Vormund im Todesfall?

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Beitrag von lewie 31.01.10 - 21:49 Uhr

Mal eine Frage, die man gerne verdrängt: Mein Mann und ich haben heute überlegt, was mit unserem Sohn passiert, falls wir beide sterben sollten. Es sollte wohl offiziell ein Vormund von uns benannt werden, wenn dieser Fall eintritt, oder?! Wie habt ihr das geregelt?
Wir haben an meine Mama gedacht - die ist nun aber "schon" 54 und dann ist die Frage ob es nicht Sinn macht, wen jüngeres auszuwählen (grad, weil ja auch noch weitere Kinder geplant sind)? Andererseits haben wir beide nach einigem Überlegen niemanden gefunden, dem wir unser Kind/unsere Kinder anvertrauen würden....
Würde mich über Antworten freuen :-)
Danke, Lena

Beitrag von breeze86 31.01.10 - 21:57 Uhr

Bei uns ist es meine Mama (55 Jahre alt). Und sie übergibt es im Todesfall dann unseren besten Freunden. Also wenns hart auf hart kommt (was keiner hoffen wil... ;-) ) Wir haben meine Mama gewählt, weil wir ihr am meisten vertrauen. Unsere besten Freunde, die auch Nicos Paten sind, sind gard zum 2. Kind schwanger und fallen deswegen als 1. Vormund aus. Bei meiner Mama weiß ich auch zu 100% das Nico dann alle Leute die er kennt weiter sehen könnte, wenn es gewünscht wird. Also auch die Familie meines Partners und unsere Freunde, dass war uns wichtig.

Glg, Vici

Beitrag von lewie 31.01.10 - 21:59 Uhr

Habt ihr das notariell oder auf eine andere schriftliche Weise festgehalten? Habe Sorge, dass es evtl. Streit zwischen den Omas und Opas geben könnte á la "Wir wollen aber das Kind!"......

Beitrag von breeze86 01.02.10 - 07:48 Uhr

Ja wir waren beim Notar. Ich hab aber keine Ahnung ob das in Österreich und Deutschland gleich abläuft. #kratz

Glg, breeze

Beitrag von vanny1980 31.01.10 - 21:59 Uhr

hmm, dieses thema verdrängt man wirklich gerne, und ich gebe zu, wir haben uns auch nicht damit befasst-obwohl es wirklich wichtig ist, aber ich denke, wenn man gar nichts festlegt, kommen sie erst mal zu den engsten verwandten (sprich mama/papa...)

würde mich auch interessieren, ob da jemand was richtig notariell geregelt hat!

LG Vanessa

P.S: Ich habe gerade in deiner visitenkarte "spioniert", dein sohn und meiner haben exakt die gleichen traummaße bei der geburt gehabt, 55cm, 4040 gramm :-)

Beitrag von lewie 31.01.10 - 22:01 Uhr

Echt? Das ist ja stark :-) Das können doch nur Traummänner werden!!!!!!!!!!!!!! :-D

Beitrag von vanny1980 31.01.10 - 22:04 Uhr

na aber hallo.... :-)

ihr hattet doch bestimmt auch einen KU von 36cm? ooooder? ;-)

Beitrag von lewie 31.01.10 - 22:09 Uhr

Nee 35,5cm #schmoll Aber der Kopf war sooo verformt - normal wären es bestimmt auch 36cm gewesen ;-)

Beitrag von nami8277 31.01.10 - 22:03 Uhr

ich hab das alleinige sorgerecht, wenn mir was passiert möchte ich das unser sohn zu meiner schwester kommt. wo muss ich das denn regeln?
mein freund könnte sich schlecht um unseren sohn kümmern, es sei denn er würde aufhören zu arbeiten.
er möchte ihm aber was bieten können

Beitrag von emilylucy05 31.01.10 - 22:12 Uhr

Hallo!

Da ich schon öfter gelesen habe das das Jugendamt entscheidet möchte ich gern beim Notar das schriftlich festhalten was mit unseren beiden Kindern dann wird. Wir haben uns für meinen Bruder entschieden.

LG emilylucy

Beitrag von lewie 31.01.10 - 22:36 Uhr

Ich habe grad noch mal gegoogelt und folgende Info gefunden:

"...Auch wenn man es per Notar festlegt ist es nur eine Empfehlung..
Letztlich entscheidet das gericht und das Jugendamt..."

#aerger Klasse, wozu macht man das dann überhaupt? Grrrr...

Beitrag von vanny1980 31.01.10 - 22:39 Uhr

prima, dass die wissen, wer für unsere kinder gut ist und die eltern nur "empfehlen" dürfen ##kontra

Beitrag von kokodak 01.02.10 - 01:22 Uhr

hi ihr lieben, mein studium ist zwar shocn bisl her...damals stand aber im Gesetz, dass es das Gericht macht...aber der mutmaßliche Wille der Eltern soll dabei berücksichtigt werden..

d.h. irgendwo festlegen auf jeden Fall...am Ende leigt das aber in fremden Händen..

Lg Kokodak

Beitrag von -rainbow- 01.02.10 - 07:25 Uhr

ja darüber sollte man sich gedanken machen. obwohl, im ernstfall, hmm..... kommt eh alles anders als man denkt.....bzw man sich vorgenommen hat.

Beitrag von keks9 01.02.10 - 09:03 Uhr

das haben sich mein MAnn und ich oft gefragt was dann wäre.

Wir haben 3 Kinder.
der große könnte ja dann schon für sich sprechen und sich evt *wehren*
aber die 2 KLeinen????? wir haben keinen. Niemanden und nichts:-(

Sicher kämen sie ins Heim:-(

Aber das beide elternteile auf einmal sterben ist ja sehr unwahrscheinlich. Ausser natürlich bei nem Unfall.

D.h. aufpassen aufpassen und nochmals aufpassen !!!!

aber schnell kanns gehen....

Hoffen wir das Beste !

Beitrag von marlene75 01.02.10 - 10:05 Uhr

Also wir haben das für unseren Sohn (und mögliche weiter Kinder) notariell festgelegt - ich finde, sich auch über den Tod hinaus um das Wohl meines Kindes zu kümmern, als selbstverständliche Verantwortung.
Zwei eng befreundete Paare (beide mir kindern) werden (dann wohl in Absprache mit einem gericht) entscheiden, wo unser Sohn am Besten aufgehoben sein wird. Wir haben zwei Paare genommen, da im ZWeifel ja ein paar durch krankheit, Scheidung etc. sich nicht in der Lage sehen kann ein Kind, das gerade seine Eltern verloren hat - auf zu nehmen.
Wir hoffen sehr, dass wir damir die Beste Entscheidung getroffen haben.
Alles Gute
Marlene

Die aber nicht vor hat diesen Fall eintreten zu lassen:-p

Beitrag von clana 01.02.10 - 10:08 Uhr

Darüber hab ich auch schon oft nachgedacht, aber mein Mann will davon nichts wissen. Aber ich wüsste auch gar nicht wem ich mein Kind anvertrauen würde. Seine Eltern auf keinen Fall, sie sind beide über 60 und wollen irgendwannn nach Italien zurück in ihr Dorf am Ende der Welt, außerdem hat meine Schwiegermutter Depressionen. Meine Mama kommt auch nicht in Frage, da sie mit ihrem Freund zusammen wohnt der ganz schön agressiev ist. Oh man ich kann nur hoffen das nie was passiert und wenn dann nur einem von uns beiden.
LG Clana