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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von amelie_jane 31.01.10 - 17:26 Uhr

es ist nun über 3 Monate her, da ich meine Tochter in Kurzzeitpflege gegeben habe....

hier meine Story


http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=3&tid=2301545&pid=14646948

nicht alle waren oder sind heute mit mir gleicher Meinung....

wen es intressiert, lest weiter;-)

ich habe meine tochter wöchentlich gesehn, klar hätte ich sie auch 2 mal die woche sehen können, aber es lag mir auch am herzen, wieder ruhe zu finden und mal zu mir zu kommen.

ich muss sagen, als mia von heut auf morgen weg war, das war hart. die erste zeit stnad ich unter schock....

ich habe mich anfang dezember nochmal selber in eine klinik einweisen lassen um auf mit meinen depressionen klar zu kommen und einiges aufzuarbeiten...

ich war 4 dort und mir ging es bereits nach 2 wochen sehr gut. ich wurde anfang januar entlassen und ich fühl mich super.

meine ambulante theapie (mache ich bereits 1xdie woche seit mai 2007) mache ich noch weiter.

ich kann euch sagen, ich bereue niemals mich ans jugendamt gewendet zu haben, ein dickes lob auch an meinen betreuer vom fluchtpunkt (der mir auch ermöglicht hat, da meine tochter am 1.3. in den wunschkindergarten geht:-D) so leicht ist es nämlich nicht einfach so nen platz zu bekommen.

ich danke meiner lieben pflegemutter katja(ok plegemama meiner tochter) sie hat soviel geleistet.

Mia ist ein ruhigeres und viel gelasseneres kind geworden.
sie hat sich um 180 grad geändert, sie fühlt sich da so wohl.

die pfleeltern wohnen nur 15 min mir, haben noch 3 kinder und da besonderes tat mia sehr gut.

es gab nie probleme und wenn ich von meine betreuerin vom JA höre, ach es ist schön mit ihnen zusammen zuarbeiten, das haben wir selten.

mir wurde nie was verboten. es ist einfach eine tolle zusammenarbeit:-)

wir verstehen uns alle suuuuuuuuuuuper.

ab nächste woche beginnt die rückführung, d.h. ich ahbe mia nächste woche 2 mal einen ganzen tag, dann die woche drauf 3 mal, dann schon mit übernachtung und ab dem 1.3. ist sie wieder bei mir;-)

auch wenn es probleme gibt und die werden kommen, ich habe immer einen ansprechpartner und eine ambulante erziehungshilfe die mir ratschläge gibt....

ich bereue nichts und wenn ich mich errinnere wie mia noch vor 3 monaten war#heul

ich freue mich auf einen neuanfang und das ich immer aufs JA, auf den fluchtpunkt zählen kann....

eure überglückliche ivonne#klee



Beitrag von jenny133 31.01.10 - 17:30 Uhr

Hallo Ivonne

ich hab damals deinen Beitrag auch gelesen und beantwortet. Drei Monate ist es schon wieder her? Wahnsinn!

Auf jeden Fall freue ich mich, das es nun wirklich bei euch aufwärts geht!! Und ich wünsche euch auch weiterhin alles gute! #liebdrueck

Ganz liebe Grüße
Melanie mit Nico

Beitrag von mum21 31.01.10 - 17:42 Uhr

Ich habe mir alles durchgelesen und finde es toll das du dich ans JA gewandt hast!

Das tun die wenigsten und sind irgendwann heillos überfordert!

Schön das du deine Kleine bald wieder hast!

Auch an sich muss man denken weil wenn man als Mutter zusammenbricht ist niemandem geholfen.

Ich freue mich soooo für dich!



LG

Beitrag von amelie_jane 31.01.10 - 18:14 Uhr

vielen lieben dank

genau das ist es, nur noch zu funktionieren hilft mama und kind nicht weiter.

das JA war besgeistert wie schön ich wohne:-) und wie schön alles eingerichtet ist.

ich habe meine tochter nie geschlagen aber es war ein reiner ablauf, von aufstehn-essen-kita-spielen...

ich mochte keine berührungen mehr von ihr annehmen, es war einfach alles to much...

heute, einige wochen später, kann ich es genießen, ich liebe es wenn sie mein gesicht streichelt.

ich kann situationen nachvollziehen in denen eltern einfach einen kurzschluss haben. ich wollte hilfe und wollte nur das beste für mia...und klar auch ich hatte angst#zitter

aber diese war unbegründet und jetzt freue ich mich, wieder neu anzufangen#huepf


lg

Beitrag von amelie_jane 31.01.10 - 18:18 Uhr

achja, und was damals das wohungsproblem betraf...

ich brauchte natürlich nicht ausziehen;-)

habe die gesamte miete vom amt bekommen, es war ja berücksichtigt das mia wieder kommt, also ausziehehn für 3-4 monate wäre mal eher unmöglich gewesen.

also alles gut gelaufen, aber auch da, danke ans JA für das schnelle kooperieren mit der Arge....

#blume

Beitrag von mum21 31.01.10 - 18:21 Uhr

Freut mich das zu hören!

Das Jugendamt hat es auch lieber wenn Frauen von selber kommen als wenn man eingreifen muss!

Weil wenn man eingreifen muss sind die wenigsten Mütter bereit zu kooperieren!

Eher die Frauen die auf denen zu gehen bekommen gute und schnelle Hilfe!


LG

Beitrag von kokodak 31.01.10 - 19:03 Uhr

Hi liebe Ivonne,

ich kann mich noch an dich erinnern :-) Es ist echt klasse, dass du an dir gearbeitet hast undes ist super, dass du nicht Angst hst, dir hilfe zu holen.

Ich hoffe nur für dich, dass du auf den Übergang jetz gut vorbereitet bist..Deine tochter ist jetzt klasse, weil du sie nur kurz siehst und sie in ruhe mal leben konnte..

Sie kommt von dieser ruhe in deine ,,unruhe´´ und sie wird (und du auch) damit kämpfen müssen..(ablehung..trotzphasen etc)

ich hoffe, dass dich JA (oder egal wer) in dieser Zeit unterstützt..Die Zeiten werden mit Sicherheit nich rosig sein, du bist aber stark genug !!!!

Wem solle man mehr die Daumen fpr die zukunft halten als dir:

#liebdrueck#blume#klee

Beitrag von 3erclan 31.01.10 - 19:19 Uhr

Hallo Süße!!!!!!!!!!

Ich finde es auch wahnsinnig wie du es geschafft hast!!!!!!!!!!!!!!

Ich freu mich schon wenn wir mal mit den 3 Kinder durch den Tierpark flitzen können.

Du bist eine ganz starke Frau und ich freu mich auf den Tag im Februar.

lg Sa.....

Beitrag von manscho 31.01.10 - 22:16 Uhr

Schön das es Euch beiden wieder gut geht!
Grüße aus München;-)

Beitrag von pipim 31.01.10 - 22:18 Uhr

hallo ivonne,

ich habe deinen artikel damals nicht gelesen, aber jetzt, da ich nur noch selten in urbia unterwegs bin.

ich muss dir sagen: RESPEKT!

was du getan hast, zeugt von so unglaublicher stärke!

auch wenn du jetzt harte zeiten durchmachst, du tust euch beiden gutes damit.

ich bin mehr als beeindruckt, wie viel stärke es braucht um sowas durchzuziehen.

du bist nicht schwach, du warst einfach nur von den umständen ausgelaugt und überfordert. was nach dem was ich gelesen habe zu erwarten war.

ich hoffe, du hast bereits gelernt um hilfe zu bitten und diese auch anzunehmen. denn das wird der knackpunkt in eurem weiteren leben sein. das du es nicht mehr so weit kommen lässt.

sei stolz auf deine schritte, es ist der richtige weg, den du jetzt gehst.

wäre ich in deiner situation, würde ich aber auch überlegen zu deinen eltern zurück zu ziehen.

was vll auch ncoh funktioniert: such dir eine tagesmutti, vll will das die pflegemama machen. die dir die kleine bei bedarf ohne zu zögern abnimmt. so kannst du für deine maus die beste mami der welt sein.

alles gute und ganz liebe grüße

pipim

Beitrag von amelie_jane 01.02.10 - 21:14 Uhr

danke danke danke für eure lieben worte:-)

ich halte euch auf dem laufenden wie es mit uns zweien weitergeht.

in 4 wochen ist sie erstmal wieder bei mir und unterstützung bekomme ich jetzt schon sehr viel vom jugendamt und die nehme ich gerne an...

lg ivonne