Fürs Kind sparen.. wie am besten? sparbuch,versicherung?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von bottroperin1987 01.03.10 - 17:55 Uhr

hallo

was eignet sich am besten für ein kind zu sparen wo man auch später in 18,21 oder 23 ´´viel´´ rausbekommt??


-sparbuch?
-unfallversicherung?
-bauverträge??
...


was eignet sich am besten?

das eine kind ist 1 jahr das andere 6 monate falls es wichtig ist..

lg Sandra

Beitrag von bianca1988 01.03.10 - 18:03 Uhr

Meine eltern hatte für mich mal so eine Tochterversicherung gemacht, ich weiß aber nicht ob es sowas immer noch gibt, die haben monatlich, ich glaub 15 euro eingezahlt, und als die wohnung hier hatte, da war ich 20, haben die die versicherung gekündigt und den Betrag bekam ich dann 1700 euro kam raus.

Außerdem hatte ich dann noch ein Sparbuch mit guten Zinsen, früher hatte öfters mein Opa da eingezahlt als er noch lebte und ich noch sehr jung war, allerdings zu DM-zeiten war der Betrag gut, danach hat der sich halbiert...:-(
Zumindest hatte ich am ende da auch nochmal 1000 euro drauf (hatte aber in den Jahren auch mal ein bisschen abgeholt, sonst wäre es etwas mehr).

Vielleicht hilft ja ein Sparbuch mit guten Jahreszinsen, da kann man sich ja bei der Bank beraten lassen

Beitrag von liesschen_1980 01.03.10 - 18:40 Uhr

Hallo,
wir haben ein Kapitalkonto für den Grossen, der Kleine bekommt dann mit einem Jahr ebenfalls eins.
LG Anne

Beitrag von emestesi 01.03.10 - 18:48 Uhr

Hallo Sandra,

wir machen's ganz konventionell: Beide Kinder haben ein Sparbuch. Hierauf kommt das gesamte Geld, was die beiden von uns als "Taschengeld" (naja - noch sind sie erst 3 und 5), von den Omas, Onkels und sonstwie bekommen. Tja - und wenn mal was über ist, buchen wir es auch auf die Sparbücher. Da sammelt sich dann mit Sicherheit genug an, bis sie 18 Jahre alt sind :-).

Ansonsten: Wir zahlen unser Haus ab, was sie dann irgendwann mal erben werden und auch das Häuschen von Oma geht zu Gunsten beider Enkelkinder (mein Mann und sein Bruder haben verzichtet).

LG Emestesi

Beitrag von katharina1 01.03.10 - 19:27 Uhr

Hallo, wir haben zwei Jungs. Jeder hat ein Sparbuch wo alle Geld Geschenke drauf gehen. 200€ im Jahr werden davon in Fonds angelegt. Dann haben die eine Unfall Versicherung mit Beitragsrückzahlung ( mit 18 bekommt jeder um die 4000€)
Da wir mit ende 40 mit unserer Haustilgung fertig sein werden werden für die Jungs hohe Bauspar verträge abgeschlossen, so das die mit mitte 20 über ein EK fürs Hauschen verfügen können.
Hoffe wir werden uns das auch so leisten können wie wir es jetzt geplannt haben.#schwitz

Beitrag von sini60 01.03.10 - 19:37 Uhr

Also ich muss mich schon wundern, für was Eltern und wieviel sie für ihre Sprösslinge sparen. Also ihr Haus dürfen sie sich selbst zusammensparen. Dafür bin ich nicht auch noch zuständig.

Beitrag von katharina1 02.03.10 - 07:22 Uhr

hi, nein zuständig sind wir dafür auch nicht. Haben aber selber ein Startkapital von der Schwiegermutter bekommen- für das wir sehr dankbar sind , denn nur so haben wir die Möglichkeit uns ein Eigenheim zu leisten. Diese Möglichkeit werden wir versuchen unseren Kindern ebenfalls zu geben.
Sind ja schliesslich unsere Kider.
Katharina

Beitrag von grafzahl 01.03.10 - 19:40 Uhr

Hallo Sandra,

ich schreibe auf solche Fragen stets, man solle Geld in Aktienfonds ansparen.

Beispiel DWS Vermögensbildungsfonds I (ISIN DE0008476524) - 20 Jahre - Anlage von monatlich 100 € (also insgesamt 24.000 €)

bestes Ergebnis (01.03.1980 - 29.02.2000) knapp 191.000 €
schlechtestes Ergebnis (01.03.1989 - 28.02.2009) etwas über 45.000 €
durchschnittliches Ergebnis knapp 88.000 €
aktuelles Ergebnis (01.02.1990 - 31.01.2010) fast 55.000 €

Nachteil: relativ große Schwankungsbreite
Vorteil: sehr flexible Anlage und selbst das schlechteste Ergebnis ist noch relativ gut


Hinweis: wenn du sowas über einen Fondsvermittler machst (z.B. AVL Fondsvermittlung) sparst du sogar die Ausgabeaufschläge von 5% pro Zahlung.

Beitrag von bottroperin1987 01.03.10 - 20:45 Uhr

hallo

das was du geschrieben hast hört sich interessant an ABER von sowas habe ich/bzw meine mutter die ja sparen möchte gar keine ahnung..

lg Sandra

Beitrag von grafzahl 01.03.10 - 21:04 Uhr

Hallo Sandra,

es verlangt ja niemand von euch, dass ihr direkt in Aktien investiert.

Das machen die Fondsmanager, die dafür verdammt gut bezahlt werden.

Ihr solltet natürlich schon begreifen, was ein Aktienfonds ist. Aber ihr müsst keinesfalls täglich Financial Times oder Handelsblatt lesen.

Ich finde die Aussagen vom Bund der Versicherten zum Thema "Aktien und Investmentfonds" ganz zutreffend.

http://vorsorge.bundderversicherten.de/geldanlage

Gerade der Wunsch, für Kinder etwas anzusparen, macht den Aktienfonds so interessant, weil man einen langen Anlagezeitraum hat.

Über einen 5-Jahres-Zeitraum kann man mit Aktienfonds durchaus im Minus landen. Selbst über einen 10-Jahres-Zeitraum ist das nicht völlig ausgeschlossen. Aber bei 20 Jahren war man bisher zumindest mit dem DWS Vermögensbildungsfonds I immer im Plus. Müssen ja nicht gleich die genannten 190.000 € sein. Aber 88.000 € im Schnitt sind ja schon eine ganz ordentliche Ansage.

LG
Christian

Beitrag von nele27 01.03.10 - 21:19 Uhr

Ja, da hast Du Recht. Wir haben selber Aktienfonds (über Cominvest) und unser Anton ist auch Fondssparer (Deka - die Patentante wollte unbedingt bei der Spaßkasse bleiben) ...

Ich kann noch das Buch "Sparen und Geldanlage" von der Verbraucherzentrale empfehlen.

Man braucht keine große Ahnung über Aktien - Grundwissen über die Anlage und die beste Strategie (Fondssparplan) reicht, bevor man sich für ein Produkt entscheidet. Am besten Europa- oder weltweit streuende Produkte nehmen.
Dann langen Anlagezeitraum wählen, Dauerauftrag anlegen und abwarten :-) Einige Zeit bevor man das Geld abholen will in Rentenfonds umwandeln.

Mein Mann war eher der Bauspartyp und misstrauisch. Aber inzwischen ist er auch überzeugt #huepf

LG, Nele

Beitrag von grafzahl 01.03.10 - 21:27 Uhr

Ich vermisse deine Zustimmung bei meinen anderen Diskussionsbeiträgen... ;-)

Ich muss dich sonst in der Pulvermühle untergluckern...

LG
Christian
Anhänger der Kopfpauschale

Beitrag von nele27 01.03.10 - 21:31 Uhr

Ich wollte Dich mit Nachhilfe zum Besseren bekehren ... aber Du traust Dich ja nicht ;-)
Also müssen wir uns im Politikforum wohl weiter streiten...

Aber in den Geldgeschichten bist Du nicht so schief gepolt. Immerhin #freu

Beitrag von jamey 01.03.10 - 19:43 Uhr

mi einer unfallversicherung spart man nicht. sparen und absihern sollte man trennen. denn kombiniert leidet immer mindestens ein fakt: die rendite und/oder die versicherungsleistung.

ne unfallversicherung schließt man ab um das risiko zu versichern. alles andere ist nicht lukrativ.

adac bietet zum beispiel führerscheinsparen oder zielsparen, über ne laufzeit von 17/18 jahren mit beträgen ab 10€ kann man sich sichere 4,3% zinsen sichern. das ist für eine "anlage" mit sehr überschaubarem risiko echt gut.

wenn man an das gesparte geld rankommen muss empfiehlt sich ein gut verzinstes tagesgeldkonto oder sparkonto (aktuelle verzinsungen eher mager, max. 2,5% bei banken mit deutscher einlagensicherung....bin da aber nicht so ganz auf dem tagesaktuellen stand)

Beitrag von prinzessinyvi 01.03.10 - 20:16 Uhr

Ich kann da die Prismalife empfehlen, mehrfach ausgezeichnet

( Focus Money, Verbraucherbund Dtl. ).

Hab die selber auch für mich und meine Jungs.

Beitrag von lya_helin 01.03.10 - 20:32 Uhr

Hey;
arbeite selber in der Branche und habe für meine Kleine den "Ausbildungsvertrag" und sie bekommt dann mit 18 das Geld ausbezahlt.
Ich habe dann bei der Sparka noch das Prämien-Sparbuch und von ihren Großeltern hat sie ganz normal das Sparbuch wo wir dann immer das Geld vom Schwein einzahlen :-p

Eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr würde ich nur dann abschließen solange die Kinder noch klein sind (bis zum 1. Lebensjahr) ansonsten würde ich die Verträge auch seperat machen.

Bei Fragen einfach melden.

LG

Beitrag von grafzahl 01.03.10 - 20:39 Uhr

> Eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr

...ist wohl so ziemlich das unsinnigste Produkt unter der Sonne.

Zitat Bund der Versicherten:

Unfallversicherungen mit Prämienrückgewähr sollten gekündigt oder beitragsfrei gestellt werden. Die mit einem Sparvorgang verbundene Unfallversicherung ist eine Täuschung. Es gibt keine „Versicherung zum Nulltarif“ oder eine Versicherung „bei der Sie die Beiträge mit Gewinnbeteiligung zurückbekommen“. Sie erhalten nur die zusätzlich zu den Unfallversicherungsbeiträgen gezahlten Sparanteile Ihrer Prämien zurück – mit schlechter Verzinsung.

http://www.bundderversicherten.de/unfall

Beitrag von lya_helin 01.03.10 - 21:11 Uhr

Ich selber bitte meinen Kunden immer nur den Ausbildungsvertrag (habe ich auch für meine Tochter) auch keine UBR aber sollte ein Kunde unbedingt eine UBR wollen dann bekommt er auch eine.

Beitrag von grafzahl 01.03.10 - 21:20 Uhr

> aber sollte ein Kunde unbedingt eine UBR wollen dann bekommt er auch eine.

Dann sollte er zunächst ´ne vernünftige Beratung bekommen, warum die UBR Schwachsinn Hoch 10 ist.

Aber es ist ja nicht so, dass ich die Verkäufer einer solchen Versicherung nicht verstehe. Die Provision für so eine Versicherung ist vermutlich nicht uninteressant...

Beitrag von lya_helin 02.03.10 - 14:58 Uhr

Ich bekomme keine Provision, bin im Büro tätig habe die Ausbildung zur Versicherungsfachfrau hinter mir. Ich denke du hörst nicht zu, ich empfehle meinen Kunden immer den Ausbildungsvertrag und seperat eine Risiko UV für die Kinder abzuschließen, wenn meine Kunden mich fragen wie ich das habe genauso und nicht anders. Aber es gibt nun mal Kunden und auch Versicherungsvertreter die stehen voll und ganz zur UBR. Ich halte auch nicht viel von Fonds, aber manche Menschen stehen da voll drauf. Mein Job ist es die Kunden gut und fachgerecht zu beraten, ist meine Pflicht aber wenn Sie darauf bestehen dann kann ich sie nunmal nicht davon abhalten. Was ich von der UBR halte sage ich aber meinen Kunden schon wie oben erwähnt.

Beitrag von grafzahl 02.03.10 - 17:33 Uhr

> ich empfehle meinen Kunden immer den Ausbildungsvertrag

http://www.bundderversicherten.de/kapitallebensversicherungen

"Weil die Kapitallebensversicherung zunehmend in Verruf geraten ist, versuchen die Versicherungsunternehmen, ihre Angebote im „neuen Gewand“ an Mann und Frau zu bringen. Ob Sie daher für Ihre Kinder oder Enkel eine Ausbildungsversicherung abschließen, für das Begräbnis eine Sterbegeldversicherung oder für die Heirat eine Aussteuerversicherung – der Inhalt ist immer gleich: Es handelt sich um eine Kapitallebensversicherung. Auch hinter vielen anderen wohlklingenden Namen wie Jugendschutzbrief, Programm mietfreies Wohnen, Große Kapitalbildung oder Kapitalaufbauplan versteckt sich eine Kapitalversicherung mit Sparvorgang. Verzicht ist daher auch bei diesen Angeboten angesagt."

Beitrag von jacky 02.03.10 - 07:43 Uhr

Klassisch: Sparbuch. Werde ich eventuell später in ein Tagesgeldkonto umwandeln. Aber derzeit nimmt sich das bei den Zinsen ja nicht viel. Zumindest nicht bei meiner Bank. Da wir eh keine horrenden Summen sparen, macht es eh nix. Und alles andere ist mir einfach zu unsicher.