Wer kennt sich aus mit Hyperaktivität?

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von hotflower 31.01.10 - 12:37 Uhr

Hallo,

wir befürchten im Moment bei unserem kleinen Sohn (gerade 3 geworden), dass er evtl. hyperaktiv sein könnte. Er würde sich am liebsten den ganzen Tag durchgehend mit toben beschäftigen. Wenn wir mit z. B. etwas spielen oder ein Buch ansehen möchten hält er das allerhöchstens 5 bis 10 Minuten aus. Dann wird ihm langweilig und er läuft weg. Wenn sein grosser Bruder (fast 5) in Ruhe auf dem Boden sitzt und z. B. mit seinen Autos spielt muss er auch da zwingend für Unfrieden sorgen. Er nimmt ihm die Autos weg, macht etwas kaputt oder stört ihn. Wir haben nun wirklich Bedenken, dass er evtl. hyperaktiv ist. Doch wie können wir das wirklich erkennen oder feststellen lassen? Zu welchem Arzt geht man denn mit sowas? Wir sind uns einfach unsicher wo hier die Grenze liegt zwischen ganz normalen aktiveren Kindern und Kindern, die hyperaktiv sind. Wieviel Streben nach körperlicher Betätigung und nichts ruhiges machen können sind denn in diesem Alter normal? Bei unserem Grossen war das ganz anders, deswegen können wir das so schlecht vergleichen. Ich hoffe Ihr könnt uns helfen.

Gruß,

hotflower

Beitrag von almut 31.01.10 - 13:40 Uhr

Hallo,

normalerweise wird Hyperaktivität (ADHS) erst mit dem 6. Lebensjahr diagnostiziert. Vorher "braucht" es ja noch keine genaue Diagnose. Es gibt aber eine ganze Reihe Hilfanagebote die man nutzen kann, um sein Kind zu fördern, wenn es sehr unruhig ist und sich konzentrieren kann. (wobei ich 5-10 Minuten bei deinem Kleinen echt in Ordnung finde)

Bei uns heißen die Häuser: Haus für alle, oder Haus früher Hilfen. Nachfragen kann man beim KInderarzt oder bei Ergotherapeuten.

Normal und unnormal gibt es denke ich nicht. Es gibt Kinder die sich nur auspowern und andere die viel ruhig Spielen und wieder andere wechseln Ruhe und Bewegung ab....Mein Großer war auch so ein Wibbel mit Hummeln im HIntern. Keine Minute stillsitzen, vorlesen extrem langweilig, beim Tisch ruhig sitzen- keine Chance. Jetzt ist er 4,1 und liegt Mittags beinahe eine 3/4 Stunde auf dem Boden, spiel mit Autos und Playmobile....ich bin total gerührt.
Die Kleine ist eher beides- mal ruhig- läßt sich gerne vorlesen- mal aktiv...

Ich hoffe, ich konnte dich etwas beruhigen....Mach dir nicht all zu viele Gedanken!

Bianca (Ergotherapeutin)

Beitrag von 3erclan 31.01.10 - 18:53 Uhr

Hallo

finde 5-10 Minuten sschon sehr gut für 3 Jahren.
Meiner wurde diagnostiziert mit gerade 4 jahren.ER bekommt jetzt Ergo und ich habe mich schlau gemacht.

Meiner war aber anders drauf wie deiner.

Kannst ja mal mit dem Kinderarzt drüber reden.

lg