Mir gehts richtig schlecht mit 2 Kindern.. Hilfe!

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von mijolu 01.03.10 - 11:36 Uhr

Hallo..
seit fast 5 Monaten bin ich nun getrennt und lebe alleine mit meinen beiden Kindern.. (4 +1 Jahre)
Meine große Motte geht von 9-16 Uhr in den Kindergarten. Mein Sohn ist 15 Monate und noch bei mir zu Hause.
Es ist mit beiden so unerträglich , weil sie sich nicht verstehen, sich gegenseitig nichts gönnen und super anstrengend sind, weils ie beide klammern wie die Affen und wegen jedem Mist weinen.. Ich bin echt am Ende meiner Kräfte.

Mein Sohn klammert so sehr, dass ich nicht mal allein auf die Toilette kann. Ich kann nicht duschen alleine, und selbst in der Dusche will er auf meinen Arm.
Mittlerweile mache ich es nicht mehr mit und lass ihn weinen. Auch wenn er auf dem Boden liegt und sich reckt und streckt. Ich kann das so nicht.

Ich hab hier den Haushalt, Einkäufe, dauernd machen die beiden Racker neue Baustellen auf. Und emotional geht es mir auch noch so beschissen..

Mittlerweile ist es leider so, dass ich vor lauter Erschöpfung garkeine Lust habe mehr irgendwas mit ihnen zu spielen. Wenn ich auch was mit der Großen spielen möchte geht es auch garnicht, weil alles von dem Kleinen kaputt gemacht wird. Nichts kann man mit ihm machen und mittlerweile bin ich so am Ende dass ich denke , das es besser wäre wenn der Kleine zum Papa geht und die Große hier bleibt.
Ich weiß nicht was ich machen soll, bereue es so Kinder bekommen zu haben mit diesem Mann und würde gern alles rückgängig machen.. #schmoll
Ich weiß es ist hart sowas zu sagen und nicht richtig . Ich würde so gerne dazustehen und das Beste daraus machen aber es gelingt mir nicht und momentan verspüre ich nur Hass gegenüber meinen Kindern, weil ich das Gefühl habe sie stehen mir im Weg..
Das ist ganz komisch und ich möchte nun nicht verurteilt werden, weil ich so denke und fühle.
Ich kann mit niemanden darüner sprechen, weil ich hier natürlich so dastehen möchte, als wenn ich alles mit links packe. Schließlich habe ich mich getrennt und wollte das so..

Aber ich zerbreche an meiner Mutterrolle und manchmal wünschte ich mir der Kleine wäre nicht da. Nur mit meiner Großen wäre alles viel schöner..

Nur zur Info. Oma hat die Beiden von Dienstags bis Mittwochs Mittags und jedes 2. Wochenende sind sie komplett beim Papa. Das ist schon eigentlich recht ok, das was gesetzlich vorgegeben ist. Ich hab schon mit dem Papa gesprochen aber er macht nicht mehr, das hätte ich mir selbst zuzuschreiben.
Viele Freundinnen haben mir angeboten mir die Kinder abzunehmen. Aber es bringt nichts. Ich stecke mitten in der Krise und würde sie am liebsten garnicht dahaben.. die Zeit zurückdrehen, leben und frei sein.. Ohne 2 Kinder am Bein..

Ich bin so eine schlechte Mutter,weil ich solch Gedanken habe..
Ich hoffe mein Kurantrag wird genehmigt , vllt hilft uns das..

Vielleicht habt ihr ein paar liebe Worte oder euch ist es ähnlich ergangen und nun ist alles positiver.. Ich brauche jemanden zum reden.. #schmoll

Danke für´s zuhören..

Beitrag von kleinemimi 01.03.10 - 11:46 Uhr

Hallo,

ich weiss nicht, ob Zuspruch Dir hilft, denn den hast Du eigentlich mit dem geregelten Umgang obendrauf noch Oma und Opa die sich regelmäßig darum kümmern!!! Und auch noch Freundinnen die da wären, was vermisst Du denn?? Was würdest Du denn ohne Kinder machen? Was? Spontan sein? Weg gehen? Das kannst Du alles in der Zeit machen wo Du Luft hast!!! Ich verstehe Dich nicht, tut mir leid, sei froh dass Du soviel Rückhalt hast und vorallem bist Du ja auch gegangen, wenn ich richtig gelesen habe, was sicher für Dich so besser war, möge ich Dir gar nicht abstreiten, aber jetzt komme klar damit. Nutze Deine freie Zeit und die restliche kümmerst Dich komplett um Deine Mäuse!!! Haben Deine Freundinnen keine Kinder mit denen ihr was unternehmen könnt???

Und glaub mir es gibt viel viel schlimmere Situationen!!! Ich bin auch alleinerziehend seit 4 Jahren! Ja und meine Mäuse sind jetzt 9 und 5 also waren sie damals wie Deine! Ich gehe aber auch 40 Stunden auf Arbeit! Mache alles alleine, der Vater sieht sie alle vierzehntage Sonntags, da ist auch nicht soviel Freiraum. Aber wir schaffen es, haben es immer geschafft. Klar wünsche ich mir wieder einen Mann an meiner Seite weil vieles einfacher wird. Aber Du musst auch mal darüber nachdenken, dass es für die Kinder sicher nicht einfach war, die müssen die Trennung auch erstmal verkraften und dazu brauchen sie viel Liebe.

Such Dir Hilfe! Ich hoffe der Antrag kommt durch und Du kommst wieder hoch, aber ich glaub das in diesem Fall nur ein Tritt hilft sorry.

LG Mimi

Beitrag von chikiloo 01.03.10 - 12:04 Uhr

:-DOh je, also solche Krisen übersteht man nur dank seiner Liebe für die Kleinen. Klar ist das anstrengend und uns geht es allen genauso. Wann ist mal Zeit was für sich zu tun? Nie. Wie soll ich einkaufen gehen, ne Kiste Wasser nach oben schleppen (3.Stock), was mach ich wenn ich krank bin (wie jetzt) mit hohem Fieber? Wie mache ich das mit der ARbeit? Kann ich irgendwann mal endlich wieder einen Job finden wo ich mehr als nur halbtags arbeite um von dem Hartz 4 Level runterzukommen (obwohl studiert)? Frust! Wie treffe ich meinen Traummann, der mich und Kind auf Armen trägt...auf dem Spielplatz? Im Supermarkt? Hmmm...Nee, bisher nicht.
Aber die LIebe zu den Kindern macht doch alles irgendwie möglich! Du hast gerade ein typische alleinerziehnden Krise. Die hat man mal. Du hast doch HIlfe! Ich hoffe auch die Kur geht durch und frag mal Deinen Arzt ob Du nicht Burn Out hast. Burn out ist doch so in Mode. Haben wir alle hier. :) Wir sind total im Trend.
Nimm die Hilfe an! Versuch mal zu entspannen und nimm Deinen Kleinen auf den Arm! Und Kuschel viel mit Deinen Süssen. Sei nicht genervt mit ihnen, sondern kuschel!
:-D Kuscheltherapie sozusagen :-p
Tut allen gut!
Liebe Grüsse jUle

Beitrag von kleinemimi 01.03.10 - 12:06 Uhr

ich bin zwar auch manchmal in Krise :-p aber du meintest sicher die TE #schein

Beitrag von chikiloo 01.03.10 - 17:36 Uhr

Haha, ja natürlich. Dich meinte ich nicht. ...oder doch, weil ich ja von uns allen sprach. Ich hab einfach mal behauptet, dass wir alle mal Krisen durchmachen als alleinerziehende und am liebsten einfach alles hinschmeißen würden. Oder stimmt das nicht???? Ich bin/ war davon überzeugt.

Beitrag von linagilmore80 01.03.10 - 12:04 Uhr

Okay. Hol' jetzt erst mal ganz tief Luft und versuche Dich zu entspannen.
Ich habe auch mal in der gleichen Situation gesteckt wie Du und weiß, wie depressiv man darüber werden kann.

Also:
1. Bist Du keine schlechte Mutter.

2. Solltest Du Dir eine SPFH über das Jugendamt holen - Du bist mit der Umstellung auf die neue Situation völlig überfordert, was total normal ist.

3. Deine Kinder sind wegen der Trennung außer Rand und Band und damit überfordert - auch ihnen würde eine SPFH oder sonst eine psychologische Hilfe wegen der Scheidung helfen.

4. Bitte such mal Deinen Hausarzt auf. Ich habe den Verdacht, dass Du Depressionen hast und die dürfen nicht unbehandelt bleiben.

Liebe Grüße,
Lina

Beitrag von mijolu 01.03.10 - 12:22 Uhr

Ich danke dir, was ist denn eine SPFH?
Wenn ich dort anrufe würde ich gern wissen, worüber ich rede..

Ich muss Depressionen haben, wenn ich mir wünschte mein Sohn wäre tot oder es würde sie beide nicht geben.. :-(
Ich war vorher durch und durch Mutter, nichts konnte dazwischen kommen. Niemals hätte ich sie abgegeben, niemand durfte an sie ran ect. Und nun denke ich darüber nach ob ich sie zum Papa gebe...#schmoll

Mir zu sagen , du wolltest es so, kneif den Arsch zusammen und mach hift leider nicht.. Das sage ich mir jeden Tag.. :-(

Beitrag von kleinemimi 01.03.10 - 12:41 Uhr

das war nicht böse gemeint, ich bin auch oft am Ende sehr sogar, ich habe auch schon oft Gedanken gehabt das alle ohne mich besser klar kommen, aber ich habe mich wieder hochgezogen irgendwie weil immer alle gesagt haben höre auf Dich hängen zu lassen sei froh, dass die Kids gesund sind (eine Freundin deren Sohn hatte Krebs) und wenn gerade sie sowas sagt komme ich mir immer so unheimlich schäbig vor mit meinen Gedanken, ich zwinge mich auch oft dazu zu lächeln obwohl mir nur zum heulen zumute ist, und ich weiss das ich den Kindern oft nicht gerecht werde, weil sie eben eine glückliche Mutter brauchen und natürlich auch eine Familie und nicht mal das habe ich nach den Jahren fertig gebracht, weil ich romantischen Gefühlen hinterher renne. Ich wollte Dir nur damit sagen, es gibt immer schlimmeres glaub mir, ich weiss auch noch nicht wann ich endlich wieder Glück haben werde, aber eines weiss ich Ablenkung hilft.

Beitrag von mijolu 01.03.10 - 13:01 Uhr

Das weiss ich doch.. :-)
Ich wollte damit nur sagen, dass es keinen Sinn hat, ich bin eine starke Frau und weiß , wo der Weg ist aber ich kann ihn nicht gehen..

Ich fühle mich gefangen, wie in einem Käfig und komm nicht raus..
Es gibt sogar jemanden in meinem Leben, mit dem ich frisch zusammen bin, der mich über alles liebt und mich so nimmt, wie ich bin. Mit den Kindern etc..

Aber das hilft mir leider auch nicht.. Eher noch wünschte ich mir noch sehnlicher ich hätte keine Kinder, um sie mit dem Mann zu bekommen, der es verdient hat.
Nochmal von Neu anfangen.. Nun habe ich schon 2 Kinder, diese aufregende Zeit, das man beschließt Kinder zu bekommen, vorher heiratet etc.. Alles kaputt... !!!! :-(

Beitrag von janamausi 01.03.10 - 19:17 Uhr

Hallo!

Das was Du schreibst finde ich ganz schrecklich, aber ich finde es sehr gut, dass Du erkannt hast, dass es so nicht weiter geht.

Du bist erst 5 Monate getrennt, hast schon einen neuen Partner (den die Kinder auch kennen) und machst dir Gedanken, dass Du lieber Kinder mit einem Mann bekommen hättest, der es verdient hat! Bei dir dreht sich so vieles um Männer!

Fang doch erstmal an, DEIN Leben mit den Kindern zu ordnen und wenn dann das klappt, dir wieder einen Mann zu suchen. Deine Kinder haben noch nicht mal die Trennung vom Papa verkraftet und kriegen gleich einen anderen Mann vor die Nase gesetzt, noch dazu spüren Kinder was in der Mutter vorgeht und wenn sie spüren, dass Du lieber mit dem Mann zusammen bist, als gerne Zeit mit den Kindern zu verbringen, kann das nur nach hinten los gehen.

Und ich denke, sicherlich mus man man den Ar... zusammen kneifen und durch, aber wenn es schon so weit ist wie bei dir, bin ich mir nicht so sicher, ob das der richtige Weg ist. Gibt es evtl. die Möglichkeit, dass deine Eltern die Kinder kurzfristig nehmen, so dass Du mal eine Auszeit von mehreren Tagen hast, so dass Du zumindest ein bißchen die Reserven auftanken kannst, um dann alles mit professioneller Hilfe in anzugehen?

Kindern geht es nur gut, wenn es der Mutter gut geht. Deine Kinder können keine fröhlichen ausgeglichenen Kinder werden, wenn Du "so drauf" bist. Daher arbeite an dir, dass Du wieder Freude hast, mit deinen Kindern Zeit zu verbringen, dann werden auch deine Kinder wieder umgänglicher werden.

LG janamausi

Beitrag von linagilmore80 01.03.10 - 13:43 Uhr

Eine SPFH ist eine Sozialpädagogische Familienhilfe. Sie kann Dir helfen, das Familienleben wieder in den Griff zu bekommen.

Ich habe nicht gesagt, dass Du es so wolltest und dass Du den Arsch zusammenkneifen sollst. Es ist halt so, dass man sich nicht grundlos trennt.
Aber dennoch müssen alle Beteiligten damit fertig werden. Meine Kinder waren damals genauso alt wie Deine jetzt. Die Trennung und die Verarbeitung der Trennung hat uns alle überfordert. Ich habe mich zurück gezogen und meine Kinder klammerten und stritten sich um so mehr aus Angst, noch mehr zu verlieren. Irgendwann war es zu viel und ich bin zum Jugendamt.
Ich bin heilfroh, dass ich diese Hilfe übers Jugendamt bekommen habe, sonst wäre ich noch verrückt geworden.

Ich wünsche Dir alles Gute! Wenn was ist, kannst Du mir über VK schreiben.

LG,
Lina

Beitrag von celina0202 02.03.10 - 21:18 Uhr

Hay,
ähmmmmmmmm..jetzt bin ich sprachlos.Ich denk du solltest vill.drüber nachdenken und die grosseltern fragen ob Sie dir die Kinder generel ersmal nehmen.Ich hatte zwar schon einmal auf dein Beitrag geschrieben und habe dir versucht mut oder tips zu geben.
Aber wie um Gottes namen kannst du dir wünschen dass dein Sohn tot ist???????
Dein Baby,der ist unter deinem Herzen gewachsen,du hast Ihm das Leben geschenkt.
Es tut mir Leid,aber ich bin vielleicht jetzt hart,aber das baby muss erst mal von dir weg.Mein Gott nicht dran zu denken.

Ich liebe meine Kinder überalles egal wie am Boden zerstört ich war aber den Gedanken habe ich nie gehabt,wenn ich nur dran denke dass mein Kindern was passiert fang ich an zu weinen.
Bitte versteh mich nicht falsch aber lass dir dringend psychologische hilfe holen.
Notfals bring den kl.zum VA oder vorrübergehend in eine Pflegefamilie

LG Celina

Beitrag von kerstin3011 01.03.10 - 14:00 Uhr

Hallo,

ich bin auch alleinerziehend seit 7 Monate, aber ich wurde verlassen. Meine Kinder sind 6,5 Jahre und 16 Monate. Ich hatte auch oft das Gefühl überfordert zu sein, habe nur rumgehangen.

Ich bin dann in eine Eheberatung gegangen - allerdings allein und es hat mir geholfen.

Wie meine Vorrednerin schon sagte, Hilfe beim Jugendamt holen. Dann wird das auch wieder.

Ganz liebe Grüße
Kerstin

Beitrag von celina0202 01.03.10 - 22:52 Uhr

Hallo,

ich kann es gut nachvollziehen da ich es selbst durchmachen musste.Ich trennte mich damals auch von dem VA da ich der meinung war es geht einfach nicht mehr und alleine schaffe ich es genauso gut oder noch besser.
Damals war meine kleine 11 Monate und die grosse gerade zwei geworden.Ich zog in die nähe meiner Eltern so dass ich auch mal Luft hatte,meine Eltern kamen mal vorbei so dass,ich einkaufen konnte oder einfach mal ne std.raus.Und ab und zu gingen sie übers WE zu meinen Eltern.das war Luxus pur auch wenn es nur paar std waren.Aber als ich wieder daheim war war ein Chaos pur.Ich wusste nicht wo der Anfang und wo das Ende war.Ich hatte zu nichts Lust,Spielplatz,Spaziergängeoder daheim Spielen waren nur noch anstrengend und waren Übel.Mir waren die Kinder "lästig"ich fing an auf den KV neidisch zu werden da er ja wieder alles machen konnte was mir nicht möglich war.Er konnte Arbeiten,Ausgehen,so kleinigkeiten wie sponntan mal auf ein Kaffee mal in die Stadt.Ich ging unter.Ich musste vom Amt leben und hasste alle Menschen die Arbeiten gehen konnten und sich was neues kaufen konnten den ich gab nur geld für Kids aus."Selbstverständlich".Ich konnte weder Baden noch in Ruhe kaffee trinken,es war immer krach und geschrei in der Whg.Mich hat es gewundert das die Nachbarn sich nicht beschwert haben.Da ich mit meinen "kaputten"nerven auch nur noch schri.Es war einfach nur depriemirend und schrecklich.Alle meine Freundinen die ich durch den Umzug wieder hatte ,hatten keine Kinder waren FREI.Demnach besuchten Sie mich selten..klar mit mir konnte man nichts mehr machen.Irgendwann stand ich mal vor dem Spiegel,und fragte mich selbst was aus mir geworden ist.Früher habe ich was aus mir gemacht mich schön angezogen und geschminkt und jetzt war alllles weg.Und ich fing bitter an zu heulen wie ein kl.Kind und ich sagte mir immer wieder ,diese Kinder habe ich mir gewünscht,ich wollte alleine alles so wie es ist,ich müsste doch glücklich sein.Und als ich an das lächeln meiner Kinder dachte habe ich mich dafür gehasst dass ich so "böse"über sie dachte,sie konnten doch nichts dafür!Sie wollten doch nur Liebe und ich schri nur noch.Am nächsten Tag gingen wir alle drei zum EInkaufen,die Grosse nahm wie immer den halben laden ausseinander,mir war es "egal"den diesmla wollte ich für mich was kaufen.Ich kaufte mir schöne Sachen zum anziehen ,schminke etc.Als ich daheim ankam wurde alles ausgepackt,meine Kinder hatten eine riesen freude an der Verpackung,und die Mama war auch glücklich malm was für sich getan zu haben und es gab ein lächeln von mir.Ab den tag fing ich alles an zu machen wie früher,ich bin früher auf,habe mich fertig gemacht,habe die kinder geweckt,und ich war gut gelaunt.ES war der ERSTE schritt für mich zum normalen Leben.Es tat mir sehr gut da ich sehr viel an selbstbewusstsein gewonnen habe und von Tag zu Tag wurde ich offener für andere Menschen war Glücklicher.Und das brachte ich auch mit nachhause.Ich sagte mir Kinder sind Kinder brauchen Ihre Grenzen aber sie sind halt laut etc.Ich wurd lockerer mit der Zeit.Ich lernt einen Mann kennen und Lieben und soger er ermahnte mich wenn ich immer nur Kinder,kinder im Kopf hatte,er sagte zu mir,HEY du lebst auch noch!SO fing ich an mit meiner Situation klar zu kommen und von Tag zu tag wurde es besser.Und wenn ich in der Badewanne sass und meine grosse das Toilettenpapier in kilometer langen bahnen verwandelte,ärgerte ich mich,aber als die kleine ankam und das gleiche versuchte musste soger ich lachen.



Es liegt an dir,du hast schon liebe menschen die dir helfen und soger der KV nimmt sie übers WE ,dass hatte ich nicht.Du musst lernen mit der Situation klar zukommen,an dich auch mal denken,Tanzen gehen etc.Wenn du selbst ausgeglichener bist und mit die Glücklich bist dann packst du das ohne Probleme.
Die Kinder wollen Liebe und du hast Sie bestimmt ganz tief in dir drinn nusst nur lernen Sie wieder rauszulassen.Denke an die vergangenheit als Sie so winzig klein waren,Könntest du sie immer noch abgeben.Reisse die Geschwisster nicht auseinander es tut Ihnen nicht gut.

Inzwischen ist meine kleine 3 und grosse 4.Und ich bin wieder alleine.Aber es geht uns Prima,klar gibt es zickenterror,drei weiber in einem haus aber wir schaffen alles zusammen.und wenn sie beim einkaufen immer noch alle regale ausseinander nehmen,NA UND andere Mütter haben auch kleine Kinder und die sind vieeeel schlimmer.

Kopf hoch und alles gute!
LG celina

Beitrag von anja96 02.03.10 - 09:29 Uhr

Hallo,

wenn ich Deine Zeilen lese, dann ist mein erster Gedanke, daß Du ganz ganz dringend therapeutische Hilfe benötigst. Alleine, daß Du Dir wünscht, der Kleine wäre nicht da bzw. gar keins von beiden wäre da, finde ich sehr befremdlich.

Ich weiß auch gar nicht, wo Dein Problem ist. Die Große geht von 8-16 Uhr in die Kita und Du arbeitest nicht!! Trotzdem schiebst Du sie so lange ab und dann auch noch eine Nacht bei der Oma und am WE beim Papa.

Schau mal, was andere Frauen leisten. Ich kenne eine, die ist AE mit 2 kleinen Kindern und geht Vollzeit arbeiten (teilw. mit Abendterminen) und die hat keine Oma in der Nähe!

Ich war mit meiner 1. Tochter AE und bin direkt nach dem Muschu arbeiten gegangen. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, sie länger als nötig bei der Tamu zu lassen, damit ich mich irgendwie vergnügen kann. Auch meine 2. Tochter wird nicht im Kiga geparkt, wenn ich nicht arbeite. Meine beiden streiten auch ständig und bei mir siehts teilweise auch aus wie bei Hempels (und ich kann meine Kids nicht über Nacht abgeben), aber ich hatte noch nie Gedanken, daß ich ohne die beiden Süßen besser dran wäre!

Sorry, aber reiß Dich zusammen und geh zum Therapeuten. Eine Kur hilft Dir da nicht! Da sind die Kids ja wohl auch dabei!

LG, Anja