frage wegen patenschaft

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von balie1705 31.01.10 - 18:29 Uhr

hallihallo! sagt mal: wie ist das mit den pateneltern und der kirche?

ich weiß, dass beide christlichen glauben haben müssen. bei uns wäre ein pate katholisch und ein pate evangelisch. das kind würde evangelisch getauft. von daher passt es ja.

aber: der evangelische pate ist nicht mehr in der kirche, von der katholischen patin weiß ich es grad garnicht.

reicht also nur alleine der christliche glaube, oder muss man noch in der kirche sein??

lg, balie

Beitrag von inoola 31.01.10 - 18:34 Uhr

ich bin mir sicher, das man in der kirche sein MUSS um pate zu werden.
meine große schwester ist deshalb nicht mehr in der auswahl liste.

lg inoo

Beitrag von lachiara 31.01.10 - 19:27 Uhr

Stimmt so nicht ganz.... unsere Kinder sind katholisch getauft und haben jeweils mindestens einen "aktiven" katholischen Paten, allerdings haben alle auch evangelische Paten und unser Ältester hat einen "seit langem ausgetretenen" Paten, der mit Kirche nichts am Hut hat - als Pate jedoch (fast) unschlagbar ist ;-). Das war kein Problem, da mindestens ein Pate Kirchenmitglied ist.

Liebe Grüße...

Beitrag von balie1705 31.01.10 - 18:39 Uhr

mh, ich dachte es ginge z. b. auch, wenn nur einer in der kirche ist und der andere ist dann halt nur halb offiziell pate, also wisst ihr was ich meine...ach mannooo... das ist doch doof. dann sind schon beide christlichen glaubens und nur weil man keine steuern zahlt gehts dann nicht?

wir haben auch nen sehr modernen und jungen pfarrer... vielleicht ist der ja locker und kann das selbst entscheiden??

Beitrag von jule.80 31.01.10 - 18:50 Uhr

Nein dass kann er leider nicht selbst entscheiden. Beide Paten müssen! in der Kirche sein, da der Sinn und Zweck einer Patenschaft ist, das Kind im christlichen Glauben zu erziehen. Die Paten sind somit die "christlichen Eltern" und müssen leider auch beide!!! in der Kirche sein.

Beitrag von balie1705 31.01.10 - 19:03 Uhr

danke für die infos. hab im internet in anderen foren gelesen, dass es letztlich vom pfarrer abhängt ob der damit klarkommt. ich meine, einer der pateneltern lebt auch wirklich sehr gläubig und betet jeden tag und so und ist halt nur kein mitglied. er ist auf jeden fall gläubiger als ich, die noch in der kirche ist :-D

naja, mal schauen. aber ehrlich gesagt brauch sich so die kirche auch nicht wundern, wenn gerade junge leute nicht mehr kommen.... mh, ärgert mich grad #aerger

Beitrag von jule.80 31.01.10 - 19:09 Uhr

Ich verstehe deinen Unmut, ich selbst bin katholisch, da geht alles sogar noch antiquierter zu. Das Problem was ich sehe ist, dass ausgerechnet der Pate nicht mehr in der Kirche ist, der die Konvession eueres Kindes inne hat. Aber ruf doch morgen mal bei euerem Pfarrer an und erkläre die Situation.

ich wünsche dir viel Glück

Beitrag von balie1705 31.01.10 - 19:12 Uhr

ja werde ich machen. naja, hat ja auch noch etwas zeit. wird schon werden... #pro

Beitrag von lachiara 31.01.10 - 19:29 Uhr

Stimmt so nicht ganz.... unsere Kinder sind katholisch getauft und haben jeweils mindestens einen "aktiven" katholischen Paten, allerdings haben alle auch evangelische Paten und unser Ältester hat einen "seit langem ausgetretenen" Paten, der mit Kirche nichts am Hut hat - als Pate jedoch (fast) unschlagbar ist . Das war kein Problem, da mindestens ein Pate Kirchenmitglied ist.

Liebe Grüße... ach übrigens, ich selbst bin katholische Patentante eines Protestanten... ;-)

Beitrag von ryja 31.01.10 - 19:08 Uhr

So weit ich weiß, müssen die Paten in der Kirche sein und zwar in der entsprechend katholischen ODER evangelischen.
Man kann ein Kind nicht evangelisch taufen lassen und es hat einen katholischen Paten. Dann ist das zumindest kein "offizieller".
Ich hätte das nämlich gerne bei meinem ersten kind gehabt.

Beitrag von balie1705 31.01.10 - 19:10 Uhr

ja, der katholische pate wäre dann "nur" taufzeuge, aber das ist ok. wir würden halt trotzdem pate sagen.... :-D

Beitrag von jule.80 31.01.10 - 19:15 Uhr

Dein "Taufzeuge" wird aber dennoch in der Taufurkunde unter Paten eingetragen, also so what. Halt mich mal auf dem laufenden was aus der Geschichte geworden ist...

Beitrag von balie1705 31.01.10 - 19:18 Uhr

wir können uns ja mal adden... sonst vergess ich das :-p

Beitrag von lachiara 31.01.10 - 19:31 Uhr

Stimmt so nicht ganz.... unsere Kinder sind katholisch getauft und haben jeweils mindestens einen "aktiven" katholischen Paten, allerdings haben alle auch evangelische Paten und unser Ältester hat einen "seit langem ausgetretenen" Paten, der mit Kirche nichts am Hut hat - als Pate jedoch (fast) unschlagbar ist . Das war kein Problem, da mindestens ein Pate Kirchenmitglied ist.

Liebe Grüße... ach übrigens, ich selbst bin katholische Patentante eines Protestanten...

Beitrag von josy 31.01.10 - 19:48 Uhr

Hallo,

bei uns war es genau das gleiche Problem.

Und die Pfarrerin sagte, dass die Taufe ja etwas kirchliches ist, und der Pate die Verantwortung übernimmt, sich dem Kind anzunehmen, sollte den Eltern etwas passieren und es weiter im Glauben zu erziehen.

Und jemand der sich Gott entsagt hat, kann diese Verantwortung ja schlecht übernehmen!

Irgendwie einleuchtend!

Wir haben es nun so geregelt, dass meine Stiefmutter offiziel in der Kirche die Patin war, aber für und unsere Maus ist es nun eigentlich die Person, die wir uns gewünscht haben.
Das ganze ist ja ohnehin nichts, was vorm Staat gewicht hätte, wenn wirklich etwas passiert - dann bekommen ja meist die Großeltern das Sorgerecht!

Lieben Gruß
Josy

Beitrag von balie1705 31.01.10 - 22:16 Uhr

ja das stimmt schon, also das mit dem erziehen nach christlichem glauben. aber wie gesagt: der eine pate, der ausgetreten ist, ist gläubiger als viele anderen. ich denke einfach, man kann auch christlich erziehen, wenn man nicht in der kirche ist. aber die kirche sieht das natürlich anders :-) was solls? wozu aufregen, wenn mans eh nicht ändern kann #cool