Verantwortungsvoller Job & Baby (zum Zweiten)

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von sonnenstern-115 31.01.10 - 17:53 Uhr

Hallo zusammen,

vor einer Weile habe ich schon einmal gefragt, wie ihr euch verhalten würdet. Ich erwarte im Juni mein erstes Kind, habe aber einen verantwortungsvollen Job im Management, an dem ich hänge. Nachdem ich wusste, ich bin schwanger, habe ich mich dazu entschlossen, nach der Geburt auf jeden Fall ein halbes Jahr zu pausieren, weil ich gerne stillen möchte. Danach würde ich gerne wieder halbtags arbeiten. Da mein Partner in seinem Job sehr viel zu Hause ist, kann er mich diesbezüglich gut unterstützen, sodass wir uns die Kinderbetreuung teilen könnten, wenn ich wieder arbeite. Voraussetzung dafür wäre allerdings, dass mein Arbeitgeber ebenso flexibel ist wie wir. Der Schichtplan meines Mannes ist im 3-wöchigem Rhythmus, d.h. in einer Woche könnte ich 3,5 Tage im Büro arbeiten, in der zweiten Woche 2 ganze und zwei halbe Tage und in der dritten Woche einen Tag im Büro (+ Homeoffice an den anderen Tagen).

Zu Beginn meinte mein Chef noch, dass er mich unterstützt, wo es nur geht, damit ich wiederkommen kann und meinen Job behalten kann.

In der vergangenen Woche präsentiert er mir dann einen möglichen Nachfolger, der meinen Job übernehmen könne. Dann könnte ich in Ruhe meine Elternzeit nehmen und müsste mir auch danach keine Gedanken machen bzgl. der Teilzeit. - MEINEN eigentlichen Job wäre ich damit allerdings auch los!!!! Tolle Wurst.

Klar verstehe ich, dass es ihm am wichtigsten ist, dass der Job gemacht wird, aber erst das Gerede von Unterstützung und dann sowas, das fand ich echt unmöglich!

Ganz ehrlich: das hat mich so frustriert, dass ich mir ernsthaft überlege, nicht doch ein ganzes Jahr in Elternzeit zu gehen und danach in Teilzeit zu arbeiten. Ich habe allerdings immer noch Bammel davor, dass mein beruflicher Werdegang dadurch einen solchen Knick bekommt, dass ich das künftig nicht mehr ausbügeln kann. Versteht ihr, was ich meine?

Gibt es hier andere Mütter in verantwortungsvollen Positionen, die ein ganzes Jahr in Elternzeit waren und heute trotzdem wieder einen guten / verantwortungsvollen Job haben? Kann mir irgendwer Mut machen, dass Elternzeit nicht gleich das Aus bedeutet?

Ich bitte an dieser Stelle keine Kommentare zu schreiben, die in die Richtung gehen, dass ich mir hätte früher überlegen sollen, ob ich überhaupt Familie haben möchte oder lieber Karriere machen will. Das hilft mir in der jetzigen Situation überhaupt nicht weiter! Vielen Dank für euer Verständnis.

Liebe Grüße,

der Sonnenstern

Beitrag von mirabelle 31.01.10 - 18:13 Uhr

Na, aus der Sicht Deines Chefs unterstützt er Dich auch:
Du brauchst Dir um Deine Arbeit keine Gedanken mehr zu machen - ein Anderer macht sie.

Wenn Du ein jahr pausierst und dann Teilzeit gehst, ist deine Stellung im Management für alle Zeit dahin. Führungsposition und Teilzeit funzt nicht.

Ich war , als mein 2. Kind geboren wurde, in einer Führungsposition. Ursprünglich war geplant, das ich wieder Vollzeit arbeite und der Vater zu Hause bleibt. Dummerweise haben sich der KV und ich dann im 7. Monat getrennt, weil er fremdgegangen ist und somit war der Rollentausch damit auch hinfällig.

Ich bin dann die ersten 15 Monate zu Haus geblieben - solang reichte das Geld - habe aber in der Zwischenzeit freiberuflich einige Projekte betreut. Für diese Zeit hatte ich dann eine liebe Tagesmutter für beide Kinder. Danach habe ich beide im Ganstagskindergarten untergebracht abgesichert durch die Tagesmutter, wegen der anfallenden Überstunden.

Es war anstrengend bis auf die Knochen, aber es hat funktioiert. Ich habe es so als AE geschafft, keinen Karriereknick in Kauf nehmen zu müssen.

Mit Mann an deiner Seite, gehts auch bei Dir später Vollzeit weiter.

Teilzeit wirst Du Dein restliches Arbeitsleben bereuen, denn Du wirst nie wieder eine adäquate Position inne haben - dafür überwiegen die Vorurteile gegenüber Müttern zu sehr.

m.

Beitrag von bruchetta 31.01.10 - 18:40 Uhr

Ich kann Dir nur von einer Freundin berichten, die einen guten Job bei einer Krankenkasse hat.
Sie hat 2 Kinder und ist jeweils nach dem Mutterschutz (7 oder 8 Wochen nach der Geburt) wieder voll arbeiten gegangen.
Den ersten hat ihre Mutter noch tagsüber betreut, seit der Zweite da ist, haben sie jedes Jahr ein neues Au pair.
Mein Ding wäre so etwas überhaupt nicht, aber das muß ja jeder selbst wissen.

Beitrag von sonnenstern-115 31.01.10 - 18:52 Uhr

Liebe Bruchetta, liebe Mirabelle,

vielen Dank für deine Antwort.
Die anderen Frauen in verantwortungsvollen Positionen in unserer Firma haben entweder keine Kinder oder aber sie haben ebenfalls Aupairs. Mein Ding ist das aber auch nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, mein Baby in den Händen einer Jugendlichen zu lassen.

Gleich wieder Vollzeit zu arbeiten kommt für mich auch nicht in Frage, das halbe Jahr "Auszeit" während der Stillphase ist sozusagen schon fix. Jetzt geht's nur noch drum, ob ich nach dem halben Jahr wieder einsteige in Teilzeit (nach dem ersten Lebensjahr meines Kindes würde ich gerne wieder Vollzeit arbeiten) oder ob ich ein ganzes Jahr pausiere und danach wieder voll einsteige. Ab dem ersten Lebensjahr streben wir auf jeden Fall eine Fremdbetreuung für das Kind an, damit ich wieder voll einsteigen kann.

Es ist schon schade, dass man sich als Frau solche Gedanken machen muss. Naja, mal sehen, wie das weitergeht....

Euch nochmals lieben Dank für eure Antworten.

Viele Grüße vom Sonnenstern

Beitrag von milain 31.01.10 - 20:43 Uhr

Also über so Frauen wie bei deiner Freundin, frag ich mich eher, warum überhaupt Kinder angeschafft wurden? Wenn die betreung dann andere übernehmen müssen???

Sorry aber das kann ich überhaupt nich nachvollziehen. Ich habe auch zwei kinder, und gerade das erste Jahr ist der wertvollste eines Kindes. Wenn sie nach 8 Wochen wieder Vollzeit arbeiten geht, wird sie ihre Kinder ja gernich richtig kennenlernen.

Aber wie du sagst, muss jeder selber wissen.

Beitrag von bruchetta 31.01.10 - 18:45 Uhr

Ach so, was mir noch einfällt, mein Onkel und meine Tante waren beide gut dotierte Doktoren bei Bayer.
Ihr Sohn (mein Cousin) ist sprichwörtlich bei einer Tagesmutter aufgewachsen.
Anders geht es wohl nicht, entweder, Du machst den Job recht kurzfristig nach der Geburt weiter und suchst Dir jemanden, der Dein Kind an Deiner Stelle betreut, oder Du wirst wohl einen anderen Posten in Teilzeit bekommen.

Beitrag von bleathel 31.01.10 - 19:53 Uhr

Hallo!

Große Hoffnungen kann ich dir nicht machen. Ich bin zwar karrieretechnisch ganz gut dabei, ABER:
Ich bin bei beiden Kindern direkt nach dem Mutterschutz bzw. nach 2 Monaten Elternezeit wieder arbeiten gegangen. Gestillt habe ich trotzdem jeweils 1 Jahr, davon 7-8 Monate voll, Milchpumpe sei Dank ;-)

Bei mir ist mein Mann mit den Kindern ganz zu Hause, das nimmt den Stress natürlich etwas raus, obwohl es auch anstrengend war und ist. Nachts stillen, dann früh raus und ins Büro #gaehn

Ich kenne jedenfalls keine Mutter, die in Teilzeit die Karrierleiter erklimmt, oft fehlt es aber natürlich auch am Willen. Die Widerstände in der Arbeitswelt sind aber auch groß. Es ist ein Teufelskreis. Vielleicht wird das ja in 10 Jahren besser, dann würde ich vielleicht sogar noch ein Kind bekommen. Les mal die Zeit von dieser Woche, da steht viel wahres drin.

gruss
Julia

Beitrag von schwarzbaer 31.01.10 - 20:07 Uhr

ich bin mit 2 kleinen Kindern (6 und 3) im Management tätig. Den Job habe ich nur behalten, weil ich direkt nach dem Mutterschutz weitergearbeitet habe - und ich hatte das Glück, 1 Jahr Teilzeit arbeiten zu können ohne den Job zu verlieren.

Wenn Du ein halbes Jahr aussteigst und danach Teilzeit arbeitest ist dein Job weg und du wirst den Karrierepfad so schnell nicht wieder finden - das ist jedenfalls die Erfahrung meiner Freundinnen, die so eine Lösung versucht haben.

Gruß, schwarzbaer

Beitrag von manavgat 31.01.10 - 20:31 Uhr

Ich würde an Deiner Stelle eine gute Tagesmutter nehmen und mich nicht von meinem Job vertreiben lassen. Du hast als stillende Mutter ein Recht auf zusätzliche Pausen!

Gruß und alles Gute

Manavgat

Beitrag von zwillinge2005 31.01.10 - 20:38 Uhr

Hallo "sonnenstern",

willst Du Deine Karriere wirklich vorantreiben solltest Du nach dem Mutterschutz plus evtl Urlaub wieder Vollzeit ran.

Egal was Du machst - halbes Jahr EZ oder TZ - Deine Karriere hat einen dicken Knick.

Ich habe mich für Elternzeit und dann TZ entschieden - aber die "Karriere" ist dahin.

Ich arbeite immer noch beim gleichen AG - aber mit weniger Stunden, weniger Verantwortung und weniger Stress - ist auch o.k., da bei Und nach den Zwillingen Kind Nr. 3 unterwegs ist.

Freundinnen, die Ihre Karriere weiter verfolgt haben, haben alle nach dem Mutterschutz wieder Vollzeit weitergearbeitet. Und den Kindern gehts ganauso gut!!!!!

Aber beides geht nicht - Kind selber betreuen plus Karriere.

LG, Andrea

Beitrag von myimmortal1977 31.01.10 - 21:11 Uhr

Ein Job im Management und Teilzeitarbeit beißt sich aber wirklich.

Keine Firma kann sich einen Chef erlauben, der nur halb zur Verfügung steht. Solche Jobs sind für ganz oder gar nicht. Das ist die Verantwortung, die Du der Firma gegenüber trägst.

Alles Gute, Janette

Beitrag von luka22 31.01.10 - 21:33 Uhr

Ja, ja soviel zum Thema Gleichberechtigung von Mann und Frau! Am Schluss ist doch meist die Frau die Gelackmeierte, wenn sie versucht Job und Kind eingermaßen unter einen Hut zu bringen.
Meine Freundin hat direkt nach ihrem Studium (als Beste des Jahrgangs) in einer mittelgroßen Firma angefangen und sich in 10 Jahren richtig hochgearbeitet. Sie hat ihren Bereich komplett in Eigenregie aufgebaut. Als sie mit Zwillingen schwanger wurde, präsentierte man ihr ziemlich schnell den Nachfolger...damit sie ihn noch gut einarbeiten kann.
Trotz, dass sie sich über ihre Kinder freut, ist das natürlich schon ein herber Schlag. Sie möchte nach einem Jahr wieder Halbzeit arbeiten - dann wahrscheinlich als normale Sachbearbeiterin. Es ist schon unbefriedigend!

Beitrag von petunia72 01.02.10 - 02:39 Uhr

Warum ist das jetzt ein Problem der Gleichberechtigung?

Ein Mann der wegen seines Kindes nur Teilzeit arbeiten will kann seine Karriere doch auch knicken.
Das Problem ist doch, dass es Positionen gibt die es einfach nicht erlauben, eine zeitlang nur mit halber Kraft zu fahren, egal ob man Mann oder Frau ist.

Mit Gleichberechtigung hat das meiner Meinung nach nichts zu tun.

Ich sehe eher in Deinem Posting die Grundhaltung hervorblitzen, dass anscheinend die Frau es schaffen muss Kind und Karriere unter einen Hut zu bringen und das doch am Besten mit Unterstützung der Firma.
Der Mann und Vater des Kindes schient dabei für Dich keine Rolle zu spielen.

Aber da beginnt doch wohl die Gleichberechtigung, dass beide die gleiche Verantwortung für das Kind übernehmen.

LG Tina

Beitrag von manavgat 01.02.10 - 07:47 Uhr

Das Problem ist doch, dass es Positionen gibt die es einfach nicht erlauben, eine zeitlang nur mit halber Kraft zu fahren, egal ob man Mann oder Frau ist.


Blödsinn!

Jeder Job kann Teilzeit gemacht werden, wenn dann eine 2te Kraft eingestellt wird und vernünftig zusammengearbeitet wird.

Gruß

Manavgat

Beitrag von petunia72 01.02.10 - 08:19 Uhr

Liebe Manavgat,

ich habe hier gelesen, wie du rumzickst, weil Du der Meinung bist das bestimmte Personen Dir hier nicht zu antworten haben.

Und ich bin es jetzt leid immer solche "Blödsinn" oder ähnliche Kommentare zu ernten, wenn Du anderer Meinung bist und bitte Dich daher jetzt mich damit zu verschonen und bitte nicht mehr zu antworten.

Ich weiss nicht warum Du meinst dermaßen unverschämt mit einem umgehen zu dürfen.

LG Tina

Da bin ich ja mal gespannt, ob Du akzeptieren kannst, was Du von anderen forderst.

Beitrag von manavgat 01.02.10 - 08:59 Uhr

Tina,

es ist Blödsinn und dann kann es auch so genannt werden.

Wer bestimmt, dass eine Arbeit in 40 Stunden oder 60 oder 20 in der Woche gemacht wird?

Das ist doch völlig willkürlich. Im übrige habe ich kein Verständnis für Leute, die fatalistisch jedes Argument schlucken ohne sich mal zu überlegen, was man anders organisieren könnte.

Gruß

Manavgat

Beitrag von petunia72 01.02.10 - 09:10 Uhr

:-)

gelle, ist nicht so einfach einfach mal die Klappe zu halten, wenn man unerwünscht ist!


Und wenn Du mal genauer lesen würdest habe ich nicht gesagt, dass ich es richtig finde, dass von Arbeitnehmer immer 200% Einsatz gefordert wird, dutzende Überstunden und ständige Präsenz für die Firma.
Ich stelle nur dar, wie die Realität aussieht, nicht wie man es besser machen könnte.

Daher beziehe ich den letzten Satz auch nicht auf mich, besonders da Du es ja per se nicht schaffst ein normales Sozialverhalten bzw. Diskussionsverhalten an den Tag zu legen.

Tina

Beitrag von manavgat 01.02.10 - 09:13 Uhr

gelle, ist nicht so einfach einfach mal die Klappe zu halten, wenn man unerwünscht ist!

Leider verstehe ich Deinen Satz nicht!

Wer ist man?

Manavgat

Beitrag von petunia72 01.02.10 - 09:32 Uhr

"Und ich bin es jetzt leid immer solche "Blödsinn" oder ähnliche Kommentare zu ernten, wenn Du anderer Meinung bist und bitte Dich daher jetzt mich damit zu verschonen und bitte nicht mehr zu antworten."

Was ist denn daran nicht zu verstehen?

Wen meine ich denn dann wohl mit man?

Oder geht Dein Gleichstellungswahn (Ärztin, Anwältin und dergleichen) so weit, dass ich jetzt schon schreiben muss:


"....wenn frau unerwünscht ist"?

Tina

Beitrag von jacky 01.02.10 - 09:42 Uhr

Warte erstmal ab, bis das Baby da ist. Ich bin sicher, dass du dann froh bist, erstmal nur Teilzeit zu arbeiten. Du ahnst ja gar nicht, was auf dich zukommt. Durchwachte Nächte, Geschrei, Krankheiten, Zähne usw. Meiner Meinung nach lässt sich das nicht so gut mit einem Vollzeit-Managerjob vereinbaren! Ich würde 3 Jahre Elternzeit beantragen. Du darfst ja bis zu 30 Std. die Woche arbeiten, im 2. Jahr sogar anrechnungsfrei. Genieße die Zeit mit deinem Kind. Mach dir nicht so viele Sorgen. Es kommt eh alles anders als man ursprünglich denkt! Du hast ja nach Elternzeit Anrecht auf deinen alten Job. Und wenn das Kind mal 2 oder 3 ist, kannst du auch viel besser wieder voll arbeiten!

Habe während der Elternzeit meinen Fachwirt gemacht. Dennoch zieht es mich eher zu meinem Kind als zur Karriere ;-)

Beitrag von nele27 01.02.10 - 09:57 Uhr

Hi,

ich habe Dir damals geschrieben zu dem Problem...

mit der Situation heute würde ich sagen: Nimm ein Jahr Elternzeit und gehe dann wieder Vollzeit arbeiten!
Mit TZ bist Du eine halbe Portion und wirst wahrscheinlich irgendwo auf dem Abstellgleis enden.
Vll kann Dein Mann im 2. Jahr kürzer treten? Dann hättest Du einen guten Einstieg.

Dass Kinder nicht in das Schema "guter" Jobs passen ist leider ein gesellschaftliches Problem. Man geht immer noch davon aus, dass Männer diese Jobs machen und eine Hausfrau zu Hause haben.
Da muss noch viel getan werden und es bedarf einiger Vorreiter, bis in den Köpfen drin ist, dass zB auch 2 50%-Abteilungsleiter eine Stelle besetzen können. Dass man auch im Home Office Qualitätsarbeit abliefern kann. Dass Kindererziehung partnerschaftlich geteilt werden sollte und nicht automatisch die Frau zuständig ist. Und und und ...

Die Revolution werden wir aber dieses Jahr nicht mehr schaffen ;-)

Daher mein Rat nach der EZ Vollzeit einzusteigen. Und falls man Dich wirklich auf ne doofe Stelle setzt, wirst Du sicher etwas neues finden, wenn Du hoch qualifiziert bist. Klette Dich nicht an EINE Firma und mache nicht Dein ganzes Privatleben davon abhängig!

Ich habe mit 10 Monate altem Baby im Lebenslauf eine gut bezahlte Vollzeitstelle bekommen - das schaffst Du auch!!!!!

Wichtig ist halt, dass Du die alte Stelle erstmal antrittst und Dich aus der Vollzeit heraus bewirbst. Das ist besser als aus der EZ heraus, denn so weiß der AG schon mal, dass Du in der Lage bist mit Kind zu arbeiten.

Schreib mich gern an, wenn Du Rat brauchst!

LG, Nele

Beitrag von ayshe 01.02.10 - 10:00 Uhr

hallo,


ja, es ist blöd, daß frau gezwungen ist, überhaupt schon die familienplanung+job so krass zu überdenken :-(


und wie man sieht, kann man sich nie auf aussagen eines chefs verlassen.
dazu gab es hier leider auch schon andere beispiele.


erfahrungen kann ich dir jetzt nicht bieten,
nur berichten,
daß das stillen auch trotz vollzeitjob klappen kann.
so habe ich es nämlich gemacht.
5 monate nach geburt war ich wieder vollzeit los,
meine tochter dann erstmal mit meinem mann zuhause.

aber deiner arbeitet ja auch, nicht wahr?
ich weiß nicht, ob es dann bei euch überhaupt ginge.


aber ich verstehe auch nicht, warum dein chef nicht den job für eine zeitlang teilen will:
du die eine hälfte oder anteil,
ein anderer den anderen anteil. :-(