Viele Fragen die so aufkommen.......

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von 1987julia 01.03.10 - 09:01 Uhr

Hallo Mädels,

noch bin ich leider nicht schwanger aber während man den Wunsch hegt denkt man ja an so einige Dinge und da kommen bei mir einige Fragen auf, hoffe hier hat jemand ein paar Antworten für mich, sind ja schon einige Mamis hier dabei;-)

Aaaaaaaaalso.......

wie lange muss man nach einer natürlichen Geburt im Krankenhaus bleiben? Wenn bei Kind und Mutter alles okay ist?
(Ich hasse Krankenhäuser, denke dass ich mich nicht eine Sekunde richtig entspannen könnte...)

Ich hab eine Freundin die hatte wahnsinnige Probleme damit dass sie während ihrer Geburten "ganz schön gerissen" ist, ist der Schmerz beim nähen wirklich schlimmer als die Geburt an sich und man hat noch Monate danach Schmerzen beim laufen?

Wie ist dass mit Kaiserschnittnarben? Auch Monate danach noch Schmerzen?

Wie lange nach der Geburt darf man denn das erste Mal stillen?

Wie ist das mit dem Rückbilden des Bauches?

Ich glaube ich hab noch hundert Fragen mehr aber die fallen mir gerade nicht ein.......;-)

Danke fürs Lesen#sonne

Beitrag von nadine1013 01.03.10 - 09:08 Uhr

Hi,

alles kann ich dir nicht beantworten, aber ein bißchen was.

Ich war nach der Geburt 3 Tage im KH. Es gibt aber auch die ambulante Geburt, da kann man nach ein paar Stunden gehen, wenn alles okay ist. Musst dir aber dann vorher dringend schon eine Nachsorgehebamme besorgen.

Also ich bin geschnitten worden und hab davon nichts mitbekommen. Nähen hinterher war ohne Betäubung und ich hab trotzdem gar nichts gemerkt - auch hinterher keine Schmerzen gehabt.

Bei KS kenn ich mich zum Glück nicht aus.

Meine Kleine wurde mir nach der Geburt an die Brust gelegt und lag da ein paar Stunden, bis wir aufs Zimmer konnten.

LG, Nadine mit Helena (29.07.2009)

Beitrag von romyfa 01.03.10 - 09:08 Uhr

Hallo Julia

Also es gibt ganz viele verschiedene Möglichkeiten nach einer Entbindung. Du kannst auch eine Hausgeburt planen , wenn mit dir und dem Baby alles ok ist, bei uns in der Schweiz gibt es auch Geburtshäuser, wo du zusammen mit dem Partner die Stunden nach der Geburt bleibst und man dann aber ziemlich rasch nachhause geht.

Eine normale Krankenhausgeburt , ich bin immer 5 Tage im Spital geblieben , dass war ok für mich.

Bei der ersten Geburt hatte ich einen Kaiserschnitt, habe mich aber sehr schnell erholt, hatte nie besonders Schmerzen und die Naht wird so tief angesetzt , dass man sie auch mit Bikini nicht sieht. Man darf die erste Zeit nichts Schweres heben, aber ansonsten habe ich keine neg. Erinnerungen an den Kaiserschnitt.

Das Baby wird mit dem Saugreflex geboren, die Hebammen legen das Baby so früh wie möglich an die Brust der Mutter, wenn diese stillen möchte. Der Milcheinschuss erfolgt dann so ca. zwei Tage später, das Baby bekommt aber schon mit der Vormilch wichtige Nährstoffe.

Die Rückbildung des Bauches ist individuell... 6 Wochen dauert es bis sich die Gebärmutter zurückgebildet hat und dann kommt es auf dich selber an , wie warst du vor der Geburt, hast du viel Sport gemacht, wie war deine Ernährung... etc etc.

hoffe konnte dir ein klein wenig helfen

herzlich... romyfa

Beitrag von tosse10 01.03.10 - 09:09 Uhr

Hallo,

ich kann deine Fragen sehr gut verstehen. Viele Antworten findest du natürlich auch in den entsprechenden Kategorien hier. Aber wenn man nicht so weit ist, dann habe ich selbst wenig Lust das alles zu lesen.
Also, Fynn wurde Dienstags abends geboren, ich war bis Sonntag im KH. Aber auf eigenen Wunsch. Ich wollte erst gehen, sobald alles einmal funktioniert hat. Er hatte erst am Samstag abend das erste Mal Stuhlgang. Daher so lange. Ausserdem war ich etwas unsicher, daher froh das die Schwestern da waren. Es gibt aber auch die Möglichkeit ambulant zu entbinden. Sofern mit dir und dem Kind alles OK ist, kannst du zügig nach Hause. Oder Geburtshäuser (gibt es in größeren Städten), Hausgeburt,....

Ich hatte eine leichte Geburt. Es hat einfach gepasst. Lediglich 2 Stiche an den Schamlippen mussten genäht werden. Die habe ich nur kurz beim Wasserlassen gemerkt. Auch sonst war ich innerhalb von 2 Tagen wieder topfit.

Ich habe ihn direkt nach der Geburt angelegt. Da war er noch nackt und nur ganz kurz von der Kinderärztin begutachtet worden. Hatte dies aber zuvor mit der Hebamme so besprochen. Bei einem guten Geburtsverlauf und einem guten ersten Eindruck war das möglich. Bei irgendwelchen Komplikationen hätten wir etwas warten müssen.

LG

Beitrag von tosse10 01.03.10 - 09:11 Uhr

Ach ja, die Rückbildung. Ich habe einen Kurs gemacht, aber auch die Nachsorgehebamme hat mit mir viel gemacht. Aber ganz so wie vorher ist der Bauch nicht mehr. Dabei habe ich zügig mein Gewicht wieder gehabt. Hatte nämlich wegen vorzeitiger Wehen viel liegen müssen und ordentlich zugelegt.

Beitrag von mellj 01.03.10 - 09:09 Uhr

hallo

also ich war 5 tage nach der entbindung im krankenhaus hängt natürlich auch davon ab wie die geburt war wie es di und dem baby geht!
ich mag krankenhäuser auch nicht aber eine geburt ist ja keine krankheit und ich fands sogar schön auf der station mit anderen mamis!


ich bin nicht gerissen bei mir wurde geschnitten.und der schnittt selber merkst du nicht wegen den wehen aber das nähen später hab ich bis heute nicht vergessen!!!ich fand das auch schlimmer als die geburt und hätte lieber gleich nochmal die wehen gehabt als das nähen,hab aber von vielen gehört das es nicht so weh tut wenn man einfach reisst!du kannst aber ein spritzchen bekommen dann merkst das nähen nicht mein fa wollt mir keine geben und meinte ach wegen den 7 stichen!toll die hattens in sich!
ich konnte kaum laufen nicht sitzen beim klo gehn tats voll weh aber eine woche später wars schon besser.


stillen darfst du gleich nach der geburt sollte das kind hungrig sein.


rückbildung darst erst so nach 8 wochen anfangen,alles in allem hats bei mir ein jahr gedauert bis es wieder einigermassen war.




hoffe ich konnte helfen

lg mellj

Beitrag von tosse10 01.03.10 - 09:15 Uhr

Wieso nach 8 Wochen? Mir wurden die ersten Übungen bereits im KH gezeigt. Da ging es aber mehr um den Beckenboden. Zum Rückbildungskurs bin ich dann ab Anfang November, da war der Kleine 3-4 Wochen alt. Die Übungen werden entsprechend gestaltet. Meine Hebi sagte, je früher, desto effektiver. Allerdings muss das ganze dem Körper angepasst stattfinden.

LG

Beitrag von mellj 01.03.10 - 09:25 Uhr

meine gebährmutter zog sich nicht so recht zurück ich blutete auch stark und meine freundin (sie ist hebamme) meinte es sei besser nach 8 wochen anzufangen wenn die blutung nicht mehr so stark sei.

aber meine bekannte hat im dezember 2009 entbunden und durfte auch erst jetzt anfangen?!ich dachte das sei so normal?naja egal sollte jder machen wie er mag ich hatte davor auch keine grosse lust auf übungen!

lg mellj

Beitrag von sky2609 01.03.10 - 09:11 Uhr

aaaaalso^^ ich kann nur aus eigener erfahrung berichten

im kh war ich beim ersten kind 3 tage beim 2. 2 tage und beim jüngsten bin ich 3 stunden nach der geburt wieder nach hause.

"gerissen "bin ich auch beim errsten und beim letzten. beim ersten hab ich das nähen tatsächlich schlimmer gefunden als die geburt .dafür hab ich beim letzten mal garnichts gemerkt.ich denk das hat auch was mit dem doktor zu tun

kaiserschnitt hatt ich noch nie

gestillt hab ich leider auch nicht.

und der bauch ging bei mir immer ganz schnell wieder weg.

hoffe ich konnte dir bisschen helfen :-D

Beitrag von maylu28 01.03.10 - 09:11 Uhr

Hallo,

eigentlich ist es bei jedem anders...

Aber ein paar Pausalantworten:

- Im Krankenhaus bleibt Du, wenn alles super ist, 2-3 Tage.

- Ich war auch gerissen und bekam eine Betäubungsspritze beim Nähen und daher hat es überhaupt nicht weh getan, zumindestens das nähen, danach hat es schon gezwickt und gebrannt.

- In tollen Krankenhäusern, darf man eigentlich sofort stillen, wenn das Baby möchte. Wir haben es nach eine halben Stunde probiert und mein Schatz war einfach zu müde. Daher erst später...

- Bei mir ging der Bauch so nach 1 Woche schon deutlich zurück, nach der Geburt sieht man aus wie im 4-5 Monat.
Hab gehört nach dem Kaiserschnitt dauert es wesentlich länger.

Aber Ausnahmen bestätigen die Regel, ich hatte eine Traumgeburt (nur 4 1/2 Stunden) musste dann aber 5 Tage bleiben, weil mein Schatz ziemlich trinkfaul war und ich nach 2 Tagen voll den Milchstau hatte.... So kanns auch gehen.

Hoffe, hab ein paar Fragen beantwortet...

Bussi,

Maylu

Beitrag von 1987julia 01.03.10 - 09:17 Uhr

Ihr seid wirklich toll!!

Ich lese hier wirklich viel aber offene Fragen sind geblieben.....

Es ist wirklich komisch dass ihr so ganz andere Erfahrungen habt...... ich habe mit mehreren meiner Freundinnen gesprochen wegen dem "reissen" und alle haben einstimmig gesagt sie hatte monatelang noch Schmerzen....... wie auch bei der Kaiserschnittnarbe.......#kratz

Beitrag von maylu28 01.03.10 - 09:26 Uhr

Es kommt auch immer darauf an wie stark es reisst, ich hatte nur 2 Stiche, das ist wenig.
Das gute beim Reißen ist, das es wirklich nur so weit geht wie nötig, beim Schneiden wird halt geschnitten. Der Schnitt ist meistens tiefer.....

Mach Dir keinen Kopf, wenn es dann soweit ist, denkst Du über solche Sachen garnicht nach......

Nach der Geburt bist Du so erleichtert, da kannst Du fast Bäume ausreissen...

Bussi,

Maylu

Beitrag von luzibaby 01.03.10 - 09:21 Uhr

Hallo.

Wie die anderen, kann ich Dir auch nicht auf alles antworten. Aber ich finde das Thema Kaiserschnitt sehr interessant und werde mal darauf antworten.
Ich habe zwei Kinder per KS zur Welt gebracht.
Das erste Mal musste ich 10 Tage im KH bleiben, was aber andere Ursachen hatte.
Beim zweiten Mal war ich 5 Tage im KH.
Beide Male habe ich sehr früh wieder mit Sport angefangen ( früher als empfohlen, aber ich bin eben ein Sturkopf ) und hatte mit den / der Narbe gar keine Probleme. Auch keine Schmerzen. Ich war auch mit der Narbe im KH genauso schnell wieder auf den Beinen, wie die anderen, teils schneller und besser, als diejenigen, die gerissen waren...
Meine Figur war hinterher wieder wie vorher. Mit der einen traurigen Einschränkung, dass ich mir einbilde, dass ein kleines Stück über der Narbe, eben immer irgendwie "tot" blieb und auch nicht wieder so straff wird wie sonst eben.
Durch die beiden KS Geburten ist wohl auch klar, dass es einen dritten KS geben wird, wenn ich wieder schwanger bin. Damit muss ich wohl leben.
Umso besser aber für mich, dass ich damit keine negativen Erfahrungen gemacht habe. Jedenfalls nicht, was den Eingriff an sich angeht.
Dass ich beide MAle unter Vollnarkose war, weil PDA nicht möglich war und man somit die ersten Lebensmomente des Baby's "verschläft" steht auf einem anderen Baltt Papier und ist sehr schade.

LG, Luzi #blume

Beitrag von moeriee 01.03.10 - 09:41 Uhr

Mein Tipp: Auch wenn du noch nicht #schwanger bist! Kauf' dir mal das Mami-Buch! Da werden doch die meisten deiner Fragen beantwortet. Super sind auch die Bilder wegen des Bauchen. Man sagt in etwa: 9 Monate wächst der Bauch und 9 Monate schrumpft er wieder. Gestillt wird fast sofort. Kaiserschnittnarben können, müssen aber nicht noch Monate später weg tun.

PS: Wenn möglich, würde ich einem Kaiserschnitt eine normale Geburt vorziehen.