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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von mascara 01.03.10 - 18:18 Uhr

guten abend liebe mamis.

wir haben seit kurzem ein problem:mein sohn 12,5 monate alt will nicht mehr im kiwa sitzen sondern lieber selber laufen.(er läuft seit er 10,5mon alt ist alleine)ist ja in ordnung wenn ich viel zeit habe dann hole ich ihn raus.da fängt das problem an.er will überhaupt nicht neben mir laufen oder hinter mir sonndern lieber da wo er will.an der hand geht auch nicht dann schmeißt er sich hin.so und wenn ich ihn rufe lacht er und geht weiter wohin er will.

jetzt meine zwei fragen:

wie soll ich reagieren wenn er im kiwa meckert ich ihn aber nicht rausholen kann(z.b.weil ich etwas erledige oder wir in der stadt sind)


und:

wie soll ich ihn dazu bringen neben mir zu laufen???





danke schon mal.

LG

Beitrag von 1familie 01.03.10 - 18:58 Uhr

Hallo,

ich habe unserem Sohn im Kinderwagen immer ein Buch zum anschauen gegeben, das hat ganz gut geklappt oder einen Schlüssel :-)

Was das an der hand laufen angeht, ich habe das so gemacht, wenn er nicht an der hand oder am Kiwa angefasst hat, habe ich gesagt - anfassen oder du kommst in den Kinderwagen, wenn er angefasst hat gut und wenn nicht, dann sass er.
Ich glaub ne Woche hat das gedauert und gut war :-.)

LG und Viel Glück

Beitrag von mascara 01.03.10 - 19:18 Uhr

danke schön.!!!

vllcht hat jemand noch tipps?

Beitrag von ann-mary 01.03.10 - 19:29 Uhr

Hi,

ich lasse meinen Sohn von Anfang an immer da herlaufen wo er möchte (natürlich nicht auf die Straße und auch nur auf Bürgersteigen, wo nicht soviel Trubel herrscht!!). Denn da wo die Kleinen herlaufen wollen, ist es doch viel interessanter. Aber man muss natürlich viel Zeit mitbringen, da sie ja nunmal mal hier und mal dort stehen bleiben und alles sehen und befühlen wollen.

Probleme an der Hand gehen, hat mein Sohn zum Glück nicht.

Hinter mir gehen finde ich gar nicht gut, da man ja gar nicht weiß wo er wirklich hergeht oder man muss sich alle paar Sekunden umdrehen.

Ich lasse meinen Sohn an der Seite gehen, also immer an der Häuserwand entlang, klappt gut, weil er eben alleine geht....

Wenn es schnell gehen soll, kommt er von vornherein in den Buggy und sage ihm, dass er auf dem Rückweg heraus kann.

HG ann und jan, 2 Jahre :-)

Beitrag von mysterya 01.03.10 - 19:36 Uhr

Er ist 12,5 ... Da ist er doch echt früh dran und Du kannst einfach noch nicht von ihm erwarten, dass er immerschön perfekt an deiner Hand läuft, obwohl um ihn herum so viele spannende Dinge geschehen.


Ich selbst halte es so, dass ich meine Tochter bevorzugt aus dem Kinderwagen lasse, wenn ein breiter Spazierweg ist oder irgendein Gehweg der zum Beispiel an der Seite bepflanzt ist, sodass sie eh nicht so schnell entwischen könnte. Dort darf sie frei laufen. Ab und zu muss ich ihr natürlich schon mal hinterher rennen und sie wieder auf den richtigen Weg holen, aber der Zog zu Mama ist eben auch da. Kinder probierens eben mal mit dem weglaufen, aber ihre Mama wollen sie trotzdem nicht außer Reichweite verlieren.

Ich finde da kann man schon mal prima üben, dass Mama die Richtung bestimmt ohne dass das Kind sich zu eingeengt fühlt.

Und dann gibt es Straßensituationen, da versteht Mama keinen Spaß. Da muss man entweder an die Hand oder in den Kiwa, wenn man es nicht tut. Z.B. an Ampeln, Straßenübergängen, schmalen Wegen an befahrenen Straßen.

Ich versuche im wesentlichen also eine Mischung aus Freiraum geben in weniger gefährlichen Zonen und konsequentes festhalten, sitzen bleiben in gefährlichen Straßensituationen. Dabei lernt mein Kind dann auch gleich, das man vor Ampeln und übergängen einen gesunden Respekt haben sollte.

Die Vorstellung, dass das Kind immer jede Sekunde an der Hand klebt, halte ich für zu viel verlangt. Für sie ist die umgebung draußen, ja auch spannend und neu und sollte auch mal irgendwie entdeckt werden. Natürlich geht das nicht immer, aber wenn man selbst die Zeit hat, sollte man es auch mal in Kauf nehmen sein Kind ein Schaufenster anschauen zu lassen oder mal ein bisschen frei gehen zu lassen. In Reichweite selbstverständlich.

LG Mysty!

Beitrag von maria1987 01.03.10 - 19:55 Uhr

hi,

meine tochter ist 12 monate und läuft auch seit sie 10,5 monate ist.
wie sill auch NUR NOCH laufen, im kiwa will sie GARNICHT mehr sitzen. ich lasse sie dann immer also fast immer laufen ...das klappt ganz gut da sie immer den kiwa schieben will ;-) und so sowieso dann bei mir ist ;-)
wenn sie dann mal sitzen soll, gebe ich ihr einen keks, meinen schlüssel oder irgendetwas anderes interessantes :-D

Beitrag von breeze86 01.03.10 - 20:13 Uhr

Also wir machen es so, dass Nico dann gehen darf wie er will, wenn viel Platz ist zum Gehen. Also nicht auf schmalen Gehweg oder direkt neben der Straße. ;-)
Am liebsten im Park. Dann geh ich immer wieder etwas vor und rufe ihn - sage dann, dass ich weiter gehe, auch wenn er nicht mitkommt. (da kommt er mir dann meistens nach, weil er nicht alleine bleiben will) Er darf sich alles genau anschauen, auch stehen bleiben und Dinge begutachten, aber halt nichts in den Mund stecken, was bei uns im Moment die größten Auseinandersetzungen hervor bringt. ;-)

Wenn wir es sehr eilig haben lasse ich ihn meist nur das letzte Stück gehen und wenn wir es nicht eilig haben, aber der Gehweg schmal ist muss er an der Hand gehen oder das Wagerl schieben. Das macht er gerne, dann geht er vor mir und es gibt keine Probleme. Wenn er in der Situation nicht an der Hand gehen will sag ich ihm, dass er sonst ins Wagerl kommt und setze dies auch durch. Das funktioniert ganz gut.

Glg, Breeze