dank für deine Meinung....

genau das denke ich auch, aaaaber mit dem Umsetzen hapert es bei mir noch.

Wenn er dann wieder heulend ankommt, weil ich mal konsequent bin, bricht es mir schon fast wieder das Herz.
Und das weiß er!!

Ich hoffe, dass ich mich endlich am Riemen reißen kann..

Beitrag von bessi 31.01.10 - 19:22 Uhr

Kein Problem...gerne...

Kinder sind schlau...so wie Du Dein Verhalten selbst beschreibst, könnte ich mir sogar vorstellen, dass Dein Sohn die Tränchen zielgerichtet einsetzt...Du schreibst ja, dass er weiß, dass Du wieder einknickst. Genau das, solltest Du Dir bewußt machen - er manipuiert Dich!!! Er weiß, ganz genau welche Knöpfe er drücken muss...

Aus diesem Grund solltest Du ihm zeigen, dass das Leben halt nicht so ist. Man kann vielleicht die Mutter manipulieren, aber er wird mit Menschen zusammen kommen, wo das ganz und gar nicht so ist. Ihm würde es gut tun, wenn er lernt, dass nicht immer alles so läuft, wie er sich das vorstellt, sondern das man auch mal was dafür tun bzw. zurückgeben muss...

Das heißt ja nicht, dass Du Deine ganze Erziehung in Frage stellen musst, aber bei den Dingen, die Dir persönlich wichtig sind und die auch für Deinen Sohn wichtig sind z. B. Schule, solltest Du wirklich nicht nur versuchen, Dich am Riemen zu reißen, sondern es wirklich umsetzen.

Wenn Du Dich mit ihm an einen Tisch setzt und ihr gemeinsam Regeln aufstellt, wie das tägliche Miteinander zukünftig ablaufen soll und was für Konsequenzen drohen, wenn sich nicht daran gehalten wird, ist er selbst dafür verantwortlich. Letztendlich hat es selbst in der Hand wie bequem oder unbequem Euer Zusammenleben abläuft.

Du kannst das - Tschaka ;-)

Bessi

Beitrag von supikee 31.01.10 - 20:02 Uhr

Oh je, ich hoffe es #zitter.

Und ja, er weiß ganz genau, wie er mich treffen kann. Und das nutzt er total aus.

Ich sollte mich vielleicht auch von dieser Glucken-Mama-Rolle lösen.

Aber wie du schon sagtest....tschakkkaaa ;-)

Beitrag von jazzbassist 31.01.10 - 13:47 Uhr

Ich hoffe, Sie akzeptieren auch den Erfahrungsbericht eines Vaters :-) Ich weiß, dass ich hier „die Minderheit“ bin :-p

Mein Knirps ist auch so ziemlich mit seinem 10. Geburtstag in die Pubertät gekommen. Das ist heutzutage wesentlich weniger unwahrscheinlich, wie noch vor ein paar Jahren. Er wird in ein paar Tagen elf und dieses anfänglich „ganz extreme Verhalten“ ist bei uns so nach 1-2 Monaten wieder langsam abgeebbt.

Damals war er noch in der 4. und meines Wissens das einzige Kind in seiner Klasse, dem die „Kinderrolle“ nicht mehr so wirklich gepasst hat. Er hatte sich sogar kurzzeitig von seinem besten Freund leicht distanziert, weil Mädchen oder ältere Jungs plötzlich wesentlich interessanter waren, als die „Kinder“ in seiner Klasse. Also das (für ihn herabwertende Wort) „Kinder“ haben wir ziemlich häufig von ihm gehört. Ich denke aber mal, er wusste selbst nicht so recht, wo er eigentlich stand. Er hatte sich zwar eine „jugendlichen“ Rolle zum Vorbild genommen, aber so wirklich gepasst haben die ihm auch nicht.

Eines Tages kam der mit einem gigantisch großes Knutschfleck am Hals von der Schule zurück - vorsichtig ausgedrückt, er war peinlich berührt, als seine Eltern das bemerkt haben. Seit dem ist er mit diesem Mädchen zusammen und ich denke, die hat ihn ziemlich gut erzogen, da er eigentlich von Tag zu Tag wieder pflegeleichter wurde. Ich denke, er hat mit diesem Mädchen eine Rolle gefunden, die ihm ziemlich gut passt. Er kann mit ihr „das Kind“ sein, dass er als 10-Jähriger eigentlich noch ist und trotzdem erkennen: „Hey, ich bin kein Kind mehr, denn ich habe schon eine Freundin und finde Mädchen nicht mehr „ihhh“ wie noch meine doofen Klassenkameraden.“. In der Erziehung hat sich das dahingehend gezeigt, dass man auf der einen Seite viel „lachen“ konnte, als er z.b. von ihr geschminkt und frisiert wurde und auf der anderen Seite, dass man ziemlich ernste Gespräche mit ihm über seine „weniger kindliche Beziehung“ zu diesem Mädchen führen musste.

Seine schulischen Leistungen sind glücklicherweise tadellos; eine Sorge, die man als Eltern weniger hat; aber - seine Lehrer sind auch alle „scheiße“, sein Schulranzen gleicht eine Litfaßsäule von McDonalds und Hausaufgaben sind notwendiges Übel. Die werden mittlerweile - soweit ich das weiß - auch schon mal in der Umkleidekabine beim Sportunterricht oder in einer Frühstückspause runter geschmiert. Ihn lernen sehen haben wir auch noch nie - hätte er auch momentan überhaupt keine Zeit für. Wir haben das einfach sich entwickeln lassen, da wir nie den Eindruck hatten, dass das seiner schulischen Laufbahn (zumindest momentan noch) in irgendeiner Art und Weise schadet. Die haben am Freitag Halbjahreszeugnisse bekommen (er geht in Deutschland auf eine Schule) und dieses hat unseren subjektiven Eindruck bestätigt. Solange vor dem Komma eine eins steht und hinter dem Komma eine ziemlich niedrige Zahl, hat unser - was diesen schulischen Bereich angeht - mehr oder weniger Narrenfreiheit. Der geht auch ein Tag vor einer Mathearbeit auch noch mal mit seiner älteren Cousine in eine Spätvorstellung ins Kino. Ich weiß, dass, wenn wir da bei ihm ein Auge zudrücken, er dann trotzdem mit einer eins nach Hause kommt. Warum sollte man dann riskieren, die Elternrolle hier etwas enger zu sehen?

Das mit den „Eltern“ sehen hat sich bei uns seit 2 Monaten geändert, da er seine Eltern nur noch am Wochenende sieht; wir leben im Ausland und er lebt (auf eigenen Wunsch) als Übergangslösung in der Familie meines Bruders und pendelt am Wochenende. Da sind wir als Eltern dann doch wieder etwas interessanter geworden - wobei auch er sich am Wochenende durchaus in seinem Zimmer hier einschließen kann, weil seinen - ach so gemeinen - Eltern ihm nicht erlauben, alleine durch halb London mit der Ubahn zu fahren. Aber bei meinem Bruder und vorher auch bei uns war das Verhalten ähnlich. „Lasst mich in Ruhe, wenn ich will, melde ich mich.“ Der war/ist also auch von morgens bis abends unterwegs. Bei uns hat sich das dahingehend entwickelt, dass wir Werktags eher abends - wenn seine Freunde schon zu Hause sein mussten - etwas unternommen haben. Ob Squash, Badminton, Tennis, Snooker oder Klettern; wir konnten jeden Abend was finden, wo seine Eltern dann doch nicht mehr so „doof“ waren :-p

Die meisten Eltern werden sich, wenn Sie schrieben, dass auf ihre Bitten erst einmal ein ‚nein‘ folgt, sichtlich denken: „War das die letzten 9 Jahre etwa nicht so?“ #kratz. Veränderungen in seiner Wortwahl zumindest haben wir aber festgestellt. Ich würde es nicht direkt rotzig nennen, eher der hilflose Versuch, nicht mehr wie ein Kind zu klingen. Das fing bei uns aber erst an, als er aufs Gymnasium kam und dort auch unweigerlich Kontakt zu Älteren hatte. Aufforderungen von uns an ihn gab es eigentlich ziemlich wenig - zumindest kann ich mich an nichts erinnern, wo wir deswegen mal ein „Verdammte Scheiße“ gehört haben. Was wären denn das bei Ihnen für Situationen und wären sie - im Nachhinein betrachtet - wirklich nötig gewesen? Ich meine, er hat Ihnen ja schon kommuniziert, dass er „in Ruhe gelassen“ werden möchte.

Ich denke, die meisten Kinder sind friedliebende Wesen, die Ihre Eltern lieben. Auch ihr Sprössling wird nicht anders empfinden. Seine innere Gefühlwelt spielt momentan einfach nur verrückt und - er möchte ihrer Mama-Seele wirklich nicht absichtlich weh tun. Vergessen Sie das nie - dann kommt man durch die Pubertät viel leichter durch.

Wie wir reagiert haben, wenn er sich wirklich mal in den Ton vergriffen hat … Schwierig zu sagen, kam ganz auf die Situation an. Wenn er irgendetwas von uns wollte, uns seine - ach so gemeinen - Eltern da anderer Ansicht waren; waren so typische Situationen, wo unser dann mal „rotzig“ werden konnte. Wir haben ihm freundlich gesagt, dass er jetzt lieber ein paar Minuten auf sein Zimmer verschwinden sollte um wieder etwas runterzukommen. Zu seiner eigenen Sicherheit, denn, wenn er wegen dieser Sache nochmals so „frech“ kommt, das ganz gestrichen ist. Aktuelles Beispiel: Das Londoner U-Bahn Netz :-p Da hat das weniger gut funktioniert; wobei seine Eltern hier auch so rein gar nicht kompromissbereit waren und er eigentlich ein „Kleine-Seelengemeinde“ Kind ist, dass es gewohnt ist, draußen ziemlich große Freiräume zu genießen. In den meisten Fällen hat das hingegen aber ziemlich gut geklappt. Er hat eigentlich die letzten 11 Jahre gelernt, dass wir ziemlich kompromissbereite Eltern sind; und, diese Chance will er sich eigentlich nicht verspielen lassen. Man merkt also schon, dass er sich dann in einem 2. Anlauf wirklich mühe gibt, wieder etwas erträglicher zu sein.

Wenn wir etwas von ihm wollten, ich befürchte, da haben wir völlig irrational gehandelt. Ich habe ihm einige Male am Sicherungskasten den Strom in seinem Kinderzimmer abgeklemmt, als die Musik zu laut war und nach der 300. bitte, dass etwas leiser zu stellen, es mir dann auch zu dämlich wurde. Ansonsten gab es eigentlich ziemlich wenige „spontane“ Situationen, wo wir etwas von ihm wollten. Er war schon immer ein krankhaft selbstständiges Kind; ich denke, dass hat uns vor vielen solcher „spontanen“ Situationen einfach bewahrt. Wenn wir festgestellt haben, dass irgendetwas auf „Dauer“ nicht funktionierte, haben wir das friedlich mit ihm besprochen und auch schon 2-3 mal gemeinsam schriftlich einen Vertrag aufgesetzt. Wo solche Sachen dann im (von Eltern erzwungenem :-p) einvernehmen geregelt wurden; samt Konventionsstrafen. Wobei wir uns immer bemüht haben, fair zu bleiben. Das hat eigentlich ziemlich gut funktioniert.

Bei Alltagsrotzigkeit (ich glaube, das Wort gibt es im Duden nicht) haben wir versucht, es einfach zu überhören. Er hatte mal einmal deswegen für einen halben Tag Stubenarrest bekommen, weil er es wirklich zu weit getrieben hatte. Das ist für ihn etwas „ganz besonderes“; er hat auch gleich mit Filzstiften auf ein Blatt Papier „Alcatraz“ geschrieben und das als Protest an seine Zimmertür geklebt. #kratz Danach ist es kurzzeitig spürbar wieder besser geworden. Ansonsten weiß unser Knirps schon, dass er mit seinen Eltern wesentlich besser klarkommt, wenn er es friedlich versucht. Pubertätsbedingt gelingt das nur nicht immer. Wir haben da aber noch nie die Notwendigkeit gesehen, da aktiv gegen etwas zu unternehmen.

Beitrag von supikee 31.01.10 - 18:58 Uhr

Vielen Dank für den umfassenden Einblick in Ihre Familie.

Ja, wir stellen wirklich nicht viele Anforderungen an ihn....vielleicht war/ist auch das der Fehler. Ich habe ihn halt etwas verwöhnt/verzogen.
Und nun bin ich eigentlich selbst schuld und muss das nun ausbaden.

Das weiß ich und ich versuche jetzt, ein einigermaßen friedliches Leben mit meiner Familie zu führen.

Und dafür hole ich mir jetzt praktisch erzieherischen Beistand von Eltern in gleicher Situation.

Beitrag von marion2 31.01.10 - 14:54 Uhr

Hallo,

in dem Alter ist das noch nicht die Vorpubertät.

Er scheint Probleme zu haben. Dem sollte auf den Grund gegangen werden.

Gruß Marion

Beitrag von supikee 31.01.10 - 19:06 Uhr

Wir haben uns auch schon an allen Ecken und Enden umgehört, mit der Lehrerin ausgetauscht, ob irgendetwas vorgefallen ist, was aktuell passiert sein könnte....aber nix in Erfahrung bringen können.

In der 1. und 2. Klasse (war ne andere Schule) ist er oft gehänselt worden wegen seiner Hautfarbe (sein Papa ist Afrikaner), und das macht ihm heute noch schwer zu schaffen. Aber dieses spezielle Verhalten legt er erst seit ein paar Wochen an den Tag..

Ich bin ziemlich ratlos...

Beitrag von nanny7600 31.01.10 - 23:40 Uhr

Hallo,

mein Sohn ist 11 und mitten in der Pubertät.
stark unreine Haut und Körperbehaarung im Intimbereich...

Man kann nicht unbedingt aufs Alter schließen,kommt ja aufs Kind an,und das kann schon eine vorpubertäre Phase sein.

LG nanny7600

Beitrag von marion2 03.02.10 - 21:08 Uhr

Hallo,

unreine Haut und Körperbeharung sind der Beginn der Vorpubertät.

Pubertät kommt später.

Gruß Marion

Beitrag von supikee 03.02.10 - 23:02 Uhr

Meinte sie das nicht - die Vorpubertät #kratz???

Beitrag von marion2 04.02.10 - 09:55 Uhr

Hallo, ich glaube nicht. Sie schrieb "mitten in der Pubertät" und das ist noch was anderes. (Das ist wie "Baby" und "Kleinkind"- nicht arg verschieden, aber doch anders). Gruß Marion

Beitrag von feuerelfee 31.01.10 - 15:39 Uhr

hallöchen als ich deinen beitrag gelesen habe, musste ich schmunzeln!
meine grosse auch 10 jahre, fängt ganz leicht an! regelmässig zofft sie sich mit ihren schulfreundinen, jungs sind alle scheisse, zimmer wird nur noch aufgeräumt wenn man den boden nich mehr sieht- aber die hausaufgaben sind alle top... die frage is wann das ganze zunimmt.

wenn sie sich mal im ton vergreift, frage ich sie in welcher art sie eine antwort haben möchte von mir, als freundin oder als mutter... dann weiss sie was gemeint ist und entschuldigtt sich :-)

Beitrag von supikee 31.01.10 - 19:07 Uhr

Und ich dachte, Mädels seien die größeren Zicken ;-)

Beitrag von fraz 31.01.10 - 17:48 Uhr

Hallo

Wenn sich das Verhalten deines Sohnes so krass verändert hat, so würde ich dem auch auf den Grund gehen. Mit "Verdammte Scheisse " auf eine Aufforderung deinerseits zu reagieren finde ich schon etwas deftig.

Mit wem hängt er denn so rum? Schaust du dir seine Freunde genau an? Mein Sohn ist auch 10, aber schon so drauf? Nein, allerdings ist er auch noch nicht einfach mit Freunden "unterwegs", sondern die sind bei uns oder er bei ihnen....würde ich in dem Alter auch noch nicht erlauben!

Klare Grenzen sind in diesem Alter angesagt, keine grossen Diskussionen. Und absolute Konsequenz, sonst tanzt dir dein Kleiner bald ganz auf der Nase rum.....


Alles Gute

Fraz

Beitrag von supikee 31.01.10 - 19:03 Uhr

Also das "mit Freunden unterwegs" sein, meinte ich natürlich auch gegenseitige Besuche oder Fussballtraining oder draussen spielen.
Seine Freunde kenne ich, und die sind allesamt eigentlich recht vernünftig, also habe ich keinen Schimmer, woher er das hat...irgendwo aufgegabelt????

Oh ja, im diskutieren bin ich echt gut, ich mache das endlos und es passiert einfach nix, also von meiner Seite aus.
Also ich weiß, ich muss konsequenter sein, aber das ist für mich gar nicht so einfach....weil ich selbst auch nicht wirklich konsequent erzogen wurde...

Ich hoffe, ich kann es durchziehen....

Beitrag von andythepooh 02.02.10 - 13:06 Uhr

hallo
sagmal kann es sein das du meinen sohn zuhause hast?
den unserer ist genau so.

Beitrag von supikee 03.02.10 - 13:17 Uhr

Hehe, da bin ich dann wohl doch nicht alleine....
und was machst du in solchen Situationen??