verhaltensstörungen Cocker Spaniel

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von bienchensg 01.03.10 - 15:47 Uhr

So ich hab auch ein Hundeproblem. Seid einiger zeit haben wir ja Siggi/smokey bei uns. Erkam aus schlechter haltung und von Leuten die keine Ahnung von Hundebesitzern hatten.


Siggi ist ein Cockerspaniel und wird bald 2. Ich bin in seinem kurzen Leben die 3. Besitzerin und will eigentlich auch die letzte bleiben.


Siggi hiess smokey als er zu mir kam. Nur hat sich rausgestellt das er panisch auf seinen Namen reagierte. Er hat sich panisch in der Ecke verkrochen mit Bürste und Schwanz eingezogen und dann knurrte er verstört wenn man in seine Nähe kam. Nun heisst er Siggi.

Er ist abrufbar, lernbegierig, muss aber Dresche in seinem Leben kassiert haben, bei bestimmten Handbewegungen zuckt er zusammen.
Ich laste ihn auch aus.


Körperlich ist er gesund, er ist von oben bis unten gecheckt, war in der Röhre, weil auf Grund seines manchmal sehr komischen Verhaltens bestand verdacht auf Tumor im Kopf.

Wie gesagt er ist eigentlich ein Traumhund. Aber ab und zu dreht er am Rad, als ob man einen Schalter im Kopf umlegt. Es passiert von jetzt auf gleich, keine bestimmte Situation dann knurrt er erst, sträubt sich und beisst wenn man dann zufällig in seiner Nähe ist. Wird richtig agressiv.

Ich habe echt überlegt ob es an mir lag aber es passiert von jetzt auf gleich, keine Bestimmte Situation. Ganz plötzlich ist er absolut aggro, sarkastischer Vergleich aber n wütender Stafford ist n Witz dagegen.

Er ist so mit allem und jedem verträglich aber ab und zuz, es passiert selten, aber es passiert und das ist das schlimme, dreht er durch.

Er hat Probleme mit Männern. Mein Freund hat mit sehr viel Gedult ihm beigebracht, das er niemals eine Gefahr für ihnh ist, das ging dann auch.

Anfangs war er auch sehr besitzergreifend, aber auch das habe ich souverän in den Griff bekommen.

Ich füttere ihn generell aus der Hand, er hat eine starke Bindung zu mir, trotzdem "spackt" er ab und zu ab.

Woran kann das liegen? Ich verzweifel echt, nicht das der irgendwann meinen Sohn beisst?!?!

Beitrag von dominiksmami 01.03.10 - 16:36 Uhr

Huhu,

lies dir mal den kurzen Abschnitt Rassetypische Erkranungen durch:

http://de.wikipedia.org/wiki/Cockerwut#Cockerwut

klingt für mich sehr ähnlich.

Beitrag von dominiksmami 01.03.10 - 16:39 Uhr

http://www.cockerlexikon.de/Wiki/Cockerwut

Beitrag von bienchensg 01.03.10 - 16:45 Uhr

Cockerwut ist mir bekannt, ich hab auch den bösen Verdacht das es dahingehend sein könnte.

Ach manno eh, ich will des aber nicht, das es die (tschuldigung) verdammte Scheisse ist. Das mit dem zittern und benebelt sein danach passt leider gut ins Bild .........

Ach scheisse menno! Ich werde jetzt nochmal einen dritten Arzt aufsuchen.

Falls jemand mir gute erfahrene TA im PLZ Bereich 42 nennen kann, immer her damit.

Beitrag von dominiksmami 01.03.10 - 16:46 Uhr

ich drück den Daumen das es sich harmloser erklären lässt.

Beitrag von kimchayenne 01.03.10 - 16:51 Uhr

Hallo,
wenn Du magst schreib mir mal alles was Du über IHn bzw. seine Vorgeschichte weißt per PN.
LG KImchayenne

Beitrag von pechawa 02.03.10 - 12:12 Uhr

Hallo,

mein Onkel hatte vor Jahren einen Cockerspaniel, der war von Welpe an sehr aggressiv und musste im Alter von 3 oder 4 Jahren nach vielen Beißattacken an meinem Onkel und meiner Tante wegen der "Cockerwut" eingeschläfert werden. Google das mal, wenn dein Hund diese "Rassekrankheit" hat, gibt es kaum eine Alternative. Bei einem Cockerspaniel wird allerdings schnell diese Diagnose gestellt, wenn er aber aus schlechter Haltung kommt, sollte man mit gutem Sachverstand und Hundewissen versuchen herauszufinden, ob sein Verhalten falsch anerzogen wurde, oder ob es angeboren ist. Typisch bei dem Hund meines Onkels war, dass man vorher nicht abschätzen konnte, wann er beißt! Das ging blitzschnell und ohne Vorwarnung :-(
Allerdings wäre ich vorsichtig, wenn Kinder im Haushalt sind, bei meinem Onkel waren damals zum Glück keine kids in der Familie!

LG Pechawa