Ein schöner GEdanke zu heiklen Thema

Archiv des urbia-Forums Ungeplant schwanger.

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Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von nursoeben 31.01.10 - 23:43 Uhr

Da ich mit 17 auch einen SS Abbruch machen liess (und ja ich bereue ihn immer noch), habe ich dass hier für euch gefunden.

Das ist für alle die sich für eine Abtreibung entschieden haben,habe ich bei Wiki gefunden:

In einigen an Seelenwanderung glaubenden Naturvölkern wird ein Schwangerschaftsabbruch nicht als Tötung angesehen, sondern als Angebot an das Kind, zu einem besser geeigneten Zeitpunkt wiederzukehren.

Beitrag von ich denke anders 01.02.10 - 09:02 Uhr

hey, das ist zwar süß aber ich glaube so einfach ist das nicht.
Eine Seele sucht sich den Zeitpunkt aus wann sie geboren werden will. Die umstände die für uns total schlimm erscheinen, sind für die seele genau richtig. Denn jeder von uns kommt auf die Erde um etwas zu lernen.
In Armen Familien geboren zu werden hat genau so einen Sinn wie in eine reiche geboren zu werden. Gesund oder Krank...jede seele weis was sie auf sich nimmt und tut das mit ihrem wissen genau aus diesem leben das lernen zu können was es noch braucht.
Wenn wir eine seele zurückschicken nehmen wir ihr die chance, in genau die situation geboren zu werden die für sie gerade so perfekt war.
wir wissen nicht welcher Zeitpunkt besser wäre für eine seele das weis nur sie alleine.
Aber nicht nur eine seele kann lernen sonder auch die eltern, aus den erfahrungen die sie machen ect.

Die seele kommt nur dann zu einem zurück wenn die umstände immer noch die selben sind, haben die sich verändert macht es für sie kaum einen sinn und sie wird vielleicht wieder jahre warten müssen bis solch eine situation für sie wieder da ist.

so denke ich das

Beitrag von sonneblume5 01.02.10 - 10:34 Uhr

Sorry, aber ein einmal gezeugtes Kind, das getötet wird, kommt nicht wieder, denn jedes Kind ist einzigartig.
Und die Seele geht weg, in den Himmel und kommt nicht wieder.

Toll zurechtgelegt.

Beitrag von mvtue 01.02.10 - 10:37 Uhr

das glaubst du!

hast du dir also schön zurechtgelegt!!!

Beitrag von hippogreif 01.02.10 - 17:39 Uhr

Zitat: Und die Seele geht weg, in den Himmel und kommt nicht wieder.

Aha, und das hast Du wohl auch bei wikipedia gelesen????

Beitrag von mvtue 01.02.10 - 10:40 Uhr

hallo!

ich nenne es "return to sender"...man kann nicht immer im leben die aufgabe übernehmen, für ein kind zu sorgen.

da ist es besser, das kind in die hände dessen zurückzugeben, der es geschickt hat, als es später nicht lieben zu können und dem kind ein leben lang seelische qualen anzutun.

und ja: ich bin für schwangerschaftsabbrüche, ich hab schon zu viele ungeliebte und ungewollte kinder und erwachsene betreut.

viele von den erwachsenen haben oft gesagt, sie wären lieber abgetrieben worden, als so ungeliebt aufwachsen zu müssen. die seelischen qualen von diesen menschen sind unglaublich groß...

aber dazu müsste man erstmal über den tellerrand hinausblicken.

lg und schöner text!

Beitrag von feelyna 01.02.10 - 13:22 Uhr

Du bist ganz schön streng.

Aber woher willst Du wissen woher diese Seelen kommen? Wenn Du schreibst
***da ist es besser, das kind in die hände dessen zurückzugeben, der es geschickt hat****
was ist wenn diese Seele es vielleicht selber so wollte? So geboren werden? Vielleicht wurde sie gar nicht geschickt?
Vielleicht sind wir ja gar nicht in der Lage über den Tellerrand zu blicken weil uns die fähigkeit fehlt einige Dinge zu begreifen die uns so unwirklich vorkommen?

Und wir die Seelen es im schleier des Lebens nur nicht mehr wisse weil wir uns von alldem anderen ablenken lassen?

Wenn etwas schlimmes passiert - das sollte man mal beobachten- passiert auch immer etwas gutes. Und manchmal sollte man sich fragen- wäre dieses gute auch passiert wenn das schlimme nicht gewesen wäre???

Und vielleicht sind schlimme Dinge im Leben dafür da- uns klar zumachen was wirklich zählt, worauf es wirklich ankommt?
Und wenn Sie diesen Zweck erfüllen...wenn auch nur einer zurück findet zum richtigen Weg...dann war das schlimme ja gar nicht mehr so schlimm oder?

Lg

Beitrag von mvtue 01.02.10 - 13:32 Uhr

wieso streng?

nur weil ich denke, dass es besser ist, einem ungeliebten-oder deutlich ausgedrückt: einem gehassten kind ein lebenslanges leid zu ersparen?

was passiert diesen kindern in ihrer kindheit und jugend gutes, wenn es jeden tag erfahren muss, dass es gehasst wird, nicht gewollt wird, abgelehnt wird?

ICH glaube daran, dass es jemanden gibt, der uns die kinder schickt. nenne es gott, allah, jehova, buddah oder sonst wie. wenn ich dieses leben aber nicht annehmen kann, dann wird mich niemand dafür in die hölle schicken.
ICH muss mich irgendwann rechtfertigen, nicht vor dir und nicht vor irgendwem, sondern vor dem, der uns das leben schenkt. und wenn ich dann sagen kann, dass ich so fair war, das leben nicht anzunehmen, bevor ich es ein leben lang quäle, wird es der/die/das so akzeptieren.

das glaube ich.

aus deinem schlimm oder nicht schlimm wirrwarr werde ich leider nicht so ganz schlau, kann aber daran liegen, dass ich saumüde bin...;-)

lg

Beitrag von s.cheri. 01.02.10 - 13:36 Uhr

kann ich so unterschreiben.

Beitrag von mvtue 01.02.10 - 14:17 Uhr

#danke

Beitrag von sonneblume5 01.02.10 - 15:59 Uhr

So etwas Dummes sagt nur jemand, der noch nicht abgetrieben wurde.
Gemeint ist wohl eher, es wäre besser, man wäre gar nicht erst gezeugt worden und das ist etwas ganz anders.

Back to sender? ABer leider nicht heil und unversehrt, sondern zerfetzt oder zerstückelt getötet. DAs ist die Wahrheit, die keiner hören will.

Leider können uns die abgetriebenen Kinder nicht sagen, wie es so war und ob sie lieber geboren worden wären.

Beitrag von hippogreif 01.02.10 - 17:33 Uhr

Aber die Kinder, die von ihren eigenen Eltern bewußtlos geschlagen, gedemütigt und vergewaltigt werden, die können sprechen.

Beitrag von sonneblume5 01.02.10 - 19:02 Uhr

Ja, ich weiss, aber sicher würden sie, wenn überhaupt , auch sagen: Besser , ichwäre nicht gezeugt worden, als : besser, ich wäre vor der Geburt getötet worden.

Außerdem denke ich, dass sich solche Eltern, die ihre Kinder derart mies behandeln, mit dem Thema SS und Kinder gar nicht bewusst auseinandergesetzt haben.
Also wären diese Kinder auch nicht abgetrieben worden.

Jedes Kind, das so mies behandelt wird, tut mir unendlich leid. Da muss das Umfeld etwas dagegen tun: Anzeige/Meldung beim JA usw.
Aber da will man sich ja nicht einmischen...oder doch?

Beitrag von mvtue 01.02.10 - 19:48 Uhr

sie HABEN es gesagt, zu mir, meinen kollegen.

nicht sie WÜRDEN ES NIE SAGEN. sie HABEN es gesagt.

und was behauptest du, dass ich mich nicht einmischen würde?

ich habe in meinem beruf schon mehr als eine mutter, mehr als einen vater angezeigt, beim JA, bei der polizei.
mütter, die zigarettenkippen auf ihren kindern ausgedrückt haben, ihren pupertierenden töchtern die haare abgeschnitten haben, ihren söhnen in den schritt getreten haben, weil sie sie beim onarnieren gestört haben und das in ihrem besoffenen zustand widerlich fanden.

väter, die mit ihren prinzesschen gekuschelt haben, aber leider waren die prinzesschen 13, wollten garnicht mit dem lieben papa im bett liegen und waren im anschluss schwanger, krank oder sonst was!

väter, die geld von kumpels genommen haben, damit diese sich an ihren töchtern vergreifen können.

väter, die gemeinsam mit ihren brüdern und vater orgien an den eigenen kindern abgehalten haben.

ja, diese kinder haben alle gesagt, sie wären lieber abgetrieben oder ausgesetzt worden, als so leben zu müssen.

Beitrag von nicht alles einfarbig seh 01.02.10 - 20:54 Uhr

Das Schicksal dieser Kinder ist traurig. Aber ich denke es ist ein Fehler - wegen dieser Schicksale grundsätzlich zu sagen es ist besser Abzutreiben als ein Kind zu bekommen was man vielleicht nicht lieben kann.

Diese Eltern kann man mit anderen nicht vergleichen. Denn es gibt auch so viele Mütter die trotzdem ihr Kind bekommen haben und gelernt haben es zu lieben.

Wie gesagt, so traurig dieses Schicksale auch sind. Sie sollten nicht der Grundstein für die Argumentation Abtreibung sein. Denn diese Eltern gehen nicht hin und überlegen und fragen und sorgen sich.
Die Eltern aber die denken und sich sorgen, die denken über Abtreibung nach, aber diesen sollte man solche Schicksale nicht vorführen.
Das würde falsche Information freisetzten.

Zu solchen traurigen Schicksalen sollte man auch diese erwähnen die gut ausgegangen sind. Wo Mütter glückliche Mütter von glücklichen Kindern geworden sind- obwohl die Verzweiflung etc. riesen groß war.





Lg

Beitrag von mvtue 02.02.10 - 11:21 Uhr

und trotzdem ist es jeder frau selbst überlassen, eine schwangerschaft zu behalten oder nicht. egal in welcher situation die frau ist, sie ist deswegen keine mörderin, denn sonst würde sie als eine solche verurteilt werden.
wird sie aber nicht, denn gott sei dank darf eine frau in unserem rechtsstaat selbst über ihren körper bestimmen!


und noch was:
wenn du schon schreibst, warum in schwarz?

wird dir ja hier wohl kaum einer den kopf runterreissen, wenn du gegen abtreibung bist.

Beitrag von madame.de.pompadour 01.02.10 - 18:11 Uhr

Ich weiß, dass wir beide eine grundsätzlich andere Meinung zu diesem Thema haben und ich habe auch gar nicht vor, eine Grundsatzdiskussion zum Thema Abtreibung zu führen.

Dennoch würde mich wirklich interessieren, ob Du nicht manchmal auch die Kehrseite siehst? Was ist mit den vielen ungeliebten Kindern in dieser Welt. Natürlich kann man wohl kaum im Nachhinein sagen, sie wären besser nicht geboren worden aber vielleicht wäre so manch' einem Kind ein derart trauriges Schicksal erspart geblieben, wenn eine Mutter, die ihr Kind ablehnt, es gar nicht erst geboren hätte?

LG
M

Beitrag von sonneblume5 01.02.10 - 19:05 Uhr

Doch, ich kenne dir Kehrseite nur zu gut, aus eigener Erfahrung.
ABer irgendwann ist die Kindheit vorbei, man wird erwachsen und ist selbst verantwortlich, evtl holt man sich noch psych. Hilfe, um das alles zu verarbeiten.

Ich würde eben eher sagen: Besser, so manches Kind wäre nicht gezeugt worden. Aber nie: Es wäre besser abgetrieben worden.

Bevor Kinder es so schlecht haben über längere Zeit, sollten sie in eine Pflegefamilie gegeben werden. Keine Mutter, die ihr Kind derartig ablehnt, muss es selbst aufziehen.
Das wäre zumindest eine akzeptable Zwischenlösung.
Meine Meinung.

Beitrag von madame.de.pompadour 01.02.10 - 21:32 Uhr

Nein, das würde ich auch nicht sagen.

Ich denke, jeder hat hier so seine persönlichen Erfahrungen, die mit einfließen. Das ist ein unendliches Thema und man muss ja auch nicht auf einen Nenner kommen.

Ich gebe Dir Recht, die Lösung zwischen beiden Wegen ist relativ einfach und naheliegend in der Theorie aber wie heißt es so schön... in a perfect world.

Danke Dir für Deine Rückmeldung!

LG
M

Beitrag von belege 01.02.10 - 20:24 Uhr

wo wird denn ein Embryo bei einem Abbruch mit Mifegyne zerstückelt oder zerfetzt?
Kannst du mir das bitte belegen?
Bei einem Abbruch mit der Absaugmethode hast du wohl Recht aber ein Embryo KANN nicht empfinden oder denken. das ist gar nicht möglcih und auch bewiesen.

Beitrag von sonneblume5 01.02.10 - 21:13 Uhr

Mit Mife nicht.

Bei Absaugen oder Ausschaben je nach Alter evtl schon Reaktionen möglich.

Beitrag von belege 02.02.10 - 08:33 Uhr

Das beleg mir mal bitte. hätte dazu gerne einen link.
eine Embryo kann keine bewussten Reaktionen ausführen. zumindest nicht vor der 20.SSw und in der Regel werden die Abbrüch bis zur 12.Woche vorgenommen

Beitrag von sonneblume5 02.02.10 - 12:04 Uhr

Einen link habe ich nicht.
ABer schau dir mal Bilder vom US so ab 10 SSW an.
Mein FA in HH sagte, er mach 2x wöchentl diese Eingriffe unter US und sieht selbst, dass sich die Kinder weg vom Rohr bewegen in die obere Ecke , um dem Sog zu entgehen. Aber dank US geht das Rohr auch dorthin und flup, ist es weg.

Auch kann ein Fötus ab 16. SSW hören, bei lauter musik werden sie rappelig , bei Klassik werden sie ruhig. ER kann auch schmecken, da gibt es Test, dass Bitteres im FW ungern und mit Gesicht verziehen , geschluckt wird.

Es gibt Bücher über Reaktionen des Fötus im Mutterleib, aber man kann ja alles negieren und wegreden.

Beitrag von belege 02.02.10 - 12:47 Uhr

ne ist klar, hier wird nichts weggeredet. man sollte aber mal bei den FAKTEN bleiben. Ein Embryo in der 10. Woche bewegt sich NICHT bewusst von dem Absaugrohr weg.
Wenn du schon sowas behauptest, dann BELEGE es auch bitte mal. aber das wirst du nicht können, weil es schlicht und einfach FALSCH ist was du schreibst.

im übrigen, ich weiß wie ein Embryo in der 10. SSW aussieht. hab ja selbst Kinder. aber es kann definitiv nichts bewusst steuern oder gar empfinden.
Beschäftige dich mal mit der Gehirn- bzw. Schmerzentwicklung, das würde dir guttun.

Aber Abtreibungsgegner leugnen gerne mal die Fakten.
Wenn man nach Belegen fragt, können sie ihr Aussagen komischerweise nie nachweisen.

ich find Abtreibungen auch nicht toll, aber es ist zum K... wenn Unwahrheiten verbreitet werden.


Beitrag von sonneblume5 03.02.10 - 08:29 Uhr

Darf ich fragen, warum du eigentlich in schwarz schreibst?

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