Mir fällt das abstillen sooo schwer

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von biba1983 01.03.10 - 13:28 Uhr

Mein Kleiner wird am 14. März 9 Monate alt.
Da er nicht mehr satt wird ( bekommt eh schon 4 Malzeiten am Tag ) kommt er vor allem nachts stündlich. Schreit wie am Spieß bis er die Brust kriegt ( Fläschchen nimmt er nicht an, Tee wird am Tag mit dem Löffel gegeben ). Braucht die Brust auch zum einschlafen.
Er ist auch extrem auf mich fixiert. Wenn ich aus dem Raum gehe, weint er solange bis ich wieder komme. Oder wenn er von jemanden anderen gehalten wird ( sogar von seinen Papa ), weint er bis er auf meinen Arm wieder ist.
Jetzt hab ich heute mit meiner Hebamme telefoniert. Und sie meinte ich soll ihn radikal von der Brust abgewöhnen. Sonst gewohnt er sich nie an die Flasche.
Ich weiß, bin ja selber auch schuld, da er so fixiert auf mich ist....
Ist es euch auch so schwer gefallen zum abstillen? Vor allem, so schnell? Ich könnte echt heulen.
Manche werden sich fragen, wieso ich jetzt aufhöre!
Es ist halt sehr, sehr anstrengend, kein Schlaf- seit 2 Monaten und ich habe einen 4 Jährigen Sohn, der deswegen oftmals zu kurz deswegen kommt , da der Kleine immer bei mir dabei ist und ich nie was mit ihm alleine unternehme.
Sorry für`s #bla, aber mußte mal raus, da mich meine Familie deswegen nicht versteht ( wie man überhaupt solange stillen kann ).
#heul Biba

Beitrag von jumarie1982 01.03.10 - 13:35 Uhr

Hallo

Ich versteh deinen Gefühle und würde nur eins ändern...die Hebamme!
Radikal von der Brust entwöhnen hilft deinem Baby ganz sicher nicht weiter....!
Bestärkt aber sicher seine Angst ohne dich zu sein.

LG
Jumarie

Beitrag von rmwib 01.03.10 - 13:42 Uhr

Da kann ich nur zustimmen.

Beitrag von miriamama 01.03.10 - 18:06 Uhr

Ich kann auch nur zustimmen!!

Beitrag von lissi83 01.03.10 - 13:43 Uhr

Huhu!

Ja allerdings, frage ich mich, wieso du abstillen willst, wenn es dir doch so schwer fällt und deinem Baby auch#gruebel
Bist du denn sicher, dass es am Hunger liegt, dass er nachts wach wird? Wenn er doch schon 4 Mahlzeiten am tag bekommt, dann kann ichs mir irgendwie garnicht vorstellen, dass dein Kind tatsächlich in der Nacht so viel hunger hat! Es ist bestimmt vielmehr die Nähe, die er braucht! Und dann, würde sich das "Problem" auch nicht beheben, wenn du ihm die Brust abgewöhnen willst! Der Schuß könnte nach hinten losgehen!

Um den 8.). Monat rum, haben die kleinen auch wieder nen großen Schub, dieser kann auch mal länger dauern!
Dass er fixiert auf dich ist, ist auch nicht unnormal und sicher nicht deine Schuld...! Das ist vielleicht Fremdeln UND auch der Schub! In der Zeit wollen die meisten nach der Mama und auch die Väter können angefremdelt werden!

Ok, dass du keinen Schlaf bekommst ist mist aber wenn du abstillt obwohl ihr beide noch nicht bereit seit, dann ist dass noch viel mehr mist!

Ich verstehe auch echt die Aussage deine Hebamme nicht....radikal die Brust entwöhnen ....nee nee...sicher nicht der beste Weg!
Zu den oben genannten Dingen hätte sie eigentlich was sagen müssen (meiner Meinung nach)...zumindest mal andeuten!

Naja, was du machst ist ja deine Sache aber ich wollte dir das schreiben, damit du viell. noch mal drüber nachdenkst!

glg...wird wieder#blume

Beitrag von woelkchen1 01.03.10 - 15:21 Uhr

Wenn du deinem Sohn jetzt um deine Nähe beraubst, wird sein Anhänglich-sein noch viel schlimmer.
Denn du gibst ihm damit ja das Gegenteil von dem,was er fordert!
Gestillte Bedürfnisse verschwinden, ungestillte tauchen immer wieder auf.

Es ist ein Weg in die falsche Richtung!

Beitrag von hippogreif 01.03.10 - 16:23 Uhr

Hmmm, ich verstehe nicht so ganz, was Dein Ziel ist. Wenn Du das viele stillen reduzieren/abschaffen möchtest (so klingt Dein Posting bzgl. Nachts und bzgl. Mama-fixiert sein), dann halt Dich an den Tipp Deiner Hebamme - das wird ein paar Tage schwer werden, aber danach läuft es viel besser.
Wenn Du allerdings das stillen schön findest, dann stille doch einfach weiterhin. Solange es Dir und dem Kind gefä#llt, würde ich mich von anderen Leuten (Familie, Freunde) da nicht beirren lassen. Es ist Dein Kind und Du mußt entscheiden, was Du machst.

Beitrag von ratpanat75 01.03.10 - 17:46 Uhr

Hallo,

deine Hebamme hat seltsame Ansichten!
Warum muss sich ein Kind an die Flasche gewöhnen?
Die Flasche ist ein Brustersatz, nicht umgekehrt.
Wenn es die Brust nicht mehr braucht, kann das Kind aus dem Becher trinken.
Kein Kind MUSS aus der Flasche trinken.

Dass dein Sohn im Moment so auf dich fixiert ist, liegt wohl eher an der Fremdelphase, das ist völlig normal in dem Alter und Teil der Entwicklung- bei manchen fällt es stärker aus und manche haben es gar nicht.
Das hat aber mit dem Stillen nicht direkt etwas zu tun.
"Ich weiß, bin ja selber auch schuld, da er so fixiert auf mich ist.... "
Da musst du doch keine Schuldgefühle haben!!! Es ist ein ganz normaler Entwicklungsabschnitt und er ist nicht mal 9 Monate alt, nicht 9 Jahre!
Gerade jetzt braucht er Sicherheit, da wäre radikales Abstillen völlig falsch.
Dein Mann (und Oma, Opa, Tante, wer auch immer) können versuchen, sich langsam anzunähern, immer wieder kleine Sachen übernehmen, damit du etwas entlastet wirst und Zeit für deinen Grossen hast.
Mit etwas Geduld wird das schon gehen.
Und wenn der Moment gekommen ist, an dem DU abstillen möchtest, wird es dir auch nicht schwer fallen.

LG


Beitrag von biba1983 01.03.10 - 18:52 Uhr

Danke, für eure lieben antworten.
LG; Biba

Beitrag von nashivadespina 01.03.10 - 19:24 Uhr

Eigentlich stillt man ja nach Bedarf genauso wie man auch die Flasche nach Bedarf füttert deshalb sind diese Stillabstände auch normal. Manchmal benötigen Babys mehr weil sie einen Wachstumsschub haben. Durchs saugen nach bedarf wird dann die Milchproduktion genau deinem Baby angepasst.

Das dein Baby in dem Alter stark auf dich fixiert ist ist in dem Alter völlig normal-du hast dein Baby lange in deinem Bauch getragen-vergiss das nicht. Verlust- und Trennungsängste gehen mit der Zeit weg wenn das Baby weiß: du kommst immer wenn es traurig ist oder weint. Wenn du dein Kind jetzt von heute auf Morgen abstillst wird die Trennungsangst wohl noch stärker ausgeprägt sein. Bezüglich des abstillens oder weiterstillens empfehle ich dir unbedingt eine Stillberaterin aufzusuchen..scheinbar hat deine Hebamme nicht geeignetes Fachwissen/macht keine Weiterbildungen sonst hätte sie dir sowas hoffentlich nicht empfohlen. du kannst eine stillberaterin kostenlos hierüber kontaktieren:

www.lalecheliga.de

Beachte dass du noch mehr arbeit hättest würdest du Fläschchen machen..es sei denn du fütterst mit stärke zu was ich ja jetzt mal nicht hoffe!!!! Es ist wie gesagt normal dass das Baby so oft will...und das Schlafverhalten auch. Die meisten babys schlafen frühestens mit 6 Monaten *durch* Das ist zwar alles sehr anstrengend aber nur eine Phase ;-)

Wenn deine Familie auch nicht so recht hinter dir steht und dir auch noch so sprüche aufdrückt ist das natürlich noch schwieriger für dich. Du musst lernen darüber zu stehen und euren Weg für euch zu finden und dazu zu stehen..das ist nicht einfach.



Beitrag von italyelfchen 01.03.10 - 19:38 Uhr

Huhu,

ißt er denn gut?
Also für mich hört sich das so an, als bräuchte er die Brust schlicht zum Einschlafen und kommt darum stündlich!
Ich frage mich, ob Du überhaupt unbedingt abstillen mußt! Ja, etwas ändern mußt Du, denn sonst macht es Dich kaputt, aber vielleicht reicht es, wenn Du die Brust als Einschlafhilfe ausschleichst (was sicher auch nicht einfach wird) und dann noch ein paar fest Mahlzeiten stillst, den Rest Beikost gibst!
Meine Maus hat nie die Flasche genommen! Sie wollte sie einfach nicht und zwingen wollten wir sie auch nicht! Sie hat Wasser aus einer Schnabeltasse getrunken und Milch eben aus der Brust bist sie 13 Monate alt war, denn dann hat sie sich selbst abgestillt! Dann gab es Vollmilch aus der Tasse.

Versuche, für Dich/Euch den bequemsten Weg zu nehmen, ohne Dir Druck von außen machen zu lassen! Kein Kind muss je aus der Flasche trinken, wenn es nicht will, es gibt andere Lösungen!

Ach ja, wie schaut es denn mit Getränken zur Beikost aus? Worin gibst Du die?
Vielleicht nimmt er daraus ja auch Milch!

Liebe Grüße
Elfchen

Beitrag von biba1983 01.03.10 - 20:15 Uhr

Hallo.
Er ißt zur Zeit vormittags ( Obstgläschen od. was mit Getreide )- mittags ( Menü ) - nachmittags ( Obstgläschen od. was mit Getreide )und abends ( Gute Nacht Brei, und ähnliches ) ein Gläschen, meißt will er dann noch ein paar Löffel Obstgläschen haben. Dazu trinken tut er leider gar nichts. Wenn man gnz viel Glück hat, trinkt er mal 2-3 Schluck aus dem Becher ( biete ihmzu jeder Mahlzeit was an ).
Ansonsten halt die Brust.
Hab schon versch. Milch gekauft ( HA, Gute Nacht Fläschchen,...) und hab sie gelöffelt und in ne Tasse getan, nach einem Löffel "sperrte" er seinen Mund zu und man hatte keine Chance mehr. Sogar der Große Bruder hats vorgemacht, half aber auch nix.
Hab auch das Gefühl das er das nuggeln an der Brust zum einschlafen braucht.
Es ist halt echt anstengend seit 2 Monaten stündlich aufzuwachen..... Das naggt an den Nerven.
LG, Biba

Beitrag von matsel 01.03.10 - 21:17 Uhr

ich wollt nur mal anmerken das mein kleiner mit 9 und 10 monaten auch recht anstrengend war. gerade mit dem "aus den raum gehen" etc war schlimm, vor allem weil man dachte: so jetzt ist alles in trockenen tüchern und dann fängt quasi alles von vorne wieder an. schläft er mit bei euch oder im eigen zimmer? vielleicht probiert ihr da mal einen wechsel aus, nur mal als test. wann gibts denn abendbrot und was eßt ihr so? ggf da ml was anderes ausprobieren. milch hat mehr kcal als brei, daran sollte man auch denken.
lg