Hodenhochstand-muss operiert werden

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von maximama22 01.03.10 - 07:37 Uhr

Hallo ihr lieben,

mein sohn hat ja schon von Anfang an Pendelhoden. Vor 1,5 Jahren war es dann ok so dass der Kinderchirurg meinte es wäre gut geworden. Der KiA bei der U8 hat mich dann narauf angesprochen so dass wir wieder zum Kinderchirurg geschickt wurden. Am Freitag hatten wir einen Termin.
Diagnose: Hodenhochstand.

rechter Hoden lässt sich nicht mehr in den Hodensack schieben.
Haben für 15.4 einen Termin zur OP bekommen. Hab jetzt schon Angst vor diesem Tag.

Bei welchem Sohn wurde das auch schon gemacht und wie haben sie es verkraftet.

Ich glaube das schlimmst daran wird dass er 2 Wochen kaum laufen darf. Weiß garnicht wie das gehen soll.
Habt ihr eure Kinder darauf vorbereitet? Der Arzt meinte wir sollen gar nichts zu ihm sagen was passiert wenn wir wieder hingehen.

Wäre dankbar wenn mir jemand rat geben könnte.

Liebe Grüße
Maximama

Beitrag von lyss 01.03.10 - 08:08 Uhr

Hmmm, bei meinem Grossen wurde damals auch der Hodenhochstand operiert - aber da war nix von wegen 2 Wochen nicht laufen...

Er war zwar bedeutend jünger als dein Sohn - knapp ein Jahr alt - und konnte noch nicht frei laufen. Aber er hangelte sich schon an Möbeln entlang und krabbelte wie ein Weltmeister.

Am Tag nach der OP ging er es von selbst noch etwas vorsichtiger an - und dann krabbelte und turnte er rum wie immer #kratz

Er hatte also die OP gut überstanden - nach dem Aufwachen aus der Narkose weinte und schrie er zwar etwas, aber es ging recht schnell vorbei. Auch heilte alles gut und es gab keienrlei Komplikationen.

Ich bin aber nicht der Meinung, dass du deinen Sohn nicht auf die OP vorbereiten sollst. Luca wurden mit 4 Jahren noch die Polypen rausoperiert - und ich bin froh, dass wir ihm das im Voraus erklärt hatten. Es lief alles ganz locker ab - er war richtig gut gelaunt als es losging. Weil er eben wusste, was auf ihn zukommt... Allerdings ist da jedes Kind anders...

LG,
Lyss

Beitrag von tina.78 01.03.10 - 08:34 Uhr

Hallo,

also ich kann dich beruhigen #liebdrueck

Mein Sohn wurde letzten Mittwoch operiert. Er hatte einen Gleithoden.

Ich hatte auch mächtig Angst vor der OP.

Mein Sohn (27 Monate) hat das alles super weggesteckt.

Wir sind aus dem KH, dann hat er Mittagschlaf gemacht und ab nachmittags hat er gespielt wie immer. Keine Schmerzen, gar nichts.

Die Wunde ist jetzt schon sehr schön verheilt.

LG und alles Gute

Tina

Beitrag von manoli71 01.03.10 - 08:55 Uhr

Guten Morgen,

Philipp hatte genau vor einem Jahr, also mit 3 Jahren, auch eine Hodenhochstand-OP. Die OP hat er gut verkraftet, er hatte auch keine Schmerzen. Er ist Montags operiert worden und Donnerstags sind wir aus dem Krankenhaus gekommen. Tatsächlich war es so, dass er nicht aufstehen durfte, was mir die größten Sorgen bereitet hatte. Ich habe mich immer gefragt, wie soll das gehen. Aber der Arzt meinte im Vorfeld schon, ich solle mir keine Gedanken machen, das würde sehr gut gehen. Und genauso war es auch. Er bliebt wirklich zumindest den OP Tag und auch den Tag danach strikt liegen. Ab Mittwochs turnte er im Bett rum und Donnerstags durfte er wieder rumlaufen und nach Hause. Die einzige Einschränkung war, dass er zwei Wochen nach der OP kein Fahrrad bzw. Laufrad fahren sollte und auch kein Bobbycar. Ging aber auch sehr gut. Ansonsten durfte er alles machen. Alles in allem empfand ich die OP als überhaupt nicht schlimm. Ich würde deinen Sohn aber schon auf die OP vorbereiten.

LG Tina

Beitrag von maximama22 01.03.10 - 12:28 Uhr

Hallo Tina,

bei uns wird das ambulant gemacht. Gehen früh um 8 Uhr hin und sind nachmittags wieder zuhause. Die Arzthelferin hat mir gesagt er soll 2 Wochen nicht laufen, höchst von Toilette zum Sofa/Bett. Mehr nicht.

Wie lange hat bei euch der eingriff gedauert? Bei uns sagte der Arzt es würde eine Stunde dauern.

Liebe Grüße
Maximama

Beitrag von manoli71 01.03.10 - 12:56 Uhr

Hmmmm ich weiß nicht mehr genau wie lange. Aber ich meine, nach Abgabe im OP sollen wir nach einer 3/4 Stunde wieder kommen. Einer von uns (also mein Mann oder ich) durften dann in den Aufwachraum. Das mit dem nicht laufen kenne ich so nicht. Aber vielleicht gibt es da mehreren OP-Methoden. Anders kann ich es mir nicht erklären. Wenn deinem Sohn das aber weh tut, dann wird er von alleine nicht laufen, glaube mir. Das regelt sich. Der Arzt sagte mir, die Kinder würden in solchen Situationen ganz genau wissen, was gut oder schlecht für sie wäre. Die hätten da ein besseres Gespür für, als wir Erwachsenen.

LG Tina

Beitrag von ikarus1972 06.03.10 - 22:17 Uhr

hi,

also vorbereiten würde ich den kleinen knirps schon - der bekommt dopch für immer angst, wenn er aufwacht und es tut ihm gerade da so weh ...

unser kleiner wurde mit 2 1/2 operiert, sein hoden war ganz im bauchraum und er wurde auch gleich an der vorhaut mitoperiert ( teilentfernt, wegen phimose )
ich habe ihm gesagt, das das sehr wichtig sei, das er kleine hoden hat, die im bauch sind, die aber wie bei papa in den hodensack gehören und das er einschläft und das die ärtze die dann in den hoden legen und wieder zunähen.

ich durfte ihn bis vor den op bringen also mit in den vorbereiotungsraum und er lag in meinen armen, bis er eingeschlafen ist. erst dann wurde er mir abgenommen und ich konnte ihm sagen, das wenn er wach wird, mama sofort wieder da ist.
das war auch prima so, weil er nicht alleine war - würde es jedem nur empfehlen, darauf zu bestehen, weil man den kleinen eine menge angst nehmen kann. immerhin kommen sie aus dem op, haben schläcuhe dran, kabel, sauerstoff lag neben ihm und rauschte und er hatte eben etwas, was da anders war vom gefühl.
die schmerzen kamen dann später und er hat einmal was dagegen bekommen.
weil er beidseits operiert wurde und an der vorhaut musste wir eine nacht zur kontrolle bleiben.
bis dahin ist er auch liegen geblieben - ach ja kann nur empfeheln, so einen ganz einfachen buggy mit zu nehmen, weil tragen tut dolle weh und in dem wagen ist es prima, sie können ganz entspannt sitzen.
zu hause ist er dann schon wieder gelaufen, ganz vorsichtig und mit breiten beinen, aber es ging. die kleinen merken schon ganz gut, was sie können. er war ne gute woche sehr vorsichtig mit allen und dann wurde es von tag zu tag besser.


achja und ganz wichtig ARNICA globulis - die kannst du ihm am tag der op morgens schon geben und dann erst mehrmals am tag und später dann einmal am tag. das fördert klasse die heilung !!! und dann noch STAPHYSAGRIA globulis, die sind für schnittwunden und das ist eine op ja.
ich habs selber "getestet" beim ersten kaiserschnitt habe ich noch keine genommen und 3 wochen wirklich dolle schmerzen und es heilte langsam. bei dem zweiten ks, habe ich sie von anfang an genommen udn bin am 4. tag nach de rop nach hause. es ging mir klasse, wenig schmerzen und es war, als wäre er schon wochen her.

Beitrag von maximama22 08.03.10 - 17:47 Uhr

Hallo,

vielen Dank für deine liebe Antwort. Hab mir auch gedacht dass ich ihn etwas erzählen sollte was da so mit ihm passiert. Allerdings weiß ich sehr genau dass er dann totale Angst hat hinzugehen. Er weiß dass wenn wir wieder hingehen der Doktor was an seinem Hoden macht und dass dies danach etwas weh tun kann. Für ihn ist wichtig dass sein Bärchen mit gehen darf.

Ich darf auch dabeibleiben bis er eingeschlafen ist, auch wird er erst dann umgezogen wenn er eingeschlafen ist, genauso wie die Braunüle in die Hand. Ich werde dann auch sofort wieder geholt wenn er in den Aufwachraum geschoben wird, so ist er nicht alleine wenn er in fremder Umgebung aufwacht.

Wegen Globuli geh ich sowieso noch vorher zu meinem Kinderarzt der ist sehr Homöopathisch eingestellt.

Wielange danach hatte dein Sohn noch Schmerzen? Hat er wirklich nur einmal was gegen Schmerzen benötigt?
Maximilian ist sehr wehleidig.

Liebe Grüße
Maximama

Beitrag von ikarus1972 08.03.10 - 19:31 Uhr

hi,

also schmerzmittel hat er wirklich nur einmal gebraucht.
ich denke das die globulis, vor allem die staphysagria geholfen haben.
vorsichtig war er sehr lange ... er war lange der meinung, wenn ich ihn sauber mache, das ich da nicht dram darf ( nun war er ja auch erst zwei und hatte noch windeln )
irgendwann so nach guten zwei monaten ( weil man sagt ja 6 wochen braucht alles um richtig zu heilen ) habe ich dann gesagt, er soll jetzt mal selber alle sin ruhe anfassen und schauen wie es ist und er strahlte mich an mit den worten tut nicht mehr weh

ich denke man muss dann einfach auch sagen, es ist jetzt lage genug her

lg ika