Wie soll ich mein Kind "bestrafen" ?

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von feuermelder1983. 01.03.10 - 15:20 Uhr

Hallo,

Sorry für das doppel Posting.

Aber ich habe ein Problem und hoffe dass ihr mir helfen könnt.

Mein Sohn ist zurzeit sehr aggressiv.
Muss aber dazu sagen das die letzten 4 Monate bei uns sehr stressig war. Ich hatte in Nov eine FG #heul, dann eine kl. Ehekrise, dann ein Todesfall und dann ging es mir seelisch nicht gut und konnte 4 Wochen nichts machen :-[
Mein Sohn hat das alles mit bekommen und ihn hat das auch alles belastet.

Seitdem hat er sich total verändert. Er hört nicht mehr auf das was wir sagen, ist rotz frecht und benutzt auch schon Ausdrücke. Er reagiert auf gar nichts was wir sagen und gibt uns auch noch freche Antworten.
Im Kindergarten stänkert er nur noch rum und haut die anderen Kinder.
Gegen uns und andere ist er Respektlos.

Wenn wir mit ihm Einkaufen gehen führt er sich auf und macht ein Theater.
Letztens sind wir essen gegangen und mein Sohn hat nur rum geschrien, ist zu den anderen Tischen und hat die Gäste belästig.
Dann ist er immer unter dem Tisch rum gekrabbelt und hat den Dreck auf unseren Tisch gelegt.
Jede Drohung wo wir gemacht haben, hat ihn nicht interessiert :-[

Gerade als ich ihn aus dem Kindergarten abholte sagte eine Kindergartenpflegerin das ich zur der Leitung soll das mein Sohn misst gebaut hat. Ich wusste gleich das es was "größeres" sein muss.
Die Leitung erzählte mir das mein Sohn mit seiner Gruppe spazieren war. Und er hatte Steine in seiner Jacke. Als ein Auto vorbei gefahren ist hat er die Steine auf das Auto geworfen :-[
Die Steine waren nicht gerade klein.
Ich war erst Mal baff und wusste gar nicht was ich sagen soll #kratz
Die Leitung sagte dass sie es mir gleich erzählen wollte da mein Sohn den restlichen Tag im Kindergarten rum gebockt hat und nur geweint hat.
Sie meinte das sie sich das Nummerschild vom Auto (hat nicht angehalten= auf geschrieben haben und das ihre Versicherung dafür auf kommt.
Sie sagte dass ich ihn nicht schimpfen bräuchte aber ich soll noch mal mit ihm reden.
Dann sagte sie noch dass er sehr aggressive ist und die anderen Kinder ärgert.

Ich muss ehrlich sagen dass ich mit der Situation überfordert bin.
Ich bin total geschockt :-[ und weiß ehrlich gesagt nicht was ich jetzt tun soll.
Da mein Mann die Woche Spätschicht hat muss ich das alleine mit mein Sohn klären - aber wie nur?

ich weiß dass wir nicht immer konsequent ihn gegenüber ihn sind und das wir ihn zu viele leere Versprechungen machen aber ich hoffe das es noch Hoffnung für unsre kleine Familie gibt.
Denn ich habe Angst dass mein Sohn mal auf die Schiefebahn kommt.

Was kann ich nur tut?
Habt ihr ein paar Erziehungstipps für mich? Wie soll ich mich jetzt wegen der Sache verhalten?
Wie tut man Kinder bestrafen ohne sie zu hauen und anzuschreien, denn das möchte ich nicht und mache ich auch nicht.
Ich schicke ihn zwar in sein Zimmer aber das juckt ihn nicht und nach ein paar Min kommt er wieder. Dann fängt er das Weinen an und ich bekomme Mitleid und tröste ihn #klatsch

Ich wäre euch sehr dankbar wenn ihr mir weiter helfen könnt.

Lg. von einer verzweifelten Mutter mit Terrorist Kevin *o5.o9.o5

Beitrag von mel130180 01.03.10 - 15:39 Uhr

Du musst deinen Sohn nicht bestrafen, sondern solltest einfach nur mal deinen Kopf aus dem Ar... ziehen. Sorry für die harten Worte, aber anders kann ich es nicht ausdrücken.

Du hattest eine Fehlgeburt. Schlimm
Eheprobleme. Auch nicht toll.
Todesfall. Noch weniger.

ABER!

Dein Sohn ist fünf Jahre alt und ihn belasten diese Dinge auch. Da musst du ihn nicht bestrafen, sondern einfach die Umstände so angenehm wie möglich machen. Natürlich ist das was er macht nicht toll und das würde ich ihm auch sagen.

Aber ansonsten würde ich an deiner Stelle einfach mal sehen, dass du diese ganzen Probleme etwas mehr von ihm fernhältst. Von euren Eheproblemen muss er nichts mitbekommen, wenn ihr es wieder auf die Reihe bekommt. Ihr seit erwachsen und könnt solche Dinge klären, wenn der Junge im Bett ist. Die Fehlgeburt muss er auch nicht mitbekommen, wenn es noch sehr früh war. Er ist zu klein dafür, dass kann er noch nicht erfassen.

Ich bin nicht dafür dass man Kindern nur eine heile Welt vorspielt, aber die volle Breitseite der Erwachsenenscheiße müssen sie noch nicht mitbekommen. Wir diskutieren über kleinere Sachen auch vor unserer Tochter, aber wenn es um wirklich schlimme Sachen geht und unsere Ehe auf dem Spiel steht, dann wird das nicht vor dem Kind besprochen.

Vergiss nicht, er ist 5 Jahre alt. Für ihn sind das alles kleine Weltuntergänge!

Gruß
Mel

Beitrag von espirino 01.03.10 - 15:47 Uhr

Hallo,

oh weh, das klingt ja echt übel. Und gerade in dem Alter sind die Kleinen eh schon schwer zu bremsen. Meine Zwillinge sind drei Monate älter als deiner #schwitz

Also Tipp Nummer eins: klare Ansagen (ich vergleichs gerne mit einem Hund - der versteht nur das notwendige und kann auch nur darauf reagieren). Zum Beispiel: Nicht sagen - Du kannst dann mal dein Zimmer aufräumen, sondern - Du räumst jetzt gleich dein Zimmer auf (eventl Hilfe anbieten)

Nummer zwei:
Nicht zuviel bitten, höflich sein ja, aber nicht betteln. Bestimmte Sachen sind notwendig und dulden keinen Zeitverzug.

Nummwr drei:
Ansagen werden eingehalten: Reagiert das Kind nicht, weil bspw. der Fernsehr läuft, wird er ausgemacht. Wer nicht vorher fragt, ob er Süßes haben kann, bekommt gar nix mehr von der Sorte etc.

Nummer vier:
Mitleid gibts nur, wenn ich ganz klar sehen kann, daß meinem Kind irgendetwas (möglichst unverschuldet) passiert ist. Für trotziges oder bockiges Verhalten biete ich ihnen nur ihr Zimmer an zum ausheulen. (In der Gaststätte hätte ich ohne zu Zögern die Kinder genommen und wäre gegangen)

Nummer fünf:
Was man verspricht muß man halten. Das gilt vor allem für mich und meinen Freund. Ich sage NIE irgendwelche Versprechen, von denen ich mir nicht sicher bin, ob ich sie halten kann. Lieber behalte ich gesicherte, schöne Dinge / Unternehmungen für die Kinder so lange für mich, bis es soweit ist.

Nummer sechs:
Apropos Anschreien. Auch ein Kind darf ruhig mal mitbekommen, das sein Verhalten mitunter den Eltern an die Substanz gehen können. Ich gestehe, daß ich von Zeit zu Zeit auch mal lauter werde, sollte ich zu meinen Kindern gar nicht mehr durchdringen.
Wohl dem, dessen Kinder sich sofort in Geduld üben oder nichts mehr anstellen, sobald der Klang der Stimme ihrer Eltern ertönt.

Setz dich nicht zu sehr unter Druck. Nicht alle Maßnahmen funktionieren bei allen Kindern gleich gut. Du kannst nur versuchen auszuprobieren und dir den Respekt deines Sohnes mußt du dir erarbeiten. Hart aber fair und mit Chancen für ihn.

LG Jana

Beitrag von agostea 01.03.10 - 15:53 Uhr

Das hast du gut ausgedrückt, liebe Jana! Das unterschreibe ich in allen Punkten:-)

Gruss
agostea

Beitrag von juniorette 01.03.10 - 16:30 Uhr

Klasse Beitrag!

Sehe ich genauso!

LG,
J.

Beitrag von breeze86 01.03.10 - 20:49 Uhr

Seh ich genauso und es könnte aus meinem ehem. Pädagogikbuch stammen! ;-)

Glg, Breeze

Beitrag von juniorette 01.03.10 - 16:42 Uhr

Hallo,

Jana hat dir ja schon eine sehr gute Antwort gegeben.

Trotzdem möchte ich noch auf ein paar Punkte eingehen:

"Letztens sind wir essen gegangen und mein Sohn hat nur rum geschrien, ist zu den anderen Tischen und hat die Gäste belästig. "

Wie kann das sein? Ich lasse mein Kind in einer Gaststätte sicher nicht planlos rumlaufen. Sobald ich sehen würde, dass er sich an einen fremden Tisch stellt, bleibt er bei mir sitzen. Bei Gebrülle geht ein Elternteil mit ihm raus, damit der andere weiter essen kann.

"ich weiß dass wir nicht immer konsequent ihn gegenüber ihn sind und das wir ihn zu viele leere Versprechungen machen "

Das geht gar nicht. Weder leere Versprechungen noch Androhen von Konsequenzen, die man dann nicht durchzieht.

"Wie tut man Kinder bestrafen ohne sie zu hauen und anzuschreien, denn das möchte ich nicht und mache ich auch nicht. "

Na, manchmal muss man schon lauter werden. Mütter, die nur in einem liebevollen Singsang sagen "Kevin, das ist aber nicht schön" werden wohl kaum was erreichen bei einem Kind, das einen starken Willen hat.
Und man kann ein Kind durchaus fest halten und das Kind dadurch zwingen, einem in die Augen zu schauen und zuzuhören.

"Ich schicke ihn zwar in sein Zimmer aber das juckt ihn nicht und nach ein paar Min kommt er wieder. Dann fängt er das Weinen an und ich bekomme Mitleid und tröste ihn"

Wie du selber schreibst, ist das: #klatsch
Wie soll dein Kind dich denn dann noch ernst nehmen?

In solchen Situationen erkläre ich meinem Kind, warum er auf sein Zimmer musste und warum ich immer noch sauer bin (aber in guten Situationen sage ich meinem Kind immer wieder, dass ich es immer liebe, auch dann, wenn ich mit ihm schimpfe).

LG,
J.

Beitrag von hippogreif 03.03.10 - 11:22 Uhr

Sehr treffend geschrieben!

Beitrag von alpenbaby711 01.03.10 - 19:22 Uhr

Also ich kann ja verstehen das du nach Konsequenzen suchst, aber mir fällt eines auf. Bei dem Thema Gaststätte schreibst du er hat ständig Mist gemacht und auf eure Drohungen nicht gehört. Vielleicht hättest du statt zu drohen mal Taten folgen lassen sollen. Nur Drohungen helfen nicht wenn du was ändern willst. Er muss auch spüren das es so nicht geht.
Wobei er wahrscheinlich immer noch versucht zu verkraften was zuletzt passiert ist. Ich weiß es ist sicherlich auch für dich schwer da rauszukommen aber sorry auch dein Kind braucht nicht und es ist erst 5!
Ela

Beitrag von feuermelder1983. 01.03.10 - 19:55 Uhr

Hallo,

bevor ich jetzt jedem Einzel schreibe, schreib ich mal eine gesamt Antwort #hicks.

Ich #danke euch für eure ehrliche Meinungen und Tipps.
In der Tat werd wir das eine oder andere aus probieren.
Es war wirklich Hilfreich und ich denk wenn wir uns an das eine oder andere halte können wir auch positiv in die Zukunft blicken.

Ich weiß das wir nicht immer konsequent (ehrlich gesagt fast nie) sind und dass wir auch unser Hauptproblem sein.
Ich weiß nicht warum wir unsre Drohung nie durchführen, vll. aus Angst das unser Kind uns nicht mehr mag #kartz
Hörst sich jetzt blöd an aber es ist so - warum auch immer.

Auch weiß ich das Kinder grenzen brauchen und Sicherheit.
Er ist ja erst 4 1/2 Jahre alt.
Deswegen werden wir jetzt versuchen dass wir unsre "Drohungen" durchziehen und wir konsequenter sind.

Zu der Gastwirtschaft möchte ich noch was dazu sagen.
Es war so dass wir in einer Pizzeria waren. Mein Sohn musste auf die Toilette und da ich auch musste bin ich gleich mit gegangen.
Er war mit sein "Geschäft" vor mir fertig hat sich die Hände gewaschen und ist wieder hoch in den Speisesaal.
Mein Mann saß mit dem Rücken zu der Tür und hat es erst nicht bemerkt das er an den fremden Tisch gegangen ist.
Als er es bemerkt hat, hat er ihn da gleich weg getan und ihn erklärt das man das nicht macht und das die Gäste in Ruhe essen wollten.
Als ich wieder von der Toilette kam hat unser Sohn rum gebockt weil sein Papa ihn "geschimpft" hat. Also ist er bockend unter unseren Tisch und hat den Dreck auf gesammelt.
Da das Essen gerade kam wollten wir nicht gehen (haben ja kein Goldesel) und somit waren es wieder leere Versprechungen das wir gehen wenn er nicht aufhört #augen

Im Nachhinein ärger ich mich auch immer wieder das wir nicht konsequent sind aber ich versuche, nein ich möchte das jetzt ändern.

Klare Regeln gibt bei uns schon, wonach er sich im Großen und Ganzen auch hält.
Wir haben auch einen festen Tageablauf, gut es gib ausnahmen wenn wir mal auf nen Geb. sind oder so aber generell haben wir ein festen Tagesablauf.

Mich ärgert es ja selber das wir im Endeffekt selber schuld sind das er momentan so ist. Er war ja schon immer sehr Lebhaft und ein Aktives Kind aber der Stress ging nicht an ihn spurlos vorbei.

Was ich noch sagen wollte wegen unserer Ehekrise wo wir hatten.
Wir haben uns nicht von unseren Keinen gestritten oder vor ihn über unsre Problem Diskutiert aber mein Sohn ist sehr sensibel und hat Emotional gemerkt das was nicht stimmt.

Ich werde mich heut Abend noch mal mit mein Mann (wenn er dann von der Arbeit kommt) in Ruhe darüber sprechen da mich die Situation im Kindergarten doch sehr belastet.


Lg. Melly mit schlafenden Kevin #verliebt und Ehemann auf Arbeit

Beitrag von rummelbummel 01.03.10 - 20:12 Uhr

Hallo,

im Prinzip hast du ja die Ursache schon erkannt. Und wie er sich jetzt verhält ist wohl nur seine Art, damit umzugehen und euch zu zeigen, dass etwas nicht stimmt. Ein Fünfjähriger kann seine Gefühle noch nicht in Worte fassen, also zeigt er es euch. (Das kann manch Erwachsener nicht!)

Er ist genauso durcheinander und es täte ihm bestimmt gut, wenn du nicht nach Schema F handelst, sondern wirklich auf ihn eingehst. (Ich möchte dir nicht unterstellen, dass du das nicht tust!) Rede mit ihm, rede von dir und deinen Gefühlen und klage ihn nicht an. Sage ihm, wie es dir dabei geht, wenn er solche Sachen macht. Hilf ihm Worte zu finden! Sage ihm, dass diese schlimmen Dinge (Todesfall etc.) auch an dir nicht spurlos vorüber gegangen sind. Rede mit ihm ohne Vorwürfe, Erwartungen etc. ihm gegenüber. Und höre ihm genau zu, was er dir wirklich sagen will.

Ich denke, wenn du ihm jetzt auch noch mit Vorwürfen und Bestrafungen kommst, wird er ganz auf Durchzug schalten, weil er sich nicht verstanden fühlt. Vertrauen ensteht so nicht. Natürlich darfst du ihm sagen, dass du dass Verhalten nicht okay findest, aber eher in Kombination, wie du dich dabei fühlst. Vielleicht wird es nicht von heute auf morgen besser, aber zumindest ist eine Grundlage geschaffen, wo dein Sohn weiß, egal was ist, was ich mache und wie es mir geht, meine Eltern hören mir zu und versuchen mich zu verstehen. Versuch dich mal in ihn rein zu versetzen und überlege mal, was du dir früher in diesem Fall von deinen Eltern gewünscht hättest.

Alles Liebe

Beitrag von jane..doe 01.03.10 - 20:46 Uhr

"Mein Sohn hat das alles mit bekommen und ihn hat das auch alles belastet"

...das geht gar nicht!
Warum zum Teufel muß er eine Fehlgeburt oder Eheprobleme mitbekommen?
Wenn du 4 Wochen nichts machen konntest, jedoch ein Kind zu versorgen hattest, ist das sehr grenzwertig und du hättest dir professionelle Hilfe suchen müssen, bevor der Zustand 4 Wochen anhält.

Rede mit ihm!
Über das Baby, welches jetzt im Himmel ist und über den Streit mit Papa.
Frag ihn, wie alles für ihn war und entschuldige dich.
Und dann ist erst mal einige Zeit, und ich rede von Wochen und Monaten, Kevinzeit angesagt!

jane..doe

Beitrag von feuermelder1983. 01.03.10 - 21:46 Uhr

Hallo,

Wieso soll das nicht gehn?
Er hat die Anspannung mit bekommen die die letzte Zeit war.
Er wusste ja dass ich Schwanger war weil wir es ihn gleich gesagt haben. Wir haben uns so sehr gefreut nach 3 Jahren üben und Hormon Therapie endlich schwanger zu sein. Es wusste ja keiner das ich eine FG bekomme :-[
Ich weiß dass es falsch war ihn das gleich zu sagen und ich würde es auch nicht mehr so schnell machen.
Wegen der FG hatten wir eine Krise. Wir haben uns nie vor unseren kleinen gestritten, dennoch hat er die Anspannung gespürt.

Mir ging es 4 Wochen nicht gut weil ich aus Medizinischen Gründen einen Schwangerschaftsabbruch machen musste und ich musste starke Medikamente nehmen.
So leit es mir tut aber ich konnte mich da nicht um mein Kleinen kümmern.
Er wusste ja nicht was los war weil wir ihn dieses Mal nichts gesagt haben.

Wir haben immer so gut es ging mit ihm geredet. Sei es wegen der FG, wegen dem Todesfall oder das es mir als Mama nicht gut ging. Wir haben so gut es ging ihm versucht das alles zu erklären, dennoch ging es an ihn nicht spurlos vorbei.
Ich selber habe noch damit zu kämpfen was die letzten Monate war und hab jetzt professionnel Hilfe (Psycholgen)

Tut mir leid das ich auch ein Mensch bin wo Gefühle hat aber ich kann nun mal das alles nicht vergessen. Ich versuch so gut es geht mich vor meinen Kleinen zu beherrschen und Unterdrücke meinen Schmerz weil ich weiß dass mein Kleiner darunter leidet.

Gruß Melly

Beitrag von petra1982 02.03.10 - 06:32 Uhr

schwer nicht nur du hast gelitten auch dein sohn und er zeigt seinen schmerz so und das kannst du nicht wirklich bestrafen.

hast du überlegt deinem sohn professionelle hilfe zu holen???

Beitrag von manavgat 02.03.10 - 08:27 Uhr

spontan:

gib ihm die Liebe die er braucht.

Nimm ihn in den Arm und sag ihm, dass es Dir leid tut, dass er sich nicht wohl fühlt.

Gruß

Manavgat

Beitrag von nane29 02.03.10 - 09:36 Uhr

Hi,

ich bin nicht immer deiner Meinung, aber das war auch spontan mein erstes Gefühl. Nicht strafen, helfen.

:-)

Beitrag von feuermelder1983. 02.03.10 - 11:31 Uhr

Hallo,

er bekommt von uns immer Liebe egal was ist....

Gruss Melly

Beitrag von zanadu 02.03.10 - 08:31 Uhr

Hallo, ich würde mein Kind nicht bestrafen sondern ( Mir und ihm ) helfen.
Wart du schon einmal zu einem Erziehungskurs?
Wart ihr schon einmal zu einer Therapie ( Hast du dich mit der Fehlgeburt und dem Stress auseinander gesetzt) ?
Zur Eziehungsproblmen bei uns wird vieles in de Ergothapie behandelt. Sie geben dir gute Tips zum Umgang.Vielleicht sogar eine Mutter und Kind Kur mit Trauerarbeit.
Vielleicht anderesrum Anfangen , ihn beachten wenn er sich gut verhält. Dann Aufmerksamkeit geben und Belohnungssternchhen
aussuchen lassen. Bewußt mehr positvie Aufmerksamkeit .

Beitrag von feuermelder1983. 02.03.10 - 11:32 Uhr

Hallo,

#danke für deine Antwort...

Also Liebe bekommt er viel von uns.
Ich muss da zusagen dass mein Sohn ein KISS Kind ist und jetzt wird er auf dem Atlas Wirbel getestet. Er bekommt ja Logo weil er bei der Geburt fast gestoben wäre #heul und da war er 5 min ohne Sauerstoff #heul
Daher hat er einen kl. Sprachfehler was sich aber gut entwickelt durch die Logo.

Mein Sohn ist ein totales Mama Kind. Niemand darf ihn an schauen oder gar berühren, selbst nicht sein Papa #kratz
Des war schon immer so seit der Geburt. Der hat schon immer bei sein Papa geweint - warum? Wissen wir auch nicht.
Als er 2 Jahre alt war hatte er eine ganz schlimme Trostphase. Ich muss zugeben ich war mehr als Überfordert. Ich habe mir dann im DSZ eine Erziehungshilfe geholt weil ich Angst hatte das ich ihn mal was tun würde (was ich nie machen würde). Sie hat uns dann gezeigt wie wir am besten mit ihn Umgehen und was er von uns will, denn er konnte ja mit 2 Jahre noch nicht richtig sprechen.
Er hat uns super geholfen und nach nen halben Jahr war er total anders.
Klar hat er hie rund wieder getrotzt was aber denk ich mal normal ist für sein Alter.

Jetzt ist es eben so das er sich verbal auch äußern kann was die Sache nicht leichter macht.
Ich muss ehrlich sagen man kann nirgends mit ihn wohin weil er sich immer aufführt, z.B wenn er mal was nicht bekommt schmeißt er sich auf dem Boden :-[
Durch die FG, Fehlgeburt und den Abbruch (wovon er nichts wusste) hat sich das ganze Verschlimmert.

Ich versuche ja auf ihn ein zu gehen aber der hat ein totalen Sturkopf und wenn er mir nicht zu hören will dann bockt er rum.
Wir machen immer mit ihn was. Sind den ganzen Tag draußen oder wir spielen zuhause je nachdem das Wetter ist. Samstag ist Papa Tag. Da gehen die beide ins Schwimmbad und ich muss sagen das ich das einzige wo sie sich mal verstehen...

Ich hab ihn gestern auch nicht geschimpft.
ES war so das ich ihn vom Kindergarten abgeholt habe und er bekam mit das ich zur KiKa Leitung soll. Er hat gleich das Weinen angefangen und hat sich geschämt.
Er fragte mich ob ich ihn jetzt schimpfe und ich sagte NEIN. Ich sagte zu Ihm dass wir jetzt zur Logo gehen und dann reden wir in aller Ruhe darüber...
Nach der Logo sind wir heim und er fragte wieder ,,Mama schimpfst du mich jetzt?,, Ich sagte wieder nein. Ich erklärte Ihn das man das nicht macht, das es auch bös auch gehen konnte und das ich traurig bin. Er fragte mich warum?! Ich sagte wenn der Stein zurück geflogen wäre und dir ins Auge gefallen wäre hättest du dich ganz toll vermisst. Dann erklärte ich ihn das man so was eben nicht macht das der Autofahrer jetzt bestimmt traurig ist weil er ne Delle im Auto hat. Und ich fragte ihn wie es ihn gehen würde wenn jemand auf unsere Auto (haben ein Neuwagen) ein Stein werfen würde.
Er hat dann das weinen angefangen und gesagt das es ihn leid tut und das er so was nicht mehr macht.
Ich habe ihn dann in die Arme genommen und gesagt das ich froh bin das nichts passiert ist und das ich ihn Lieb habe.

Ich weiß das mein Kleiner zur Zeit durch dem Wind ist durch die letzten Monate und ich versuch so gut es geht ihn einen Halt zu geben aber es gibt nun mal Situationen da kann man nicht immer als auf friede frohe Eierkuchen machen und da überspringt er auch die Grenze.
Des ist auch genau der Punkt wo ich nicht weiß wie ich mich am besten Verhalte?!
Wie "bestraf" ich ihn dann? Denn er läst sich ja nichts sagen #schmoll

Lg. Melly

Beitrag von frauke131 02.03.10 - 09:00 Uhr

Hallo,

Dein Sohn schreit meiner Meinung nach förmlich nach Grenzen! Es ist keine neue Erkenntnis, dass Grenzen Sicherheit für das Kind bedeuten!

Ihr müsst konsequent sein, sonst ist euer Kind verwirrt und weiß nicht wie es sich verhalten soll! Ich halte nichts davon, stundenlang auf ein Kind einzureden, beim dritten Satz hört es eh nicht mehr zu. Strafen sind auch nicht der richtige Ansatz. Wenn er was angestellt hat, soll er merken, das es nicht in Ordnung war und ein Kind kippt nicht aus den Latschen, wenn man auch mal etwas lauter wird. Und Trösten geht gar nicht, wenn er Mist gebaut hat.

Ihr müsst an einem Strang ziehen und dürft euch nicht länger auf der Nase rumtanzen lassen!

Gruß

Beitrag von fraz 02.03.10 - 09:06 Uhr

Kauf dir das Buch
"Warum unsere Kinder Tyrannen werden" von Michael Winterhoff.

Es wird dir die Augen öffnen, hoffentlich ;-)

Beitrag von nane29 02.03.10 - 09:31 Uhr

Hallo,

ich kann mir vorstellen, dass dir das alles große Sorge und Angst bereitet und ich finde gut, dass du dir Hilfe und Rat suchst.

Du sagst selber, dass es dir schwer fällt, Kevin zu "bestrafen", weil er dir Leid tut. Das spricht schon mal für ein gutes Bauchgefühl, denn du spürst instinktiv, dass euer Problem an ganz anderer Stelle anfängt.

Dein Sohn musste in den letzten Monaten erfahren, dass ihr nicht verlässlich ward. Sein Fels in der Brandung ist zerbröckelt und ich glaube, dass das sehr traumatisch ist für ein Kind ist.
Vor allem auch dann, wenn er nicht wusste, was los war. Wer weiß, vielleicht hat er sich auch selbst die Schuld gegeben.

Jedenfalls finde ich ganz wichtig, jetzt das Vertrauensverhältnis zu ihm wieder aufzubauen. Sicherlich bedeutet das auch, die letzten Monate mit ihm angemessen aufzuarbeiten, damit er sie einordnen und euch wieder vertrauen kann. Dafür würde ich mir professionelle Hilfe holen, auf jeden Fall.

Verlässlich sein heißt auch konsequent sein. Erst mal musst du von dem Gedanken loskommen, ihn zu "bestrafen". Betrachte es lieber so, dass du ihn durch logische Konsequenzen daran hinderst, weiterhin Unsinn zu machen. Aus diesen Konsequenzen soll er etwas für sein Leben lernen. Das muss nicht hart sein, oder besonders streng. Es muss einfach in logischem Zusammenhang mit seiner Tat stehen und es muss ihn daran hindern, weiterzumachen. Nur das.

Lies dir mal in diesem Forum die Antworten und Ratschläge von Jazzbassist durch, ich bin in dieser Hinsicht total seiner Meinung und finde, er schreibt das sehr schön und verständlich. Das hilft dir sicher weiter.

Ich kann dir ein ganz tolles Buch empfehlen, mit etwas blödem Titel. "Smart Love - Erziehen mit Herz und Verstand". Darin steht, wie man Kindern zu einer "inneren Zufriedenheit" verhelfen kann - und auch, wie es passieren kann, dass Kinder innerlich unzufrieden sind.
Ich glaube, das trifft im Moment auf Kevin zu.

Dieses Buch wird dich sehr beruhigen, denn darin steht ganz toll beschrieben, wie man konsequent und klar sein kann, aber auf eine sehr liebevolle und einfühlsame Art - das, was ihr jetzt glaube ich braucht.

Falsch finde ich, sein Kind (in diesem Alter auf jeden Fall) auf's Zimmer zu schicken, wenn es trotzt oder bockt. Ich weiß, dass das hier sehr beliebt ist als Erziehungsmethode.
In meinen Augen bewirkt das nur, dass ein Kind sich verstoßen, verbannt, unverstanden, ungeliebt und noch frustrierter als vorher fühlt.

Man zeigt seinem Kind, dass sein Frust und sein Kummer unerträglich sind und bricht den Kontakt zu ihm ab, schickt ihn mit all seinem Gepäck quasi in die Wüste. Da Kinder ihre Eltern spiegeln, lernen sie daraus, sich selber und ihre Probleme unerträglich zu finden.

Ich glaube, gerade deinem Sohn hilft das ÜBERHAUPT NICHT, die Kluft zwischen euch wird dadurch nur noch größer. Er hat sich in letzter Zeit sicher so oft ausgeschlossen gefühlt - er muss jetzt die Erfahrung machen, dass du ihm NICHT den Rücken zudrehst, egal was ist.

Man kann sich auch durchsetzen, konsequent sein und einen Wutanfall unter Kontrolle bringen, ohne den Kontakt abzubrechen.
Setz ihn z.B. auf einen Stuhl, bis er sich beruhigt, aber bleib im Raum.
Es gibt viele Möglichkeiten, je nach Situation.

Auch dazu steht ein ganz toller Abschnitt in dem Buch, ich kann es nicht so gut wiedergeben.

Ich muss mich jetzt schnell schlafen legen, so lange mein Kleiner noch schläft - habe die Nacht kein Auge zugemacht.

Ich wünsche euch alles Gute!!!

Jana mit Lena (3J 9M) + #stern + Karl (10M)

Beitrag von feuermelder1983. 02.03.10 - 11:29 Uhr

Hallo,

#danke für deine Antwort.

Also Liebe bekommt er viel von uns.
Ich muss da zusagen dass mein Sohn ein KISS Kind ist und jetzt wird er auf dem Atlas Wirbel getestet. Er bekommt ja Logo weil er bei der Geburt fast gestoben wäre #heul und da war er 5 min ohne Sauerstoff #heul
Daher hat er einen kl. Sprachfehler was sich aber gut entwickelt durch die Logo.

Mein Sohn ist eine totale Mama Kind. Niemand darf ihn an schauen oder gar berühren, selbst nicht sein Papa #kratz
Des war schon immer so seit der Geburt. Der hat schon immer bei sein Papa geweint - warum? Wissen wir auch nicht.
Als er 2 Jahre alt war hatte er eine ganz schlimme Trostphase. Ich muss zugeben ich war mehr als Überfordert. Ich habe mir dann im DSZ eine Erziehungshilfe geholt weil ich Angst hatte das ich ihn mal was tun würde (was ich nie machen würde). Sie hat uns dann gezeigt wie wir am besten mit ihn Umgehen und was er von uns will, denn er konnte ja mit 2 Jahre noch nicht richtig sprechen.
Er hat uns super geholfen und nach nen halben Jahr war er total anders.
Klar hat er hie rund wieder getrotzt was aber denk ich mal normal ist für sein Alter.

Jetzt ist es eben so das er sich verbal auch äußern kann was die Sache nicht leichter macht.
Ich muss ehrlich sagen man kann nirgends mit ihn wohin weil er sich immer aufführt, z.B wenn er mal was nicht bekommt schmeißt er sich auf dem Boden :-[
Durch die FG, Fehlgeburt und den Abbruch (wovon er nichts wusste) hat sich das ganze Verschlimmert.

Ich versuche ja auf ihn ein zu gehen aber der hat ein totalen Sturkopf und wenn er mir nicht zu hören will dann bockt er rum.
Wir machen immer mit ihn was. Sind den ganzen Tag draußen oder wir spielen zuhause je nachdem das Wetter ist. Samstag ist Papa Tag. Da gehen die beide ins Schwimmbad und ich muss sagen das ich das einzige wo sie sich mal verstehen...

Ich hab ihn gestern auch nicht geschimpft.
ES war so das ich ihn vom Kindergarten abgeholt habe und er bekam mit das ich zur KiKa Leitung soll. Er hat gleich das Weinen angefangen und hat sich geschämt.
Er fragte mich ob ich ihn jetzt schimpfe und ich sagte NEIN. Ich sagte zu Ihm dass wir jetzt zur Logo gehen und dann reden wir in aller Ruhe darüber...
Nach der Logo sind wir heim und er fragte wieder ,,Mama schimpfst du mich jetzt?,, Ich sagte wieder nein. Ich erklärte Ihn das man das nicht macht, das es auch bös auch gehen konnte und das ich traurig bin. Er fragte mich warum?! Ich sagte wenn der Stein zurück geflogen wäre und dir ins Auge gefallen wäre hättest du dich ganz toll vermisst. Dann erklärte ich ihn das man so was eben nicht macht das der Autofahrer jetzt bestimmt traurig ist weil er ne Delle im Auto hat. Und ich fragte ihn wie es ihn gehen würde wenn jemand auf unsere Auto (haben ein Neuwagen) ein Stein werfen würde.
Er hat dann das weinen angefangen und gesagt das es ihn leid tut und das er so was nicht mehr macht.
Ich habe ihn dann in die Arme genommen und gesagt das ich froh bin das nichts passiert ist und das ich ihn Lieb habe.

Ich weiß das mein Kleiner zur Zeit durch dem Wind ist durch die letzten Monate und ich versuch so gut es geht ihn einen Halt zu geben aber es gibt nun mal Situationen da kann man nicht immer als auf friede frohe Eierkuchen machen und da überspringt er auch die Grenze.
Des ist auch genau der Punkt wo ich nicht weiß wie ich mich am besten Verhalte?!
Wie "bestraf" ich ihn dann? Denn er läst sich ja nichts sagen #schmoll

Lg. Melly

Beitrag von nane29 02.03.10 - 11:44 Uhr

Nicht strafen - logische Konsequenzen aus seinem Verhalten, die ihn daran hindern, damit weiterzumachen.

Hast du mal nach Beiträgen von "Jazzbassist" gesucht?

Er nimmt sich sehr viel Zeit für seine Antworten und hat schon zig Mal ganz ausführlich auf genau die Fragestellung geantwortet, mit vielen Beispielen und Erklärungen. Ich kann mich ihm da nur anschließen.

Ansonsten, wenn du konkretere Tipps möchtest:

Nenn doch einfach mal weitere Beispielsituationen.

Es geht nicht um Friede Freude Eierkuchen.
Es geht darum, dass du ihm Halt gibst. Dass er sich auf dich verlassen kann. Auf deine bedingungslose Liebe, aber auch auf dein konsequentes Durchgreifen, wenn er Mist baut.

Wenn meine Emotionen mit mir durchzugehen drohen, sage ich mir immer wieder: "ICH bin der Fels in der Brandung. Wenn ich nicht stark und klar und souverän bin, wer dann?"

Das hilft mir, mich zu sammeln.

Und ich empfehle dir wirklich dieses Buch. Es ist nicht teuer und auch nicht sehr dick. Es wird dir helfen, gelassen zu sein und es wird dir ein gutes Gefühl geben.

LG Jana

Beitrag von design.for.life 02.03.10 - 14:16 Uhr

Hallo,

ich schließe mich einfach mal nane29 an, wenn ich darf:-)

Mein Sohn ist ebenfalls fast 4 1/2. Einige Dinge sind bei uns schiefgelaufen, seit er ca. 2 Jahre alt war(schwierige Partnerschaft, Trennung u.ä.). Er ist dadurch auch "schwierig" geworden und neigt zu Aggressivität.

Mir ist auch viel zu oft die Hutschnur geplatzt und ich bin oft laut geworden, manchmal nur wegen Kleinigkeiten.

Nun bin ich nicht Jemand, der nach Büchern erzieht. Ich trat aber auch auf der Stelle und merkte, dass ich bei mir was ändern musste, um an meinen Sohn wieder ranzukommen.

"Smart Love" habe ich mir gekauft, weil es hier mal empfohlen wurde. Und ich kann es wirklich weiterempfehlen. Ich mache jetzt viele Dinge anders und mein Sohn wirkt einfach "zufriedener".

"In Liebe wachsen" ist ebenfalls ein guter Augenöffner.

Alles Gute.



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