Ab wann "reif" für den Kiga?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von olle-deern 01.03.10 - 20:33 Uhr

Hallo,
unsere Tochter wird im März zwei Jahre alt, ich habe sie zum 01.08. im Kindergarten angemeldet.
Da ich wieder schwanger bin werde ich noch mind. zwei Jahre zuhause sein, es besteht also keine zwingende Notwendigkeit sie weg zu geben.
Sie ist ein recht lebhaftes Kind, welches ausgelastet sein muss um zufrieden zu sein. Wir gehen viel raus, zum Turnen usw., dann ist auch alles ok. Sie ist einfach kein Kind, was man zwei Tage am Stück im Haus halten kann, da wird niemand von uns froh! :-)
Sie kann sich auch bei anderen Kindern gut (und gewaltfrei) einbringen bzw. auch mal bei Älteren durchsetzen. Ich mache mir absolut keine Sorgen, dass sie in einer Gruppe von Kindern untergehen würde, sie lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen.
Aber reicht das um "reif" für den Kiga zu sein? Sie hat Tage, da ist sie auch sehr anhänglich. Im Moment ist es z.B. total wichtig, dass sie immer an meiner Hand ist. Wie gesagt, wir gehe viel spazieren, auch im Wald da muss sie nicht immer an meiner Hand sein, aber sie möchte es im Moment so. Wäre also ein Trennung von vier Stunden am Tag noch zuviel? Andererseits ist es bis zum 01.08. ja auch noch eine Weile hin.
Ich würde mich über eure Meinungen freuen!

Beitrag von anja-g 01.03.10 - 20:38 Uhr

Hallo!

Ganz ehrlich?! Ich fände es zu früh. Überlege mal wie lange sie dann in den KiGa gehen muss.... Ich finde 3 Jahre eigentlich schon lange.

Melde sie doch für dieses Jahr erst mal in einer Loslösegruppe an. Bei uns war das immer 2 Mal in der Woche für 2,5 Stunden. So werden die Kids optimal auf den KiGa vorbereitet und man hat später eine leichtere Eingewöhnungszeit. War bei uns zumindest so und es wurde mir von den Erzieherinnen auch bestätigt.

Gruß, Anja

Beitrag von olle-deern 01.03.10 - 20:44 Uhr

Na klar ganz ehrlich, das wollte ich ja so! :-)

Ja, das stimmt natürlich. von 2,5 Jahre bis 6,5 Jahre (vermutlich) ist wirklich sehr viel.
Wir fangen jetzt grade mit einer Tagesmutter an, da ich zwischen Ende der Elternzeit und Beginn des neuen Mutterschutzes noch einige Wochen arbeite. Während ich arbeite sind es drei Nachmittage die Woche, je 3 Stunden. Vielleicht sollten wir das für dieses Jahr beibehalten und dann nächstes Jahr den Kiga angehen.

Beitrag von moon86 01.03.10 - 20:48 Uhr

mein sohn ist zwar erst 14 monate von daher noch nicht im kiga aber er wird erst so mit 3,5 bis 4 jahren gehen . weil ich 3 jahre kiga sehr sehr lange finde und es ist ja nicht so als ob er nicht mit anderen kinder spielen könnte wenn er später in den kiga geht

Beitrag von mysterya 01.03.10 - 21:16 Uhr

Ganz ehrlich? Ich glaube das Kind interessiert es null ob es 2 Jahre oder 6 in den Kiga geht.

Ihr tut ja gerade so als wäre das eine schwerwiegende Belastung für das Kind #rofl#rofl

Was soll es denn da erst in der Schule sagen.... die geht min. 9 Jahre und die meisten Eltern möchten eher dass sie 13 jahre geht und zum abi führt.

Also wenn irgendein Kind seine Kita-Jahre zählt und dann mit 4 sagt: Nö Mama nun habe ich schon 2 Jahre Kiga. Das reicht. Nun weiß ich schon alles. Die nächsten 2 bleib ich zuhause, dann fress ich hiermit hochoffiziell einen Besen.

Beitrag von bunny007 01.03.10 - 21:22 Uhr

ich denk du siehst das falsch!

den kindern wird eher langweiliig mit der zeit. immer das selbe... das ist hier das problem !!

UND wieviel kinder kennst du die länger als 2-4 jahre gerne zur schule gehen??? ich kenne keine..
sogar mein neffe - 7 jahre - 1 klasse seid sep 09 hat jetzt schon kein bock mehr.. bravo.. da werden die nächsten 12 jahre noch witzig :-p;-)

lg

Beitrag von mysterya 01.03.10 - 21:33 Uhr

"den kindern wird eher langweiliig mit der zeit"

Öhm mal sehen...Mama Erziehrin, Tante Erziehrin, 3 Freundinnen Erzieher, Ich Aushilfe... habe somit hr 200-300 Kinder aufwachsen gesehn...

Kann mich beim besten willen nicht daran erinnern...dass da mal eines morgens in der Tür stand und sagte. Das sit hier soooo langweilig, ich bleib lieber zu Haus.

Kinder entwickeln sich in diesen Jahren so extrem. Mit 2 können sie vieles nicht, was sie mit 3 können, mit 4 vieles nicht was siemit 5 können usw.. dann kommt die Vorschule.

Es gibt in jedem Jahr für das Kind altersgerechte herausvorderungen, neue Spielsachen, neue Kinder, Ausflüge, Zusatzkurse und und und.

Nur weil Du das Kind 4 Jahre morgens in den gleichen Raum schleppst, tut es doch nicht 4 Jahre lang jeden Tag das gleiche.

Und das die Kinder Schule scheiße finden, liegt an unserem grottigen total verkorksten Schulsystem, unmotivierten Lehrern und der Tatsache, dass man in der Schule Leistung bringen muss, um überhaupt akzeptiert zu werden.

In nem Kiga liegt der Schwerpunkt ganz woanders. Da gibt es für jedes Alter interessante Konzepte und Spielideen. Jedenfalls wenn es ein Kiga ist, der sich einigermaßen um seine Kids kümmert.

LG Mysty!

Beitrag von elly23 01.03.10 - 21:45 Uhr

#pro#pro#pro
#rofl

Beitrag von rmwib 01.03.10 - 21:21 Uhr

Oh Gott wie schrecklich, so lange im Kindergarten, und danach 13 Jahre zur Schule, und bis zur Rente arbeiten #schock#schock#schock

Beitrag von mysterya 01.03.10 - 21:34 Uhr

*lol*Ich bin dir ja so dankbar, für den Kommentar...wunder mich gerade wieder in was für einem Nest ich gelandet bin, wenn 3 Jahre Kiga schon eines zu viel ist...

Beitrag von silbermond65 01.03.10 - 21:43 Uhr

Überlege mal wie lange sie dann in den KiGa gehen muss....


Seit wann ist denn Kiga eine Strafe für die Kinder?
Meine Tochter (knapp 3) geht seit letzten August in die Krippe.Sie geht dort sehr gerne hin ,fragt jeden Abend ob sie morgen wieder darf.
Sie hat dort jede Menge Freunde, hat jeden Tag Abwechslung ,lernt jede Menge ,bastelt viel......alles das was ich ihr hier zu Hause so in der Form schon zeitmäßig gar nicht bieten kann.
Ihre Eingewöhnungszeit hat übrigens ganze 3 Tage gedauert und das ganz ohne "Loslösegruppe".

Beitrag von elly23 01.03.10 - 21:48 Uhr

genau so sehe ich das auch
kiga ist doch für die Kinder was tolles, die machen da so viele tolle Sachen so wie du dschon sagtest selber nciht immer machen kann
unsere Eingewöhnungszeit hat 5 Tage gedauert, sie hat bis jetzt noch kein mal geweint als ich gegangen bin, und wenn ich sie wieder abhole will sie gar nicht mitm so gut gefällt es ihr da

Beitrag von ninsche-1980 01.03.10 - 20:45 Uhr

Hallo,
meine Tochter ist gerade zwei geworden und ich hoffe für August einen Platz im KiGa zu bekommen.
Ich merke total das sie zu hause unterfordert ist. Sie liebt ihre Turnstunden zwei mal die Woche und weint jedesmal, wenn es zu ende ist.
Bei deiner Kleinen hört sich das ähnlich an und einer eingewöhnung im KiGa steht eigentlich nichts im Wege. Das Kinder anhänglich sind, kommt auch im Alter von 3 oder 4 immer mal wieder vor und die Abschiede im Kindergarten sind etwas stressig (bin Erzieherin). Aber das gibt sich immer wieder. Mir war bei meiner Tochter wichitg, das sie im kindergarten sagen kann was sie will und was nicht.

Was ich bei dir wichtig finde, ist das der Geburtstermin des Geschwisterchens und Eintritt in den KiGa nicht zu dicht an einander liegen, sonst fühlt sich die Kleine eventuell abgeschoben.
LG Nina

Beitrag von olle-deern 01.03.10 - 20:51 Uhr

Hi,
ja so ist es auch bei uns, es wird immer schwerer bzw. anstrengender ihr gerecht zu werden und ich habe ein wenig Sorge, dass wenn Nr. zwei da ist sie unterfordert ist.
Tja, Termin ist der 13.07., Kiga würde am 01.08. beginnen. Das ist natürlich alles andere als optimal. Andereseits denke ich, dass allen damit geholfen ist wenn sie in den Kiga kann. Ich habe zuhause Entlastung und für sie ist es ja genau das was sie so liebt (und meiner Meinung nach auch braucht): Andere Kinder und ne Menge Spielzeug.
Ach Mensch, ich muss da wirklich nochmal drüber nachdenken...

Beitrag von elly23 01.03.10 - 20:47 Uhr

Hallo

haben wir die gleiche Tochter?
meine ist genauso

Sie wird im April 2 und geht seid Februar in den Kiga, ich bin aber auch am arbeiten deshalb musste das sein.

Ich bereue das überhaupt nicht das ich sie schon so früh in den Kiga gegeben habe, es gefällt ihr super da und die Kinder werden echt gut gefördert. Sie hat jetzt so schnell viele neue Wörter gelernt und auch ganze Sätze. Das ist echt wahnsinn wie schnell die sich dort entwickeln.

Ob sie dafür reif genung ist kann glaub ich hier keiner sagen du kennst deine Tochter am besten ;-)

LG Emilia

Beitrag von tragemama 01.03.10 - 20:50 Uhr

Meine Große geht seit dem etwa 2. Geburtstag in eine betreute Spielgruppe - für uns die optimal Zwischenlösung. Sie ist 2x die Woche für 3 Stunden "bespaßt", in der Zeit gehe ich z.B. mit der Kleinen zum KiA oder arbeite mal meine Buchhaltung ab. Dienstags sind die Mäuse draußen - wie Wald-KiGa, Donnerstag ist KiGa-Tag mit Basteln, Malen etc., da wird nur die 2. Hälfte draußen verbracht.

Ich würde sie noch nicht jeden Tag weggeben wollen - nicht nur, weil sie mir leid täte, sondern auch, weil es mir ehrlich gesagt zu stressig wäre. Morgens 2 Kinder fertigmachen, um eine zum KiGa zu bringen, ist ein ziemlicher Act, wie ich finde.

Andrea

Beitrag von freyjasmami 01.03.10 - 22:34 Uhr

Oh ja...#schwitz

3 Wochen vor der Einschulung kam der Kleine bei 36+1 zur Welt.

Gott, dieses erste halbe Schuljahr (wir hatten erst ab dem 2. Halbjahr für nachmittags einen Hortplatz) hat mich um Jahre altern lassen - ich wette ich krieg nur deshalb früher graue Haare #gruebel

Stillen, anziehen, umziehen weil alles vollgespuckt, zur Schule hetzen, wieder zurück und schon wieder stillen, bissel Haushalt, stillen, wieder zur Schule die Große abholen...oh Mann, das war echt nicht lustig.

Beitrag von chaos-queen80 01.03.10 - 20:54 Uhr

Hallo,
also meine Maus geht, seit sie 18 Monate alt ist in die Halbtags-Kleinkind-Betreuung!

Ich bereue den Schritt nicht und wenn ich sehe, wie viel sie dort lernt und mit den anderen Kids spielt, bin ich total begeistert.

Ich habe wieder halbtags zu arbeiten angefanngen, deshalb war die Möglichkeit mit einer Halbtags-Betreuung echt super. Johanan und ich genießen gemeinsam den Nachmittag, wenn sie ausgeschalfen hat. Wir spielen zusammen, gehen raus und unternehmen viel.

Wegen deinem "gewaltfreien" Verhalten: Hauen, beißen, kratzen gehört zur Entwicklung dazu. Meine Maus hat es nur kurz gemacht, weil wir ihr vernünftig gesagt haben, dass wir es nicht möchten und es nicht gut ist, wenn sie das macht. Nach wenigen Wochen hörte es auf. Andere Kinder machen es halt erst wenn sie in den "großen" KiGa mit 3 Jahren kommen, andere Kinder überspringen das auch.

LG
Tina

Beitrag von annahoj 01.03.10 - 20:59 Uhr

hallo,

meine tochter ist fast 15 monate und geht seit einem monat in die krippe. und es geht ihr sehr sehr gut dort. sie freut sich wenn sie hinkommt und den gruppenraum unsicher machen kann, sie schläft dort ganz prima, isst gut und lern unheimlich viel. von daher denke icht nicht, dass sie zu "unreif" ist.

unsere gemeinsamen stunden am nachmittag und am wochenende geniessen wir dafür umso mehr.

lg annahoj und emma (6.12.08)

Beitrag von bunny007 01.03.10 - 21:04 Uhr

hallo,
ich habe fast die selbe situation zuhause.
meine kleine wird anfang mai zwei und mitte mai soll nr. 2 zur welt kommen. ab dem 1.9. haben wir auch einen kiga platz. für 4 std. pro tag!

wollte sie schon ab ostern zwei mal die woche zur vor-eingewöhnung in den kiga geben - hab aber den platz nicht bekommen und jetzt bin ich auch froh. seid zwei wochen klebt sie an mir. sie ist wie deine.. lebhaft - aufgeschlossen usw. aber im moment kenne ich mein kind nicht mehr.

da ich sie mit baby noch ca 3-4 monate daheim habe... denke ich nicht das es für sie ein gefühl der abschiebung ist.. aber bei dir ist es ja super knapp! solltest evtl. schauen ob du sie nicht ab 1.2. in den kiga geben kannst.. nicht wegen zu jung oder reif.. sondern wegen dem gefühl abgeschoben zu werden. sie soll doch auch die möglichkeit haben ihr geschwisterchen kennen zu lernen. und wenn sie dann sieht wie öde das mit baby daheim ist - geht sie evtl gerne oder lieber!

lg bunny007

Beitrag von agrokate 01.03.10 - 21:11 Uhr

Abend,

genau das gleiche Thema beschäftigt mich im Moment
mit unserer Tochter (2 Jahre) auch;-)!
Da sie im Moment noch 2 Tage in der Woche von meiner Mum betreut wird,ich aber langsam mehr arbeiten möchte und meine Mutter auch wieder mehr freie Zeit für sich haben soll, habe ich meine Kleine auch für den Kiga mit 2,5 Jahren angemeldet.
Bei mir ist primär (nach dem Arbeiten) der wichtigste
Aspekt, daß sie mit anderen Kindern zusammen ist.
Bis jetzt ist sie zwar noch 100% mit mir zufrieden und ich schaffe es auch sie bis es abends komplett aus
zu powern#schein!
Aber die anderen Kinder kann ich ihr natürlich nicht ersetzen, obwohl wir oft zu anderen Bekannten mit
gleichaltrigen Kindern gehen.

Ich habe mir einen Kindergarten mit Montessori-Ansätzen ausgesucht und denke, daß das meiner Kleinen bestimmt gut tut und ehr ich diejenige bin,
die unter Trennungsschmerz leiden wird#schwitz!

GLG,agrokate!

Beitrag von mysterya 01.03.10 - 21:25 Uhr

"reif"...#augen

Sogut wie jedes normale gesunde Kind ist reif für den Kindergarten. Es wird sich dran gewöhnen müssen, wie alle Kinder und die Eingewöhnung ist laut Erzieher bei zwei Jährigen oft einfacher als bei drei jährigen, weil bei den 3-Jährigen das Mama-Alltags-Programm noch tiefer in den Knochen sitzt, sodass sie sich mehr auf den Kita-Alltag umstellen müssen. Was natürlich nicht heißt, dass sie das nicht schaffen würden.

@ all Mensch Mädels.. Ein Kindergarten ist doch keine Strafe oder Prüfung für ein Kind. Es ist ein Ort des gemeinsamen spielen und lernens und es tut der Entwicklung jeden Kindes gut in eine Kita zu gehen.

Meine geht seit sie 13 Monate ist in eine reguläre altersgemischte Kitagruppe und sie rennt morgens förmlich in die Gruppe, weil sie so gerne geht. Ich kenne sicher 50 unter 2 Jährige, die auch einen Kiga besuchen und gut klar kommen. Wohl gemerkt nach den üblichen Eingewöhnungsschwierigkeiten. Und die vergehen nach ein paar Wochen...

Manchmal glaube ich echt, dass man nicht die Kinder so sehr eingewöhnen muss, sondern die Eltern...

Nix für ungut :-p Mysty!

Beitrag von stebelle78 01.03.10 - 21:39 Uhr

#liebdrueck#freu

Eine richtig tolle Antwort. Du sprichst mir aus der Seele. Fabi geht seit bald zwei Jahren in den Kiga. Ist mit gut einem Jahr in den Kiga gekommen und er fand und findet es total klasse da. Ich finde es Wahnsinn, was und wieviel er da lernt und mir geht das Herz auf, wenn ich sehe, wie sehr er sich auf die Kinder und das Spielen dort freut. Natürlich freut er sich mittags auch wieder, wenn ich ihn abhole. Aber wenn ich ihn morgens bringe, sagt er mir nur kurz Tschüss und dann ist er weg. Meistens sagt er auch immer (wenn ich mal eine Minute zu lange da stehe und ihn beobachte):"Mama, geh jetzt arbeiten". Klar, hat er auch schonmal Tage, wo er was anhänglicher oder knatschiger ist. Aber da muss er bzw. müssen wir durch. Kommt aber eher selten vor.
Also, ICH persönlich würde es immer wieder so machen... ;-)

Beitrag von woelkchen1 01.03.10 - 21:41 Uhr

Oh Mann, einige Antworten verstehe ich hier absolut nicht!

Meine Tochter mußte mit 13 Monaten in den Kiga, weil ich Geld für die Miete verdienen mußte.

Und nach der Eingewöhnungszeit gefällt es ihr super! Sie geht gern dahin, erzählt den ganzen Tag von Heike und Silke und den Kindern, sie lernt enorm viel.

Egal was du den ganzen Tag machst, den Trubel mit den anderen Kindern kannst du nicht ersetzen.

Tischmanieren und Schlafgewohnheiten sind im Kiga wesentlich besser als zu Hause- denn da ist es viel interessanter.

Ein Kind langweielt sich im Kiga???
Meine zu Hause! Denn dort hat sie IMMER wen zum spielen, wenn wir zu Hause sind, bin ich mal in der Küche zum kochen, dann putze ich was.
Ich mache wirklich viel mit ihr und lasse alles was geht liegen, um nur mit ihr zu spielen und was zu unternehmen, aber seit sie in den Kiga geht, sehe ich den Unterschied.

Und wer sagt, im Kiga wird es langweilig- der hat den falschen Kiga gesehen. Was da alles unternommen wird ist toll.
Wir haben eine Sauna, eine Sporthalle und einen Abenteuerspielplatz im Kiga, und die Erzieherinnen sind super.

Nein, weiß Gott wird da keinem Kind langweilig.

Ich komme aus Sachsen Anhalt, und ich kenne keine Mutter, die länger als 1 Jahr zu Hause geblieben ist (außer Harz 4). Es ist einfach nicht normal bei uns.

Als ich sie in den Kiga bringen mußte, hab ich auch gedacht:"Was würd ich darum geben, noch länger zu Haus zu bleiben.". Jetzt sehe ich das anders, es war der richtige Weg!

Beitrag von olle-deern 02.03.10 - 07:30 Uhr

Guten Morgen,
vielen Dank für eure Antworten!
So zahlreich wie eure Meinungen sind, sind auch meine Gedanken zu dem Thema.

Noch haben wir ja keine Zusage vom Kiga, und ich habe beschlossen es so zu nehmen wie es kommt.
Wenn wir den Platz kriegen werden wir ihn nutzen, wenn nicht dann werde ich auch keinen Aufstand machen (machen viele Mütter hier so) sondern einfach ein halbes Jahr warten.

Nochmal vielen Dank für den netten Erfahrungsaustausch! #herzlich

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