Keine Ahnung, was ich noch tun soll.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von spid 01.03.10 - 09:00 Uhr

Sorry für den Roman, es ging nicht anders:
Ich dachte, wir hätten es geschafft, denn vieles hat sich ganz markant verbessert in der Beziehung. Dass ich mit einer Bemerkung alles ins Wanken bringen werde, mein Einwand, ja vielleicht ist es auch ein Stück Kritik, so was auslösen würde, hätte ich nie gedacht. Aber kurz, so gut es geht, der Reihe nach.
Bin bald 5 Jahre mit meiner Freundin zusammen. Die Beziehung ist von Beginn weg sehr turbulent gewesen. Es kam bis vor etwa 4 Monaten nie zu einer Phase, die länger als 2-3 Wochen ruhig verlief. Es ist jetzt einseitig, zu beschreiben, was die Ursachen sind. Dennoch komme ich nicht drum herum. Meine Freundin als Alleinerziehende erlebte ich von Beginn weg als instabil, überfordert, sehr emotional und auch unberechenbar. Auf kleinste im Alltag übliche Aussagen reagiert sie mit einer Heftigkeit, die in keinem Vergleich steht zur Bedeutung. Aber sie münzt stets alles auf ihre Person, versteht alles was ich sage als Frontalangriff, an Kritik, die in ihren Augen immer ungerechtfertigt ist.
So gut es ging, habe ich meine Freundin unterstützt. Dies in finanzieller Hinsicht oder bei der Betreuung ihres Sohnes. Auch in Gesprächen oder wenn sie ihr Herz ausschütten wollte. Ich meine doch, stets für sie da gewesen zu sein. Sie konnte mir immer telefonieren, Tag und Nacht, ich war für sie da. Was nie richtig klappte war unser Liebesleben. Während der Chaosphase schon stimmungsbedingt. Sie konnte und mochte in dieser Zeit nur ganz selten. Sexlose Phasen von 2-3 Monaten waren üblich, aber unter den Umständen auch erklärbar. Für mich eine sehr schwere Zeit, denn trotz allem begehrte ich meine Freundin. Ich musste lernen oder mich arrangieren, denn eine Freundin zu lieben und sie körperlich praktisch nie erreichen zu können, war grausam für mich. Ich ging daran fast kaputt, suchte Hilfe und eine Strategie.
Die fand ich auch irgendwann und nur so habe ich wohl diese Chaosphase überlebt. Vor rund 4 Monaten wurde alles anders. Irgendwie sah meine Freundin wieder Licht, begann eine Ausbildung, sah auch jobseitig zum ersten Mal seit Jahren wieder nach oben. Das wirkte sich ganz toll auf unsere Beziehung aus. Auf menschlicher Seite praktisch keine Konflikte mehr, Zukunftspläne, ja es war konkret von Heiraten die Rede. Was nach wie vor nicht gut lief war unser Liebesleben. Und deswegen kam es zum Eklat. Nach der Besserung auf menschlicher Seite, hoffte ich natürlich auch, dass sich da was tut. Die ganzen vergangenen Jahre war ich gezwungenermassen sehr defensiv geworden. Ich wollte gegenüber der Freundin keinen Druck aufbauen. Startversuche, intim zu werden, unternahm ich grundsätzlich von mir aus keine mehr. Ich hoffte und ging davon aus, dass meine Freundin signalisiert, wenn auch sie Lust dazu hatte. Nun, 4 tolle Monate gingen vorbei, doch ich spürte nicht viel. Sicher war erschwerend, dass wir uns nicht viel sehen konnten. Vielleicht 1x unter der Woche und dann am weekend Sa und So. Ihr Sohn ist und war permanent bei uns und so gab es eigentlich nie tagsüber Freiräume.
Vor einer Woche wollte ich nicht mehr schweigen und brachte zum Ausdruck, dass ich mir, jetzt wo doch alles viel besser geworden ist, etwas mehr Liebesleben wünschte. Ich kann mich an die genauen Formulierungen nicht mehr erinnern. Sicher liess ich auch irgendwie durchblicken, dass ich mir mehr Signale von ihr wünsche. Vielleicht ist diese Erwartung meinerseits grundfalsch gewesen. Sie nahm es eigentlich recht gut auf, entgegnete, wir würden uns ja so wenig sehen und da gebe es halt auch nicht so viel Möglichkeiten wegen Kind etc. Sie meinte im Gegenzug, dass ich ja auch nicht reagieren würde, wenn mal Gelegenheit da wäre. Das stimmt natürlich schon und das hat halt noch mit meiner defensiven Haltung zu tun. Sie meinte dann, dass ich sie halt auch daran erinnern solle, wenn es mal eine Möglichkeit gebe. Sie sprach dabei einen gemeinsamen Urlaubstag an, den wir kürzlich mal spontan genommen hatten. Wir gingen in die Sauna, liessen die Seele baumeln, es hätte da sicher eine Gelegenheit gegeben. Ich blieb, wohl fälschlicherweise, sehr defensiv und sie auch. Auf diesen Tag angesprochen meinte sie, ich müsse sie halt auch stupsen, weil sie schlicht nicht daran gedacht hatte. Kam mir etwas komisch vor, doch da ticken wir ev anders oder es ist nichts dabei, nicht daran zu denken.
Am letzten Samstag dann der Eklat. Ich merkte, dass sie völlig anders war. Auf Anfrage meinte sie, ich hätte ihr Vorwürfe gemacht, dass sie nicht initiativ sei. Zudem laste mit meiner Aussage wieder ein Druck auf ihr, den sie nicht wolle. Insbesondere hat sie meine Ausführungen damals als Frontalangriff auf ihre Person empfunden. Ich kritisiere sie ständig und immer sei sie schuld. Bei tue ich ja auch nichts dafür. Stimmt, ich bin zurückhaltend, vielleicht fälschlicherweise, aber nicht grundlos. Da hab ich einfach noch viel zu viel schlechte Gefühle aus der Vergangenheit mit, dass ich in normalen Level wechseln könnte. Geschockt war ich dann, als sie meinte, dass meine Vorwürfe für sie die Beziehungsfrage hervorgerufen hätte. Ich konnte das nicht glauben. Für mich war mein Einwand ein Punkt aus dem Leben einer Beziehung, die sonst völlig intakt war. Ich konnte nicht glauben, dass nach all den tollen Monaten sie jetzt wirklich die Beziehung in Frage stellt. Dachte mir, sie ist ev wieder in ihre depressive Phase abgerutscht. Solche hatte sie in der Chaosphase des öftern, die sich dahingehend äusserte, dass sie allen unnötigen „Ballast“ über Bord war –und dazu gehörte damals auch ich / die Beziehung.
Ich fragte sie in dieser Diskussion letzen Samstag genau das, worauf sie völlig durchstartete und mich aus ihrer Wohnung warf. Klar bin ich gegangen, konsterniert und geschockt. Und seither ist Funkstille. Hätte ich nichts sagen sollen? Hätte ich meine Probleme sonst wie lösen sollen? Ich bin nie Fremd gegangen, weil für mich so was nie in Frage käme. Ich kann nicht verstehen, dass sie aufgrund meiner Bemerkungen so aggressiv reagiert hat. Ist es nicht legitim, mit dem Partner über die eigenen Gefühle zu sprechen? Auch wenn mal selber nicht richtig liegt, muss man die Dinge doch beim Namen nennen, ohne gleich ein Erdbeben auszulösen. Es ging mir doch nie darum, ihr Schuldgefühle aufzuladen. Aber ich kanns formulieren wie ich will, es kommt immer als Schuld bei ihr an. Und wenn sie nach all dem die Beziehungsfrage stellt, können die letzten 4 Monate doch nicht so toll gewesen sein, wie sie es selber mehrmals wiederholte. Ich verstehe diese Person immer weniger. Sorry sorry für diesen Roman. Es geht mir schlecht.

Beitrag von lenie1980 01.03.10 - 09:19 Uhr

hey du,
ich befinde mich gerade in einer ähnlichen situation :-(
und bin gespannt was die leute hier dazu beitragen werden.
ich drücke dir die daumen das alles gut werden wird!
lg

Beitrag von _bussibaer_ 01.03.10 - 10:13 Uhr

Hallihallo,

sorry für die Reaktion deiner Freudin, jedoch finde ich hast Du richtig gehandelt, Du zeigtest die ganze Zeit wo es deiner Freudin schlecht geht Verständnis hast Rücksicht auf Ihre momentane Lage genommen, aber ich finde in einer Beziehung gehört auch Liebe und der Austausch von Zärtlichkeiten eben dazu.

Und man kann nicht sagen: Du hättest Sie schubsen müssen, Sie müsste doch auch merken, das Du sie begehrst und einfach noch mehr zu einer intakten Partnerschaft dazugehört, ausser so als Paar zu funktionieren.

Leider habe ich keine Lösung für Dich, aber ich bin der Meiniung Du solltest nicht den Fehler bei Dir suchen, denn genug Zeit und Verständnis hast Du sicherlich gezeigt.

Wünsche Dir alles Gute.

Beitrag von frauke131 01.03.10 - 10:33 Uhr

Hallo,

oje, Du Armer! Ich schreibe jetztt etwas, was Du vielleicht gar nicht hören willst. Es kann auch sein, dass ich falsch liege.

Eure Beziehung steht unter keinem guten Stern und ich denke, dassliegt an Deiner Freundin. So wie Du sie beschreibst, scheint sie ernste Probleme mit sich zu haben.
Teilweise kann ihr Verhalten auch mit Machtgehabe zu tun haben: Sie weiß, dass Du sie liebst, immer für sie da bist, egal was sie tut. Mit ihrem Rausschmiss hat sie ihre Position ganz deutlich gezeigt.

Du tust sehr viel für sie, was tut sie für Dich? Ich bin nicht fürs aufrechnen, aber es scheint einseitig bei Euch zu sein. Und diese Unausgewogenheit finde ich sehr ungesund, v.a. für Dich.

Das sie immer meint, Du gibst ihr die Schuld ist fr mich schwer nachzuvollziehen, denn jemanden an seine Verantwortung zu erinnern hat nichts mit runterputzen und Schuldzuweisungen zu tun. Sie scheint einfach mit sich, dem Kind und ihrem Leben überfordert.

Jetzt ist es an Dir, auch einmal zu fordern! Du musst ihr klarmachen, dass Du nicht alleinige Verantwortung für alles trägst, dass sie sich zwar immer auf Dich verlassen kann, Du aber nicht alles für sie tust.

So schwer es ist, versuche Dich zurückzuziehen und ernsthaft über eine Trennung nachzudenken. Ich glaube nämlich, dass Du irgendwann an dieser Beziehung zugrunde gehst.

Fühlst Du Dich wohl? Bist Du ausgeglichen und zufrieden? Damit meine ich nicht phasenweise, sondern gnerell, im großen Ganzen? Ich glaube nicht!

Es tut mir leid, das ist meine meinung. Ich wünsche Dir alles Gute, ich denke, dass eine andere Frau Dich mehr zu schätzen weiß!

LG

Beitrag von spid 01.03.10 - 11:13 Uhr

Danke für deine Antwort
Weisst du, ich bin keiner, der den Problemen davon läuft und meine Freundin war für mich stets die Person, mit der ich mir -trotz der vielen Dinge- eine Zukunft vorstellen konnte. Gewisse Probleme waren auch erkennbar und hatten sicher nie etwas mit mir zu tun. Sie ist eine spezielle Persönlichkeit, aber das muss ja nicht gleich schlecht bedeuten. Ich brauche einfach fairness und eine erwachsene, kommunikative Ebene.¨

Du hast Recht, ich fühl mich nicht wohl, das schon lange, aber dies auch mit der Ueberzeugung, dass es besser werden kann. Die vielen Spannungen habe ich oft auf Umstände fokussiert, die ich nicht oder wenig beeinflussen kann. Dafür hab ich da, wo ich beeinflussen konnte, eben auch was gemacht. Nicht um sie zu kaufen, sondern weil ich das in einer Beziehung tue, wenn ich jemand liebe und ich mir mehr vorstellen kann.
Noch vor einer Woche zählte mir die Freundin von sich auf, weshalb sie mich liebt. Ich sei grosszügig, verständnisvoll, hilfsbereit, für sie da und eine Bereicherung für sie und ihren Sohn.
Ich hatte stets Aussicht und Hoffnung, dass wir zu einer normalen Paarbeziehung finden. Diese Hoffnung wurde innerhalb der letzten 4 Monate natürlich viel grösser, weil es sonst -bis auf das Liebesleben- wirklich gut geworden war, was sie auch bis zuletzt bestätigte. Für mich passt einfach ihre harsche und unverhältnismässige Reaktion nicht zu dem, was die letzten 4 Monate stattgefunden hatte. Ich meine, wenn ich zur Freundin sage, hey, ich wünsch mir etwas mehr Schwung im Liebesleben, dann darf und kann sowas doch nicht als Druck ankommen. Tut es aber offenbar. Zudem hätte ich bei einer normalen Antwort doch verständnisvoll reagiert. Ich hab ihr doch keinen Revolver auf die Brust gesetzt. Aber so hat sie es mir gegenüber erwidert. Sie müsse jetzt, wenn ich künftig zu ihr kommen würde, jedes mal den Druck aushalten, dass ich was erwarte.
Schlimm ist einfach, dass wohl noch alles paletti wäre, hätte ich die Schnauze gehalten.
Mir klar, so kann es nicht weiter gehen. Es ist einfach verflixt hart, wenn so viel Arbeit, die auch gemeinsamer Natur war, ins Aus führt.
Vielleicht war ich auch zu lieb ....schitt.

Beitrag von frauke131 01.03.10 - 11:28 Uhr

Es geht in einer Beziehung nicht darum, die "chnauze zu halten", finde ich. Ich möchte meinem Partner die Menung sagen können, mich nach einem schlechten tag mal fallen lassen können, auch wenn ich dabei ungerecht bin. Das gleiche gestehe ich ihm zu! Wenn ich nicht mit meinem Partner reden kann, mit wem dann?

Meine Ehe ist auch nicht "harmonisch" und wir streiten auch hin und wieder unverhältnismäßig zu dem Problem, aber das beruht auf Gegenseitigkeit!

Wie lange willst Du ruhig bleiben und Dich verbiegen? Das kannn doch nicht Sinn der Beziehung sein? Man verbiegt sich im Berufsleben, vor den Kindern (manchmal), bei Freunden- der partner sollte derjeneige sein, der einen ungefiltert erträgt!

Du fühlst Dich nicht wohl, das kann krank machen.

<<Noch vor einer Woche zählte mir die Freundin von sich auf, weshalb sie mich liebt. Ich sei grosszügig, verständnisvoll, hilfsbereit, für sie da und eine Bereicherung für sie und ihren Sohn.>>

Ja, sie hat "Vorteile", aber Du bleibst auf der Strecke. Was tut sie für Dich? Ist sie da, wenn Du Dich nicht gut fühlst? Eher ist sie doch der Grund, warum Du dich nicht wohlfühlst. Ich verstehe, dass Du nicht aufgeben willst. Aber horch mal in dich rein:
Ist es wirklich Liebe oder ein Abhängigkeitsverhältnis (Du brauchst es, gebraucht zu werden und sie braucht jemanden, der alles für sie tut)?
Kannst Du Dir vorstellen, für immer so zu leben, immer mit einem Bein im Beziehungsaus?
Glaubst Du, dass Du mit ihr jemals auf Dauer glücklich sein wirst?

Ich kenne Eure Beziehung nicht, aber das sind Vermutungen, die ich habe beim Lesen.

Beitrag von muggles 01.03.10 - 11:16 Uhr

Hallo,

ich kenne Deine vorherigen Threads.

Ich glaube: Sie manipuliert Dich sehr geschickt dahin, dass Du prinzipiell IMMER schuld hast.

Sie profitiert sehr von Dir (auch in finanzieller Hinsicht) und weiss, dass das Leben ohne Dich fuer Sie viel schwerer wuerde (deshalb wuerde sie Dich auch gern heiraten).

Fakt ist aber, sie liebt Dich nicht und begehrt Dich auch nicht. Sie weiss das ganz genau und inszeniert dieses Theater nur, um keine unangenehmen Wahrheiten aussprechen zu muessen, und um Dich bei der Stange zu halten.

Mein Rat: Stell mal Deinen ganzen Support ein (auch den finanziellen). Sie stellt Eure Beziehung in frage, dann man muss sie auch die Annehmlichkeiten auskommen.

Frueher oder spaeter wird sie wahrscheinlich wieder ankommen. Eventuell wird sie Dich sogar einmal "rueberlassen", damit Ruhe ist (sorry fuer die brutale Wortwahl). Sie wird Dich halten wollen um jeden Preis.

Du solltest aber ueberlegen, ob Du nicht einfach nur Zeit verschwendest. Eine ruhige Beziehung mit einem erfuellten Sexualleben wirst Du mit der Frau nie haben.

Mein bester Freund hatte genau dies vor ein paar Jahren durch. Ich weiss nicht, wieviel Geld, Nerven, Kilos und Zigaretten ihn das Auf und Ab, das ueber 3 Jahre ging, gekostet hat. Die Beziehung warst erst richtig zu Ende, als er vorab geliehenes Geld zumindest teilweise zurueck forderte (auf dem Ohr hoerte die Freundin naemlich ganz schlecht).

Horch mal ganz tief in Dich hinnein, und frag Dich, ob Du so noch in 5 Jahren leben willst. Wo bleibt die Erfuellung Deiner Beduerfnisse (und ich spreche nicht nur von Sex!)?

Viel Glueck bei Deiner Entscheidung!

Claudia

Beitrag von minimaus75 01.03.10 - 11:34 Uhr

Hallo,
immer wenn ich solche Artikel lese frage ich mich:

Wie kann es sein, dass erwachsene Menschen sich lieben OHNE zu begehren?

Meiner Einschätzung nach kann es nicht sein.
Dann ist die Liebe éinfach zu gering oder auf einem kindlichen Niveau stehengeblieben.

Du wirst keine Lösung finden, egal wieviele Antworten du erhältst.

Die Lösung kennst du schon, sie liegt in der Loslösung zu deiner Freundin.
Leider!

In einer Partnerschaft muss es bei den wichtigen Dingen harmonieren und dazu gehört auch das gleich Verständnis von Sex.

Alles andere ist auf Dauer zum Scheitern verurteilt und führt nur zu Frust.

LG

Beitrag von spid 01.03.10 - 11:55 Uhr

Mir ist schon klar, dass sowas keine Zukunft hat. Aber es gab halt immer wieder Signale, die mir Hoffnung gegeben haben. Bin ja selbst Schuld, dass es sich so in die Länge zieht.

Wenn man so lange gekämpft hat, ist das loslassen sehr schwer.

Beitrag von mareliru 01.03.10 - 15:19 Uhr

Seit 5 Jahren klappt das Liebesleben nicht. Das allein schon wäre nichts für mich! Ist doch klar, dass Sex ein Grundbedürfnis ist.
In 5 Jahren seid Ihr keine Familie geworden. Ihre Wohnung, ihr Sohn, ihre Probleme...
Veränderungen gehen mit Ängsten einher, Verlust mit Schmerz.
Lasse das zu und ordne Dein Leben neu.
Alles Gute, M

Beitrag von juju277 01.03.10 - 15:48 Uhr

Hi,

ich kenne auch eine Frau, die so drauf ist wie deine Freundin.
Nimmt alles persönlich, kann keine Kritik ertragen und grundsätzlich war ihr Mann an allem Schuld.
Der hat sich auch immer die tollsten Gedanken gemacht und alles Schuld bei sich gesucht, sie hat ihm ja auch immer geschickt suggeriert, dass alle Probleme ausschließlich auf ihn zurückzuführen sind. Und egal was er getan hat, es war falsch.

Beispiel:
Er kocht ein deftiges Essen. Sie ist beleidigt weil er keine Rücksicht darauf nimmt, dass sie gerade abnehmen will.
Er macht nur einen Salat. Sie ist beleidigt, weil er ihr damit unter die Nase reibt, dass sie zu dick ist und abnehmen muss #augen.

Und so ging das mit ALLEM!

Zum Glück hat er inzwischen den Absprung geschafft und fragt sich inzwischen selbst, wie er jahrelang auf diese Manipulation einsteigen konnte.

Tut mir leid, aber so wie du schreibst, hört es sich für mich nach genau der gleichen Sackgasse an.
Geh auf Abstand!

LG juju

Beitrag von spid 01.03.10 - 16:46 Uhr

Ich danke auch für die Meinungen. Mir ist schon klar, was zu tun ist und ich hoffe sehr, dass ich es diesmal packe.