Ohje ich steig nicht durch.... Hilfe

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von steffiking 01.03.10 - 16:46 Uhr

Hallo Ihr Lieben

ich hoffe Ihr könnt mir helfen..

Also mein Et ist der 17.3. und soweit ich das jetzt kapiert habe bekomme ich ab da 8wochen Mutterschutzgeld...
Kindergeld wird beangtragt und erziehungsgeld.. richtig???
Und das Wird dann alles ab ET bezahlt... Oder???

naja und nu machen wir das so das mein Mann in den 8Wochen wo ich im Mutterschutz bin auch 2Monate zuhause bleibt und Erziehungszeit nimmt... So nun meine große Frage bekommt er in dieser Zeit erziehungsgeld oder nicht????
Oder nur ein Teil??? Oder bekommt er da gar nix....#zitter

Weil das wäre echt heftig.....

Oh man ich hoffe ihr versteht mich

Danke schon mal für alle Antworten..

LG Steffi

Beitrag von myimmortal1977 01.03.10 - 17:36 Uhr

Arbeitest Du? Arbeitet Dein Partner?

Unter der Voraussetzung, dass beide arbeiten:

Du bekommst 6 Wochen vor dem mutmaßlichen Entbindungstermin MuSchu-Geld. Geld von Deiner KK + dem Arbeitgeberzuschuss zu Deinem Nettodurchschnittsverdienst.

Das ganze geht dann noch 8 Wochen nach dem Entbindungstermin so weiter.

Im Anschluss bekommst Du Elterngeld, sofern beantragt, mindestens den Sockelbetrag von 300 €, max. 67 % vom Durchschnittsnetto.

Monate mit MuSchu-Geld + Zuschuss vom Arbeitgeber gelten aber schon als Elterngeldmonate. Das bedeutet für Dich, Du erhälst im Anschluss an das MuSchu-Geld + Arbeitgeberzuschuss 10 Monate Elterngeld. Die beiden anderen Monate werden mit dem Elterngeld für DICH verrechnet. Dieser Punkt betrifft NUR DEINE Anspruchsvoraussetzungen, nicht aber die Deines Partners.

Dein Partner kann in der Zeit, wo Du MuSchu-Geld beziehst, Elterngeld + Elternzeit beanspruchen. Er bekommt dann auch 67 % seines Durchschnittsnettolohnes, mindestens aber 300 € Sockelbetrag.

Er könnte auch in der Zeit stundenreduziert arbeiten. Bis zu 30 Stunden i. d. W. wären erlaubt. Ihr müsst Euch das aber vorher genau durch rechnen, da das Elterngeld gegen gerechnet wird, ob sich das überhaupt lohnen würde. Die 300 € Sockelbetrag bleiben dann auf alle Fälle.

Kindergeld und Elterngeld kann man erst beantragen, wenn man die Geburtsurkunde des Kindes hat. Und die bekommt man logischer Weise erst nach der Geburt, vom zuständigen Standesamt.

http://www.zbfs.bayern.de/elterngeld/faq/faq_bezugszeitraum.html

Wann müssen die Partnermonate eingebracht werden?
Wann und in welchem Umfang die Partnermonate eingebracht werden, entscheiden Sie selbst. Die Eltern können die zwölf oder 14 Monatsbeträge, auf die sie Anspruch haben, nicht nur abwechselnd, sondern auch gleichzeitig nehmen.

Beispiel: Wenn beide Elternteile vor der Geburt des Kindes erwerbstätig waren und beide gleichzeitig die Anspruchsvoraussetzungen erfüllen, können die 14 Monatsbeträge wie folgt aufgeteilt werden:

nacheinander:
Der erste Elternteil beansprucht zehn Monatsbeträge, der zweite im Anschluss daran weitere vier Monatsbeträge.
gleichzeitig:
Variante 1
Der erste Elternteil beansprucht zwölf Monatsbeträge, der zweite Elternteil zwei Monatsbeträge für den ersten und zweiten Lebensmonat des Kindes.
Variante 2
Jeder Elternteil beansprucht sieben Monatsbeträge. Bei dieser Variante endet die Elterngeldzahlung nach sieben Monaten.
Ende der Aufzählung
Dabei ist zu beachten, dass Monate, in denen die Mutter Mutterschaftsgeld und einen Arbeitgeberzuschuss oder vergleichbare Leistungen erhält, bei ihr als Monate mit Elterngeldbezug gelten.

Die Entscheidung über die Aufteilung der Bezugszeiträume ist im Übrigen verbindlich. Eine spätere Änderung ist nur in ganz bestimmten Ausnahmefällen (besondere Härte) möglich.

Beitrag von gr202 01.03.10 - 21:04 Uhr

Hat Dein Mann die Elternzeit denn schon beantragt? Meines Wissens muß er das 7 Wochen vor dem Beginn der Elternzeit machen und das kommt ja terminmäßig nicht mehr hin.

Gruß
GR